nur wenn "entgelt bezahlt" darufsteht, oder gibt es noch andere ausnahmen?
wenn eine Firma drauf schreibt: "bitte freimachen, falls Marke zur Hand" braucht man auch auf keinen Fall zu zahlen.
Hallo, wenn über der Empfängeradresse "Antwort" steht, kann man die Briefmarke auch weg lassen. Dann bezahlt der Empfänger. Das ist oft bei Katalogfirmen so.
Wenn auf dem Umschlag Antwort steht brauch auch nicht "geklebt" werden. Nur wenn es bei der Antwort um ein Preisausschreiben geht, kann der Empfänger die Teilnahme verweigern. Auf alle Fälle ist bei allen drei Varianten (siehe Mismid und Greimel)der Empfänger verpflichtet die Sendung anzunehmen.

Auch wenn drauf steht "Porto zahlt Empfänger" und er das dann auch tut :-)) Sonst zahlst du am Ende.
Selbst, wenn nur "Bitte freimachen" draufsteht, kann man die Marke weglassen - es ist nur eine Bitte (habe ich selbst kaum glauben können, wurde mir aber von einer Postangestellten so gesagt. Meine darauffolgenden Versuche waren insoweit auch erfolgreich.
Meine Schwiegermutter bekam unglaublich viel Werbung und Kataloge. Als sie 2004 gestorben war, mochte ich nicht jeden Tag den Briefkasten mit all diesen Werbungen verstopft haben. Wo ich eine Adresse fand habe ich zurückgeschrieben dass der Adressat gestorben sei. Habe nirgens eine Briefmarke draufgeklebt. Nach ein paar Wochen kam keine Werbung mehr und kein einziger Brief kam zurück, wegen z.B. Annahme verweigert. Ansonsten klebe ich brav meine Marke höchstens es steht, dass Gebühr Empfänger bezahlt oder eines der Anderen Beispiele die meine Vorgänger genannt haben.

Du darfst jederzeit einen Brief ohne Briefmarke darauf versenden --- die Gebühren muß dann halt der Empfänger zahlen ...
Blindensendungen sind auch kostenfrei - wenn Entgelt bezahlt auf einem Brief draufsteht, wurde das Entgelt meistens schon entrichtet.