Frage von beemaya 02.09.2012

Wann verlieren Worte ihren eigentlichen Sinn?

  • Hilfreichste Antwort von Lilly2643 02.09.2012
    23 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Worte und auch Wörter verlieren immer dann an Bedeutung, wenn man sie immer wieder ohne zu Überlegen aus lauter Gewohnheit sagt, ohne über ihre tatsächliche Bedeutung nachzudenken.

    Selbst Wörter wie "Liebling" und "Schatz" usw. verlieren dann an Bedeutung, weswegen ich solche Kosenamen eigentlich auch nicht mag. Etwas spontan gesagtes, was zum Augenblick passt, ist doch viel schöner.

  • Antwort von TimeosciIlator 02.09.2012
    27 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was durch Worte ausgedrückt werden soll kommt oftmals ganz anders rüber. Hier auf der Plattform beispielsweise sind wir Community-Mitglieder ausschließlich unseren und den Worten anderer "ausgeliefert". Einmal etwas nicht ganz nachvollziehbar beschrieben und schon wird man hier erbarmungslos in Frage gestellt :-)

    Ich gehe mal davon aus, daß Du Deinen Text in der Frage absichtlich fehlerbehaftet geschrieben hast, um das was Du meinst noch zusätzlich untermauern zu können^^.

    Oder ein Bilderwitz bei dem "Ohne Worte" drunter steht. Welche Bedeutung besitzen diese beiden Worte eigentlich? Die könnten doch gleich ganz wegbleiben, oder ? So hat der Bilderwitz nämlich doch Worte, wenn man so will... :-)

  • Antwort von osmond 02.09.2012
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, das Denken soll verändert werden. Ir denken in unsrer Sprache. Wird die geändert, kannst Du nicht mehr in diesen Begriffen denken. So hat es schon George Orwell in 1984 (Neusprach) beschrieben. Also Denkverbote per Gesetz bzw. politisch correcte Ächtung und/oder durch Sprachverarmung und Sprachtäuschung. Aber sowas geht auch allzuoft in die Hose. Statt Verlierer heißt es jetzt; 2. Sieger. Statt Ausländer: Mitbürger. Statt strunzdumm: bildungsferne Schichten. Statt asozial: Prekariat. Statt Leichenbeschau: Publik Viewing (der Oberhammer - es ist öffentlich gemeinsamer TV Genuß gemeint). Nachdem Straftaten ja nicht mehr mit der Ethnie des Täters genannt werden darf, heißt es nach: dunkelhäutig, südländisch mittlerweile sogar: muslimisches Aussehen (in: RNZ vom 1.9.12 - Plakataktion verärgert Muslimverbände). Die besten Komiker sind die unfreiwilligen Gutmenschen. Wehrt Euch! Redet Deutsch! Wie der Schnabel gewachsen ist. Gruß Osmond

  • Antwort von Enzozozo 03.09.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ein knackiger 4-minuten-nihilismus-crashkurs, warum sprechen als lügen gesehen werden könnte (nein, das video ist nicht von mir^^)

    ps: und wenn man schon mit sprache ressentiments vertuschen will, wird jene von eben diesen aufgefressen:) http://de.wikipedia.org/wiki/Ressentiment

    pps: dass worte früher oder später ihren eigentlichen sinn verlieren, kann sehr schade und ungerecht sein, genauso aber kann auch positiv sein, wenn sie dafür einen schöneren sinn gewinnen!

    die kunst wäre wohl langweiliger, wenn man nicht eigene metaphern, symbole, neologismen, vergleiche, manchmal sogar ganze sprachen selbst, aus dem boden stampfen müsste, um sich wirklich mittzuteilen. man sagt ja, hat alles sein gutes und schlechtes, aber in dem fall ist mir das sich ständig verändernde zum guten und schlechten lieber als sinnbehaltende worte. sprache ist lebendig!

  • Antwort von SimpleMan 03.09.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wann verlieren Worte ihren eigentlichen Sinn?

