Frage von DerRiesenFisch, 107

Wann tritt der Tod dabei ein?

Mal angenommen, ich verweigere die Flüssigkeitsaufnahme. Wie lange hätte ich dann zu leben? Und dürfte mich jemand in so einem Falle durch Gewalt zum Trinken bringen? Frage rein aus Interesse

Antwort
von RevatiKKS, 23

Das stimmt alles nicht ganz.

Mir hat mal vor vielen Jahren jemand so lange etwas von "Lichtnahrung" erzählt, dass ich irgendwann so neugierig war, dass ich das ausprobieren musste. Da gab es ein Buch, das habe ich aber erst am dritten Tag meines "Trocken-fastens" bekommen und dann erst erfahren, wie man das eigentlich richtig macht. Aber es hat trotzdem funktioniert.

Ich habe eine ganze Woche lang weder gegessen, noch irgendetwas getrunken. Es war Sommer und ich hatte nebenbei noch Kundenbesuche zu erledigen, war mit dem Auto unterwegs. Ach und eine Vorsorgeuntersuchung beim Arzt stand auch gerade an. Der Ärztin war nur aufgefallen, dass ich trockene Lippen hatte, das war alles, alle Blutwerte waren total in Ordnung.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass ich (gerade in den letzten Tagen) super fit gewesen wäre. Ich habe mich dann zwischendurch (ich hatte auch noch Haushalt und Kinder zu versorgen, zu kochen etc.) immer wieder hingelegt. 

Und natürlich war das erste Getränk, das ich dann wieder zu mir nehmen konnte, der absolute Genuss.   Von da an hätte ich nichts mehr essen brauchen, so wird das beschrieben, aber das wurde mir dann doch schnell zu langweilig und ich habe Schritt wieder angefangen zu essen.

Ich sage jetzt nicht, dass das gut oder gesund, oder sonst irgendetwas in der Richtung ist, aber es stimmt nicht, dass man nach ein paar Tagen ohne Wasser unweigerlich verdurstet.

Mag sein, dass das etwas mit Glauben und Vertrauen zu tun hat, damit, dass man keine Angst hat. Die biblische Aussage "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" hat noch einen viel tieferen Sinn. Es gibt so viele Energien, von denen wir absolut keine Ahnung haben.

Für mich war das auf jeden Fall eine gute Erfahrung, denn ich WEISS jetzt, dass ich nicht wirklich von essen und trinken abhängig bin. In "Notfällen" komme ich ohne aus, muss mir keine Sorgen machen und für diese Erfahrung hat sich das ganze gelohnt.

Aber jetzt bitte nicht gleich einfach nachahmen ohne die Hintergründe zu kennen, ohne zu verstehen, wie es funktioniert!!! Denn dann könnte das evtl. auch schiefgehen.

Antwort
von imehl47, 36

Wenn du nicht möchtest, dass man in deine Vorhaben eingreift, solltest du eine Patientenverfügung treffen und sie beim Notar hinterlegen, von dem  sie  dann in einem zentralen Register hinterlegt wird. Sprich Einzelheiten dazu mit dem Arzt deines Vertrauens durch

http://www2.mjv.rlp.de/icc/justiz/med/17d/17d39f74-a874-8013-3e2d-cf9f9d3490ff,1...

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Patientenverfuegung.pdf?\_\_blob...

Kommentar von ETechnikerfx ,

Die Patientenverfügung bestimmt aber nur dann über dich, wenn du nicht mehr bei Sinnen bist (im Koma liegst oder dein Leben nur noch mithilfe von Maschinen erhalten werden kann). Wenn dem nicht so ist und du verweigerst einfach um dich zu töten nutzt dir auch solch eine Patientenverfügung nicht. Ärtzte sind verpflichtet das Leben zu erhalten. Da nutzt es auch nichts wenn du es nicht willst. Erst wirst du zwangsernährt und dann geht es in die Psychatrie.

Antwort
von RuedigerKaarst, 46

Hallo,

ohne Flüssigkeitsaufnahme verdurstet man langsam und qualvoll innerhalb von 3 bis 5 Tagen.

Es werden Infusionen mit Nacl angelegt.

Nacl steht für Natriumchlorid, also Kochsalzlösung.

Zudem gibt es "Menüs" mit Nährstoffen, so dass man nicht verhungert.

Versucht man sich zu weigern, dürfte es kein Problem sein, dass ein Gericht jemanden innerhalb weniger Stunden entmündigt und einen Vormund bestellt.

Glaube mir, auch wenn man Flüssigkeit intravenös erhält, lechzt man nach jedem Tropfen Wasser, da der Mund und Hals trocken sind.

Kommentar von Knuddel23 ,

Man hat aber kein Durst Gefühl wenn man was bekommt. Das ist meine Erfahrung wenn man i.v. bekommt

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Meine Mutter hatte Durst und durfte nichts trinken.

