Wie hoch darf der Spritpreis noch steigen, damit ihr euer Auto stehen lasst? Ausgenommen natürlich, ihr seid auf das Auto beruflich oder so angewiesen. Bei 1,50 € für Super wird bei mir Schluss sein, zumindest habe ich mir das mal so vorgenommen.
Schon Markus hat damals im Jahr 1982 während der Neuen Deutschen Welle von der Schmerzgrenze der Benzinkosten gesungen.
Da liegst du mit deiner nicht weit davon. Momentan liegt der Preis bei Superbenzin bei knapp 1,40 Euro. Der Kessel beginnt schon an zu kochen.
So lange man keine Alternative hat, werde ich wohl 2 Euro auch noch mitmachen. Leider wohn ich 5 Km von der nächsten Bushaltestelle.

Da man leider auf das Auto angewiesen ist, (zumindest bei den meisten),können die uns abzocken ohne Ende!

Ich habe das "Glück" eine relativ gute Verkehrsanbindung zu haben. Früher bin ich immer mit dem Auto zur Arbeit, man war frei, ungebunden und ich fahre auch gerne. Seit drei Jahren habe ich eine Umweltkarte, ist mit inzwischen 86,-€ zwar auch ganz schön teuer aber noch billiger als täglich 45 km mit dem Auto zur Arbeit. Ich fahre mit dem Auto bis zum nächsten Bahnhof (7km). Einkaufen fahre ich direkt auf dem Weg nach Hause (insbesondere Getränke etc.)ansonsten mit dem Fahrrad. In der Regel komme ich so fünf Wochen mit einer Füllung aus. Wenn der Sprit noch teuerer wird, müßte ich wohl mit dem Bus zum Bahnfof, das würde dann noch weniger Freizeit bedeiten, da der Anschluß nicht so gut ist, insbesondere am Abend.
Knowledge am 27. Juli 2007 09:29 Ist ja alles sehr schön für dich. Aber was hilft mir und anderen das?

.. schon lange erreicht, aber was soll man machen, wenn die Multis und der Staat ihre gierigen Hände aufhalten. Muss leider die Famile drunter leiden, weil man sich somit keine großartigen Ausflüge mehr leisten kann; wenn wenigstens was sinnvolles für dass viele abgezwungene Geld gemacht würde ..

Da kann ich gar nicht drüber nachdenken, ich brauche mein Auto, beruflich, arbeite in der ambl. Pflege, wie soll ich sonst zu meinen Patienten kommen. Fahre manche Tage bis zu 100 km. Da kann ich schlecht zu Fuß gehen. Nur Privat fahre ich etwas weniger, wenn die Preise weiter anziehen. Da hol ich dann auch schon mal das Fahrrad raus.
Die beruflich bedingten Benzinkosten können zumindest steuerlich abgesetzt werden.
Mokli1 am 17. Mai 2007 21:28 Das ist richtig, aber die Preise sind trotzdem der Hammer.
Jepp aber erst ein Jahr später. Das Geld fehlt das ganze Jahr in der Kasse.
Die Schmerzgrenze ist eigentlich schon erreicht. Was wir an Sprit ausgeben, müssen wir an anderer Stelle sparen. Wenn ich nicht auf das Auto von meinen Beruf angewiesen wäre, bliebe es viel öfter stehen. So fahre ich jetzt hauptsächlich zur Arbeit und erledige den Großeinkauf auf den Rückweg. Viele Dinge müssen jetzt ohne Auto gehen.

Schmerzgrenze ? Ist denn die nicht längst erreicht ? Was hast du nur für eine Schmerzgrenze ?
Die Schmerzgrenze ist dann erreicht, wenn das Auto stehen bleibt.Aber da das bei den meisten eben nicht der Fall ist, wird halt schmerzhaft weitergetankt.

Na, mittlerweile scheint die Schmerzgrenze erreicht zu sein, da zum ersten Mal die Mineralöl-Konzerne einen durchschnittlichen Minder-Verbrauch registrieren mussten. Und was war die (schulmädchenhafte) Reaktion? Man erhöhte umgehend die Preise, um die Verluste zu kompensieren. Jeder Betriebswirt weiß, wohin diese Strategie langfristig führt...

Da ich auf dem platten Land lebe ohne jeden ÖPNV und zehn Kilometer vom nächsten Bahnhof, habe ich schlicht keine Chance, auf den Wagen ganz zu verzichten.
Und wenn ich eine ältere Dame vom Zug abholen will, dann kann ich die ja schlecht hinten aufs Tandem setzen.

