Frage von mausiicaro,

wann ist ein Mensch tot

Ich halte über den Tod in verschiedenen Religionen meine mündliche Abiturprüfung und finde zu dieser sehr schwierig zu beantwortenden Frage kaum etwas im Netz. Deswegen hab ich verschiedene Fragen, die mir hier jemand eventuell beantworten könnte: 1. wann ist ein Mensch im allgemeinen theologisch tot 2. wann ist ein Mensch im Christentum tot 3. wann ist ein Mensch im Islam tot 4 wann ist ein Mensch im Buddhismus tot

Mir geht es nicht darum, was in den verschiedenen Religionen nach dem Tod ist bzw. wie damit umgegangen wird, dass hab ich alles selber gefunden. Mich interessiert nur eine knappe und präzise Antwort( wenn möglich) auf diese Fragen. Danke

Ein Hinweis zur Frage Support

Liebe/r mausiicaro,

Du bist ja noch ganz neu hier und Deine Frage mag Dir am Herzen liegen, allerdings kann zu diesem Thema leicht etwas bei den gängigen Suchmaschinen gefunden werden.

Einfach zu ergooglende Wissensfragen sind allerdings auf unserer Plattform nicht erlaubt, da es hier um persönlichen Rat geht. Schau diesbezüglich auch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Bitte achte bei zukünftigen Fragestellungen darauf, da wir ansonsten Deine Beiträge entfernen müssen.

Vielen Dank für Dein Verständnis!

Herzliche Grüsse

Eva vom gutefrage.net-Support

Antwort von RealSausi,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Frage, ob ein Mensch tot ist, ist keine theologische sondern ganz ausschließlich eine medizinische bzw. biologische.

Es kann nicht verschiedene Definitionen von Tod geben. Das wäre absurd.

Sehr wohl gibt es verschiedene Methoden, den Tod festzustellen. Das Zuverläßigste heutzutage ist die Messung der Hirnströme. Mir ist nicht bekannt, daß religiöse Praktiken dazu in der Lage wären.

Antwort von 1988Ritter,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das ist eine sehr schwierige Frage. In den abrahamitschen Religionen, wie auch im Buddhismus geht man davon aus, dass der Mensch erst Mensch durch die Seele ist. Man sagt weiterhin, die Seele sei unsterblich. Wenn also ein Mensch stirbt, dann wird nach diesen Religionsanschauungen lediglich der Körper, oder auch die menschliche Hülle verlassen. Dies bedeutet einen Wechsel in der Daseinsform. Der Buddhismus spricht dabei von der Reinkarnation. Die abrahamitschen Religionen gehen hingegen von einer göttlichen Weiterbestimmung aus, und verteilen dies etwas grobschlächtig auf Himmel und Hölle.

Fakt ist, seit Anbeginn des denkenden Menschen wird der Tod als solches philosophiert und zu ergründen versucht. Eine beweisbare Lösung dieses Mysteriums ist nach meinem Wissen allerdings nicht bekannt geworden. Der einzige Mensch der jemals authentisch von Himmel und Hölle gesprochen hat, und dieses Mysterium auch von seinem Potential hat ergründen können, war Jesus Christus. Da er allerdings ebenfalls eine religöse Person ist, kann man nach Deiner Fragestellung diese Lehre jetzt nicht als massgeblich einfliessen lassen.

Kommentar von mausiicaro,

ich habe gelesen im Buddhismus würde es keine seele geben und bin daher nun etwas verwirrt?? aber trotzdem danke für die ausführliche antwort!

Kommentar von 1988Ritter,

Ja, da hast Du natürlich recht, und ich hätte das hinsichtlich des Buddhismus mehr spezifizieren müssen. Buddhisten glauben an die Wiedergeburt. Dabei geht ein Bestandteil des Verstorbenen auf das Neue über. Sie haben dazu auch eine spezielle Bezeichnung, die ich jetzt im Moment nicht parat habe. Ich habe dazu aber immer Seele gesagt, da ich der Meinung bin, dass die Seele das Bewusstsein beinhaltet, und nur das kann ja wiedergeboren werden. Nur der ledigliche Bestandteil eines Verstorbenen in einer Reinkarnation ohne Bewusstsein oder Funktion macht für mich wenig Sinn. Aber das ist nur meine Ansicht. Deine Annahme in sich ist korrekt.

