Frage von lea5453, 50

Wann setze ich das richtige Objektpronomen ein?

Hallo miteinander morgen schreibe ich eine Arbeit in Französisch.
Unser Thema ist unter anderem indirekte( z.b lui oder so)  und direkte(z.b. Le/la)Objektpronomen.
Meine Frage ist jetzt da ich nicht weiß wann ist das indirekte Objektpronomen und wann ich das direkte Objektpronomen einsetzen muss. Kann mir irgendjemand sagen oder irgendeinen Link schicken wo man erklärt bekommt woran man erkennt ob man das indirekte oder direkte Objektpronomen einsetzen muss

Danke im Voraus Liebe Grüße Lea

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für Schule & franzoesisch, 23

Welches Objektpronomen Du brauchst, hängt vom Verb ab. Verben ziehen direkte und/oder indirekte Objekte nach sich, bspw. lire qc, rencontrer qn, téléphoner à qn, raconter qc à qn. Diese Anschlüsse musst Du können, dann ist es ganz einfach, denn direkte Objektpronomen ersetzen direkte Objekte und indirekte Objektpronomen ersetzen indirekte Objekte.

Beispiele: 

  • Je lis le livre. > lire qc (dir Obj) > Je le lis. 
  • Je rencontre mes amis. > rencontrer qn (dir Obj) > Je les rencontre.
  • Je téléphone à mes parents. > téléphoner à qn (indir Obj) > Je leur téléphone.
  • Je raconte une histoire à ma fille. > raconter qc (dir Obj) à qn (indir Obj) > Je la lui raconte.

Wenn Du bisher nur die direkten Objektpronomen und bei den indirekten nur me, te, lui, nous, vous, leur hattest, merk Dir, dass erst das direkte und dann das indirekte Objektpronomen vor dem Verb steht, wenn beide davor stehen.

Kommentar von Maxieu ,

"...dass erst das direkte und dann das indirekte Objektpronomen vor dem Verb steht..."

Ich weiß, dass du die Dinge richtig anwendest, aber bei dieser Erläuterung frage ich mich, ob du da von links nach rechts oder von rechts nach links liest  - oder wahlweise?

Je               la           lui raconte.

Il      me      la                raconte.

 

 

Kommentar von LolleFee ,

Die Lesrichtung ist im Deutschen allgemein von links nach rechts. Zudem gibt es ein Beispiel. 

Aber gut, streng genommen hast Du mit Deinem Kommentar Recht. Allerdings finde ich die Formulierung nicht besonders angemessen. Außerdem sorgen Deine "Beispiele" für Verwirrung, die Du zuvor mir ankreidest.

Antwort
von Minimausi1000, 9

Hi :)

Im Prinzip kannst du dich daran halten was LolleFee gesagt hat, nur eine wichtige Eselsbrücke, die ich auch so meiner Nachhilfeschülerin beibringe:

Das à ist ausschlaggebend. Das à sagt, dir dass das ein indirektes OP ist, also lui, leur. z.B.

dire qc à qn

donner qc à qn

parler à qn

Wenn kein à vorhanden ist, ist es direkt, also le, la, les. z.B.

trouver _ qc

aimer _ qn

rencontrer qn

Aber wie LolleFee auch schon richtig gesagt hat: Die Verbkonstruktionen MUSST du einfach auswendig lernen. Alle Lehrer sagen dir das immer und man denkt sich ach, ist doch nicht so wichtig, aber ich bin Schülerin und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass die irgendwann merkst, dass es sehr wohl wichtig ist. Also fang lieber gleich an. ;)

LG

Lisa

Kommentar von LolleFee ,

Ich finde die Eselsbrücke, dass direkte Objekte auch direkt (also ohne Präposition) am Verb anschließen, narrensicherer. Denn auch die Objekte, die mit "de" anschließen, sind indirekte Objekte.

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