Wann kommt man nach einem Schlaganfall an den Rollator, wann an den Stock, wann an anderes?

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12 Antworten

Jeder Mensch ist anders und daher ist auch jeder Schlaganfall anders. Es kommt darauf an, wo sich im Gehirn der Schlaganfall ereignet hat und es kommt auch darauf an, wie man den Erkrankten fordert und fördert. Zudem ist der Wille des Erkrankten entscheidend. Hat der Schlaganfall-Patient aufgegeben, dann ist auch eine Verbesserung der Symptomatik kaum möglich.

Wichtig für Euch Angehörigen ist jetzt, dass Ihr Deinen Onkel nicht mit Mitleid zuschüttet, sondern ihm klar macht, dass es sich lohnt zu kämpfen. Seid für ihn da. Lasst ihn alles, was er selber kann, auch selber machen ... und wenn es zwei Stunden dauert, bis er einen Kugelschreiber in die Hand genommen hat ... Er hat es dann aber selber gemacht und den Willen, es auch ein weiteres Mal zu schaffen ... dann vielleicht in nur einer Stunde.

Ob jemand an einen Stock oder Rollator kommt, ist vom Patienten abhängig. Nach einem Schlaganfall tritt häufig eine halbseitige Lähmung auf und die Patienten haben an einem Rollator nur dann mehr Stabilität, wenn sich auch beide Hände daran festhalten können. Ist jedoch ein Arm gelähmt, ist ein Rollator nicht sinnvoll. Dann ist die Unterarmgehstütze die bessere Variante. Das muss aber der Physiotherapeut zusammen mit Deinem Onkel entscheiden. Für Dich mag ein Stock mehr ins Erscheinungsbild passen, aber das ist wirklich nicht der ausschlaggebende Faktor. Es kommt darauf an, woran Dein Onkel mehr Stabilität hat und das scheint momentan ja mit dem Rollator der Fall zu sein.

Macht Deinem Onkel immer Mut, weiter zu kämpfen und seid für ihn da. Mehr könnt Ihr nicht tun.

Alles Gute für Dich und Deinen Onkel.

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das entscheidet sich danach, wie der Patient besser zurecht kommt- man kann eben NICHT grundsätzlich sagen, dass der stock besser sei als der Rollator. entschieden wird das vom Arzt in zusammenarbeit mit physio- und Ergotherapeuten, die den Patienten bei den Übungen erleben. wenn dein onkel einen Rollator hat, dann diskutiere das nicht- vielleicht machst du ihm sonst die Motivation kaputt, ein für ihn zur zeit wichtiges Hilfsmittel zu benutzen.

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Das wird immer individuell nach den jeweiligen Folgen des Anfalls entschieden.

Pauschal kann man nur sagen: man kriegt individuell das Hilfsmittel, das für einen am passendsten ist.

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Das kommt darauf an, wie geschädigt dein Onkel durch den Schlaganfall ist. Da kann man keinen Zeitpunkt nennen und sich auch kein Ziel setzen, wie fit der Onkel wieder werden wird. Manche erholen sich gänzlich, manche müssen den Rest ihres Lebens im Rollstuhl verbringen. Hab einfach Geduld und drück dem Onkel die Daumen.

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Ist doch eigentlich logisch: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Ein Rollstuhl kostet mehr als ein Rollator kostet mehr als ein Stock. Du kannst also davon ausgehen, dass nicht unnötigerweise ein Rollator ausgegeben wird.

Zum Stock wechseln kann der Patient ja problemlos (wenn er denn körperlich kann), nur andersherum gibt es ggf. Hickhack wegen Bewilligung etc.

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Das Problem bei einem Schlaganfall ist, dass die Steuerung für das Gehen gelöscht ist. Jetzt muss ein anderer Teil des Hirn die Sache übernehmen. Doch dieser Teil hat noch keine Ahnung vom Gehen. Nur durch sich bewegen und üben wird sich das Hirn sich das merken können und abspeichern. Mit der Zeit bleibt das Gelernte haften und weitere Details können dazu gelernt werden. Das alles braucht Zeit und Geduld. Und vor allem macht das sehr müde. Viele Pausen sind nötig. Der Patient braucht Jahre, bis er das Gehen neu gelernt hat. Auch Kleinkinder sind am anfang wacklig auf den Beinen. Nur in dieser Phase geht lernen viel schneller. sie sind kleiner und gelenkiger als erwachsene Menschen und viel leichter.

Viele haben es nach Jahren wieder geschafft ohne Rollator oder Stock zu gehen. Man sieht es ihnen kaum mehr an, sie laufen genau wie Gesunde. Wichtig ist, dass man sich keine falschen Gewohnheiten angewöhnt.


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Was man sagen kann ist dass man das NICHT sagen kann! Das hängt zu sehr vom individuellen Fall ab (welcher Schaden im Hirn entstanden ist, Heilungsverlauf, Art des Rehatrainings,...)

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Es kommt darauf an wie mobil dein Onkel nach seinem Schlaganfall ist.

Es ist eine tolle Leistung und ein großer Fortschritt wenn er vom Rollstuhl schon beim Rollator ist. Ich wünsche ihm dass er es dann auch noch zum "Stock" schafft. Alles Gute und Lg.

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Das ist je nach Gesundheitszustand erforderlich. Wenn Dein Onkel nur am Stock noch sehr wackelig läuft, weil noch ein Teil der Beine gelähmt ist, dann macht ein Rollator schon Sinn.

Sobald es besser geht, wird Dein Onkel auch einen Stock erhalten.

Gute Besserung

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über den Hausarzt eibnen Antrag bei der Krankenkasse stellen

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Es kommt auch darauf an, wie Sicher er geht.

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Das kann man so pauschal nicht beantworten.

Es kommt auch darauf an, wie schwer der Schlaganfall war. Ob er rechtzeitig erkannt wurde. Und ob der Patient gewillt ist, seine Genesung voranzutreiben.

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