Antwort von askmachine,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Assalamo Aleykum

Wann ist ein Mensch im Islam tot ?

Nun ist es im Islam so, dass die Seele nie stirbt, sondern nur der Körper. Im Islam werden Körper und Seele getrennt. Diese Aufgabe, die Seele und den Körper zu trennen, erfüllt der Engel Azrail. Der Mensch wrrd in der Zwischenwelt entsprechend seinen Wohltaten oder Freveln empfangen und verweile in einem ihm würdigen Zustand bis zum Tag des Jüngsten Gerichts. Nun entscheide sich, wo die Seele die Ewigkeit verbringen werde, ob im Himmel oder in der Hölle.

Nach dem Tod warten die Seelen auf das Gericht, in dem darüber entschieden wird, ob ein Leben bei Gott im Paradies sein wird.

"Sprich: Abberufen wird euch der Engel des Todes, der mit euch betraut ist. Dann werdet ihr zum Herrn zurückgebracht" (Sure 32, 11). Dieser Todesengel, nach der Tradition mit Namen Izra'il , erscheint zur Stunde des Todes, um die Seele vom Körper trennen. Er führt die Seele zu einem Zwischengericht im Himmel. Hat der Mensch ein Gott wohlgefälliges Leben geführt, wird ihm mitgeteilt, dass ihm alle seine Sünden vergeben sind. Haben der Glaube und die Taten des Menschen vor Gott keinen Bestand, wird die Seele beim Eintritt in den Himmel zurückgewiesen und zum Versammlungsort der Verdammten gebracht. Nach diesem Zwischengericht wird die Seele in den Körper des Verstorbenen zurück gebracht. Es folgt eine Befragung im Grab; nach der Überlieferung wie folgt: (1) "Wer ist dein Gott?", (2) Wer ist dein Prophet?", (3) "Was ist deine Religion?", (4) "Wohin zeigt deine Gebetsrichtung?". Kann der Verstorbene die Fragen richtig - im Sinne des islamischen Glaubens - beantworten, wird ihm von zwei anderen Engeln mit Namen Mubashar ("Frohe Botschaft") und Bashir ("Verkünder froher Botschaft") die nun folgende Zeit erleichtert. Sie verheißen ihm auch das spätere Leben im Paradies. Kann der Verstorbene die Fragen jedoch nicht richtig beantworten, muss er bereits im Grab Qualen erleiden, die ihm von den Engeln Munkar ("Das Verwerfliche") und Nakir ("Das Negative") zugefügt werden. Nach dieser Befragung folgt eine Wartezeit. Sie dauert bis zur Auferstehung am Tag des Jüngsten Gerichts.

Antwort von Nunuhueper,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die allgemeine Vorstellung, dass sich beim Tod die Seele vom Menschen löst und der menschliche Körper verwest, ist in den meisten Religionen vorherrschend. In der heutigen Zeit kommt die Seele- juristisch gesehen- nicht mehr vor. Die praktische Transplantationsmedizin brachte die Todesdefinition somit auf den Punkt: Organspende erfolgt aus dem sterbenden Menschen, aus der Leiche dann die Gewebeentnahme, die Seele kommt dabei nicht vor.

Antwort von beastannix3,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

wenn er nicht mehr atmet und sein herz nicht mehr schlägt ?!

Kommentar von DerCowboy,

...und zwar in jeder Religion.

Kommentar von quopiam,

Dem würde ich nicht zustimmen. Denn ein Atem- und Herzstillstand kann auch einmal eintreten, ohne daß man notwendigerweise stirbt. In dem Fall macht man das, was man im Erste-Hilfe-Kurs gelernt hat: Beatmung und Herzdruckmassage. Mit etwas Glück stribt der "Delinquent" nicht, sondern lebt noch eine Weile fröhlich weiter. ;-)))

Antwort von Nora2010,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Hallo, du kannst davon ausgehen, dass die großen Religionen (auch Christentum, Islam und Judentum), die Feststellung, wann der Tod eingetreten ist, den Ärzten und Wissenschaftlern überlassen.

