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Wann dem Sohn sagen,daß Papa nicht leiblicher Vater ist!?

gefragt von luna2804 am 20.06.2009 um 20:46 Uhr

Folgendes: Mein Sohn ist 5 Jahre alt,der leibliche Vater hat sich das letzte Mal vor über zwei Jahren das letzte Mal blicken lassen.Richtiger Kontakt zwischen den Beiden war leider nur für ca. 4 Monate(jedes 2.We) vorhanden,dies ist allerdings fast drei Jahre her. Vor drei Jahren habe ich einen neuen Mann kennengelernt,der von Anfang an "Tobi" war...seit Weihnachten sagt der Kurze (von sich aus)Papa zu ihm,sie verstehen sich blendend und mein Mann(seit kurzem sind wir verheiratet) ist ein ganz toller Papa. Mein Sohn denkt er sei sein leiblicher Papa. Wann und vorallem wie sollen wir ihm sagen,daß es da einen "Anderen" gibt??? Es ist so schwer,ich habe Angst,daß mein Kurzer später dann denkt,daß sein Erzeuger ihn nicht liebt und darunter leidet!!!


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Scorpionin71
beantwortet von Scorpionin71 am 20. Juni 2009 20:50
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Mach es so schnell wie möglich, und laß es Präsent bleiben. Jetzt nimmt er es noch ganz anders auf als später. Am besten durch Fotos vom leiblichen Papa. Fotoalbum gucken und beiläufig erwähnen: "Da hat Dein anderer Papa dies , da hat Dein anderer Papa das.." Und dann kommen Fragen, die ehrlich beantwortet werden müssen.

Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 20:53

Und was soll ich ihm sagen,wenn er fragt warum sein anderer Papa ihn nicht besucht??? Er will nicht???

Kommentar von 3158dceeba2b824c6855fcd67ba22251smallScorpionin71 am 20. Juni 2009 20:56

Sag ihm, daß der andere Papa (sag nicht richtiger Papa) seine Gründe hat, die Du aber nicht kennst. Was vermutlich der Wahrheit am nächsten kommt, oder nicht?

Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 20:59

Ja

Kommentar von D41e876ac940b99c7d7f2e1aa2472924smallMerelin am 20. Juni 2009 20:58

Hab keine Angst. Schaff Klarheit. Sag wie es ist. Und spür Dich selbst dabei - bleib Du selbst. Und wenn Du etwas nicht weisst, sag einfach: "Ich weiss es nicht." Kommt schon gut.


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Merelin
beantwortet von Merelin am 20. Juni 2009 20:55
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So früh wie möglich. Ich bin Craniosacral Therpeut und wir reden sogar mit den Ungeborenen. Es ist immer wieder unglaublich, wie sie antworten. Für ein Kind ist es kein Unglück, wer auch immer der leibliche Vater ist. Wenn Du als gute Mami, denn das bist Du, Dir Gedanken dazu machst, wie wäre es, wenn Du das alles mit Liebe betrachten würdest und als wunderschöne Geschichte? Die Gesellschaft mag werten, aber ein Kind tut das sehr früh noch nicht. Aber es ist unendlich wichtig für ein Kind, zu wissen woher dass es kommt. Ich kann Dich nur darin bestärken, Deinem Kind alles zu sagen. Wenn Du mich allerdings um die richtigen Worte bitten würdest, dann würd ich Dich zu einer Craniosacral Therapeutin weiterleiten, welche seit 20 Jahren mit Babies und Kindern arbeitet. Sie ist ein Herz von Mensch und redet mit viel Liebe und Zuneigung. Aber das wär halt in der CH und ich denk in D gibt es auch viele Erfahrene Therapeutinnen.

Euch alles Liebe.

Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 20:58

Danke!!! Vielleicht habt ihr alle Recht und es wäre tatsächlich jetzt besser...vielleicht nimmt er es jetzt noch "lockerer"....es ist nur so unglaublich schwer...ich hab solche Angst,daß er traurig ist,weil der "andere Papa" sich nicht sehen lässt... : (

Kommentar von 3158dceeba2b824c6855fcd67ba22251smallScorpionin71 am 20. Juni 2009 21:14

Wieso sollte er traurig sein, er hat doch einen Papa, der sich um ihn kümmert (und den darfst Du ihm auch nicht wegnehmen, deshalb den anderen Papa nicht richtiger Papa nennen). Irgendwann im Laufe der Zeit werden Fragen kommen oder auch Trauer und Wut. Aber das muß man nicht an einem Tag klären. Antworte nur auf die Fragen die kommen, denn die ist Dein Kind bereit zu verstehen.

Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 21:20

Du hast Recht,vielen vielen Dank!!!


anonym
beantwortet von domenica am 21. Juni 2009 11:45
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das wichtigste ist für ihn jetzt, dass er sich von dir und auch von tobi geliebt fühlt. das andere kann er noch nicht verstehen, solang er nicht versteht, wie kinder gemacht werden. aber es ist gut, wenn du ihm die information anbietest, ohne dich länger darüber auszulassen. fotos, gegenstände, orte, wo er mit seinem leiblichen vater gewesen ist etc. werden helfen. sobald er bereit ist, mehr zu wissen, wird er fragen stellen. so wird er es langsam integrieren können.


anonym
beantwortet von LonoMisa am 20. Juni 2009 20:53
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Du kannst ganz sicher sein, daß dein Sohn eines Tages danach fragt, und es wird für ihn ein Schlag in die Magengrupe sein, wenn er erfährt,daß Papa nicht der Papa ist. Er wird irgendwann nach seinen Wurzeln suchen, möglicherweise kann er sich auch dunkel daran erinnern, daß da immer noch ein anderer Mann war! Wie du es ihm sagst? Echt schwierig, würde warten, bis er merkt, daß es 2 Geschlechter gibt und dann vorsichtig voranschreiten. Sei sicher: er wird seinen Vater suchen!!!!!! (Eigene Erfahrung aus der Familie!)

Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 20:55

Ich hoffe sogar,daß er ihn suchen wird und dann Antworten bekommt!


NULLI1
beantwortet von NULLI1 am 21. Juni 2009 10:29
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Du soltes es so lassen wie es jetzt ist. Warum, der neue Papa ist für ihn was er ja nicht weis der falsche und aber auch der einzige und richtige. glaub mir ich spreche da aus eigender erfahrung, es könnte eine kleine Welt zusammen brechen und das Famielen leben erheblich durcheinander bringen und für den neuen Papa und deinen Mann ist das auch nicht unbedieng vorteilhaft. sag es ihn wenn er Alt genug ist das er es wirklich versteht (wieso,warum und weshalb). mein erster Sohn stand mit 18 vor meiner Tür und es war die richtige Endscheidung von der Mutter es erst jetzt ihm zusagen. Er hatts verstanden, wolte mich kennenlernen und das wars. Denn der richtige Papa bin ich trotzdem nicht für Ihn und verstehen tuhe ich das auch. Glaub mir dein kleiner zwerg ist noch zu klein dafür auch wenn andere was anderes behaupten, richtig verstehen würd er es jetzt ganz bestimmt noch nicht.

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 21. Juni 2009 13:48

Sehe ich anders. Auch wenn es nicht offensichtlich ist, steht so eine Geschichte als Vertrauensbruch im Raum. Nicht für dich, aber für die, die so lange geschwiegen haben. Unbewusst spürt das Kind IMMER, dass etwas nicht stimmt, auch wenn es nicht orten kann, was es ist. Aber das ist genau das Tragische und Ungute daran. Es gibt nichts, das besser wäre, als die Wahrheit!

