Wann kann eine Hausgenossenschaft gegen mobbende Wohnungseigentümer vorgehen?

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4 Antworten

Zum Anwalt gehen - dass die Polizei hier nichts machen kann sollte klar sein.
Bei aktuellen Vorfällen würde ich alles was sie sagen geflissentlich ignorieren - nicht mit ihnen reden - ihnen die kalte Schulter zeigen - einfach weitergehen wie wenn sie nicht existieren. Wenn sie fragen dazu stellen einfach sagen dass sie normal mit dir reden sollen sonst dürfen sie sich gern mit der Hauswand unterhalten.
Weiters würde ich ALLES absichtlich tun was ich darf und die mir verbieten wollen. Musik bis Abends um 10 und so weiter. Muss ja nicht laut sein. Mit den anderen Nachbarn absprechen. Ihnen so viel Arbeit geben wie nur möglich ist. Das Wichtigste dabei ist aber sie wie Luft behandeln und das tun womit sie nicht rechnen. Mir ist es zb einmal passiert dass mir jemand einen Müllsack den ich schon entsorgt hatte vor die Tür gestellt hat - ich hab ihn genommen und der Person vor die Tür gestellt. Danach war Ruhe. Ich wurde beschimpft als ich nach Hause kam auf das Übelste - das Einzige was ich sagte war: Ich hab dir grade nicht zugehört - keine Lust auf das Gespräch - du kannst gern vorbeikommen wenn du dich beruhigt hast  und normal mit mir redest (wie bei einem Kleinkind wenn man so will) - und bin weiters kommentarlos und ohne eine Mine zu verziehen in meine Wohnung. Ich konnt mich nichtmal drüber ärgern. Sie ist nie aufgetaucht. Nicht drauf eingehen was die wörtlich von sich geben. NIEMALS. Ignore. Auch wenns unhöflich ist. Ihnen deutlich machen dass man so nicht WILL. Legt ihnen mal die Adressen von paar Psychologen in den Briefkasten xD
Ne bringt alles nichts - nicht "zurückschlagen" da wird es nur schlimmer. Wenn sie merken dass sie keinen mehr ärgern und jeder tut was er will gibt es für die nur eine Chance - noch krasser werden oder aufgeben. Bei noch krasser kommt es schnell zu guten Gründen vor Gericht zu stehen - bei aufgeben alles gut. Schließt euch zusammen und lasst euch nicht bevormunden. Wenn reden nichts hilft redet man halt nicht mehr.

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Kommentar von Kitharea
09.11.2015, 08:44

Themaverfehlung xD Solang das eine Eigentumswohnung ist kannst die Leute nicht enteignen oder rausbekommen wenn sie nicht freiwillig gehen. Egal was sie machen. Enteignen darf meines Wissens nur der Staat und das auch nur unter ganz besonderen und krassen Umständen.

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Kommentar von Kitharea
09.11.2015, 08:50

Eines fällt mir dazu allerdings noch ein weil ich selbst Hausverwaltung mache. Inwiefern macht er die Arbeit des akt. Verwalters schwerer ? Was macht er. Als Eigentümergemeinschaft hat man einen ganz eigenen Katalog von Rechten und Pflichten. Ich weiß nicht ob es nicht hier möglich wäre diese Personen von der Eigentümergesellschaft quasi auszuschließen und der Selbstverwaltung zu übergeben. Ich bin kein Anwalt aber ich würde vllt mal in diese Richtung recherchieren. Derjenige der das macht sollte so gut informiert sein, dass er seine Rechte und Pflichten genau kennt und ihnen sofort ein Nein gibt wenn sie etwas wollen oder tun was sie nicht dürfen. Sollten sie sich halt nicht anpassen diesbezüglich kann man sie sicher ausschließen. Dann dürfen die zum Anwalt gehen aber ich denke nicht dass das deren Wunsch ist sonst hätten sie das längst getan.

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Kommentar von Mel079
09.11.2015, 09:06

Deine Antwort oft echt super. Besonders der Part mit den Adressen von Psychologe - da rattert's im Gehirn von denen. Ignorieren und nichtbeachtung ist das beste was man machen kann. Das trifft den Menschen mehr als man denkt. Die wollen nur Theater und blühen auf wenn andere Menschen darunter leiden also gar nicht so abwegig mit dem Psychologen

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Sammle diese Aktivitäten des Herrn xy mit Datum und Uhrzeit. Stelle eine Liste der Belästigungen zusammen. Wenn nötig auch mit den Unterschriften der anderen Parteien. Mit dieser Sammlung gehst du Rechtsanwalt und läßt die Sache vor Gericht klären. Du hast sicherlich eine Rechtschutzversicherung. Wenn nicht schließe jetzt eine ab, du hast aber eine Wartezeit und solange sammelst du fleißig die Fakten. Mir würde die Auseinandersetzung mit Herrn und Frau xy sehr viel Freude bereiten. Aber, sicherlich gibt es für mich auch schöneres als diesen blöden Zoff.

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Kommentar von Juffie78
09.11.2015, 08:25

Danke für deine Antwort.

Ich bin mittlerweile schon dabei, alle Vorkommnisse, die uns betreffen, schriftlich festzuhalten und zu dokumentieren. 

Das ganze ist nicht leicht, weil 90% verbale Attacken sind, wo dann Aussage gegen Aussage steht. 

Polizei hatte ich eingeschaltet, aber die meinten, solange wie der Nachbar noch nicht in die Wohnung eingedrungen ist, hätten die auch keine Handhabe.

Anwälte wurden in der Vergangenheit schon viele eingeschaltet, aber das Ehepaar nimmt diese Post eher als Liebesbriefe hin und die Belästigungen wurden danach noch schlimmer. 

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Habt ihr die Polizei mal eingeschaltet?

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Kommentar von Juffie78
09.11.2015, 08:33

Hallo Manuela und danke für deine Antwort. 

Polizei hab ich einmal gerufen, als ich versucht hatte, mein Fenster und Rolladen zu schliessen und er aussen davor stand und das Fenster aufdrückte. Als ich versucht hatte, den Rolladen runterzulassen, stemmte er sich dagegen und drückte den Rolladen wieder hoch. Irgendwann hatte ich es geschafft, der Rolladen war unten, aber er bekam das Ding auf den Kopf, weil er den Hals durchstecken wollte. 

Ich weiß nicht was er wollte, er fing an durch das auf Kipp stehende Fenster Beleidungen zu brüllen. 

Aber das war für die Polizei nicht Grund genug herzukommen und zu handeln...

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Wenn ein Kind tätlich angegriffen wurde hat das meines Erachtens nichts mit einem Nachbarschaftsstreit zu tun. Es muss eine Anzeige erst vorliegen damit die Herrschaften aus dem Haus geschmissen werden?!? Was sagen denn die anderen Nachbarn? Da muss doch was zu tun. Alle müssen an einem Strang ziehen sonst Klappt es nicht. Man muss diesen Menschen zeigen das es nicht weiter geht und denen das weiterleben im Haus so unangenehm wie möglich zu machen.

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