Früher, als es noch keine medizinischen Geräte gab, die dabei halfen (als man z.B. Gehirnströme noch nicht messen konnte), hat man sich, wie damals üblich, an Herzschlag und Puls orientiert. Im Judentum gab es eine Ritus, dass man den vermutlich Verstorbenen eine Feder auf die Oberlippe legte, um zu sehen, ob sie nicht doch durch den Atem weggeblasen wurde. Heute weiß man mehr und kann Menschen oftl wiederbeleben, wenn Herz und Atmung ausgesetzt haben. Natürlich würde kein Priester und kein Vertreter einer Religion sich anmaßen, einen Menschen einfach für tot zu erklären, wenn es keine Bestätigung eines Arztes gibt.

Theologische Aussagen gibt es nurdfarüber, was mit der Seele nach dem Tod passiert. Oder ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Feststellung des Todeszeitpunktes ist keine theologisch zu klärende Frage, deshalb findest du darüber nichts im Internet.

Viele Grüße, Nora

Antwort von Aristokrat1,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

In allen Religionen gilt jemand als tot, wenn dieser festgestellt wird, im Normalfall: kein Puls, keine Atmung. Bei einem Koma-Patienten, der an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wurde, gilt der Hirntod als Feststellung.

Kommentar von gottesanbeterin,

"Jemand" kann nicht tot sein; entweder er ist oder er ist nicht (mehr). Man kann auch nicht jemanden feststellen; man kann den Eintritt des Todes feststellen.

Antwort von SweetGirl2503,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

In ALLEN Religionen gilt das gleiche. Ein Mensch ist tot wenn sein Herz nicht mehr schlägt und er nicht mehr atmet.

Kommentar von gottesanbeterin,

......doch dann ist er kein Mensch mehr, dann handelt es sich (nur noch) um einen Leichnam, keinen Menschen.

Kommentar von RealSausi,

Das ist so nicht richtig. Was Du nennst, sind zwei Methoden, den Eintritt des Todes festzustellen. Sie sind kein Gradmesser für Leben oder Tod an sich.

Und sie sind sehr unzuverlässig. Sowohl Herzstillstand wie auch Aussetzen der Atmung für kurze Zeit müssen nicht den Entritt des Todes zur Folge haben. Sehr oft setzen diese Funktionen mit oder auch ohne Hilfe wieder ein. Der Mensch, bei dem das passiert, war aber nicht tot und ist dann wieder zum Leben erweckt.

Die zuverlässigste Methode, den Tod festzustellen ist die Messung der Hirnströme. Wenn die zum Erliegen gekommen sind, muß man nach heutigem Stand der Medizin davon ausgehen, daß der Tod eingetreten ist.

Es gibt eine handvoll dokumentierte Fälle, wo durch extreme Unterkühlung die Hirnströme sich in einem nicht mehr meßbaren Bereich befunden haben und die Patienten nicht gestorben sind. Sie sind aber eben nicht wiederbelebt, sondern waren nur einfach nicht tot. Aber ohne meßbare Lebenszeichen.

Antwort von GinxtaA,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
  1. kein Puls mehr
  2. kein Puls mehr
  3. kein Puls mehr
  4. kein Puls mehr
Antwort von Freidenker17,

Nie....

Antwort von cohiba69,

Du hast recht mit der Seele im Buddhismus, Der Buddhismus kennt keine Seele, das nennt man Anatta. Was wiedergeboren wird ist der "karmische Funke".

Antwort von Grisu64,

Hallo mausiicaro, es gibt ihn leider nicht - den Buddhismus.

Ich selber bin Buddhist, glaube aber nicht an die Wiedergeburt. Für mich gibt es lediglich einen Daseinsstrom, einen Strom von Veränderung aus Ursachen und Bedingungen. Mich als Person gibt es dabei nur bei dualistischer, abgrenzender Betrachtung. Das ist aber nicht kurz und knapp zu vertiefen.

