Wann müssen Überstunden abgebaut sein?

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5 Antworten

Was der AG will ist aber nicht das Mass aller Dinge. Es muß vereinbart sein. Entweder im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat.

Normalerweise ist in so einer Vereinbarung eine "Nulllinie" fixiert. Also ein Datum zu dem die Überstunden abgegolten werden oder abgebummelt.

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Wenn du bei einer Personaldienstleistungsfirma beschäftigt bist, ja! Müssen sie sogar. Üblich ist es, einen ganzen Monat (sprich 160h) anzusammeln. Da bist du mit dienen 50 noch sehr gut dabei.

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Kommentar von Xipolis
02.06.2016, 12:18

Aber auch da muss vereinbart sein, wann die abgebaut werden oder ausgezahlt werden und wie die versichert werden.

Man kann nur raten einen solchen Passus nicht im Vertrag oder sonstwo zu unterschreiben.

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Was steht denn zu Überstunden, Zeitkonto im Arbeitsvertrag, anwendbaren Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung?

Pauschal kann ich Dir jetzt keine Antwort geben. Mir fehlen Infos.

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Nein, dass ist so nicht zulässig. Zum einen sollte Dein Arbeitgeber bei einem solchen Berg an Überstunden diese versichern gegen Insolvenz und zum anderen muss er Dir zeitnah - wenn die Auftragsspitze vorbei ist - die Möglichkeit geben, dass Du diese durch Überstundenfrei abbauen kannst.


Für ein solches Arbeitszeitkonto muss es eine Regelung geben: Entweder in Deinem Arbeitsvertrag oder in einer Vertriebsvereinbarung oder in einem Tarifvertrag.

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Dein Arbeitgeber darf dir nicht vorschreiben eine gewisse Anzahl an Überstunden nicht abbauen zu dürfen.

Überstunden müssen IMMER mit Freizeit oder Geld ausgeglichen werden.

Bis wann die abgebaut sein müssen steht in deinem Arbeitsvertrag

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Kommentar von jcreich
02.06.2016, 11:39

Ich denke, er meint keine Überstunden. Wie es sich anhört, ist er bei einer Zeitarbeitsfirma angestellt. Dort ist es üblich, geleistete Arbeitsstunden auf einem sogenannten Zeitkonto zu sammeln, damit im Falle einer "Nichtbeschäftigungs-Phase" dennoch Lohn gezahlt werden kann.

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