wann weiß ein enzym, dass es nun die rückreaktion eines eines chemischen prozesses durchführen muss?

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2 Antworten

Das Enzym bindet an das zugehörige Substrat/Produkt, sobald beide zusammenkommen. Es finden also ständig Reaktionen in beiden Richtungen statt, aber nicht alle Enzyme sind sowohl für die Hin-, als auch die Rückreaktion der selben Reaktion verantwortlich.

Beeinflusst wird das ganz dann durch das Angebot an Substraten und Produkten, wird das Produkt durch andere Enzyme "weiterverarbeitet" oder wegtransportiert, so ist das Substart in höherer Konzentration vorhanden und es werden mehr Reaktionen zum Produkt hin stattfinden. In einem abgeschlossenen System, das nur das Enzym und Substrat enthält würde sich dann ein Reaktionsgleichgewicht einstellen.

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Es gilt hierbei Schloß-Schlüssel-Theorie. Wenn nun also ein Substrat "vorbeizieht" und ein solches "Schloß" also eine bestimmte Struktur aufweist, die zu dem "Schlüssel" Enzym passt, dann wird angedockt und die Wirkung kann so einsetzen.

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Kommentar von mchammmmmmmmeer
12.05.2016, 21:45

Also kann ein enzym nicht die rückreaktion machen?

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