Ich bin trockener Alkoholiker.... und denke jede Minute daran. Diese SUCHT läßt mich einfach nicht mehr los.... Therapie? Wie oft noch? Mittlerweile bin ich.. übertherapiert

Vor 27 Jahren. Es geht. Je länger man trocken ist, desto weniger wird das Verlangen. Aber dennoch nehme ich mir jeden Tag neu vor trocken zu bleiben und danke jeden Tag, daß ich es bin.
Mein Vater ist sein 25 Jahren trockener Alkoholiker und geht noch heute jede Wochen zu den anonymen Alkoholiker. Er sagt er braucht das um den Menschen zu helfen die den Enzug noch vor sich haben und um vor Augen zu haben wohin er nie mehr gehen will. Vielleicht brauchst du einfach jemand der dir im LEBEN so wichtig wird, dass er die Stelle des Alkohols ersetzt. Viel Glück und bleib stark. Es wird nicht einfach aber du musst es unbedingt schaffen, denn das Leben ist so viel schöner im nüchternen Zustand.
Ich habe zuletzt am 6.11.1998 Alkohol getrunken und bin den Tag danach bis heute trocken.

Es gibt eine Theorie, die besagt, dass man erst ganz unten angekommen sein muß, sozial wie gesundheitlich, und dann macht es entweder "Klick" und Du hörst auf oder Du gehst elendig zugrunde! Und Du kannst entscheiden, was Du willst! Mache noch eine Therapie. Und dann halte Dich von eventuellen "Saufkumpanen" fern. Lege das Geld, was zu sonst vertrunken hast zurück. Kaufe Dir davon etwas für Deine Wohnung. Setze Dir Ziele! Und Du mußt nicht ein Leben lang abstinent bleiben, das ist viel zu lange. Bleibe nur diese Stunde trocken, dann die nächste Stunde. Später vielleicht nur einen Tag. Und am nächsten Tag wieder. Wenn Du das schaffst, hast Du schon was für Dich erreicht. Und Du kannst stolz auf Dich sein!

Wie kannst Du Dich nach dem gestrigen Ouzo-Abend als "trocken" bezeichnen ...
Schon mal was von RÜCKFAll gehört? Verstehen...kann das nur Jemand, der genauso dieses Elend erlebt hat...
Baiana am 31. August 2008 09:48 Ja. Natürlich hab ich was von "Rückfall" gehört! - aber das "trocken" passt eben deshalb gerade nicht ganz ... ;-D
Ein trockener Alkoholiker trinkt keinen Alkohol. Trinkt er Alkohol, dann ist er wieder Alkoholiker. Das kann man auch erfassen, ohne selbst Alkoholiker zu sein.
Du bist gesegnet .... weil du diese Krankheit nicht kennst. Aber - ich Danke dir trotzdem für deine Antwort
Hallo! Ich bin kein Alkoholiker erstmal vorweg, aber ich bin ein erwachsenes "Kind" eines Alkoholikers. Ich hab meinem Vater bis jetzt nicht verziehen was er unserer Mutter und meinen Geschwistern angetan hat. (Prügel, Beschimpfung, Sehlenterror,...) Mein Bruder ist auch "Alki" und mein anderer Bruder hat es jetzt hoffentlich überwunden mit seiner neuen Freundin. Beide gaben immer unserem Vater die schuld (ich geb ihm eine mitschuld). Mein Vater ist im November 07 gestorben und ich war außer beim Begräbnis nie bei seinem Grab. War ihn auch im Krankenhaus nur auf wunsch meiner Mutter besuchen.
Willst du das es dir mit deinen Kindern mal genau so geht??? Sollen Sie dich verabscheuen?? Wenn ja dann mach so weiter, wenn nein dann findest du bestimmt Hilfe. Ich wünsch dir alles gute, und genug willen es durchzustehen. Vielleicht steht dir auch deine Familie bei. MFG
es muss Dir klar sein das deine Alkohol Krankheit nur von Dir selbst geheilt werden kann.Dein Kopf muss Dir sagen heute keinen Alkohol und dann morgen auch nicht.Aber es gibt die Anonymen Alkoholiker die Dir beistehen können. Aber DU musst in DEINEM KOPF einen Schalter umlegen -der Dir sagt NIE MEHR ALKOHOL. Ich wünsche Dir Kraft und wenn es schon schlimm ist mache doch einen körperlichen Entzug.
Wenn Du Ernst haft ein Problem hast und es Ändern willst liegt es an Dir alleine! Manchmal Reicht es nicht mit dem Trinken aufzuhören,sondern man muss sein Leben ändern und damit leider auch so genante alten Freunden den Rücken Rehern! Habe es an Famielen mitgliedern gesehen!
Wie tief muss ich noch sinken.... um endlich wieder "aufstehen" zu können? Freunde? Will ich garnicht mehr.... Familie? Meine Kinder werden erwachsen.... und ich kriege nichts mit davon Der Alkohol war IMMER wichtiger....
Leider müssen manche erst einen ziemlich miesen Tiefpunkt erleben, um bereit zu sein, den Alkohol zu lassen. Einige wenige schaffen es mit Vernunft, aber meist nicht alleine. Gute Hilfe dabei bringt eine Gruppentherapie http://www.anonyme-alkoholiker.de/ Aber schiebe es nicht lange auf. Gehe noch heute hin. Und gibt nicht auf, auch wenn Dir die Gruppe zunächst nicht gefällt. Gehe weiter hin.