Frage von Giustolisi, 686

Wann betrachtet ein Muslim ein Gebet als ungültig?

Ich bin gestern einem sehr unhöflichen Menschen begegnet. Ich war gerade mit meinem Hund spazieren und wollte eine Pause machen. Also setzte ich mich im Park auf einen Stein. Ein paar Meter weiter kniete ein Kerl auf einem Teppich und brabbelte irgendwas vor sich hin, offensichtlich betete er zu seinem Gott. Ich hatte mich gerade hin gesetzt, da maulte er mich an, sein Gebet wäre durch mich ungültig geworden, rollte den Teppich zusammen, murmelte noch irgendwas und ging.

Jetzt frage ich mich, wie ich es nur durch meine Anwesenheit geschafft haben soll, dass ein Gebet ungültig wird und was (außer mangelhafter Kinderstube) den Mann so in Rage gebracht hat.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von halbsowichtig, 160

Leuten mit fremden Weltbildern und schlechten Manieren wirst du im Leben noch oft begegnen. Mach dir nichts draus!

Welche religiösen Riten jemand praktiziert, ist im Prinzip gleichgültig. Niemand kann davon ausgehen, dass andere seine Riten kennen. Deshalb ist es dreist, jemanden anzumaulen, der gar nicht wissen konnte/musste, dass er "stört". Ähnlich dreist ist es, einen öffentlichen Ort für sich zu beanspruchen und andere Besucher anzumaulen.

Mitdenkende Gläubige suchen sich einen Platz, an dem sie nicht gestört werden können. Oder sie akzeptieren, dass ein öffentlicher Park für alle Kulturen da ist und alle Leute/Hunde auftauchen dürfen.

Mitten im Park meditative Ruhe zu erwarten, ist ziemlich weltfremd. Auf die Meinung solcher Leute solltest du nichts geben.

Antwort
von Panazee, 263

Hat dein Hund ein (teilweise) schwarzes Fell? Hunde mit schwarzem Fell sind angeblich der Satan persönlich.

http://islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/142-gebet-salah/allgemeine-urteile-ueb...

Hätte er mal einen Speer vor sich in den Boden gerammt. ;-)

Ansonsten würde ich das nicht als mein Problem betrachten. Wenn man in einem öffentlichen Park betet, dann muss man mit Hunden rechnen. Wenn schwarze Hunde nicht mit der ausgeübten Religion in Einklang zu bringen sind, dann muss man an einen Ort zum Beten gehen, wo einem kein Hund über den Weg laufen kann.

Der Betende hätte Maßnahmen ergreifen können. Wenn er das nicht tut, dann ist es sein Problem und nicht deines. Bei uns sind in Parks weder schwarze Hunde, noch erwachsene Frauen verboten. Ich nehme sogar an, dass nicht einmal Esel verboten sind.

Kommentar von juergen63225 ,

ich hätte mich entschuldigt und gefragt, was ich falsch gemacht habe .. ...

Aber wenn das stimmt mit dem Satan ... interessant, wie die Kulturen sich offenbar gegenseitig beeinflusst haben. Ich weiss nicht wie verbreitet solche Bildung heute noch ist, aber gibts in der Abendländischen Kultur auch .. im berühmtesten Werk des berühmtesten Deutschen Dichters kommt auch der Teufel in Gestalt eines scharzen Pudels vor ... ("das also ist des Pudels Kern", sagte Faust, als er es erkannt hatte) 

Kommentar von Dackodil ,

Schwarze Katze von links nach rechts - bringt was Schlechts

Schwarze Katzen und Hunde haben kaum eine Chance auf ein Neues Zuhause, wenn sie mal im Tierheim landen.
Niemand würde es zugeben, aber die sind nun mal der Hölle entsprungen.

Kommentar von ilinalta ,

Lustigerweise gelten schwarze Katzen in Japan als Glücksbringer - egal aus welcher Richtung sie kommen. Bringen jetzt schwarze Katzen nur in Europa Pech und in Japan Glück? Oder bringen  europäische schwarze Katzen Pech und japanische schwarze Katzen Glück, egal auf welchem Kontinent man ist?

