Frage von KingOff, 105

Wann kriegt man Krebs oder Wie kriegt man Krebs?

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Antwort
von dadita, 24

Krebs ist das Resultat von Umwelteinflüssen und zuweilen genetischer Prädisposition.

Eine ganze Reihe von Faktoren, wie ionisierende Strahlung, oxidativer Stress und manche Zellgifte können sich negativ auf die Integrität der DNA auswirken. Es kommt zu Schäden an ebendieser, Mutationen. Die meisten dieser Mutationen haben keine großen Auswirkungen. 

Es gibt allerdings eine Gruppe von Genen, die sogenannten Tumorsupressorgene und die Protoonkogene welche eine für den Organismus essentielle Rolle übernehmen: Sie regulieren und kontrollieren die DNA-Replikation und Mitose. Die Tumorsuppressoren kann man sich dabei als eine Art "Wächter" des Genoms vorstellen. Werden diese Wächter durch eine Mutation in ihrer Funktion eingeschränkt, so kommt es zu weiteren Schäden am Erbgut, durch fehlerhafte Replikation etc. Zudem wird der Mechanismus der Apoptose, des kontrollierten Zelltodes, ausgeschaltet. Unter normalen Umständen gehen Zellen welche Schäden an ihrem Erbgut oder Ansammlungen von Proteinen oder andere für ihre Funktion und den Organismus potentiell schädliche Faktoren detektieren in Apoptose, sie sterben kontrolliert ab und schützen so den Organismus vor sich selbst. Tumorzellen tun dies nicht.  

Die Protoonkogene kontrollieren in ihrem natürlichen Zustand das Wachstum und die Teilung der Zellen, sie sorgen dafür dass absterbende Zellen im Organismus ersetzt werden und der Organismus wachsen kann. Werden sie durch Mutationen beeinflusst kann dies dazu führen, dass die Zellen beginnen sich unkontrolliert zu teilen.  

Kommen genügend Mutationen zusammen wird aus einer normalen Zelle eine Tumorzelle, eine Zelle die sich unkontrolliert teilt, wächst und nicht mer auf Signale des Organismus reagiert. So entsteht Krebs.

Antwort
von FouLou, 44

Meines wissens nach ist Kres die Ukontrolliere Vermehrung von zellen aufgrund von beschädigter DNA.

Bei jedem vorgang wird die DNA einer zelle kopiert. Bei diesem Kopiervorgang passieren hin und wieder mal fehler was quasi veränderte zellen hervorruft. Oft ist das nicht schlimm und diese zellen werden einfach vom körper aus ausondiert weil sieeventuell ihre aufgabe nicht erfüllen.

Es kann aber vorkommen das durch die veränderung beim teilen die DNA so verändert wird das die zellen sich unkontrolliert und undgebremst weiter teilen. Dann wird das zum krebsgeschwür. Durch blut und andere Tranportmittel kann es passieren das zellen durch den körper gestreut werden. Oft sind die zelle aber auch lokal begrenzt.

Es gibt stoffe und lebensweisen die die bildung dieser art von stellen beschleunigen. z.b. wenn man raucht greift das die zellen in der lunge an und es  ist warscheinlicher das zellen entstehen die sich unkontrolliert vermehren.

Mit dem alter nimmt die krebswarscheinlichkeit auch zu weil die (ich bin mir hier nicht ganz sicher) Stammzellen selbst altern und somit mehr fehler beim kopiervorgang passieren können.

Um das Risiko so gering zu halten wie möglich sollte man möglichst einen gesunden lebenstil pflegen und regelmäßig zur krebsvorsorge gehen ab einem bestimmten alter. (30 ca. weiss nicht genau.) Denn je früher krebs endeckt wird desto einfacher ist er zu bekämpfen.

Antwort
von HuxHimUp, 44

Krebs bekommt man wenn bestimmte Zellen sich sehr schnell vermehren und dadurch einen Tumor (also einen Haufen aus solchen Zellen) bilden. Wenn dieser Tumor dann auch noch die "Nährstoffe" von seinen umliegenden Zellen bezieht und immer weiter wächst spricht man von einem bösartigen Tumor.

