Frage von MrSaxxxobeat, 33

Wann sind Säuren optisch inaktiv?

z.B. wenn man einen abgewandelten Zucker vorliegen hat

Expertenantwort
von indiachinacook, Community-Experte für Chemie, 18

Eine reine Substanz ist optisch aktiv, wenn sie aus chiralen Molekülen auf­gebaut ist (für Flüssigkeiten und Lösungen reicht das, bei Festkörpern gibt es mit dieser Definition Probleme).

Ein Molekül ist chiral, wenn es mit seinem Spiegelbild nicht zur Deckung ge­bracht werden kann. Nur Moleküle mit bestimmten Symmetrie­elementen (z.B. Spiegel­ebene oder In­versions­­zentrum) sind nicht chiral. Moleküle mit asymmetrischen C-Atomen sind fast immer chiral.

Ob die Substanz eine Säure ist oder nicht spielt dabei keine Rolle.

Um herauszufinden, ob ein Molekül chiral ist, mußt Du also die drei­dimensio­nale Sturktur betrachten und Dir überlegen, ob das Ding von seinem Spiegel­bild  verschieden ist. Mit Übung geht das schnell, und man kann das auch vom zweidimensionalen Formelbild ableiten, wenn man dafür eine Auge hat.

Antwort
von user21011982, 23

Wenn sie ein Stereozentrum besitzen, d.h., wenn ein C vorhanden ist, welches vier unterschiedliche Substituenten trägt (meso-Formen ausgenommen). 

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