Möchte gern Milch abpumpen, jedoch nicht einfrieren, da mir Freundin erzählt hat, dass sich dadurch der Geschmack leicht verändert. Soweit ich weiß, darf Milch max. 72 Stunden im Kühlschrank aufbewahrt werden. Kriege ich denn dann die Menge für 1 Mahlzeit zusammen und nehme ich nicht meinem Baby die Milch dadurch weg?Baby ist 4 Monate alt.

Nein, das ist kein Problem. Je mehr gebraucht wird, desto mehr wird produziert. Sonst könnte man ja auch keine Drillinge stillen.

Je häufiger du abpumpst, desto mehr Milch wirst du wahrscheinlich produzieren. Ich würd sie aber auf jeden Fall lieber einfrieren, als 3 Tage lang im Kühlschrank aufzubewahren!!!
Fenchurch am 16. Januar 2009 21:43 Ja, einfrieren ist besser.
Völliger Quatsch, dass der Geschmack sich durch das einfrieren verändert. Der verändert sich nur, wenn Du zu schnell auftaust. z.B. in der Mikrowelle. Also einfrieren ist in jedem Fall hygienischer, als zig Stunden im Kühlschrank
Sofaschalter am 16. Januar 2009 21:52 Genau, im Krankenhaus wird sie auch eingefroren (wenn das Kind nach der Geburt dort bleiben müssen)

72 h?würde ich nicht machen-pumpe sie ab bevor du weg gehst-bist ja sicher nicht 3 tage unterwegs

lieber leicht veränderte Geschmack als nicht von der Mama
Fenchurch am 16. Januar 2009 21:44 DH! Und diese HA-Milch soll ja auch irgendwie bitter schmecken, habe ich gehört.
Sofaschalter am 16. Januar 2009 21:50 Nein, diese Milch bei Milchunverträglichkeit (Soja?) soll bitter schmecken. HA schmeckt gut :-)
Genau deswegen habe ich früher auch lieber mal 'ne Flasche gegeben.

Du kannst pro Stillmahlzeit noch 50ml zusätzlich abpumpen, wenn du mehr auf einmal machst steigerst du deine Milchproduktion und hast dadurch Probleme (Spannungsgefühl, auslaufen etc). Pumpe mal vor, mal nach dem stillen ab, die Milch am Anfang ist ja eher zum durstlöschen, die Hintermilch sättigender, so hast du eine gute Mischung. Meine Hebamme hat empfohlen über einen Tag im Kühlschrank zu sammeln und dann einzufrieren, ich hab immer so 200 bis 240ml pro Mahlzeit gerechnet. Mein Sohn hat die aufgetaute Milch problemlos akzeptiert.
DH