Das Wachstum dieser tumorbildenden Zellen kann durch verschiedene Umwelteinflüsse oder erblich bedingte Faktoren zwar begünstigt werden, aber wieso sich diese Zellen generell so stark vermehren können ist nicht bekannt.

Antwort
von Huflattich, 47

Wenn ich das wüsste, würde ich wohl erst einmal zum Nobelpreis vorgeschlagen. 

Später jedoch machten sie mich zwar einen Kopf kürzer, weil dem einen sein Leid, ist dem anderen sein - Geschäft...........

Wenn Krebs besiegt werden sollte würde er besiegt. Daran hat jedoch eigentlich kaum wirklich einer Interesse. 

Überhaupt solange an Krankheit verdient wird, hat eh keiner Interesse, dass wir gesund bleiben, oder gar werden..... . 

Man stelle sich z.B. vor, alle Zähne (auch das Zahnfleisch) könnten für immer heil bleiben und mit dem Rest "gesund" ins Gras beißen - was für ein Dilemma. 

Gut, dass ungesunde Ernährung  - Zucker & co gibt .


Kommentar von dadita ,

Seufz...tausende Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten daran Krebs zu heilen, im Gegensatz zu Alternativmedizinern tatsächlich zu heilen anstatt nur teuren Zucker und Vodoo an leichtgläubige zu verkaufen. 

Aussagen wie die deinen sind das natürliche Produkt von absoluter Unwissenheit im Bezug auf dieses Thema, aber dennoch ein Versuch der Aufklärung: Krebs wurde deswegen noch nicht besiegt WEIL ES VERDAMMT SCHWER IST. Krebs ist nicht eine Krankheit sondern tausende, mit unterschiedlichen Ursachen. Diese Krankheiten zu verstehen ist schon schwer genug, sie zu heilen sogar noch mehr. Dies ist auch der Grund warum manche Krebsarten heute schon problemlos behandelbar und auch heilbar sind, wir bei andere Arten jedoch noch am Anfang stehen. Dennoch hat die Wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet bereits Millionen Leben gerettet...im starken Gegensatz zur Alternativmedizin, welche ihren Opfern nur Millionen Euro gekostet hat.  

Kommentar von Huflattich ,


ja,
seufz.......


Antwort
von Huflattich, 31

Wann - meist im Alter, da ein geschwächtes Immunsystem Krebszellen nicht mehr bekämpfen kann 

Warum - Der Körper ist unheimlich vielen zellschädigenden Dingen im Leben ausgesetzt Abgase von Flugzeugen, Industrieanlagen, Autos, tausend Gifte in Zigaretten,Alkohol, Pestizide Fungizide  in der Nahrung und vieles vieles mehr. sogar reiner Sauerstoff. 

Das alles zusammen sind krebsfördernde Dinge, Kommt eine seelische Belastung,Trauer, Kummer, Stress
dazu, ist das Immunsystem geschwächt. 

Wie ein Fluss der immer mehr Wasser führt. Macht man bei Regenzeiten keine Sandsäcke auf den Deich wird der löcherig und die Gegend überschwemmen .

Wie ein Fass voll Gift irgendwann läuft es über und vergiftet die Umgebung .

Was tun ? Mit der eigenen Gesundheit beschäftigen. Natürliche Mineralien und Vitamine dem Körper zur Verfügung stellen nicht darauf vertrauen, dass man durch "ausgewogene Ernährung" schon alles bekommt .Augen + Ohren auf und auf das lesen und hören was auch alternativ angeboten wird. 

Auch den Alternativen vertrauen - der Wissenschaft misstrauen 

Den Glauben an möglicher Heilung niemals aufgeben und die körpereigenen Selbstheilungskräfte fördern. 

Krebszellen hat jeder Mensch im Körper, sagen wir eine Bedrohung, die nur durch bewusstes Leben - den Versuch glücklich ausgeglichen zu sein, einzudämmen ist. 

