Frage von hsvsshshsus, 41

Wann geht den Scheichen das Öl aus?

In der arbaischen welt sind ja alle ''richtig'' reichen wegen dem öl reich. Doch glaubt ihr das legt sich dort (Abu Dhabi) irgendwann weil das Öl aus geht oder so^^?

Antwort
von JJGore, 13

Ja sicher, deswegen bauen die ja jetzt auf den Tourismus über. Sie wissen dass der Ölhandel nicht ewig weiter gehen kann deswegen baut man dort (Dubai, Abu Dhabi) jetzt riesige Attraktionen wir z.B. künstliche Inseln usw. damit sie für die Zukunft ausgesorgt haben. Ziemlich clever wenn du mich fragst.

LG

Kommentar von hsvsshshsus ,

naja was heisst clever das würde jeder machen der normal denken kann. aber glaubst du das geht trotzdem irgendwann den bach runter

Antwort
von Spuky7, 23

In zehntausend Jahren  geht das Öl aus. 

Antwort
von Branga, 7

Jährlich scheint sich das Erdölzeitalter um ein Jahr zu verlängern. Der Grund ist eine statistische Kennzahl mit großen Schwächen.

Die Ölvorräte reichen noch 40 Jahre. Diese Nachricht erreicht Verbraucher bereits seit dem Ende der 1980er-Jahre in regelmäßigen Abständen. Dahinter steckt die „statische Reichweite“. Eine Annäherung an die Kenngröße relativiert ihre Aussagekraft: Sie ist nicht das, was sie vorgibt zu sein: ein verlässlicher Orientierungswert dafür, wie lange das Öl noch reicht. Sie verrät aber viel über den Selbsterhaltungstrieb der Ölindustrie.

Der Ölkonzern BP veröffentlicht in regelmäßigen Abständen ein statistisches Jahrbuch mit Kennzahlen zu den weltweiten Ölreserven, den „Statistical Review of World Energy“. Die „statische Reichweite“ heißt bei BP „Reserve-to-Production-Ratio“. Der Wert entspricht dem Verhältnis der weltweit bekannten Ölvorkommen zur Ölproduktion des jeweils abgelaufenen Jahres. Bereits seit dem Ende der 1980er-Jahre kommt BP zu demselben Ergebnis: Die Ölvorkommen betragen in etwa das Vierzigfache der Jahresproduktion. Das Erdölzeitalter dauert demnach noch 40 Jahre – und das bereits seit 20 Jahren.

Konsumschwankungen bleiben außen vor

Die statische Reichweite liefert lediglich eine Momentaufnahme. Künftige Nachfrageschwankungen fließen in ihre Berechnung nicht ein. Der „World Energy Outlook“ der Internationalen Energieagentur IEA aus dem Jahr 2008 brachte beides zusammen: eine Prognose zur weltweiten Erdölnachfrage bis 2020 und eine Aussage darüber, wie lange die Vorräte noch reichen. Die in dem Bericht veröffentlichte Nachfragekurve steigt bis 2020 linear an.

Zu den Vorräten hieß es: Die Welt hat noch genug für 40 Jahre. Allerdings: nur bei konstantem Konsum. Was der Energie-Ausblick vermissen ließ, war eine Angabe dazu, wie lange das Öl noch reicht, wenn die eigene Vorhersage stimmt und die weltweite Nachfrage tatsächlich weiter ansteigt. Die „statische Reichweite“ speist sich lediglich aus Rohstoffdaten: der Fördermenge eines Jahres und der Menge der bekannten Reserven. Wenn es der weltweiten Ölindustrie in den vergangenen Jahren gelungen ist, das eigene Ende immer weiter hinauszuzögern, obwohl die Nachfrage anzog, muss sich auf der Seite der Reserven einiges getan haben. Staatliche und private Ölunternehmen können ihre eigenen Reserven entwickeln. Eine Möglichkeit ist, neue Lagerstätten zu suchen und zu finden. Seit Monaten sorgt Brasiliens staatliche Ölindustrie für Schlagzeilen: In der Tiefsee vor der eigenen Küste sollen Ölvorräte lagern, die mindestens so groß sind wie die der gesamten USA. Die nationale Ölaufsichtsbehörde schätzt eines der neu entdeckten Vorkommen auf 33 Milliarden Barrel. Brasilien würde zum großen Spieler im weltweiten Öl-Business. Und: Brasilien würde helfen, die statische Reichweite hoch zu halten.

Immer bessere Erschließung bestehender Quellen

Auch auf anderen Wegen bemühen sich Energiekonzerne um einen ständigen Ausbau ihrer Reserven. Ein Beispiel ist Deutschlands größtes Förderunternehmen Wintershall. Der Konzern hält bereits seit 60 Jahren die Produktionsmenge in der Lagerstätte im niedersächsischen Emlichheim konstant. Zunächst förderte Wintershall das Öl mit konventioneller Pumptechnik. Schließlich pumpten die Ingenieure kaltes und später warmes Wasser ein, um Öl auch aus den Poren im Gestein zu drücken. Seit 25 Jahren arbeitet Wintershall in Emlichheim mit heißem Dampf: Zähflüssiges Öl wird dadurch fließfähiger und kommt leichter an die Oberfläche. Dazu kommt: Während die Bohrgestänge früher nur senkrecht ins Gelände abtauchten, sind
mittlerweile auch abgelenkte horizontale Bohrungen möglich. Ergebnis der verbesserten Erschließung: Statt nur 30 Prozent kann der Betrieb bis zu 40 Prozent des Öls aus einer Lagerstätte fördern.

Für Wintershall gehört der Ausbau der eigenen Reserven zum Geschäft. „Wir wollen eine Reichweite von zehn Jahren halten“, heißt es bei dem Unternehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss Wintershall die Ölmenge, die jährlich aus den eigenen Ölfeldern entnommen wird, mit mehr als 100 Prozent ersetzen. Dabei verwandelt sich die statische Reichweite zu einer betrieblichen Kennzahl. Analysten können sich an ihr orientieren und bewerten, ob das Unternehmen seine Marktposition halten kann.

Eine Kennzahl, die kein Ende kennt

Obwohl die weltweit aktiven Erdölunternehmen keine gemeinsame Zielgröße vor Augen haben: Eine konstante statische Reichweite spiegelt den Selbsterhaltungstrieb der Branche: Denn die Zeit des „Easy Oil“, also der leicht erreichbaren Vorkommen, geht zu Ende. Mit Milliardeninvestitionen in immer bessere Technik werden immer entlegenere Quellen erschlossen und in Produktion genommen, um dem weltweiten Öldurst zu begegnen.

Antwort
von ketschup72, 11

Öl ist nicht regenerativ

Kommentar von Branga ,

Aber Olivenöl

Antwort
von TheApfeluhr, 20

In circa 80 Jahren ist das Öl alle

Kommentar von NoNameAvible ,

bis dahin gibt es genug alternativen

Kommentar von TheApfeluhr ,

Es gibt schon jetzt genügend sehr gute Alternativen nur diese werden noch finanziell von dem Geld das die Scheichs haben beiseite gehalten

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