Und die Schwachköpfe im Krankenhaus stellten ihr eine Flasche Wasser an Bett, so dass sie die immer gesehen hat.

Antwort
von GravityZero, 45

Kommt auf die Person an und ob Flüssigkeit durch die Nahrung aufgenommen wird. 3 bis 7 Tage. Tod ist aber unwahrscheinlich, da du vorher umkippst und im Krankenhaus dann wieder Flüssigkeit bekommst.

Antwort
von bartman76, 19

Das hängt von viellerlei ab: deine Konstitution, die Umgebungsbedingungen, deine Tätigkeiten usw.. Ein paar Tage hält man das meist durch.

Wenn du Nahrungs- und/oder Flüssigkeitsaufnahme verweigerst gibt es theoretisch die Möglichkeit dich zwangseinzuweisen und dann zwnagsweise an den Tropf zu hängen. Das kann relativ schnell gehen, ist aber an Bedingungen geknüpft.

Weiterhin kann man dich an den Tropf hängen, sobald du bewusstlos bist. Ich nehme an, es gibt Möglichkeiten es zu umgehen, solltest du einer Behandlung schriftlich widersprechen.

Antwort
von MrBurner107, 64

Ohne Flüssigkeit hält man höchstens zwei bis drei Tage durch. Allerdings würde man wahrscheinlich trotz des Vorsatzes freiwillig wieder anfangen zu trinken, denn der Tod durch Verdursten ist so ziemlich das Qualvollste, was es gibt. Und ja, man würde in diesem Fall unter Zwang mit Flüssigkeit versorgt werden, wenn es rauskommt.

Antwort
von AnglerAut, 61

Etwa 3 Tage und ja, man würde dir eine Magensonde einsetzen.

Kommentar von DerRiesenFisch ,

Nur 3 Tage? Sicher?

Kommentar von AnglerAut ,

Ohne Flüssigkeitsaufnahme, ja.

Kommentar von KittyCat2909 ,

So pauschal kann man das nicht bewantworten.

Ein Faktor ist sicher der Körperliche Geundheitszustand und die Umgebung- Lufttemperatur usw

ca max um 5 Tage ohne Nahrung und Flüssigkeit.

Antwort
von FrankCZa, 52

Glaub mir, irgendwann würdest du freiwillig trinken.

Aber normalerweise, je nachdem in was für einer körperlichen Verfassung du bist natürlich, kannst du etwa 2-3 Tage ohne Wasserzufuhr überleben.

Aber das kann sehr stark variieren, wenns arg heiß ist kannst du auch schon nach einem Tag kollabieren und dann ist ohne Hilfe von außen auch schon Schluss.

Übrigends äußert sich starker Durst irgendwann nicht mehr als "Durst" sondern als Hungergefühl.

Antwort
von Dreamerxyz, 55

Nach ner Woche wäre es spätestens vorbei.

Dich darf da keiner zu etwas zwingen. Ist wie bei Suizid. Natürlich ist sowas traurig, aber es ist deine Entscheidung. Es ist dein Leben. Wenn du der Meinung bist, dass das der einzige Weg ist, darf dich keiner dazu zwingen, deine Entscheidung zu überdenken.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Quatsch! Natürlich ist wird man zwangsernährt, wenn Lebensgefahr besteht!

Kommentar von MayersBert ,

Absoluter Käse ist das.
Natürlich wirst du Zwangsversorgt mir Flüssigkeit sobald dich jemand findet oder du ins Krankenhaus kommst.

Sich das Leben zu nehmen ist natürlich im Prinzip freier Wille, jedoch ist es ebenso Pflicht jedes Menschen, der das mitbekommt die betroffene Person zu retten. Jemand, der einem Selbstmord ohne EIngreifen zusieht macht sich strafbar in Deutschland. Auch Sterbehilfe ist daher hier nicht erlaubt.

Kommentar von KittyCat2909 ,

@Mayers das stimmt nicht so ganz.

Bei Alten-, oder sehr kranken Menschen machen da auch Ärtze nichts und ist auch Juristisch erlaubt.

Wenn aber Jemand wie der Fragestellertroll sowas machen würde, dann würden sie sicher handeln.

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Spätestens wenn jemand bewustlos ist darf man helfen, da die Person dann nicht mehr bei sinnen ist. 😉

Kommentar von Dreamerxyz ,

Es gab doch schon wochenlange Hungerstreiks (keine Zunahme von Nahrung) von irgendwelchen Aktivisten. Alle wussten es. Keiner zwang die, irgendwas zu essen. Die haben meist nur nachgegeben, weil die Regierung bei den Zielen der Aktivsten nachgegeben haben. Keiner hat die gezwungen dazu, etwas zu essen.

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