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Wann ist es zu viel Antibiotikum?

gefragt von Nordfriesin am 07.03.2008 um 23:02 Uhr

Mein Sohn ist 4 und hat nun schon sehr häufig AB verschrieben bekommen. Mehrmals Bronchitis, einmal Lungenentzündung, Mandelentzündung! Das kann doch nicht gut sein? So jung und schon so oft Antbiotikum verschrieben bekommen! Der Kinderarzt ist allerdings nicht so, dass er SOFORT AB verschreibt. Meist wartet er aber dann ist es nicht zu vermeiden. Ich mache mir nu gerade Sorgen weile s shcons o oft vorgekommen ist...wird er nicht irgendwann immun dagegen? Warum genau ist AB eigentlich so schädlich? Gibt es tatsächlich "natürliche" Ab? Mache ich mir zu viele Gedanken?


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Reply


Qetan
beantwortet von Qetan am 7. März 2008 23:10
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Da stellt sich bei mir erst mal die Frage, warum ist Dein Sohn sooft so krank, dass der Arzt Antibiotika verschreiben muß? Ein Kind in dem Alter sollte bei Wind und Wetter draußen spielen, damit es ein starkes Immunsystem bekommt.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:14

Mein Kind geht jeden Tag in den Kindergarten und geht dort täglich auch raus!!! Nachmittags gehen wir oft auf Spieplätze oder in den Park!!! Mein Kind ist so oft krank weil Kinder in den Kindergärten nun mal ihre Krankheiten austauschen! Übrigens ist er nicht oft krank...aber wenn dann eben gleich richtig!!!


Luise
beantwortet von Luise am 7. März 2008 23:10
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Wir waren mit unserer Tochter in der selben Bredouille, aber bei ihr war es eitrige Mittelohrentzündung, immer wieder, Bronchitis, auch die Mandeln. Dann sind wir zum Heilpraktiker und haben Otvowen gefunden (ist heute noch immer im Haus und die Tochter ist 17, lach. Seitdem wir zusätzlich zum Hausarzt auch manchmal einen Heilpraktiker aufsuchen hat sie kein Antibiotikum mehr bekommen und davor war es echt schlimm. Ihr müsst wohl an seinen Abwehrstoffen arbeiten.

Viel Glück und beste Gesundheit für Euch alle.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:15

Otvwen? was ist das denn?

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. März 2008 23:22

Otovowen sind Tropfen, die sind wirklich gut. Hat bei meinen Kindern auch immer geholfen.

Luise, du warst mal wieder schneller als ich DH!

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:27

aber wozu genau sind? Für das Immunsystem oder AB -Ersatz????

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:21

Zum Heilpraktiker würde ich gerne gehen aber das kann ich mir leider nicht leisten!

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 7. März 2008 23:55

Otovowen ist gegen Mittelohrentzündung und Stockschnupfen. Das ist hier nicht ganz das Richtige.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallMiguelgonzerres Paolopestossolos am 8. März 2008 09:14

Man könnte die Kase wechseln, dann klappts auch mit der Übernahme der Kosten ...

Kommentar von Nordfriesin am 8. März 2008 11:26

welche Kasse zahlt denn einen Heilpraktiker???


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 7. März 2008 23:25
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ANTI BIO = gegen das Leben.

Antibiotika töten konsequent ab - und das besonders im Darm.

Paracelsus wusste schon: im Darm wohnt der Tod. Und die Darmflora ist wichtig für unsere Gesundheit.

Genauso wichtig ist es, die Antibiotika nach erfolgreichem ( und konsequentem ! ) Einnehmen wieder auszuleiten. Das wird leider oft vergessen - oder einfach nicht gewusst. Wenn der Arzt da nichts weiss, würde ich zusätzlich einen Heilpraktiker befragen.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:29

"auszuleiten"? Was meinst Du damit?

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 7. März 2008 23:39

Es verbleiben von den Antibiotika, wie auch von anderen Stoffen, Reste im Körper. Ein Beispiel ist Amalgam. Ich hab mir alles Amalgam rausnehmen lassen. Bei einer Blutuntersuchung wurden aber noch jede Menge im Blut gefunden. Nach einer Ausleitung mit Rizol und Algen ( die Schwermetalle binden ), war das Blut frei von Amalgam.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:59

Rizol und Algen sind sozusagen eine Art Kur /Therapie für den Körper?

Hast Du das in Tropfen zu Dir genommen? Hört sich äusserst interessant an! Wie bist du darauf gekommen das zu machen? Und wer bezahlt die Tests? Kann mir nicht vorstellen dass die KK sowas bezahlt! Wie teuer ist sowas?