Die ist bei mir längst überschritten, und deshalb steht mein Autochen brav in der Garage. Glücklicherweise brauche ich es nicht mehr beruflich. Zur nächsten S-Bahn laufe ich 3 km, weil auch kein Bus hier fährt.
Darum muss es ein Recht auf kostengünstiges Individualverkehrmittel geben! Aber es gibt halt eine (sozial-darvinistische) Gruppe Menschen, die sich wieder wünschen, dass der Normalbürger zu Fuss geht und er mit seiner "Kutsche" vorbeifährt und bei guter Laune mal Bonbons rauswirft....
critter am 18. Mai 2007 08:41 Beim Karnevalszug fliegen doch schon die Kamelle. ;)))
Die Schmerzgrenze ist bei uns überschritten: Zum Glück haben wir die S-Bahn vor der Tür, ansonsten fahren wir viel Fahrrad. Unser Limit sind 500km pro Monat, aber wenn das Benzin noch teurer wird, schaffen wir das Auto ganz ab und beteiligen uns am Auto-Pool.
critter am 17. Mai 2007 20:16 Habe gerade den Niedrigrekord erreicht: 200 km pro Monat. S-Bahn ist bei uns teurer als das Auto. So vermeide ich auch die S-Bahn und nehme für den Notfall dann doch das Auto.
Ich werde meinen Autogebrauch inner Städtisch ganz einstellen wenn der Preis für Super dauerhaft bei 2€ liegt. Allerdings sollte ich bis dahin meinen Camaro soweit mit Gasturbine ausgerüstet haben das mir das dann egal ist, weil ich dann keinen erdölgebunenen mehr brauche.
Bravo! Wieder einer der aufgibt! Der Rückschritt der Menschheit ist eingeleitet.
Lies doch bitte mal genau was ich geschrieben habe und dann denk über deinen Kommentar nach. Ich gebe nicht auf ich entziehe mich nur der Abhängigkeit.
Sehe es teilweise leider auch als Abzockerrei an. Wenn man bedenkt, das alleine schon vor Urlaubsperioden der Sprit kurzzeitig um ein paar Cent angehoben wird, ist das Abzockrrei. Wer verzichtet schon auf eine Urlaubsfahrt, bloss weil der Sprit teurer wurde. Allerdings wird der Spritpreis auch teilweise wie vieles von Angebot und Nachfrage geregelt.( Allerdings nicht alleine. ) Das Auto würde jedoch wohl niemand stehenlassen wegen hohen Spritpreisen. Beruflich gehts natürlich nicht immer, privat ist es für viele zu schwierig und unbequem. Es wird wohl deshalb weiterhin über die Spritkosten geschimpft und gemeckert, und zähneknirschend wieder vollgetankt. Ich glaube die Schmerzgrenze ist noch lange nicht erreicht. Es wird Zeit für das 3 l Auto oder andere Alternativen.
Die Schmerzgrenze wurde schon lange erreicht. Leider geht es oft nicht ohne Auto. Da wird für Busse und Bahnen geworben. Das ist doppelt teuer, wenn ich mit der ganzen Familie Bus fahre, geschweige denn mich in den Zug setze. Wenn es aber eben geht, fahren wir Rad.
Naja da hab ich es ein bisschen besser als andere. Ich fahre eine diesel hab nen verbrauch von 6,7 liter also ich werde fahren bis der diesel 1,50 kostet und ich hoffe das wird noch lange dauern.
Die Schmerzgrenze wurde schon vor vielen Jahren überschritten! Ich kann mich nur wiederholen: Das Individualverkehrsmittel für jedermann ist die grösste Errungenschaft der Menschheit! Dass wir hier so abgezockt werden, liegt an der Öllobby und ihren gekauften bzw. manipulierten Vasallen, die Politiker und Automobilproduzenten. Ich wundere mich immer, dass die Ökofritzen und grüne Politiker immer noch den Autofahrer als die Schuldigen angreifen und nicht die es angeht? Aber die leben halt auch von Spenden?? Wir Autofahrer wollen nur fahren und nicht Dreck hinten rauspusten. Gäbe es ein Elektro-Auto mit Infrastrukturnetz, so würde ich längst mit meinen Solarzellen auf dem Dach 80-90% meiner Strecken fahren - nur dass nich gleich einer wieder das Kernkraftwerk erwähnt. Aber ganau das muss verhindert werden, weil es ja schwierig wäre dann die Steuer auf meine selbstproduzierten Strom zu erheben. Also Konsumenten wehrt Euch - es muss ein Abwahlrecht her - weg mit den Politikern, die nicht spuren!
Evtl. war das damals, wo Die Grünen sagten der Benzin muss 2,50 oder sogar 5 Mark kosten. Da sagte man noch: die spinnen! Das sind ware Propheten - oder arbeiten die für die Öllobby? Zahlen tun die sicher gut. Aber immer gegen den Mob - der fährt ja und verpestet die Luft! Und Rechte will der auch noch?