An sowas sollte man eigtl merken, dass Aberglaube albern ist, wenn jeweils auf der anderen Seite der Welt die Leute genau das Gegenteil erzählen. Ich mag schwarze Tiere - ich hab mir gezielt einen schwarzen Kater geholt^^

Kommentar von Panazee ,

Goethe war vom Islam durchaus fasziniert, deswegen ist es kein Wunder, wenn er sich auch dort in der Mythologie bedient hat.

Warum sollte ich mich in so einem Fall entschuldigen? Ich benutze den Park auf die dafür vorgesehene Weise und würde mich sicher nicht dafür entschuldigen einen schwarzen Hund zu haben, oder nicht jede Einzelheit einer mir fremden Religion zu kennen und zu beachten.

So weit wird es bei mir sicher nicht kommen, dass ich mich bei einem wegen dessen religiösen Vorstellungen dafür entschuldige mich mit meinem Hund in einem öffentlichen Park aufzuhalten.

Dabei ist es mir total egal, ob es sich um einen Moslem, einen Christen oder einen Hindu handelt. Von mir aus kann jeder das fliegende Spaghettimonster seiner Wahl anbeten, aber wenn er dafür meine Freiheiten einschränken möchte, dann hört der Spaß auf..

Antwort
von Bambi201264, 86

Ich finde die beschriebene Situation auch seltsam, denn die Muslime können nicht erwarten, dass wir wissen, dass sie sich durch "Frauen, Esel und schwarze Hunde" gestört fühlen, wie ich in den übrigen Antworten las.

Vielleicht bist Du mit dem (teilweise) schwarzen Hund zwischen dem Betenden und Mekka durchgegangen? Kann ja sein.

Vielleicht war er fremd in der Stadt und wusste nicht, wo er die nächste Moschee findet?

Wie auch immer, er hat ein bisschen überreagiert. Aber das passiert uns allen mal. Wer weiss, was gerade in seinem Leben los ist. Falls er aus Syrien kommt, möchte ich  mir das auch nicht vorstellen. Er tut mir leid.

Antwort
von Karlien, 106

Meines Erachtens kommt es nicht darauf an, ob ein Muslim sein eigenes Gebet als gültig oder ungültig betrachtet. Entscheidend ist, daß der Gläubige vor Beginn des Gebetes und bei Beginn des Gebetes den aufrechten Willen hat, zu Allah zu beten. Alleine dieser Wille im Herzen zählt. Ob ein Gebet unterbrochen wurde, spielt keine Rolle.

Dem Hundeallergiker empfehle ich, sich demnächst eine andere Parkanlage auszuwählen, idealerweise in einem Land, wo alles besser ist als in diesem „intoleranten Deutschland“.

Auch in den Ländern, welche seinem Kultkreis besser entsprechen, gibt es Hunde. Das wäre bestimmt eine interessante Erfahrung für ihn.

Kommentar von Enders9 ,

Entscheidend ist, ....

Glauben Sie wirklich für einen gläubigen Muslim ist was Sie meinen wichtiger als das was Mohammed festgelegt hat???

Ob ein Gebet unterbrochen wurde, spielt keine Rolle.

Doch laut Mohammed spielt es eine Rolle.

Antwort
von Enders9, 54

Gebete werden ungültig, wenn vor dem Betenden eine erwachsene Frau, ein Esel oder ein schwarzer Hund vorbeigeht: http://islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/142-gebet-salah/allgemeine-urteile-ueb...

Und wie Sie gemerkt haben, glauben einige Leute diesen Quatsch sogar. Das ist genauso dämlich wie der Glaube die Hostie verwandelt sich im Mund in das echte Fleisch Jesu.



Kommentar von Giustolisi ,

Ich bin weder eine Frau, noch ein Esel. Der Hund ist nur teilweise schwarz.

Kommentar von earnest ,

Darf ich diese Fatwa, Enders, so interpretieren, dass der Islam Esel, schwarze Hunde und Frauen auf gleiche Stufe stellt?

Das fände ich bemerkenswert.

Kommentar von Enders9 ,

Darf ich diese Fatwa, Enders, so interpretieren, dass der Islam Esel, schwarze Hunde und Frauen auf gleiche Stufe stellt?

Ja, aber nur wenn es um die Gültigkeit von Gebeten geht. Ansonsten nicht.

Kommentar von earnest ,

Und worauf gründest du die von dir behauptete Nichtigkeit eines Analogieschlusses?

Kommentar von Enders9 ,

Weil es bei der Fatwa NUR um die Gültigkeit von Gebeten geht und nicht um die allgemeine Stellung der Frau im Islam.