    Ab 2,5 bis 3 Promille...und darüber.

  • Antwort von plus33 03.09.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Sprache drückt das eigene Bewusstsein aus. Je weniger man sich mit der Bedeutung des verwendeten Vokabulars auseinandersetzt, desto größer ist die Gefahr, missverstanden zu werden. Da gibt es etliche Beispiele wie "Ich würde dich bitten", die von dir genannte "Friedensmission" bis hin zu der Floskel "Wie geht es dir?" (wehe, der andere nimmt das wörtlich und beginnt, stundlang über sein Elend zu lamentieren - sooo war das dann doch nicht gemeint ;-)).

    Es bleibt nichts anderes übrig als nicht im Mainstream mitzuschwimmen und seine Worte mit Bedacht zu wählen. Dazu muss man nicht stundenlang hinsitzen und puzzeln, bis man die wirklich treffenden Begriffe gefunden hat - ein wenig Achtsamkeit dummem Gefasel gegenüber (auch dem eigenen) reicht meist schon aus und das "echte Sprechen" etabliert sich ganz natürlich.

    Andere kann man naturgemäß nicht verändern, aber es kann auch ansteckend sein, wenn man selbst die Worte bewusst wählt.

  • Antwort von Arminur 02.09.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nachdem wir heute in einer verlogenen und scheinheiligen Welt leben, haben Worte nicht mehr die Bedeutung wie früher. Galt damals noch das Ehrenwort etwas, ist es heute verpönnt und rechtlich nicht mehr relevant als Begriff/Wert. Verträge müssen gemacht werden, weil mündliche Absprachen keinen juristischen Wert haben (ausser theoretisch) Gerade die Juristerei und die Kommerzialisierung hat viele Werte, so auch des sprachlichen Inhaltes, oder besser das was man ausdrücken/sagen möchte, negativ verändert und somit auch deren Sinngehalt. Wie du schreibst: juristisch darf die Bundeswehr keinen Kriegseinsatz leisten, aber eine Friedensmission oder logistische Dienstleistung. In Fabriken wird Stellenabbau nicht mehr so deklariert, sondern als Rationalisierung, oder Outsourcing. Pervers aber ist so.

  • Antwort von Daumenschrauber 05.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn sie inflationär und außerhalb des ursprünglichen Kontextes gebraucht werden.

  • Antwort von deeMac 04.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nicht ihre Bedeutung (in der sie formuliert wurden), aber deren Interpreten, deren Vernehmende.

  • Antwort von kiniro 03.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es werden auch Worte benutzt, die für mich im Grunde überflüssig sind.

    Wie dieses "eigentlich". Sind die Begriffe nun falsch oder sind sie es nicht? Oder sind die Worte korrekt und nur in bestimmten Fällen falsch angewandt worden?

    Was sich aber meines Wissens nicht verändert hat, ist die Groß- und Kleinschreibung sowie die Schreibweise des Wortes "engagieren".

    Entsprechen die Teilnehmer der "Friedensmissionen" noch denen einer Armee?

    Etwas umsonst zu machen, bedeutet noch lange nicht, dafür nichts zu bezahlen. Es kann auch einfach nur vergeblich gewesen sein.

  • Antwort von IRON67 03.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Politer von Quantensprüngen reden denkt man eigentlich die müssten winzig sein

    Nein, müsste man nicht denken, wenn man weiß, was gemeint ist:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Quantensprung

    Da Zwischenzustände nicht erlaubt sind, muss der Wechsel eines solchen Systems von einem Zustand in einen anderen unverzüglich erfolgen, wobei ein Energiequant emittiert oder absorbiert wird. Ein solcher instantaner (Duden: augenblicklich, sich sofort auswirkend) Übergang wurde Quantensprung genannt.

    Trotzdem ist mit Quantensprung in "Polit-Sprech" nicht eine unverzügliche, sondern eine sehr große, umwälzende quantitative oder qualitative Änderung gemeint.

