Wann hat man herausgefunden das die Erde Rund ist?

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2 Antworten

Der erste, der die Kugelform der Erde kannte, war der Philosoph Parmenides (ca. 540 v.u.Z. bis ca. 480 v.u.Z.). Er brachte dafür scharfsinnige Beweise. Z.B.: Ein Schiff, daß sich einem Betrachter auf einem anderen Schiff nähert, wird nicht allmählich größer, sondern man sieht erst die Masten und dann den Rumpf. Folglich ist das Meer rund, bzw. es hat zwischen den Schiffen einen "Hügel", so daß man die oberen Teile des nahenden Schiffes bereits erkennen kann, während die unteren Teile noch vom "Hügel" verdeckt sind.
Alle späteren Philosophen folgten EINHELLIG dieser Auffassung. Platon lehrte darüber hinaus die Achsendrehung der Erde. Für Aristoteles war die Erde eine Kugel, die unbeweglich in der als Hohlkugel gedachten Sternensphäre ruht.
Eratosthenes von Kyrene maß am 21. Juni 240 v.u.Z. gemeinsam mit Archimedes von Syrakus (Eratostehenes in Assuan, Archimedes in Alexandria) den Erdumfang auf 250.000 Stadien gleich 46.000 km. Darüber hinaus sah Eratosthenes in dem kreisförmigen Erdschatten, der sich bei Mondfinsternissen auf dem Mond zeigt, einen unwiderlegbaren Beweis für die Kugelgestalt der Erde, und schätze aufgrund der Krümmung des Schattens die Größe des Mondes auf etwas weniger als ein Drittel der Erdgröße.
Wenn also ein mittelalterlicher Autor etwas von der Kugelgestalt der Erde schreibt, dann muß er das bei einem der Philosophen kompiliert haben.
Übrigens setzen die Entdeckungsfahrten ab dem 15. Jh. das Wissen über die Kugelgestalt der Erde voraus.

Quelle: https://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080512133451AAGalA6

Recherchiere mal über die verschiedenen Weltbilder ;)

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  1. Jahrhundert vor Christus
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