Frage von BloomySoul, 72

Wann kann ein Psychologe/Therapeut die Therapie abbrechen?

ich habe jetzt (besonders auf instagram) schon sehr oft von leuten gelesen deren therapeut/in die therapie abgebrochen hat. ich versteh nicht warum die das tun? die sollen doch helfen :o ich könnts verstehen wenn die jetzt "untherapierbar" sind bzw sich total weigern oder eben ne spezielle therapiue brauchen aber das war bei denen alle nicht der fall...wenn dann war glaub ich oft iwas wegen suizid gedanken und so...aber ich versteh das nicht warum die dann die therapie abbrechen...

von amerika weiss ich dass das wohl öfter passiert das hat aber anscheinend rechtliche gründe weil therapeuten dort in nem blöden fall dafür verantwortlich gemacht werden können wenn der client suizid begeht oder sich weiterhin selbst veretzt oder so. aber hier (in österreich bzw deutschland) ist das ja nicht so?

Bitte helft mir. schreibt mir eure geschichten/erfahrungen dazu und warum das so ist dass das wohl manche therapeuten so machen...Ich habe so angst dass mir das auch passieren könnte und weiss nicht was ich machen soll und habe aber angst das in meiner therapie anzusprechen...

Bitte bitte gebt mir antworten darauf, hab so angst ._.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Anduri87, 41

Professionelle Psychiater, Psychologen oder Psychotherapeuten brechen eine Behandlung nicht einfach so ab!

Manche Patienten haben vielleicht suizidale Absichten, oder verletzen sich selbst dies ist jedoch im Normalfall kein ausreichender Grund um einfach so ein Therapie abzubrechen (zumindest bei allen professionellen Ärzten). Diese Ärzte sind geschult mit kritischen Situationen wie etwa Suizidgedanken oder -absichten oder SvV umzugehen. Vorallem dann wenn es Therapeuten für Kinder- und Jugend Psychiatrie/Psychotherapie oder Psycholgie ausgebildet sind.

Das wichtige Element ist jedoch vertrauen zwischen Patient und behandeldem Arzt! Sofern keine vernünftige Vertrauenbasis besteht können auch nicht Probleme professionell beseitigt werden.

Lg, Anduri87

Kommentar von BloomySoul ,

Dankeschön! Ich hab mir sowas schon gedacht und ich schätze in Amerika ist die Gesetzeslage eben einfach anders...bis jetzt hab ichs noch nicht geschafft mit ihr darüber zu reden (vergessen, keine zeit und angst) aber ich werds mir vornehmen! und danke nochmals das hat mich echt beruhigt, weil vertrauen kann sie mir :)

Danke!

Antwort
von KatzenEngel, 31

Ja, das kommt vor, leider :/ Aber mache Dich nicht verrückt und lies nicht soviel im Netz darüber, Du machst Dich ja komplett verrückt!

Sprich mit Deiner Therapeutin darüber, es ist wichtig, das mal als Thema zu machen, da es Dich ja so beschäftigt :/

Alles Gute :)

Antwort
von musso, 43

Wenn du ehrlich und offen gegenüber deinem Therapeuten bist, wird er nicht abbrechen. Wenn du aber Probleme "erfindest" zum Beispiel hat er für die Therapie keine Grundlage. Vertrauen muss schon da sein

Kommentar von KatzenEngel ,

Wenn du ehrlich und offen gegenüber deinem Therapeuten bist, wird er nicht abbrechen.
Wenn du aber Probleme "erfindest" zum Beispiel hat er für die Therapie keine Grundlage.

Manche brechen doch ab, obwohl der Patient offen und ehrlich war und auch keine Probleme "erfunden" hat, so pauschal kann man das nicht sagen!

Kommentar von musso ,

grundlos abbrechen wird kein Therapeut. Wenn er keinen inneren Zugang zum KLienten findet,wird er über Alternativen reden, aber nicht einfach sang- und klanglos abbrechen.

Kommentar von BloomySoul ,

wie/wieso sollte ich probleme ERFINDEN? ....ich mein ich verstehe dass du hier auf die vertrauensbasis hinauswillst und da stimm ich dir voll zu aber das mit dem erfinden finde ich schon ein wenig krass gesagt....

Kommentar von musso ,

das war ein Beispiel, keine Unterstellung

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