Ich meine die Frage jetzt mal wirklich ernst.
Wenn man mit dem Flieger in die USA oder China fliegt, ist man ja ein paar Std. unterwegs und merkt den Zeitunterschied. Vor paar Hundert Jahren jedoch, hat die Reise mit dem Schiff ja Wochen/Monate gedauert. Man konnte nicht anrufen und Frage wie spät es zu Hause ist. Daher denke ich, die Leute wußten nicht, dass es den Zeitunterschied gibt. Man hat denn ja über die Reise nicht mitbekommen.
Wann also hat man entdeckt, dass es sowas gibt

Ursprünglich verfügte jeder größere Ort über seine eigene Uhrzeit, die nach der Sonne synchronisiert wurde. Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt über dem Horizont erreichte, war es 12 Uhr mittags.
Die Vielfalt der lokalen Zeitrechnungen, die obendrein mit sehr unterschiedlicher Genauigkeit erfolgte, bereitete schon lange vor Aufkommen der Eisenbahnen Probleme, auch wenn sich diese im Alltagsleben nur wenig zeigten. So wurden die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstehenden Möglichkeiten der Telegrafie von Beginn an zur Verteilung von Zeitsignalen genutzt. In den 1840–1860er Jahren wurden in fast allen europäischen Ländern landesweit einheitliche Zeitzonen festgelegt. Diese folgten jedoch keinem festen Raster, sondern waren meist auf die Lokalzeit der jeweiligen Hauptstadt bezogen.
Mit der Entstehung grenzüberschreitender Bahnlinien wurde für die jeweilige Strecke eine bestimmte Zeit verwendet, was dazu führte, dass die Ortszeit von der Bahnzeit abwich – beim Zusammentreffen mehrerer Strecken entsprechend viele, teilweise nur um Minuten verschiedene Zeiten. So wurde die Gestaltung von Reiseplänen zu einer komplizierten Fleißarbeit. Der Antrieb, die Zeitzonen zu vereinheitlichen und zu systematisieren, kam daher vor allem von den Bahngesellschaften.
Ein weltweites Zeitzonensystem wurde zuerst 1879 vom kanadischen Eisenbahningenieur Sir Sandford Fleming als Eisenbahnzeit vorgeschlagen. Das führte nach einigen vorbereitenden internationalen Konferenzen auf der Internationalen Meridiankonferenz im Oktober 1884 in Washington D. C. dazu, dass die Erde zunächst in 24 Stundenzonen von je 15 Längengraden aufgeteilt wurde. Die Differenz zwischen benachbarten Zonen betrug damit 60 Minuten oder eine Stunde und somit 23 Stunden maximal zu der jeweils rückwärts gesehenen, ersten Zeitzone. Auf dieser Konferenz einigte man sich auf den 1883 zur Berechnung der Weltzeit festgesetzten Greenwich-Meridian als Nullmeridian.
Quelle: Wikipedia

ich hoffe das hilft dir weiter http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitzone
Dei wurden nicht entdeckt sondern festgelegt
Man musste ja entdecken, dass es sowas gibt und sich dann festlegen wie man es einteilt ^^
Glatteis am 28. Mai 2009 10:58 genau! Als man anfing, sie zu brauchen! :-)
fugenschlitzer am 28. Mai 2009 10:58 Danke für diese Klarstellung!

Spätestens mit der Verfügbarkeit präziser Sanduhren konnte man feststellen, dass bei der Reise in die eine Richtung Umdrehungen eingespart werden, die in der anderen Richtung wieder nachgeholt werden.

man konnte aber den Sonnenstand ablesen und dann die Zeit berechnen.Nachts navigierte man ja auch nach den Sternen, wenn es dunkel war.

Vor ein paar hundert Jahren hatte man halt nur Sonnenuhren (wenn überhaupt) und ich glaube da war man sich noch nicht wirklich bewusst, dass es sowas gibt. Man könnte es sich höchstens selber hinlegen, dass es so sein müsste wenn die Sonne sich um die Erde (ach quatsch andersrum XD)...
ach was sag ich... ich meine Wenn die Erde sich um die eigene Achse dreht^^
Man muss dann aber auch wissen, wo der
"Wenn die Sonne ihren höchsten Punkt über dem Horizont erreichte, war es 12 Uhr mittags."
höchstepunkt ist. Ich denke nur an DomRep und Deutschland