Wann ist meine selbständige Tätigkeit beendet?

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2 Antworten

Hallo, der Vorschlag von PatrickLassan ist durchaus praktisch. Kommt aber darauf an, was Du ab 1.12. vorhast! Trägst Du den 31.12. als Enddatum ein, müßtest du - nur für einen letzten Geldeingang um den 10.12. herum (der nach Geschäftsaufgabe nach 10 Monaten vermutlich kein Monatsgehalt abwirft) - freiwillig einen ganzen Monat auf Arbeitslosengeld oder Hartz4 verzichten. Trägst Du den 1.12. ein, rettest du den vollen Monat Lebensunterhalt - wobei der letzte Geldeingang natürlich auf das ALG 1/2 angerechnet wird.

Wenn Du eine Stelle antrittst, kannst Du ruhig den 31.12. eintragen - jeder darf nebenberuflich arbeiten (also auch Geld verdienen) - und Du würdest ja gar nicht mehr selbständig arbeiten. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, das man als Arbeitnehmer insgesamt max. 50 Wochenarbeitsstunden arbeiten darf. Bei einer 40 Std.-Woche sind also noch 10 Std. Nebenjob erlaubt.

Auch sonst ist es kein Problem, das Ende der selbständigen Tätigkeit mit 1.12. anzugeben und danach noch Geld zu erhalten. Du arbeitest ja schließlich nicht mehr selbständig. Und es liegt doch auch auf der Hand, das jemand, der bis 30.11. noch arbeitet, auch noch Geld für seine Leistung zu erwarten hat - und das wird nicht unbedingt sofort, sondern später ausgezahlt. Das mußt Du natürlich bei der Steuererklärung ganz normal mit angeben (Geschäftseinnahmen).

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Mach es dir und dem Finanzamt einfacher und gib den 31.12. an. Sowohl Einkommen- als auch Umsatzsteuer sind Jahressteuern.

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