Frage von Tedric34 11.03.2012

Wann muss ich Fußnoten setzen?

  • Hilfreichste Antwort von ChrisHH 11.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Generell musst du alles, was nicht deine eigene Schlussfolgerung ist, mit einer Fußnote kennzeichnen. Welche Form du dafür wählst hängt davon ab, wie die Regeln in deinem Fachgebiet sind.

    Entweder du verwendest richtige Fußnoten, also eine kleine Nummer im Text und unten im Seitenfuß die Erklärung dazu, oder du verwendest Endnoten. Dann verweist die kleine Nummer im Text auf eine Erläuterung am Ende des Textes (das macht man eigentlich nur bei dicken Büchern, da die ständigen Fußnoten sonst das Layout stören) oder du verwendest Erläuterungen in Klammern im Text.

    Wenn du ein Literaturverzeichnis verwendest lautet die Erläuterung/Fußnote z.B. "Schulze, S. 56". Im Literaturverzeichnis steht dann: Schulze, Heini: Gibt es den Weihnachtsmann wirklich? 7. Auflage, Hamburg, X-Verlag, 1929 (zitierweise: Schulze, Seitenzahl).

    Wenn Schulze zwei Bücher geschrieben hat, die du beide zitierst, nämlich auch noch "Wie legt der Osterhase die Eier?", dann zitierst du jeweils mit Autor und Titel.

    Die Fußnote ist immer dann zu setzen, wenn ein Gedankengang zu Ende ist. Im Zweifel frag deinen Lehrer/Dozenten, wie er's gerne hätte oder noch besser einen Kollegen.

  • Antwort von Mandava 11.03.2012

    Eine Fußnote ist ein Querverweis im Text. Was du meinst ist die Quellenangabe am Ende der Arbeit. Das ist nicht ausreichend. Du musst bereits IM Text alles was nicht von dir ist mit einer Fußnote kennzeichnen.

  • Antwort von HandyKaputt 11.03.2012

    Generell alles, was nicht von dir stammt, musst du angeben, und zwar nicht nur ganz hinten im Quellenverzeichnis, sondern auch schon vorher, wo du die Information wiedergibst, dann musst du da in Klammern vgl. Titel, Autor, Datum, an dem es verfasst wurde schreiben. Ins Quellenverzeichnis gibst du dann den Link dazu an und den Tag, an dem du das benutzt hast (weil sich ja auch die Seite bzw der Text ändern kann). Bei wörtlichem bzw. direktem Zitieren natürlich in Anführungsstriche und und dann dahinter in Klammern auch das gleiche wie beim indirekten Zitieren setzen, nur ohne vgl.

    Einige Lehrer meinen, wenn man ganze Abschnitte etwas umformuliert wiedergibt, es reicht, wenn man hinter den ganzen Abschnitt die Quelle einfügt, andere Lehrer meinen, man muss hinter jeden einzelnen Satz die Quelle in Klammern angeben. Ich glaube rechtlich gesehen wäre letzteres richtig, aber die meisten Lehrer sind da nicht so penibel, also frag am besten nochmal nach.

  • Antwort von Astarte007 11.03.2012

    Alles was ein anderer schon vor dir gesagt hat, musst du kenntlich machen. Sei es ein wörtliches Zitat, was durch Anführungszeichen kenntlich gemacht werden muss, oder auch nur die inhaltliche Wiedergabe.

    Die Quellenangaben werden am Ende jeder Seite wiedergegeben. Das am Schluss zu machen ist total veraltet.

    Ins Literaturverzeichnis gehören alle Quellen, auch die du nicht zitiert hast. Außerdem sind die bibliografischen Angaben im Literaturverzeichnis auszuweiten.

  • Antwort von seirios 11.03.2012

    Alles, was nicht deinen eigenen Gedanken entsprungen ist, muss gekennzeichnet werden, alles also, wofür du einen anderen Text benutzt hast. Üblicherweise kann man von mindestens einer Fußnote pro Absatz ausgehen.

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