Natürlich macht das die Sache nicht wesentlich besser. Die bloße Tatsache, daß es überhaupt diese Regel gibt, die Frauen auf die Stufe von Eseln und Hunden stellt, ist schon extrem frauenfeindlich und widerlich.

Antwort
von LuzifersBae2, 371

Vielleicht wegen dem Hund oder es gilt bei den Muslims(wenn die beten) auch als sehr unhöflich wenn du genau vor ihnen stehst. Schließlich beten die zur einer bestimmten Richtung (mekka) und ja .... 

Beten kann man durch viele Dinge ungültig machen, aber dann macht man es eher selbst kaputt, als die Außenwelt. Wenn es ihm so sehr stört, müsste er sich eigentlich auf sein Gebet mehr konzentrieren als auf dein Hund oder auf dich oder sonst was. Ist im Endeffekt also seine Schuld, mach dir nichts draus

Kommentar von Giustolisi ,

Natürlich ist es seine Schuld, er hätte ja ahnen können, dass es auch Menschen außer ihm gibt und daheim beten können, wo er ungestört wäre.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Ach, das weißt du schon ganz genau? Man hätte anfangs noch gedacht, du fragst ... :)

Kommentar von Giustolisi ,

Die Frage ist ja, was ihn genau gestört haben könnte. Das weiß ich eben nicht.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Doch, echt: Oben sah es fast wie eine Frage aus ... aber jetzt weißt du ja alles besser.

Kommentar von Kometenstaub ,

Na, die Antwort haben Sie ja jetzt hier schon mehrfach erhalten, oder?

Kommentar von LuzifersBae2 ,

Das kann dir hier niemand beantworten, höchstens spekulieren.

Aber mal im Ernst;

Nur weil er so respektlos gegenüber dir war, heißt es nicht dass alle Muslime bzw religiöse so sind.

Kommentar von earnest ,

Wo bleibt denn der Respekt des Fragestellers vor diesem "Kerl" und seinem "Gebrabbel" - mal davon ausgehend, dass diese Geschichte nicht einfach erfunden ist ...

Antwort
von suesstweet, 141

Du kannst doch als Nicht-Muslim nicht wissen, dass du nicht vor einem Betenden vorbeilaufenden darfst. Es obliegt einem Muslim eigener Verantwortung, sein Gebetsort mit Bedacht zu wählen.  

Antwort
von Keinohrfuchs, 78

So ein riesen Geschmarre um solch verkorkste Religionen. Alleine diese riesige Diskussion um nix ist fernab eines gesunden Menschenverstands.

Es gibt mehr Religionen als es Wahrheiten gibt. Punkt.

Antwort
von hummel3, 46

Offenbar fühlte sich ein Muslim durch meine vorangegangene Antwort provoziert und hat sie, leider auch noch erfolgreich beanstanden können.

Ich sage es daher noch einmal.

Warum ein Muslim sein Gebet als entwertet oder ungültig betrachtet hat - ob es dein Hund war, welcher im Islam als "unreines Tier" gilt, oder du selbst als "Unreiner bzw. Ungläubiger", spielt dabei keine Rolle. Im öffentlichen Raum, vermutlich ein Park, darf sich niemand durch die bloße Anwesenheit eines Anderen (und das gilt auch für Hunde) gestört fühlen bzw. sich darüber lautstark beklagen. Falls doch, hat er schlechte Manieren!  

Solltest du also auf diesen Kerl noch einmal treffen, dann sage ihm ganz deutlich, dass der Islam und seine Anhänger hier keine Vorrechte genießen und dass er sich gefälligst einen Betplatz in der Moschee oder in seinen eigenen 4 Wänden suchen soll, wenn ihn schon "die Mücke an der Wand" stört.

Antwort
von cerveza, 42

Hallo,

ich will dir nicht zu nahe treten, aber ich hege den Verdacht, dass deine Frage ein Fake ist. Nicht mal der größte "Assi- Kanacke" würde so reagieren, erst recht nicht, wenn er betet. Falls es aber tatsächlich so gewesen sein wollte, wie du vorgibst, dann kann ich dir sagen, dass sein Gebet gültig geblieben ist.