    Armeen angarieren sich in "Friedensmissionen".

    Du meinst engagieren von Engagement:

    • a) [persönlicher] Einsatz aus [weltanschaulicher] Verbundenheit; Gefühl des Verpflichtetseins zu etwas
    • b) [militärische, geschäftliche] Bindung, Verpflichtung

    Du siehst also, dass dieser Teil der Formulierung schon mal korrekt ist.

    Wenn du dich an Friedensmission störst: Was erwartest du? Sollen sie es Kriegsmission nennen? Natürlich dient Sprache und Wortschöpfung auch propagandistischen, ideologischen Zwecken. Sprache ist schon immer instrumentalisiert worden.

    Worte verlieren ihren Sinn nicht einfach, sondern er ändert sich im Laufe der Generationen, was auch völlig normal ist, wenn es um nicht-dingliche Begriffe geht.

    Heute wird "geil" in einem völlig anderen Kontext benutzt, als ursprünglich beabsichtigt. Machst du dir auch darüber Gedanken? Na dann viel Spaß.

  • Antwort von HowardFrazetta 03.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    worte können nie wirklich zuverlässig einen sinn tragen .. auf das wie man sie vermittelt kommt es meiner meinung nach am meisten an.

    wenn dann jemand vom nulltarif spricht, dann meint er vll in relation zu anderen preisen, wenn jedoch der andere hörer dann direkt an einen kostenlosen tarif denkt, dann lag das kommunikationsproblem nicht an der wortbedeutung an sich (die die beiden person für sich selbst anders bestimmt haben), sondern daran, dass beim gespräch eben diese unterschiedliche interpretation des wortes im verstande des gegenübers nicht wirklich wahrgenommen wurde

    es wäre also nicht die schuld der worte, sondern eine Metakommunikation der beiden personen nötig um das Problem aus der welt zu schaffen ... ha!! da konnt ich nochn fremdwort das bisschen passt raushauen ... toll oder ?! ;P

  • Antwort von DietmarBakel 02.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schau Dir Deinen eigenen Text an. Sprache lebt und entwickelt sich mit ihren Nutzern. Wohin die Reise geht ist in der Tat sehr spannend.

  • Antwort von xxtomxx 09.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Sparpakete sind auch keine Sparpakete sondern kürzungspakete sparen heißt ja ansammeln von geld.

  • Antwort von Sarkasmus 03.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wort haben keinen Wirklichen Sinn außer den der Verständigung. Jedoch können worte von jedem Unterschiedlich Aufgefasst werden und dass Nutzen manche eben aus

    Armeen angarieren sich in "Friedensmissionen".

    Jemand der nicht darüber Nachdenkt meint evtl. wirklich es handele sich dabei um eine Mission mit der Frieden erreicht werden soll...Jemand anderes, der darüber nachdenkt, erkennt aber dass es nur eine Verhamlosung dessen ist was die Mission zu bedeuten hat. Für so jemanden sind diese Worte sinnlos, da er weis das sie Falsch sind...

    Anders ists bei Sarkasmus und Irnoie, dabei wird bewusst die Mehrdeutigkeit Mancher wörter benutzt um zu unterhalten und andere in die Irre zu führen. Auch erkennt nur derjenige die Wahre bedeutung der sich mit Den worten auseinandersetzt. Für eine Person die immer nur Hört aber nie Nachdenkt würden in diesem Fall die Worte an Sinn verlieren, während dem Anderen gerade bei Ironie die Wahre Bedeutung mancher wörter aufgeht

  • Antwort von Mclmeo 03.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Sinn eines Wortes setzt sich aus Inhalts- und Bedeutungsebene zusammen, wie der von Kommunikation. Die 'falschen' Worte verlieren an Inhalt und gewinnen dadurch an zwischenmenschlicher Bedeutung. Sie werden durch Wohlklang oder positiv besetzte Schlagwörter (zB Null oder Frieden) ausgefüllt, um damit ein ebenso positives Feedback zu erlangen. Aus naheliegenden Gründen wird diese zum Teil suggestive Wortverzerrung 'Politikersprache' genannt. Der Redner will mithilfe von Kampfbegriffen gezielt Propaganda (Eigenwerbung) machen und genau DARIN liegt der Sinn dieser Wörter.

