Wann muss ein bruch operiert werden?

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4 Antworten

Indikationen für eine operative Therapie: Instabilität, Dislokation, Gelenkbeteiligung, komplexe Verletzungen (zB offener Bruch, mehrfach gebrochener Knochen, mehrere Knochen gebrochen), knöcherne Ausrisse von Sehnen und Bändern.

Was man auch oft operieren muss, wenn zB die Blutversorgung gefährdet ist (zB beim Schenkelhalsbruch kann es passieren, dass der abgebrochene Hüftkopf nicht mehr mit Blut versorgt wird und dann abstirbt).

Bei einigen Brüchen reicht auch oft eine einzige Schraube, oder man braucht eine Platte mit mehreren Schrauben. Dann gibt es noch die sogenannten Marknägel und Zuggurtungen und Cerclagen mit sehr stabilen Drähten. Bei Kindern oder am Finger zB reicht auch oft ein Draht durch den Knochen durch, der den Knochen dann stabilisiert.

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Meinst Du einen Knochenbruch oder einen Bruch des Bauchfells? Knochenfrakturen werden operiert, da man mittels Nägel und Platten den Knochen schneller wieder belasten kann und die Knochen in der richtigen ursprünglichen Form wieder zusammen wachsen können. Gerade bei komplizierten Brüchen, wie Splitterbrüchen ist es notwendig die Knochenfragmente zueinander zu fixieren, damit die Heilung unproblematisch ablaufen kann.

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Alle sogenannten "offenen" Brüche müssen operiert werden und alle Knochenbrüche, bei denen sich die gebrochenen Knochen nicht von außen wieder in die gewünschte Position bringen lassen. Wenn man einen Knochenbruch von außen wieder "richten" kann, dann kann man den Körperteil eingipsen und wartet, bis die Knochen wieder zusammen gewachsen sind.

Außerdem lässt man alle Brüche dann operieren, wenn man keine Geduld hat, bzw. wenn die Heilung schnell vonstatten gehen soll.

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Offener Bruch, wenn die Knochen rausgucken. Wenn der Bruch droht, schief zusammenzuwachsen.

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