Schlüssel zu unserer Gesundheit ist meiner festen Überzeugung nach die Seele. Wer sich ärgert, quält, unausgeglichen ist wird schneller krank. 

Kommentar von dadita ,

Den Alternativen vertrauen-der Wissenschaft misstrauen...Gratulation, die Auszeichbung für den mit Abstand schlechtesten Rat des Tages. Misstrauen ist primär gegenüber der sogenannten Alternativmedizin angebracht, diese ist nämlich seit Jahrzenten nicht in der Lage verifizierbare, replizierbare und nachvillziehbare Ergebnisse zu liefern...was sie nicht davon abhält ihre wirkungslosen "Therapien" für horrende Preise an verzweifelte und leichtgläubige Menschen zu verscherbeln. 

Kommentar von Huflattich ,

Wer nachdenkt wird den Sinn erkennen .

Aus welchem Grund sollte bitte die Wissenschaft sich selbst das Wasser abgraben, wo es sich damit so herrlich viel Geld scheffeln lässt ?......

Trotzdem DANKE deine "Auszeichnung" zeigt mir, dass selbst der "mit Abstand schlechteste Rat" doch bei den Lesern ankommt ;o)

Kommentar von dadita ,

Alleine diese Aussage ist schon absurd lächerlich. Wissenschaftler definieren ihren Erfolg über Publikationen. Unternehmen über profitable Produkte. Beides bekommt man mit den entsprechenden Entdeckungen und diese gibt es. Die Lebenserwartung von Krebspatienten ist in den letzten Jahrzenten enorm gestiegen, viele Krebsarten sind inzwischen heilbar. 

Dazu hat die "Alternative", seien es Homöopathen, Energieheiler oder andere Quacksalber nicht das geringste beigetragen. Diese waren es, die mit leichtgläubigen und verzweifelten Menschen Geld scheffeln, in dem sie absoluten Unfug an diese Menschen verkaufen...und ihnen so schaden. 

Kommentar von Huflattich ,

Fragt sich nur, warum diese so "verzweifelt" sind gibt es doch die tollen Heilmöglichkeiten der Wissenschaft . 

Pustekuchen - erfahrungsgemäß wird auf Vergiftung eines Körpers gesetzt, auf Maschinen die den Menschen untersuchen,aber absolut nicht helfen  - das alles macht hoffnungslos  ......

Kommentar von dadita ,

Seufz. Viele Krebsarten, nicht alle. Und bei denen, bei denen auch die moderne Wissenschaft nicht helfen kann, können es auch nicht solche Quacksalber wie Homöopathen und Energieheiler. 

Ja in der Tumortherapie werden Zellgifte eingesetzt, es ist eine einfache Kosten/Nutzen-Rechnung. Auch wenn Cytostatika auch den schnell teilenden Körperzellen schaden: Primär schaden sie dem Tumor. 

Hoffnungslos macht nur der Versuch die "Alternativmedizin" als echte Alternative anzupreisen...eine Schande für unser Bildungssystem. 

Kommentar von Huflattich ,

Du hast es schwer......

Kommentar von dadita ,

Leider wahr...das Problem wenn das Bildungsystems eines Landes so sehr versagt, dass dabei Menschen mit Affinität zu den absurden Märchen der Laternativmedizin rauskommen... 

Kommentar von Huflattich ,

Manchmal ganz gut das es "versagt" dann bleibt wenigstens genug Raum sich eine eigene Meinung zu bilden .

Zum Thema das hier noch gefunden :

http://www.krebs-tumor.info/

Noch mal, wenn die moderne Medizin wirklich wirksame Mittel gegen Krebs gefunden hätte, würde kein Mensch Alternativen suchen und zu - wie Du sie nennst - "Scharlatane" und Quacksalbern gehen .Warum sollten sie auch ?

Nein, nicht dort wird das große Geld gemacht.(der Patient muss es halt nur selbst bezahlen) sondern immer noch bei aufwändigen Chemo in ganz normalen Krankenhäusern .(das zahlt dann jeder gesetzlich und oder privat Versicherte mit seinen hohen Beiträgen) 

Das Ergebnis - qualvolles sterben. 