Du darfst bloß nicht direkt an einem Betenden vorbeilaufenden, denn ansonsten hat er das Recht dich am Vorbeigehen zu hindern- zur Not auch durch Wegziehen am Arm. Wenn er direkt vor dem Stein gebetet hat, dann hat er ihn als Sutra benutzt, das heißt als Schutz-Objekt damit niemand direkt an ihm vorbeigehen kann. Falls du dich auf den Stein gesetzt hast, dann ist das eher kein Problem solange du dich nicht direkt mit dem Gesicht vor ihn gesetzt hast um ihn zu beobachten (was in der Tat ein bißchen dreist gewesen wäre). Aber ansonsten kannst du als Nicht-Muslim ja nicht unbedingt wissen, dass du nicht direkt an ihm vorbeigehen darfst. Das Gebet ist durch deine Anwesenheit nicht ungültig geworden und ich bin selber Muslim.

Antwort
von LiselotteHerz, 240

Gestern war Opferfest, der höchste Feiertag bei Muslimen. Dazu gehört, dass man mehrmals am Tag Gebete verrichtet.

Ich kenne mich da ehrlich gesagt nicht aus, welche Umstände ein Gebet ungültig machen, aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann mir das nicht vorstellen, dass die Anwesenheit eines anderen Menschen da stören sollte.

In der Moschee beten sie ja auch nicht allein und Du wirst ihn ja wohl kaum angesprochen haben.

Bei uns um die Ecke sitzt seit neuestem auch immer ein junger Mann mit seinem Gebetsteppich. Warum der nicht einfach in die Moschee geht, die man von dort aus schon sehen kann, entbehrt jeglicher Vernunft.


lg Lilo

Ich habe den Grund gefunden

http://islamfatwa.de/gottesdienste-ibadah/142-gebet-salah/allgemeine-urteile-ueb...

Wenn Du eine Frau bist, ist das Gebet ungültig. Ich möchte mich mal hierzu nicht äußern.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Ich habe gerade gesehen, dass Du männlich bist, vergiss es einfach. Ich persönlich kann nicht akzeptieren, dass da jemand ausrastet. Vielleicht sollte man solchen Menschen mal klar machen, dass sie sich in Deutschland befinden!! Von uns erwarten sie Toleranz, tut mir leid, die habe ich inzwischen nicht mehr bzw. ist diese bei mir stark eingeschränkt in der letzten Zeit.

Kommentar von Kometenstaub ,

Kann man von "ausrasten" sprechen??

Kommentar von Giustolisi ,

Ausrasten ist wohl das falsche Wort, er hatte sich aber doch ziemlich aufgeregt.

Kommentar von LiselotteHerz ,


...den Mann so in Rage gebracht hat..

Ich interpretiere das so

Nun hängt Euch mal nicht an einem einzelnen Wort auf.

Kommentar von rlstevenson ,

Lol, man lernt ja immer noch dazu!

Dann muss er halt nochmal woanders beten gehen, davon wird ihm kein Zacken aus der Krone fallen. Deutsche Rentner regen sich gerne über Radfahrer auf, deutsche Jogger über freilaufende Hunde, auch wenn diese die Jogger gänzlich ignorieren.

Meckerköppe gibt es überall.

Antwort
von saidjj, 45

Hallo
 
Ich nehme mal an das du dich vor ihn gesetzt hast und damit sein Gebet ungültig gemacht hast .
Du brauchst aber das was er getan hat nicht als "gebabbelt " bezeichnen denn damit verhällst du dich nicht besser als er der dich angemault hat .

Antwort
von Daria700, 26

Nun dan soll der das zuhause tun,kan aber nicht andere anmotzen oder freie Plätze für sich beanspruchen!

Antwort
von Hamburger02, 188

Das ist sein Problem und nicht deines.

Antwort
von jerkfun, 268

Wenn Du vor Ihm läufst ist sein Gebet ungültig.() Dein Beispiel zeigt,das Respekt auf Gegenseitigkeit beruhen sollte.Dazu gehört es muslimseitig,die Koranlehre so auszulegen,wie es im Abendlande Brauch ist.Da dies nie eingefordert wurde,ist es ein Beispiel für die schleichende Islamisierung,die Pegida und die Afd verhindern wollen.Ja es wird halblaut auf arabisch gebetet.Wenn ein Muslim dies im Park tut,wo ja die Erde" unrein "ist,so handelt er inkonsequent.Dazu darf man sich als Christ oder Atheist durchaus gestört fühlen.Hunde gelten im Islam zudem als unrein.Dies dürfte aber keine Rolle in diesem Fall gespielt haben.