Im tibetischen Buddhismus spricht man bezüglich deiner Frage von Bardos - Zwischenzuständen. Wenn der körperliche und geistige Verfall während des Sterbevorgangs einsetzt, gleitet man von einem Bardo in den nächsten und dann wieder in ein neues Leben. Der Zeitpunkt des körperlichen Todes ist meines Wissens ebenfalls der medizinische Hirntod. Vielleicht hilft Dir dieser Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Bardo_(Yoga)

Antwort von GinxtaA,

Ach ja, beim Buddhismus werden die Menschen ja verbrannt. Dort gilt, dass beim Knacken des Schädels die Seele in den Himmel gegangen ist und man somit als tot erklärt wird.

Antwort von gottesanbeterin,

Ein Mensch ist nie tot, er ist oder ist nicht (mehr). Sobald jemand verstorben ist, ist er nicht mehr, also auch kein Mensch mehr. So kann es also tote Menschen nicht geben; es gibt Tote oder Lebende, Tote (Leichen) oder Menschen.

Kommentar von RealSausi,

Erbsenzählerei.

Wenn der Tote kein Mensch mehr ist, gehen ihm also auch alle Rechte flöten? Warum entsorgen wir die Kadaver unserer Verstorbenen dann nicht auf der nächsten Müllkippe?

Kommentar von gottesanbeterin,

Einen Verstorbenen interessieren "seine Rechte" ganz bestimmt nicht mehr.

Kommentar von RealSausi,

Na dann ist doch die ganze Diskussion über Organspende hinfällig.

Antwort von gottesanbeterin,

Wenn ein Mensch gestorben ist, ist das, was sichtbar bleibt, seine "sterbliche Hülle"; also gibt es tote Menschen nicht. Es gibt Menschen oder Leichen.

Antwort von Ank13,

ausser beim buddhismus hinduismus- bist du überall tot wenn du tot bist- im christentum kommst du in die hölle oder in den himmel- oder allen wird verziehen wenn sie breuen und sie kommen in den himmel/ bei den muslimen kommst du ins paradis--- die männer kriegen jungfrauen------im hinduismus wirst du wiedergeboren ,bei buddha wirst du wiedergeboren bist aber erst richtig tot wenn du dich sozagen ins //nirvana// auflösst deshalb meditieren buddhaanhänger sehr viel weil es das höchste ist was man erreichen kann nicht wiedergeboren zu werden

Kommentar von SweetGirl2503,

Sorry aber ich bin da REALIST. Man ist tot wenn das Herz aufhört zu schlagen und die Atmung aussetzt. Punkt. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Das ist in JEDER Religion so. In JEDER Religion ist man tot wenn das Herz nicht mehr schlägt.

Kommentar von gottesanbeterin,

Ank13, das, was passiert, wenn wir verstorben sind, passiert allen, unabhängig davon, welche Religion wir in unserem Leben hatten oder nicht.

Die verschiedenen Religionen haben nur verschiedenen Ansichten, was dieses Thema betrifft.

Du müsstest demnach korrekterweise antworten: im Christentum ist man der Ansicht,........;

im Hinduismus glaubt man........

Buddhisten gehen davon aus.........

usw usf

Kommentar von Ank13,

lol das sollte wohl klar sein es ging ja nur um die religiösen aspekte, normal tot bist du wenn dein gehirfunktion aufgehört hat, wenn dein herz aufhört zu schlagen bist du nicht unbedingt tot da man dir ein anderes geben kann

Kommentar von Ank13,

die athmung kannst du künstlich am leben erhalten----- ausser deine beiden lungen sind total verottet und abgestorben

Kommentar von Ank13,

warst du schon mal tot woher weisst du das es allen gleich passiert----- aber ich halte die ganzen religionen auch für quatsch ;)

Antwort von lampe67,

Wenn man tot umfällt und sich nicht mehr bewegt

Antwort von rose798computer,

Bei Gehirntod ist mann erst gesetzlich tot

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