Kommentar von C4b3d3332738c5efa18a00b5fb3a8229smalldesaparecido am 8. März 2008 00:15

@Nordfriesin: Er meint irgendwelche nicht wirklich wissenschaftlich haltbare Dinge. Bei einer funktionierenden Leber bzw. Nieren muss nichts "ausgeleitet" werden.

Kommentar von Nordfriesin am 8. März 2008 11:32

Naja aber nur weil etwas NOCH nicht belegt ist heisst es ja nicht dass nichts dran ist! Ist ja mit Flouriden die gleiche Geschcihte! Flouride sind industriell erzeugte Abfälle. Sie haben die Eigenschaft Zähne zu stärken udn z.B vor Karies zu shcützen! Aber weitere Nebenwirkungen wie z.B das schneller wachsen von Tumoren wird wissenschaftlich nicht 100% belegt! Die Vermutung ist jedoch sehr hoch!!! Desdwegen kaufe ich auch nur Zahncreme von Weleda...ohne Flouride! Für mein Kind aber auch für mich!

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallMiguelgonzerres Paolopestossolos am 8. März 2008 09:14

Raimund.... Supi ! DH !

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 8. März 2008 14:19

Ganz ehrlich, mir ist das Wurscht, ob etwas wissenschaftlich bewiesen ist oder nicht. Das Malgam war nachweisbar und nach der Ausleitung war es weg. Nachweislich!

Jodiertes Salz ist auch ein nettes Beispiel, das verwendete Jod ist auch Industrieabfall.

Und ich vermute mal, dass bei 80 % unserer Bevölkerung Nieren und Leber nicht mehr voll funktionsfähig sind - aber das ist meine persönliche Vermutung!

Ansonsten kann man viele Tests auch kinesiologisch machen und abfragen, welche Arzneien helfen.


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 7. März 2008 23:09
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Wenn der Doc schon sehr zurückhaltend ist, finde ich das schon mal ein gutes Zeichen. Aber die beschriebenen Krankheiten bekommst Du ohne nicht richtig weg. Dein Sohn ist ja noch sehr jung und daher müssen sich seine Abwehrkörper erst noch aufbauen. Geht er denn in den Kindergarten und seit wann, die Krankheiten werden vermutlich immer weniger kommen, je älter er wird.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:11

ja das stimmt. Es ist weniger geworden. Er ging erst in die Krippe (ab 1,5) dann mit 3 in den Kindergarten. Aber trotzdem macht man sich ja seine Gedanken!

Kommentar von 2dc56293bded079f1517504c274b3034smallengelhaar am 7. März 2008 23:33

Das kann ich vollkommen verstehen, habe ich mir damals bei meinen Jungs auch gemacht, aber es wird wirklich besser.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:36

Danke! das hilft schon mal! ;-)


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 7. März 2008 23:04
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Antibiotika werden, meines Erachtens, heute viel zu leichtfertig verschrieben. Irgendwann helfen die auch nicht mehr! Ich bin da sehr vorsichtig!




Kommentar von A771c1885496c251388a1b89bbe694edsmallkoira1975 am 7. März 2008 23:14

Du hast recht, sehe aber keine Alternative bei Lungenentzündung.

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:20

ja das sehe ich auch so DESWEGEN mache ich mir ja Sorgen!
Bevor er z.B die Lungenentzündung hatte bin ich fast 2 Wochenlang alle 2 Tage zum Kinderarzt gegangen weil ich sein Husten kontrollieren lassen wollte. Der sagt dann :Viel trinken, frische Luft und einen Schleimlöser! Dann nach 2 Wochen trotz ständigen Kontrolluntersuchungen hatte er plötzlich eine Lungenentzündung! Was kann man denn noch machen um AB zu vermeiden?


kraudischen
beantwortet von kraudischen am 7. März 2008 23:09
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Hallo, Antibiotika ist schädlich, weil sie Nebenwirkungen haben kann, oder auch hat. Alle Bakterien, also auch die guten werden abgetötet, es kann allergieauslösend sein.Im Zweifel aber immer noch besser als eine Lungenentzündung. Bakterien werden Resistent gegen die Wirkstoffe und das ist das große Problem, Wissenschaftler sorgen sich darum, das eine schwere Erkrankung nicht mehr mit Antibiotika behandelber ist, da der Erreger resistent ist. L.G.

Kommentar von C4b3d3332738c5efa18a00b5fb3a8229smalldesaparecido am 8. März 2008 00:09

Es bilden sich aber hauptsächlich nur Resistenzen, wenn man das Antibiotikum falsch (nicht lang genug) anwendet..

Kommentar von 879dce4d9824245f0e9f471a277734f4smallshagdalbran am 8. März 2008 09:38

Korrekt. Wenn der Arzt ein Antibiotikum verschreibt, dann soll es auch so lange genommen werden, wie verschrieben. Auf keinen Fall aufhören, weil die Symptome nachlassen.