Vermutlich handelst Du klug,wenn Du um Menschen die auf Ihren Teppichen beten,auf Allgemeinflächen,einfach einen großen Bogen machst.

Gegen religiöse Bräuche oder Ideologien kannst Du kaum ankommen.Ein vernünftiger Muslim würde sein Gebet zu Hause verrichten und es mit einem versäumten zusammenfassen,das versäumte nachholen.Vernunft ist allerdings die Koranlehre nicht,und deshalb setze Dich dafür ein,den Islam zu verdrängen und nicht mit falscher Toleranz zu verbreiten.

Liebe Grüße

Kommentar von Giustolisi ,

Wenn Du vor Ihm läufst ist sein Gebet ungültig.
Ich ging in etwa fünf Meter Entfernung an ihm vorbei und setzte mich in etwa 10m  Entfernung hin. Das sollte eigentlich reichen.

Da dies nie eingefordert wurde,ist es ein Beispiel für die schleichende Islamisierung,die Pegida und die Afd verhindern wollen

Das ist doch keine schleichende Islamisierung. Sollen sie wegen mir beten, mich stört es nicht. Pegida und AFD sind eher was für die, die gerne Parolen brüllen und einfache Antworten mögen. In der Realität muss man differenzieren.
So lange mittelalterlich Gebetsregeln nicht höher gewertet werden als mein recht, den Park zu nutzen, sehe ich zumindest dieses Stück des Abendlandes nicht in Gefahr.Der park könnte wegen mir voll betender Muslime sein und es würde mich nicht stören, so lange sie sich alle benehmen. Ich sehe denn mann eher als Ergebnis einer mangelhaften Erziehung und Bildung.

Vermutlich handelst Du klug,wenn Du um Menschen die auf Ihren Teppichen beten,auf Allgemeinflächen,einfach einen großen Bogen machst.

Ich sehe keine Notwendigkeit, um einen Betenden einen größeren Bogen zu machen als ich ihn aus Respekt vor der Privatsphäre um jeden anderen Menschen mache. Religionen gestehe ich aus Prinzip keinerlei Sonderrechte zu.

Vernunft ist allerdings die Koranlehre nicht,und deshalb setze Dich dafür ein,den Islam zu verdrängen und nicht mit falscher Toleranz zu verbreiten.

Ich setze mich gegen jedweder Religion ein. Die Zeiten in denen antike Mythen das Leben bestimmen, sollten eigentlich längst vorbei sein.

Kommentar von jerkfun ,

Tja,wenn Du so denkst wirst es weder jetzt noch später leicht im Leben haben.Du wirst klar Position beziehen müssen,wenn Du nicht verereinnahmt werden willst,oder eben immer mal wieder Streit in Kauf nimmst.

Kommentar von DasChristkind ,

Was ist daran keine klare Position?

Kommentar von LuzifersBae2 ,

Oh Gott, was habt ihr denn für Probleme?

Schadet dir das auf irgendeiner Art und Weise, dass ein religiöser Mensch, draußen betet? Nein ich mein, es ist ja nicht so dass bestimmte Flächen nur von bestimmten Menschen benutzt werden dürfen, oder irre ich mich???  

Außerdem, wüsstest du ansatzweise etwas über den Islam, würdest du auch wissen, dass man sein Gebet nicht verschieben soll, also KANN man draußen beten wie man will. Du wüsstest auch dass man sogar mit "dreckigem" Erde Abdest (also Waschung) machen kann, wenn man in dem Moment kein Wasser hat. All das weiß ich, weil ich selbst mal Muslim WAR(mittlerweile Atheist). Keine Ahnung haben aber sprechen, das können hier viele anscheinend sehr gut.

Und dumm wenn man von Toleranz und Freiheit spricht, es erwartet, aber anderen dies wegnimmt weil Rassismus und andere sinnfreie Gründe. Doppelmoral lässt bei euch auf jeden Fall grüßen.✌🏼

Kommentar von Skeeve1 ,

Warum muß man das alles wissen, wenn man kein Moslem ist? Ich lerne doch nicht die Regeln von allen möglich Religionen, nur damit ich Gläubigen nicht aus Versehen auf die Füße trete, das ist ja wohl vollkommen absurd. 

