Frage von Itachi1412, 58

Wann kann ein psychater eine zwangseinweisung veranlassen?

Frage steht oben. Also ist schon klar wenn ich eine Gefahr für mich oder andere darstelle. Nur wie wird dass ausgelegt. Ab wann ist man eine Gefahr für sich oder andere? Was kann man seinem psychater erzählen und was sollte man sich 2 mal überlegen?

Antwort
von Myquestions99, 48

Hallo,

Wenn du Selbstmordgedanken hast kannst du das ruhig erzählen da es bei Depression und auch anderen Psychichen Beschwerden "normal" ist.Eine Gefahr für sich selber ist man z.b wenn es nicht mehr bei den Gedanken bleibt und man sich längst über der Pulsader verletzt und Selbstmord Phantasien hat.Also genau weiß wie man einen Suizid begehen würde.Das sollte man dan besser nicht erzählen oder man geht das Risiko ein, in eine Klinik zu kommen.Man unterscheidet zwischen Selbstmordgedanken,Phantasien und Plänen.Wenn alles davon auf dich zutrifft und du dich auch noch (gefährlich) verletzt dan kann es schnell passieren das du unfreiwillig in einer Psychiatrie landest, man fragt dich dan ob du freiwillig gehst und wenn nicht kannst du auch gezwungen werden, bist du noch minderjährig fragt man deine Erziehungsberechtigte um Erlaubnis doch es geht auch ohne das diese einwilligen wenn sich im weiteren Behandlungsverlauf keine Besserung zeigt und man davon ausgeht das du dir nicht freiwillig helfen lässt oder man dich so einschätzt das du wirklich einen Suizid begehst.Es geht schneller als man denkt.

Antwort
von Seanna, 36

Man kann alles erzählen. Psychiater sind erfahren und geschult, reale Gefahr von Gedanken ohne Handlungsabsicht zu unterscheiden.

Zwangseinweisen geht nur bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung - dh Gefahr für Leib, Leben, körperliche Unversehrtheit.

Aber auch dann spricht man das mit dem Patienten ab - sonst wars das mit dem Vertrauensverhältnis. Und das ist ja die Basis einer Therapie.

Antwort
von Eileithyia, 31

Eine Zwangseinweisung erfolgt, wenn der Patient nicht zusichern kann, sich oder seinem Umfeld etwas anzutun. Wenn er "nur" solche Vorstellungen hat, wird zuerst versucht, den Patienten zu stabilisieren, etwa durch extra Termine etc. 

Antwort
von AnnaTaliesin, 58

Wenn man zu einem Psychiater geht, hat das einen Grund.

Der Seelendoktor hat einen Schwur geleistet und ist noch zusätzlich gesetzlich dazu verpflichtet die Schweigepflicht so lange zu wahren, bis es von einem Gericht mit einer ordentlichen Verfügung zu einer polizeilichen Verfügung kommt.

Das bedeutet also, das du dem Seelendoc so ziemlich alles erzählen kannst. Denn nur dann kann er dir auch helfen.

Sobald du irgendwem einen physischen das heißt körperlichen Schaden zufügst, bist du eine Gefahr. Sobald du das bei dir machst, eine Gefahr für dich...aber deswegen noch lange nicht einweisbar. Seelische Schäden fallen soweit ich weiß ebenfalls darunter, müssen aber nachgewiesen werden.

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