auchmama am 17.12.2008 um 9:58 Uhr
Heut morgen in den Nachrichten wurde verkündet, dass die Neuverschuldung im nächsten Jahr auf ca. 35 Milliarden geschätzt wird.....
ein staat ist dann pleite, wenn die höhe seiner schulden die höhe seines bruttosozialprodukts, also seiner wirtschaftleistung, überschreitet

Ich kann Dir Deine höchst interessante Frage nicht beantworten, weise Dich aber auf folgendes Video hin:
http://www.youtube.com/watch?v=m70mb-tLcbk
auchmama am 17. Dezember 2008 10:08 Danke...Klasse...nichts genaues weis man nicht...DH
bei den milliarden schulden eigentlich schon lange(wenn deutschland ein privatmann wäre, wäre es zeit für schuldnerberatung)

Da habe ich die geringsten Sorgen. Wir sind in der EU.
auchmama am 17. Dezember 2008 10:09 ...somit gehen wir vereint unter??? Und wann ist das??..LG

wenn mein freund henry und ich deutschland sind, dann IST deutschland pleite!
auchmama am 22. Dezember 2008 16:05 ...Du bist Deutschland....o oh....LG
Früher oder auch später kommt "eine " oder Die Inflation,
Somit hat sich dann alles wiederholt und zwar auf dem Rücken des Normalverbrauchers.

Wir sind nicht pleite. Sie können uns immer noch enteignen und unser Hab und Gut an die Chinesen verschachern.
auchmama am 17. Dezember 2008 10:13 ...schöne Perspetive.....also gibts dann Reis statt Nudeln...LG
Mach Dir keine Sorgen wenn die Regierung Insolvenz anmeldet sind die nach 6 Jahren wieder schuldenfrei. 35 Mrd im Verhältnis zu 1600Mrd die wir sowieso schon an Schulden haben ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.
auchmama am 17. Dezember 2008 10:08 ...so geshen hast Du recht...DH...LG
Die viel wichtigere Frage wäre doch, warum geht Deutschland pleite?!
auchmama am 17. Dezember 2008 10:02 ...wohl wahr!!! DH
Weil die Ausgaben des Staates über den Einnahmen liegen. Und sobald auch nur ansatzweise ein ausgeglichener Haushalt in Sicht ist wird entweder die Rente die Sozialhilfe oder sonstige Ausgaben erhöht. Man könnte natürlich auch die Einnahmen erhöhen indem man die Steuern erhöht. Am besten die Mehrwertsteuer aber das will nienand hören und wenn jemand sagt wir brauchen einen ausgeglichenen Staatshaushalt, wird der als Konjunkturbremse verschrien. Am Ende müssen wir das sowieso bezahlen aber eine Rentenkürzung in der Zukunft verkauft sich dem Steuerzahler von heute besser als die Rentenkürzung sofort. Da brüllen die Rentner von heute stark auf und der Rentner von morgen darf heute noch nicht wählen.
weißt du zufällig wie diese relation in den USA und in Deutschland aktuell genau aussieht?
....und wann wäre das??? Ich hatte meiner Frage eine Umfrage angehängt, ist leider nicht mit erschienen...LG
Ein Staat ist dann Pleite wenn die höhe der Zinszahlungen über dem Staatseinnahmen liegen. Der Staatshaushalt liegt bei etwa 250Mrd. Die Schulden bei 1600 Mrd. Die darauf anfallenen Zinsen fressen jede 7 Steuereuro. Und das Bruttosozialprodukt hat maximal Einfluss auf die Steuereinnahmen des Staates. Das ist eigentlich nur wichtig um den Stabilitätspackt ein zu halten.
meine antwort von oben ist eigentlich die volkswirtschaftliche definition, deine ist eigentlich die logische konsequenz. das bsp, heißt überigens neuerdings bruttonationaleinkommen, dürfte in 2008 bei ca. 2.500 milliarden € liegen, also noch ne menge holz zum verfeuern :-(
Nun wenn die Wirtschaftsleistung 2500 Mrd ist und darauf 20% Steuer anfallen und die Staatsverschuldung ist 2600 Mrd worauf 5% Zinsen gezahlt werden müssen so kann der Staat noch existieren obwohl er laut Deiner Definition Pleite wäre. Genaugenommen könnte er wenn der Haushalt "nur" 260 Mrd verbraucht 5% Schuldentilgung betreiben.