Frage von Tetarded, 14

Wann stellt das Finanzamt fragen?

Hey :)

Also, ich hab jetzt seit vielen Jahren mein Geld immer gespart und inzwischen ein hübsches Sümmchen zusammen. Das Problem daran ist, ich hab es in bar und damit ist es nicht eindeutig nachvollziehbar woher es stammt (Größtenteils von meinen Eltern und der Familie zu Geburtstagen, Weihnachten, Taschengeld etc.). Jetzt hab ich etwas schiss, dass wenn ich mir davon iwann mal was kaufe oder es auf einmal auf mein Konto einzahlen will, das Finanzamt dumme Fragen stellt, bzw. mir iwas vorwerfen kann. Meine Frage ist jetzt, ab welchen Summen ist es möglich mich zu Beschuldigen und wie umgehe ich so ein Problem?

Grüße

Tetarded

Antwort
von Herb3472, 14

Was darf man sich unter einem "hübschen Sümmchen" vorstellen? So wie ich die Situation einschätze, geht es bei dem "hübschen Sümmchen" um keine Millionen, sondern um eher bescheidene Beträge. Bis zu einem Gegenwert von einem Mittelklassewagen brauchst Du Dir bezüglich Finanzamt wohl keine Sorgen machen, wenn das Geld nicht aus Schwarzarbeit stammt.

Wenn Du nicht weisst, was Du Dir darum kaufen sollst, leg' das Geld auf mehrere Sparbücher mit einer Einlage von jeweils unter € 15.000,-, denn dann braucht es von der Bank nicht gemeldet werden.

Kommentar von Tetarded ,

Ja, hübsches Sümmchen ist unter 15.000, so fleißig gespart hab ich dann doch nicht ;D

Ich spare nur auch weiterhin und naja... Ich will nicht, dass das Ende vom Lied dann iwann ist, dass mein erspartes Geld dann einfach so der Staat einsackt -.-"

Wie meinst du das mit dem "unter 15.000 nicht gemeldet zu werden"? :)

Kommentar von Herb3472 ,

Bareinlagen über € 15.000,- müssen von den Banken an die Finanzbehörde gemeldet werden, um dadurch eventuelle Geldwäsche zu unterbinden. Wenn Du auf jedes Sparbuch z.B. € 13.000,- legst, bist Du auf der sicheren Seite.

Kommentar von Tetarded ,

Nur... Dann steht auf dem Sparbuch eine Bargeldeinlage von 13.000€ (hypothetisch)... was wäre, wenn die im Rahmen einer anderen Ermittlung irgendwann mal auf die Idee kommen nachzufragen, woher das Geld stammt und ich dann nur sagen kann "ja, das hab ich mir erspart, belegen kann ich das nicht lol" :-/

Kommentar von Herb3472 ,

Für das Finanzamit sind das Peanuts. Es würde sich nicht lohnen, einen Beamten damit zu beschäftigen. Der Beamte kostet mehr, als für das Finanzamt dabei herausschauen könnte.

Kommentar von Tetarded ,

Hahaha xD Das hört sich schon lustig an :D Nur wenn sie nachfragen steh ich halt blöd dar :-/

Kommentar von Herb3472 ,

Was hört sich daran lustig an? Das Finanzamt muss seine Mitarbeiter bezahlen. Und da auch der Staat mitterweile wirtschaftlich rechnen muss, setzen sie die Beamten der Steuerfahndung oder der Finanzpolizei dort ein, wo etwas für sie zu holen ist. Ist doch klar, oder? Die machen das ja nicht aus Spaß an der Freude oder aus moralischen Erwägungen, da geht es vielmehr um's Geld. Und bei Deinen 13.000,- € schaut halt nicht sehr viel für's Finanzamt heraus. Höchstens ein Mittagessen für die Beamten ;-)

Antwort
von wfwbinder, 9

Unter 15.000,- führt bei der Bank nicht zur Aufregung.

OK, bei der Einzahlung werden Deine Personalien festgehalten, Aber nur, wenn Du es in einer Summe einzahlst.

Wenn Du es in zwei Summen, im Abstand von 1 Monat, oder mehr einzahlst, wird es nicht beachtet.