    Ist ein Wort erst einmal propagandaverseucht wie zB 'Nulltarif' oder 'Faschismus' (siehe DDR), sollte man es meiden. Zu subjektive Wahrnehmung führt unweigerlich zu Verzerrungen des objektiven Inhalts.

  • Antwort von glensas 03.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn man sie spricht, aber etwas anderes meint

  • Antwort von DocShamac 03.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Meine These:

    Der Zuhörer kann aus den Umständen, dem Ton und dem Sinnzusammenhang heraus die beabsichtigte Bedeutung von "falsch" verwendeten Worten erkennen. Das erlaubt die allgemeine Akzeptanz von Aussagen mit vermeintlich verlorenem Wortsinn.

    Ich möchte meine These gern an einem weiteren Beispiel erläutern.

    Rein sprachlich bedeutet "Ich möchte mich entschuldigen", dass der Sprecher etwas tun möchte, was ihm in einer sozialen Beziehung aber gar nicht zusteht: nämlich die Schuld selbst von sich zu nehmen.

    Das meinen wir aber in aller Regel gar nicht, wenn wir diese Formulierung verwenden. Wenn heute jemand sagt "Ich möchte mich entschuldigen", dann meint dieser Jemand in der Regel damit, dass er reumütig (also unter Anerkennung seiner Schuld) Geschehenes bedauert und durch den Geschädigten von seiner Schuld befreit werden möchte. Er wünscht also eigentlich den ursprünglichen Wortsinn, nämlich dass sein Gegenüber ihn entschuldigt, nicht er sich selbst.

    Hier hat es im Sprachgebrauch einen Wandel von der passiven Form ("sich entschuldigen lassen") hin zur aktiven Form ("sich entschuldigen") gegeben. Die beabsichtigte Bedeutung ist aber dieselbe! Warum wandelte sich das? Mit Aktiv können die Leute einfach besser als mit Passiv. Je weniger man sich mit Literatur auseinandersetzt, desto ausgeprägter dürfte dieser Umstand sein.

    Das ist aber wirklich nicht schlimm, denn es kommt m.E. in der zwischenmenschlichen Beziehung auf die Bedeutung an, nicht die Worte!

    Ich habe oft genug erlebt, dass irgendein Schlaumeier diese Diskrepanz zwischen Gesagtem und Gewolltem erkannt hat und dann einen pseudoschlauen Spruch bringt wie "Wie, du möchtest dich entschuldigen? Du kannst dich gar nicht selbst entschuldigen!".

    Das halte ich für eine unsinnige Aussage. Es kommt nämlich m.E. nicht auf die Worte an, die jemand benutzt, sondern auf die beabsichtigte Aussage. Dass das so allgemein anerkannt ist, leite ich daraus ab, dass sich eine inhaltlich nicht korrekte Formulierung wie "Ich möchte mich entschuldigen" im Sprachgebrauch durchgesetzt hat. Auch wenn es vom Wortsinn her falsch ist, akzeptiert der Hörer die vermittelte Aussage, da er versteht, was eigentlich gemeint ist (außer er besteht starrsinnig auf den ursprünglichen Wortsinn).

    Das Uminterpretieren einer Aussage in den jeweils passenden Sinnkontext ist die Grundlage dafür, dass sich Worte mit einem veränderten Sinn durchsetzen. Nämlich dass der Zuhörer aus den Umständen, dem Ton und dem Sinnzusammenhang heraus die beabsichtigte Bedeutung erkennen kann.

  • Antwort von tinimini 03.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn Worte in der Wirtschaft oder in der Politik ihren Sinn behalten. könnte ja keiner mehr Geld verdinen oder die müsten die Warheit sagen. Seit wann reden Politiker die Warheit !????

