braucht jeder so eine versicherung? oder nur wenn man besonders gefährdet ist mit dem gesetz in konflikt zu kommen?

Wenn man wegen jeder Kleinigkeit klagen will
Das funktioniert so nicht, das ist ein großer Irrtum. Lies mal meine ausführlichere Antwort weiter unten, dann weißt Du auch, warum.
eine solche versicherung macht immer sinn. man kann immer in eine situation kommen, dass man einen anwalt benötigt. dann bezahlt die versicherung. sonst wird es teuer!

Mieter, Autofahrer, Arbeitnehmer. Denen würd ich ein Rundumpaket empfehlen.

Also ich brauchte bisher keine, wofür. Beim Auto kannste das über den ADAC machen, als Mieter durch den Mieterverein und ansonsten brauchste eine Haftpflichtversicherung, die alles abschmettert.
aline1507 am 24. September 2008 04:07 Beim ADAC gibt´s übrigens auch eine sehr günsige Rechtsschutzversicherung! Die paar Euro sinds mir wert...im Falle des Falles ;-)
Ich habe bisher immer Prozesskostenhilfe bekommen. Solange ich die bekomme, brauch ich keine Rechtschutzversicherung. Sonst mußt Du überlegen, ich hatte bisher nur Familienprozesse.... dagegen kann man sich nicht mal versichern. L.G.
Falls Du weniger als ungefähr 700€ monatl. Einnahmen hast (bei Arbeit + Kindern mehr), bräuchtest Du sowas nicht... Dann kriegst Du nämlich kostenlos Prozesskostenhilfe!

Brauchen wir überhaupt Versicherungen? Überall hört man, wenns ans Zahlen geht, muß man eh nur mit der Versicherung streiten. Aber Beiträge werden fleißig einbezahlt. Aber was für eine Rechtschutzversicherung meinst du? Verkehrsrechtschutz, Familienrechtschut..?
KalalaKa636 am 24. September 2008 00:13 Ich arbeite bei einer Versicherung in der Leistungsabteilung und glaub mir: es wird bezahlt!
pepsi40 am 24. September 2008 00:17 Super! So soll es ja auch sein.
Bei Rechtschutzversicherungen sollte man vorsichtig sein. Ich hatte selbst eine. Bin dann nach langer Be3itragszahlung innerhalb kurzer Zeit (3 Monate) zweimal vor Gericht gewesen. Einma, weil ich mich gegen einen Ablehnungsbescheid der Krankenkasse gewehrt hatte, das andere Mal wurde ich zum Prozeß "gezwungen" - das heißt die Klage wurde von der gegnerischen Partei gegen mich eingeleitet. Ich habe beide Prozesse gewonnen und somit hat die Rechtschutzversicherung trotz der Kostenzusage im Endeffekt keine Ausgaben gehabt, denn die gegnerischen Parteien mußten die Anwaltskosten tragen, da sie die Prozesse verloren hatten. Die haben auch gezahlt - und trotzdem bekam ich von der Versicherung postwendend die Kündigung. Die Begründung war, daß jemand, der in so kurzer Zeit mehr als einen Prozeß hat, für die Versicherung ein zu großes Risiko darstellt. Dabei habe ich mich einmal nur gegen einen falschen Bescheid gewehrt - und auch gewonnen und im anderen Fall wollte ich den Prozeß gar nicht - wurde aber vor Gericht zitiert und habe auch Recht bekommen, d.h. gewonnen. Das ist den Versicherungen egal - die kündigen dann trotzdem und das ist leider rechtlich auch wasserdicht... Soviel zur Hilfe von Rechtschutzversicherungen. Es ist meiner Meinung nach sinnvoller, das Geld selbst zur Seite zu legen und anzusparen anstatt es den Versicherungen zu geben und dann ohne Einfluß darauf zu haben gekündigt zu werden, wenn man die Versicherung wirklich braucht. - Wobei, auch wenn die die Kündigung aussprechen, die laufenden Prozesse, für die eine Kostenzusage gegeben wurde, die müssen die auf jeden Fall noch komplett zahlen - alles andere wäre ja auch fast Betrug....

Wenn Du mit dem Gesetz in Konflikt kommst greift Sie nicht! Alles was mit Vorsatz begangen werden kann ist nicht versichert !
sie macht nur dann Sinn wenn man sie nicht braucht ;(