Antibiotika sind "alles oder nichts" Medikamente.

Am Besten ist, wenn man keine braucht - am zweitbesten, man hat sie wenn man sie braucht, am schlechtesten ist Halbwissen und unwissenschaftliche Panikmache.

Shag d'Albran


Patron
beantwortet von Patron am 8. März 2008 00:35
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für diese ganze problematik ist ein sehr guter rat der kauf des buches von stellmann, kinderkrankheiten natürlich behandeln, gräfe und unzer verlag. darin kann man wie in einem nachschlagebuch alles finden, was in schwangerschaft und kindheit an hilfen nötig ist, und man gewinnt in kurzer zeit eine gewisse sicherheit in der anwendung natürlicher medikamente, pflanzlicher und homöopathischer art. das ständige schießen mit kanonen auf spatzen - jede kleine entzündung mit antibiotika behandeln - kann man so sicher vermeiden, und die kinder werden dann nicht fortlaufend in ihrer immunabwehr geschwächt, sondern gestärkt.


anonym
beantwortet von nikilaa am 7. März 2008 23:54
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Also, meine Tochter (15) hatte vor ca 10 Jahren einen Reflux, und dadurch eine chronische Blasenentzündung, was dann auch später operiert wurde. Auf jeden Fall bekam sie über einen längeren Zeitraum, ca 2 Jahre (fast) durchgehend Antibiotikum ( unter anderem auch als Dauermedikation), weil sich ihre Blase nicht (wieder) akut entzünden durfte. Jedenfalls wusste und weiß ich auch immer noch nicht, ob das alles so richtig war, aber ich wusste, das es so sein musste, weil es keine Alternative gab. Ich hoffe auch, das es keine Folgeschäden mit sich trägt!

Kommentar von Nordfriesin am 7. März 2008 23:56

Ja da drücke ich euch wirklich feste die Daumen!!!! Scheiße, dass man den Ärzten immer einfach nur so ausgeliefert ist? Man muss denen vertrauen...man hat ja keine Wahl!?

Kommentar von C4b3d3332738c5efa18a00b5fb3a8229smalldesaparecido am 8. März 2008 00:12

Also das muss man kommentieren: Du weisst schon, dass Krankheiten wie eine Lungenentzündung bis vor ca. 70 Jahren oft zum Tod geführt haben..? Ich finde man sollte die Fortschritte der Medizin nicht so undankbar behandeln - das Gleiche gilt für Impfungen.

Kommentar von Nordfriesin am 8. März 2008 11:38

Ich bin nicht undankbar!!! Bei seienr Lungenentzündung war ich ja froh dass es AB gibt! AAAber mich ärgert es , dass ich 2 Wochen lang jeden 2 Tag zum Arzt gegangen bin um seinen Husten kontrollieren zu lassen udn dann hat er trotzdem eine Lungenentzündung bekommen. Ich weiß auch dass es häufig unabdinglich ist ! AABer trotzdem habe ich Angst dass er irgendwann immun dagegen ist und wenn er dann mal wieder was hat dann hilft das AB nicht mehr! DAS ist eins meiner Bedenken! Wohl auch berechtigt wenn ich mír hier die Antworten so durchlese!


anonym
beantwortet von brajo am 8. März 2008 01:50
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Das ist natürlich großer Mist. Aberwas soll der Arzt bei den Erkrankungen anders machen! Mich möchte fast sagen: es muß mit Antibiotika therapieren. Gibt er diese Mittel hingegen bei einer Erkältung, ist das proktisch immer ein Kunstfehler, nicht aber bei einer Lungenentzündung (u.U. Lebensgefahr) oder Mittelohrentzündung (Gefahr der Taubheit).

Kommentar von Nordfriesin am 8. März 2008 11:41

Ich weiß...dass er AB nicht ohne Grund eingesetzt hat aber trotzdem macht man sich Sorgen ob es nciht irgendwann zu viel wird?!


anonym
beantwortet von Fritz64 am 8. März 2008 10:18
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Ohne Antibiotika kann man an einer Lungenentzündung sterben. Antibiotika sind Gifte, die aus Schimmelpilzen gewonnen werden. Das Problem dabei ist, das sie die guten Bakterien, die man zur Verdauung braucht auch abtöten und wenn man nicht alle erwischt hat, dann können die Erreger resistenzen aufbauen. Dann wirkt das Antibiotikum nicht mehr und man muss ein anderes nehmen, sofern es ein anderes gibt. Antibiotikas können nicht nur die Bakterien, sondern auch den ganzen restlichen Körper belasten und da sie aus Schimmel gewonnen werden kann man eine Allergie entwickeln.




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