Kommentar von 6f37d3142511019d9ae02f89d06b4dd0smallNULLI1 am 21. Juni 2009 21:48

irgend wo hast du vollkommen recht und kann auch diese Meinung verstehen, aber es ist seine kleine heile Welt und wir Erwachsene sehen das immer irgend wie anders und nicht mit kinderaugen und desen Gedanken. Ich weis nicht wie und ob ich das richtig erklären kann was ich rüberbringen möchte. Die Wahrheit wäre woll gut für die Eltern, und für ihn ? es ist nicht einfach wie auch immer Entschieden würd.


buchbaer
beantwortet von buchbaer am 21. Juni 2009 10:29
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Geh zu einem Fachmann,beispielsweise Psychologen oder geschulten Arzt.Die können Dir definitiv wissenschaftliche Auswertungen geben,wie die Tendenz ist ab welchen Alter ein Kind das verträgt.Die bisherigen Antworten verunsichern nur!


anonym
beantwortet von inicio am 21. Juni 2009 16:29
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ich wuerde es auch bald tun, vielleicht an einem beispiel-buch oder film. die jungs/maedchen wissen schon in diesem alter, dass es stiefpapas und -mamas gibt. sie wissen auch, dass man aufeinmal feststellen muss, das der "beste" freund doof wird und man ihn nicht mehr lieb hat. also erklaere ihm-auch mit dem fotot...als du ein baby warst habe ich mit...zusammen gelebt, dann haben wir und nur noch gezankt und wir sind jetzt nicht mehr zusammen. gut dass wir deinen papa xx haben! wenn er nach dem anderen fragt, kannst du ihm sagen, dass der viel zu tun hat und wo anders lebtet...


anonym
beantwortet von helloyellomello am 20. Juni 2009 20:47
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sofort!

Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 20:49

Aber jetzt kann er das doch noch gar nicht richtig verstehen....!?

Kommentar von Eb2703b37bc8708abed13e9a84599ec7smallKristall08 am 20. Juni 2009 20:52

Das muss er auch nicht. Aber er sollte es wissen.


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 20. Juni 2009 20:47
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Mein Großer erfuhr es mit dreizehn, was eigentlich zu spät war. Er hat es gut aufgenommen, trifft sich jetzt öfter mit seinem Vater und versteht sich gut.

Bei uns hat das so gepasst, aber aus der Erfahrung raus sage ich Dir, mach es anders. Sag es Deinem Kind jetzt. Du wirst überrascht sein. Kinder nehmen das leicher auf als Erwachsene.


texasfun
beantwortet von texasfun am 20. Juni 2009 20:48
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JETZT!!!
Kommentar von luna2804 am 20. Juni 2009 20:50

Wenn ich zu ihm sage,daß sein Vater eigentlich jemand anders ist,versteht er das doch jetzt noch gar nicht.

Kommentar von 3158dceeba2b824c6855fcd67ba22251smallScorpionin71 am 20. Juni 2009 20:52

Unterschätz Dein Kind nicht. Ich denke, er kann sich noch sehr gut erinnern, daß er nicht immer Papa zu Tobi gesagt hat.


Merelin
beantwortet von Merelin am 21. Juni 2009 21:01
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was mir nur noch so in den Sinn gekommen ist, wenn Du mal eine unlösbare Frage hättest - Familienstellen wär eine Variante. Da braucht Dein Sohn noch nicht mal dabei zu sein. Ich würde allerdings eine gute Therpeutin suchen. Dass es funktioniert, ist nicht das Thema, sondern die Betreuung nach dem Stellen und ob auch eine brauchbare Endsituation gestellt wird.

Nochmals, viel Erfolg!


klawyksfelicity
beantwortet von klawyksfelicity am 23. Juni 2009 20:30
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Von anfang an unterscheiden richtiger (leiblicher) vater und Vorname (freund der mutter). wenn es ihm irgentwann so "gebeichtet" wird wird er es negativ sehen.


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