Nein, in dem Fall muß sich der Gläubige anpassen und Kompromisse eingehen. Er kann nicht erwarten daß jeder seine teilweise obskuren Regeln kennt.

Toleranz ist nunmal keine Einbahnstraße, und die Rassismuskeule rauszuholen und gleichzeitig von Toleranz zu faseln ist schon ziemlich dämlich.

Kommentar von rlstevenson ,

Nein, in dem Fall muß sich der Gläubige anpassen und Kompromisse eingehen.

Machen ja auch fast alle, wir haben im Nachbarort eine ganze Menge muslimischer Flüchtlinge, die Religiösen unter ihnen gehen recht diskret vor.

Wenn sich wie im geschilderten Beispiel einer mal gestört fühlt, ist das seine Sache. Wenn ich meinen Esel angespannt habe, kriege ich von Radfahrern auch mal "Gebrabbel" à la "das arme kleine Eselchen" zu hören. Es gibt halt Leute die haben an allem was rumzumeckern.

Antwort
von nutzer131, 114
 Ein paar Meter weiter kniete ein Kerl auf einem Teppich und brabbelte irgendwas vor sich hin

Der Mann war offenbar etwas durcheinander. Nach nachvollziehbaren Gründen, warum deinen Anwesenheit ihn gestört hat, zu suchen macht da keinen Sinn. 

Vielleicht hat er auch gar nicht dich gemeint, sondern mit einem seiner imaginären Freunde gesprochen, wer weiß das schon. Alles ist denkbar in so einem Fall. 

Antwort
von BellAnna89, 233

Soll der gute Mann zum Beten woanders hingehen. Ein Hund in einem Park, wie überraschend... Manche suchen doch nach Möglichkeiten, sich ärgern zu dürfen. Hielt es aber eher für eine typisch deutsche Eigenschaft 😉

Antwort
von bestsongever, 96

zuerst entschuldige ich mich für meinem bruder  was er getan hat ,denn wir muslime wollen  immer freundlich bleiben.Selbst wenn er oder sie einen anderen glauben hatt.

Zu deiner frage :

-Wenn ein hund in der nähe ist gilt das als unrein.

-Wenn du dich gegenüber von ihm gesetzt hast ,wird das oft nicht gutgesehen weil man denken könnte das er sich vor dir hinkniet .(Was wir ja nicht dürfen)

-Weil du ihn versehentlich abgelenk hast .(verzeiung ,aber im körperlichen sinne ....)

Aber es gibt noch vieeeeellllle weitere punkte ,wie ein gebet oder guhsul(reinheit ,Sauber sein )gebrochen wird

Kommentar von Dackodil ,

Wieso entschuldigst du dich für einen anderen Menschen, den du nicht kennst? Du warst nicht dabei und kannst überhaupt nicht beurteilen, ob der Betende sich verkehrt verhalten hat oder der hiesige Fragesteller oder beide.

Kommentar von bestsongever ,

Weil wir 1.alles in ruhe klären müssen ,und nicht sofort jemanden anblaffen und 2.Wusste sie ja nicht dass soetwas schlimm ist .Sonst hätte sie ja nicht gefagt.

Antwort
von dictdict, 48

Warst du vor ihm so mit das ihn von vorne gesehen hast

Kommentar von Giustolisi ,

Ja, aber ich bin mindestens fünf meter an ihm vorbei gegangen.

Antwort
von Dackodil, 248

Deine Wortwahl läßt darauf schließen, daß deine Frage von vornherein tendenziös islamfeindlich ist.
Sowohl deine Frage und vermutlich auch dein Verhalten im Park sind herabsetzend: "Kerl", "brabbelte irgendwas vor sich hin", "betete zu seinem Gott," "maulte mich an", "murmelte  noch etwas".

Wertfrei würde dein post etwas so lauten können:
... Ein paar Meter weiter kniete ein Mann auf einem Teppich und sprach halblaut vor sich hin, offensichtlich betete er. Ich hatte mich grade hingesetzt, da sprach er mich an, sein Gebet wäre durch mich ungültig geworde, rollte den Teppich zusammen, sagte halblaut noch etwas, was ich nicht verstand und ging.

Ich sage nicht, das der Muslim sich tadelsfrei verhalten hat. Ich frage mich aber, was ich hätte beobachten können, wäre ich vor Ort gewesen.

