Wann ist der Punkt erreicht, an dem man in eine Psychiatrie eingewiesen werden sollte?

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6 Antworten

Sobald du konkrete Pläne hast dir das Leben zu nehmen also ich würde dir raten geh mal in die Psychiatrie  und sag du willst dich einweisen lassen. Das Problem ist nämlich das dieser Impuls es wirklich zu tun jeder zeit einschlagen kann wie ein Blitz wenn du instabil bist. Wünsche dir viel Glück und Kraft 

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Kommentar von Emily4erdbeer
30.11.2015, 22:09

Ich habe ja konkrete Pläne, zumindest wie, wo und womit. Aber ich kann ja nicht in der Psychiatrie auftauchen wenn es mir gerade ok geht. Das schwankt bei mir auch ziemlich schnell.
Danke :)

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Hallo Emily :)
Schon bei deinem Titel war mein erster Gedanke "sofort". So wie du deine Suizidgedanken beschreibst ist es sowieso kurz vor knapp und eine Psychatrie ist ja nicht nur für Leute, die bereits versucht haben sich das Leben zu nehmen.

Ich würde es in deinem Fall ganz präventiv tun.
Finde es auch super, dass du damit noch so gut und rational umgehen kannst.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem weiteren Weg und hoffe, dass du noch glücklich wirst! :)

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Kommentar von Emily4erdbeer
30.11.2015, 21:08

Ich kann jetzt nicht in eine Klinik, ich habe morgen meinen ersten Arbeitstag. Und die würden mich wahrscheinlich gleich wieder entlassen, weil es wie gesagt im Moment geht.

Danke für die Antwort :)

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Meine Therapeutin, Mutter und der Freund meiner Mutter wussten, dass ich mir das Leben nehmen wollte und ich war mir wirklich so sicher, aber niemand hat etwas getan.

und warum hast du nichts getan?

offensichtlich meinst du, irgendwer hätte dich retten müssen. aber eigentlich musst du für dich selber verantwortung übernehmen und dich in die klinik begeben, wenn du es für nötig hältst.

denn es ist die frage, ob den personen wirklich so klar war, wie ernst es dir ist. deine therapeutin hätte sehr wahrscheinlich deine weiterbehandlung abgelehnt, wenn du ihr von konkrekten suizidplänen erzählt hättest. aber sonst hätte sie nichts tun können- sie hat schweigepflicht.

und deine mutter und der freund deiner mutter sind mit dem thema sicher nicht vertraut- woher sollen sie wissen, was zu tun ist? es ist ja auch ein großes tabu, jemanden einweisen zu lassen- sie waren sich vermutlich einfach nicht sicher genug, um diesen schritt zu tun.

Und was sollte ich machen, wenn ich es nicht mehr allein schaffe die Psychiatrie zu kontaktieren, weil die Gedanken stärker sind?

du solltest erst gar nicht so weit kommen lassen. wenn du nun weisst, wie es dir geht und wie stark du gefährdest bist, dann solltest du jetzt was dagegen tun, so lange du dich im griff hast.

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Kommentar von Schokolinda
30.11.2015, 22:38

ich habe deinen kommentar weiter oben gelesen- klar wäre es ein problem, den arbeitsplatz zu verlieren. aber wenn du meinst, dass du deine arbeit schaffst, dann ist dein denken doch auf die zukunft gerichtet und die suizidgefahr nicht so hoch, wie du hier anklingen lässt. unter diesem gesichtspunkt ist es nochmal unfair, deiner therapeutin, deiner mutter und ihrem freund quasi vorwürfe zu machen, weil sie nichts unternehmen- immerhin sendest du signale, die glauben lassen, dass du funktionieren kannst z.b. indem du arbeiten gehst.

andererseits was nützt dir der job, wenn du suizid begehen willst. will sagen: dein leben, deine gesundheit haben hier wohl die absolut höhere priorität als ein job.