Kommentar von Tetarded ,

Nur wenn irgendwann mal jemand nachguckt, dann wäre das ziemlich doof :-/ Ich meine so eine Summe für einen Teilzeitjobber ist schon irgendwie seltsam oder? :-/

Kommentar von Herb3472 ,

Mein Gott, Herrschaft, nach Deinen paar Piepen kräht doch kein Hahn! Wer glaubst Du, dass zuerst durchleuchtet würde? Du mit Deinen paar Kröten, oder die Millionen Deutschen, die ein Vielfaches davon gebunkert haben?

Kommentar von wfwbinder ,

Wie @Herb3472 schon richtig schreibt, wenn man sich um Beträge von 15.000,- kümmern wollte, hätte man viel zu tun.

Mein Büropartner hat kürzlich ca. das 10-fache in Bar eingezahlt, was wir für einen Mandanten verwalten, nicht mal da gab es eine Zusatzfrage.

Antwort
von alarm67, 9

Wenn Du das Geld bar ausgibst, bekommt das FA davon NICHTS mit!

Einzahlungen bei der Bank werden erst ab 15000 Euro im Rahmen der Geldwäsche geprüft!

Wenn Du so viel hast, was ich bezweifle, machst Du in größeren Abständen halt 2-3 Einzahlungen!

Kommentar von Tetarded ,

Ok, an die 15000 komm ich dann doch nicht dran, aber theoretisch hab ich dann 2-3 relativ große Einzahlungen in etwas größeren Zeitabständen auf meinem Konto stehen :-/

Kann man das evtl. umgehen, indem man das Konto auflöst und ein neues erstellt? Werden dann alle alten Unterlagen inklusive Aus und Einzahlung an das alte Konto vernichtet?

Kommentar von petrapetra64 ,

natürlich werden die Unterlagen von alten Konten nicht vernichtet, die Bank muss diese Nachweise ja vorlegen können auf Nachfrage. Aber wenn du so was machst, dann machst du dich halt schon verdächtig, als wenn du was verbergen wolltest.

Das wäre ähnlich, als wenn du an der Kasse im Supermarkt, wenn du gefragt wirst, ob du noch eine Tüte willst, du laut losschreist "ich habe nichts geklaut, ich habe nichts geklaut". 

Wenn wirklich mal jemand nachfragen sollte (was ich nicht glaube), dann sagst du einfach, du hast es zu Hause gespart über Jahre. Das ist ja nicht verboten und das Gegenteil werden sie dir auch nicht nachweisen können. 

Du hast keine Bank überfallen, keine Konten im Ausland und handelst nicht mit Drogen. Wer also sollte dir was illegales nachweisen können.

Aber glaubst du wirklich, wenn ein Finanzbeamter deine Einzahlung auf den Tisch bekommt, dass der sofort weiss, dass du Teilzeit arbeitest und nicht viel Einkommen hast? Hellseher arbeiten dort nicht. 

Und nach einer Weile weiß wohl keiner mehr genau, wo einzelne Summen genau herkommen, das könnte ich bei meinen Geldanlagen auch weder sagen noch irgendwas nachweisen. 

Kommentar von alarm67 ,

Lasse mal "die Kirche im Dorf" und konstruiere hier nicht Sachen, die nicht passieren werden!

Antwort
von Kuestenflieger, 6

Geld kannst soviel horten wie du möchtest unter dem Kissen oder im Kellersafe  .

Interessiert niemanden , nicht ein mal das Finanzamt .

Nur wer mit Geld - Geld verdient muß den Gewinn versteuern . Zb. Miete aus dem gekauften Haus , Zinsgewinne über 801,- € .

Kommentar von Tetarded ,

Naja, aber auch das Finanzamt interessiert denk ich woher das Geld kommt. Schließlich könnten das ja auch Gewinne aus solchen eigentlich zu verzinsenden Quellen sein :-/ Ist bei mir aber definitiv nicht der Fall!!!

Kommentar von LouPing ,

Hey Tetarded

Dann rede einfach nicht darüber. 

Du machst hier viel zu viel Wind um etwas, das niemanden zu interessieren hat. Man könnte meinen du legst es drauf an. 

Antwort
von sr710815, 3

dieses sog. Geldwäschegesetz gilt wohl ab 20.000 €, da wird man schon mißtrauisch.

Wenn es legal gespart wurde, hast Du ja keine Schwierigkeiten.

Bei einer 0% Zinspolitik ist es kein Wunder, daß die Leute das Geld unter das Kopfkissen stecken

Antwort
von BleibMensch, 11

5.000 €

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