Sollte dich tatächlich interessieren, was den wackeren Muselmanen gestört hat, würde ich dir raten in eine Mosche zu gehen und den Imam zu fragen.
Und dann postest du hier bitte seine Antwort.

Kommentar von Giustolisi ,

Man kann auch jedes Wort auf die Goldwaage legen. Tatsächlich habe ich gegen den Islam nicht mehr als gegen alle anderen Religionen. Wenn es sich wie Gebrabbel anhört, dann schreibe ich das eben auch so und dass er ein Kerl war, sah man ihm an. 

Kommentar von Sachsenbruch ,

Wäre es keiner gewesen, hättest du dann auch solch eine hübsche Bezeichnung wie "Kerl" gefunden? Übrigens kann man auch so durch Parks an Leuten vorbeilaufen, dass die gar nicht anders können, als sich gestört zu fühlen.

Kommentar von Giustolisi ,

Übrigens kann man auch so durch Parks an Leuten vorbeilaufen, dass die gar nicht anders können, als sich gestört zu fühlen.
Und wie macht man das?

Kommentar von Sachsenbruch ,

Das hätte ich jetzt beinahe dich gefragt. Aber du weißt doch ... wenn man z.B. zu dicht an denen vorüberläuft und Bemerkungen fallenlässt.

Kommentar von Giustolisi ,

Das hätte ich jetzt beinahe dich gefragt. Aber du weißt doch ... wenn man z.B. zu dicht an denen vorüberläuft und Bemerkungen fallenlässt.

Ich hatte nichts gesagt und war weit genug entfernt.

Kommentar von Dackodil ,

Es war ja nicht nur ein Wort.

Und egal was du jetzt versuchst zu relativieren, man merkt die Absicht und ist verstimmt.

Antwort
von Kometenstaub, 231

Dafür, dass Dein Thema, unter Anderen, Religion ist und Du ja auch gute Antworten gibst, hat Deine Frage für mich  einen eigentümlichen Geschmack.

Sicher der Park ist für alle da, aber in den Augen des Betenden warst Du nun einmal der Unhöfliche. Sieh es doch einfach mal so herum.

Kommentar von BellAnna89 ,

Dem Betenden muss doch klar sein, dass er im Park nicht allein ist, also bitte! Da schütteln nicht nur Nicht-Muslime den Kopf.

Kommentar von Giustolisi ,

Dafür, dass Dein Thema, unter Anderen, Religion ist und Du ja auch gute Antworten gibst, hat Deine Frage für mich  einen eigentümlichen Geschmack.

Ich beschäftige mich mit diversen Religionen und ich weiß auch, dass Muslime ein Gebet auch gerne mal als ungültig betrachten, mich interessierte nur, warum es in diesem Fall ungültig sein soll.

 in den Augen des Betenden warst Du nun einmal der Unhöfliche. 

Und eben da frage ich mich warum. Es sollte doch reichen, 10m Abstand zu halten, zumal es ein öffentlicher Ort ist.

Kommentar von Kometenstaub ,

Von 10 m Abstand war nicht die Rede. 

Vielleicht suchst Du einfach mal das Gespräch mit Muslimen. Und Du hast hier ja auch schon einige entsprechende Antworten erhalten.

Kommentar von hummel3 ,

Vielleicht suchst Du einfach mal das Gespräch mit Muslimen. Und Du hast hier ja auch schon einige entsprechende Antworten erhalten.

Wozu auch noch mit offenbar fundamentalistischen Anhängern einer mittelalterlichen Religion, welche in diesem Land niemals dominieren dürfen, reden?

Kommentar von Kometenstaub ,
@hummel3

Ist es eigentlich christlich, so dermaßen - teils grob
beleidigend - gegen den Islam anzugehen, wie Sie es hier tun?

Antwort
von Kuestenflieger, 18

          Egal welche Schreibe der Fragende nutzt , neutraler wäre besser !

Bei all den Diskursen hier bei GF über Mohammedaner , scheint die Sache wichtig zu sein sich nach Vorschriften aus 500 n.Chr zu richten , nicht nach Überzeugung im  Glauben . 

Christen beten mit ihrem Gott , wenn ihnen danach ist , in  Hoffnung und in Dank -- jederzeit , an jedem Ort. Aber aus Überzeugung .

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community