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Kommentar von youarewelcome
03.12.2015, 21:34

deine therapeutin hätte sehr wahrscheinlich deine weiterbehandlung abgelehnt, wenn du ihr von konkrekten suizidplänen erzählt hättest. aber sonst hätte sie nichts tun können- sie hat schweigepflicht.

das ist leider völliger Humbug...eine Therapeutin ist darauf geschult mit Menschen umzugehen, die suizidal sind ich bin auch der Meinung, dass die Therapeutin, die Emily kennt, ganz bewusst nicht darauf reagiert hat. Das ist also absolut kein Grund jemanden nicht weiter zu therapieren, denn dafür ist die Person ja in Therapie, nämlich weil was nicht stimmt.

Eine Therapeutin hat auch keine Schweigepflicht, wenn ich als Patient vor ihr stehe und ihr sage, dass ich nach dem Termin in die Wupper springe...dann ist sie sogar verpflichtet, die Einsatzkräfte zu verständigen und diese über die Suizidalität und ggf. psych. Erkrankungen der Patientin aufzuklären.

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du kannst freiwillig in eine psychiatrische klinik gehen.

du musst nicht eingewiesen werden. du kannst dich selber einweisen.

du kannst dich dann auch wieder entlassen lassen, wenn du selber der ansicht bist, du wärst wieder stabil genug.

wechsel den therapeuten. manchmal hilft es, einen männlichen therapeuten zu suchen.

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Kommentar von Emily4erdbeer
30.11.2015, 20:58

Ich suche schon seit einigen Monaten nach einem neuen Therapeuten, aber sie Suche geht nur schleppend voran, unter anderem, weil ich Probleme mit dem Telefonieren habe.
Ich weiß schon, dass ich mich selbst einweisen kann, aber meine Frage ist, ab welchem Punkt sollte das passieren. Suizidgedanken habe ich ja fast täglich, aber wenn sie schlimmer werden, woran erkenne ich den Punkt? Und was wenn ich zu lange warte und die Gedanken stärker sind und ich es nicht mehr bis zur Klinik schaffe?

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Hallo

Ging mir genau so. Dies ändert sich in den Wochen und Monaten. Deine Liste ist egal mach was du willst schalte ab und baue dein Leben neu auf Stundenplan und später weisst du es war richtig einen Rat einzugehen.

Das letzte was es gibt ist Selbstmord also rate ich dir ab dies zu tun. Wenn du keine Partner hast oder Freunde oder Familienangehörigen dann sage ich dir Chate mit Fremden Leuten gibt anonym. Einfach reden. Pass nicht auch Grammatik auf sondern den Inhalt andere beraten dich lachen dich aus und du machst dir Mut indem du dies ändern wirst und einen Neuanfang beginnst. Suche Freunde wenn du alleine bist die dich nicht auslachen. Einfach schlafe einmal gut 10-12 Stunden durch und wenn du an dem Abend weinst weil dein Leben Sche@#¬ ist dann wirst du in einer Woche darüber Nachdenken und der Mut der sich bis dort hin sammelt ist der der dein Leben verändern wird. Schlafe ein paar Tage wenn du Angst hast dich jmd anzuvertrauen dann ist das nicht schlimm ich spreche aus eigener Erfahrung. Also vertrau mir. Meine Zeit ist nicht mal 2 Monate her.
Sei einfach du selbst wie du es sein Willst kümmere dich um anderes als dein Hobby wenn auch nur kurz. Nach 4 Wochen ist alles in Ordnung.

Viel Glück noch und ein gutes langes Leben. Dein Leben bestimmst du aber dein Tot kann man nicht rückgängig machen.

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Hallo Emily,

mich würden zwei Dinge sehr interessieren.

- Wie genau haben Deine Eltern, Geschwister und die Therapeuten von Deinem geplanten Suizid erfahren. Wie war diese Situation und was hast Du exakt gesagt / getan? Wie war die Reaktion?

- Was wünschst Du Dir an Reaktion? Was möchtest Du, dass getan wird? Und was möchtest Du, soll sich in Deiner Beziehung zu Eltern/ Geschwister/ Therapeut ändern?

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Kommentar von Emily4erdbeer
01.12.2015, 12:14

Bei meiner Therapeutin habe ich es offen angesprochen weil es mir schlecht ging und meine Mutter hat gefragt was los ist, worauf ich es ihr gesagt hatte. ich dachte wenn ich jemandem wichtig bin, würde er mich daran hindern.

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