  • Antwort von Abahatchi 03.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn Politer von Quantensprüngen reden denkt man eigentlich die müssten winzig sein obwohl er das gegenteil meinte.

    Kommt darauf an, wie viele Quantensprünge zuvor waren. Am Beginn des Universums war der erste Quantensprung bestimmt mehr Veränderung als heut zu Tage.

    Wie können die Worte da noch ihren eigentlichen Sinn behalten aussgenommen es gäbe von vornherein keinen?

    Alle Sprachen entwickeln sich und der Sinn der Worte änderte sich nicht Sinnlos. Sonst hätten wir heute nicht einmal einen Unterschied zwischen Ampel, Ampulle, Amphore usw. Drei Worte einen Ursprung. Wichtige Worte sind für Gerichte usw. zum Glück in der Bedeutung schon recht gut definiert. So gibt es in diesem "komischen" Deutsch nicht nur eine "unter"lassene Hilfeleistung sondern auch die Möglichkeit statt "unter" auch "auf" zu nutzen wie bei Auflassung. Auflassung wird aber umgangssprachlich nicht benutzt. Unterlassung schon! Worte wie Nulltarif sind eigentlich nur Werbeverarsch ngen.

    Letztens bin ich an einer Imbissbude vorbei gekommen, da stand Dönerexpress. Ich Fragte, was das bedeutet. Antwort: hier bekommst Du ganz schnell einen Döner. Achso...

    Döner ist Türkisch und bedeutet Dreh. Döner Kebab ist aber Fleisch, daß sich drehte weil es eben an einem Drehspieß gegart wurde. Die Deutschen haben also das Wort (Kebab) Fleisch vergessen. Toll. Weiter gehts, Express setzt sich zusammen aus den Worten Ex (aus) Press (Druck).

    Also stand da Drehausdruck. Da mann aber früher mit Druck aus allem das wichtigste heraus bekam, wurde das Wort Express nur noch genutzt für alles Wesentlich Wichtige. Ein Zug, den man als Express bezeichnet, ist nicht ein Express, weil er schnell ist, sondern weil er nur die wichtigsten Städte "bedient". Das er dadurch schnell ist, ist dann nur ein angenehmer "Nebeneffekt". Aber langsam hat sich bei Express eben das Schnell in der Bedeutung hervorgehoben. Express ist und bleibt aber nicht von der Bedeutung schnell, aber was Express ist kann auch schnell sein. So kommt es dann zu solchen Wortgrausamkeiten wie Dönerexpress.

    Ps. diese Antwort möchte ich nicht als Antwort im eigentlichen Sinne verstanden wissen.

  • Antwort von DietmarBakel 02.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wie können die Worte da noch ihren eigentlichen Sinn behalten aussgenommen es gäbe von vornherein keinen? <

    Sprache unterliegt seiner eigenen Entwicklung (Evulution). Sie (bzw. einzelne Worte) kann/können nicht ihren Sinn behalten - sonst wäre sie eine tote Sprache (z.B. Latein).

    Ob das positiv oder negativ ist - vermag ich nicht zu sagen. Sie verlangt nur eine ganze Menge ab. (Scheinheilig und verlogen ist der Nutzer nicht die Sprache - das war schon seit den ersten Grunzlauten so.)

  • Antwort von miss12 02.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Guten Abend !Um diese Frage beantworten zu koennen,muesste man wissen wo die Gedanken herkommen. Es entstehen laufend neue Worte und ueber Sinn und Unsinn kann nur spekulieren.Aber die Frage ist interessant;-)

  • Antwort von user1407 06.09.2012

    Auf diese Frage weiss MIke Shiva Rat. In meinen Augen soblad sie von einer Person ausgesprochen werden, die nicht damit umzugehen weiss. Aber jeder hat eine eigene Auslegung von Sinn und Unsinn.

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