Ich kämpfe nicht ums Recht behalten - jeder ist doch frei das zu denken und zu glauben was ihm gerade gefällt. 

 

Antwort
von Virginia47, 35

Diese Fragen kann dir keiner mit Gewissheit beantworten. 

Es gibt bestimmte Risikogruppen. Aber selbst die müssen nicht alle Krebs bekommen. Und auch Leute, die gesund leben, können Krebs bekommen. 

Da spielt oftmals eine genetische Veranlagung eine Rolle. 

Die genauen Gründe sind noch nicht erforscht. Deshalb sollte man zur Krebsvorsorge gehen. Denn je früher er erkannt wird, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Heilung. 

Antwort
von Realer, 38

Wenn der Lebenswille geringer ist als die Tendenz zum Suizid, erkrankt man an einer schlimmen Krankheit, die dem auch gerecht wird. Der Körper bekämpft dann einfach die Krebszellen nicht mehr und gibt sogar noch Impulse für ihr unkontrolliertes Wachstum.

Man kann das aber auch auf rein äußerliche Ursachen schieben, den Teer in der Zigarette oder so, das kann man so pauschal nicht sagen, womit jemand die Krebszellen füttern will.

Kommentar von dadita ,

Was für ein Unfug. Die Auswirkung von Mutagenen hat nicht das geringste mit Lebenswillen zu tun. Auch der lebensfrohste Mensch kann an Krebs erkranken. 

Kommentar von Realer ,

Der lebensfroheste Mensch hat aber auch eine wesentlich höhere Chance den Krebs zu überleben. Lebensfrohheit und Krebs beißt sich einfach.

Kommentar von dadita ,

Eine etwas höhere Chance, einfach weil ein lebensfroher Mensch wahrscheinlich länger kämpft und mehr Therapien versucht. 

Aber eine Mutation des p53 Gens durch Kontakt mit einem Mutagen wird in den meisten Fällen früher ider später zu Krebs führen...egal ob lebensfroh oder nicht. Krebs hat Molekularbiologische Ursachen, keine psychologischen. 

Antwort
von Seeteufel, 29

Das kann dir nieand beantworten. Wann ein Mensch oder ob er überhaupt Krebs bekommt, kann niemand vorhersagen.

Es gibt zwar einiges an Risikofaktoren. Was aber nicht zwangsläufig heißt, das z.B, alle Raucher Krebs bekommen. Das Risiko ist um ein vielfaches höher als bei einem Nichtraucher, doch ob und wann, weiß niemand.

Was es sonst noch für Risikofaktoren gibt, kannst dir googlen.

Antwort
von Hausi06, 35

Jedes Alter.

Wie. Genetisch, Umwelteinflüsse 

Antwort
von freenet, 29

Um diese Frage eindeutig beantworten zu können, arbeiten viele Wissenschaftler an einer (hoffentlich baldigen)Lösung.

Kommentar von Huflattich ,

Im Leben nicht - die lassen sich die Forschung lediglich gut bezahlen......

Kommentar von dadita ,

Schwachsinn. Im Gegensatz zu Homöopathen, Energieheilern und anderen Scharlatanen, welche mit ihrem jeweiligen Unfug ausgesprochen viel verdienen, arbeiten Wissenschaftler an tatsächlichen Lösungen. Mit ausgezeichneten Erfolgen wie die dramatisch gestiegene Lebenserwrtung in den meisten Krebsfällen und die Heilbarkeit mancher Krebsarten inzwischen zeigt. Dennoch gilt: Krebs ist nicht eine Krankheit, sondern eine ganze Reihe von Krankheiten weswegen es eine ganze Reihe von Faktoren und Lösungsansätzen gibt. 

Kommentar von Huflattich ,

träumt weiter.....

Antwort
von Psyko3857, 36

Wann: ab jeden Alter

Wie: Kann mann nicht genau sagen, ist oft familiär.

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