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Wann kann man eigentlich von Dehydrieren sprechen?

gefragt von lovelyrita am 20.06.2007 um 19:37 Uhr

Meine Mutter ist schon betagt und wie viele alte Menschen nicht mit dem Bewusstsein aufgewachsen, dass man viel trinken muss. Ich habe mal gehört, dass jemand dehydriert ist, wenn man z.B. auf der Hand die Haut hochzieht und diese Falte so stehen bleibt. Ich weiß, dass sie mir nicht die Wahrheit sagt, wenn ich sie frage, wieviel sie denn getrunken hat. Daher dachte ich, ich könnte das irgendwie anders rausfinden. Bei den Temperaturen im Moment mache ich mir Sorgen.


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Reply


WildeFee
beantwortet von WildeFee am 20. Juni 2007 19:53
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Und wenn Du das herausfinden könntest, was würdest Du dann tun? Würdest Du irgendetwas anders machen als Du es jetzt machst? Du kannst schlecht Deiner Mutter zwangsweise etwas einflößen, oder?

Schau, meine Mutter trinkt auch immer zu wenig. Es ist mir egal, was sie meint, wieviel sie am Tag getrunken hat, ich stelle ihr einfach immer etwas zu trinken hin und fordere sie auf, mehr zu trinken. In meiner Gegenwart tut sie das dann auch, weil sie auch selbst weiß, dass ich da recht hab.

Im Grunde ist das alles, was man tun kann. Und oft ist das schon auch genug.

Kommentar von C8fa8e7e3918dd09ebe0b6520e8e0550small Weiser am 20. Juni 2007 20:10

Oh, nein! Man kann Vieles tun. Menschen sind doch Argumenten zugänglich. Ich kenne jemanden, der nach einem Nierenstein jetzt das Doppelte von früher trinkt. Der brauchte nicht mal Argumente von andern zu hören.

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 21. Juni 2007 07:09

Ja, der hatte auch einen Nierenstein. Aber ältere Menschen sind Argumenten nicht so gut zugänglich, sie haben ihr Leben lang eigenverantwortlich so gelebt, wie sie heute leben, und das ist schwer zu ändern und ich sehe mich da auch nicht als befugt, irgendwie groß zu missionieren. Sorry, ich würde das nämlich auch nicht mögen.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 20. Juni 2007 19:41
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Es gibt mehrere Stufen der Dehydrierung: Es geht mit einer relativ zügigen Gewichtsabnahme los. Die haut wird dann schrumpelig und auffällig trocken. Später führt der Wassermanger zu Fieber, Kopfschmerzen, verwirrthei, demenziellen Syndrom und... zum Tod.


Weiser
beantwortet von Weiser am 20. Juni 2007 19:55
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Die Dehydrierung hat 'micpeli' prima beschrieben, jedoch, ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich bei der Dehydrierung des Menschen eigentlich um eine Dehydratation handelt, schlichtweg um Wassermangel im Körper, im Gewebe. Ärzte sind selten auch Chemiker und verwechseln Begriffe. Erst recht die Patienten.

Besonders erschreckt mich die Mitteilung: Ich gebe Ihnen jetzt ein Antibiotika; wo es doch Antibiotikum heißen muss.


anonym
beantwortet von ulikuerpick am 20. Juni 2007 20:24
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hallo lovelyrita, Eine manuelle Methode eine eventuelle dehydrierung festzustellen gibt es nicht. das kann nur ein Bluttest beweisen. Es gibt jedoch eine einfache Möglichkeit jemanden dazu zu erziehen mehr zu trinken. Man besorgt sich eine Uhr mit Stundensignal oder frei programmierbarem Timer (gibts auch mit Textfunktion). ein Händy tuts auch. dann trinkt man zu jedem Signalton ein Glas / Tasse 125ml Flüssigkeit. in der 2ten Woche wird die Tasse / Glas auf 250ml vergrößert. den Rest macht dann irgendwann die Gewohnheit. hat bei meiner Mutter gut funktioniert. sie kam hinterher auf 4 Liter / täglich. ich schaffe mit der Methode bis zu 5 Liter bei den jetzigen, idealen Wetterbedingungen.

ich hoffe es klappt auch bei Dir. liebe Grüße uli


anonym
beantwortet von micpeli am 20. Juni 2007 19:38
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Der Begriff Dehydrierung (auch Dehydration oder Dehydrogenierung) bezeichnet in der Chemie die Abspaltung von Wasserstoff aus zumeist organischen Molekülen. Bei dieser chemischen Reaktion handelt es sich um einen Spezialfall der Oxidation, die meist exotherm abläuft. Die Enzyme, die diesen Vorgang in der Biochemie ermöglichen, heißen Dehydrogenasen.

Findet eine Dehydrierung in Gegenwart von Enzymen oder metallischen oder oxidischen Katalysatoren statt, wird jeweils ein Wasserstoff-Molekül abgespalten. Sauerstoff-Radikale, Chinone, Schwefel oder Selen führen dagegen zur Abspaltung einzelner Wasserstoff-Atome (univalente Dehydrierung).




Kommentar von A7ee77a58b6a4f516be279d53e83a9aesmallevistie am 20. Juni 2007 20:29

Thema verfehlt, würde ich sagen.


anonym
beantwortet von Sabrehawk am 20. Juni 2007 20:10
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Die empfohlenen 2-3 Liter täglich trinkt doch sowieso kaum jemand. Mal abgesehen davon dass auch in normaler Nahrung ein hoher Prozentsatz Wasser enthalten ist, halte ich das ganze für einen Hype genau wie bei anderen gesundheitsapostolischen Bewegungen. Es sei denn es läge eine Erkrankung vor die eine diszplinierte und hohe Flüssigkeitszufuhr im Rahmen der Therapie verlangt.




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