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Wann bekommt man von der Deutschen Bahn eine Entschädigung für verspätete Züge?

gefragt von globalfrager am 18.08.2007 um 12:57 Uhr

Gestern müsste ich mich mal wieder sehr über die Deutsche Bahn ärgern. Zug verspätet-Anschluss verpasst-auf nächsten Zug warten-insgesamt über eine Stunde verspätet angekommen! Was kann man da tun? Wann hat man Chancen auf Entschädigungen?


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Reply


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 18. August 2007 13:11
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Die Deutsche Bahn zahlt ab 1. Oktober 2006 Schadenersatz bei Unpünktlichkeit. Hat ein Fernzug am Zielbahnhof des Reisenden mehr als eine Stunde Verspätung, werden dem Fahrgast 20 Prozent des Fahrkartenwerts zurückerstattet. Dem Fahrgastverband Pro Bahn geht das nicht weit genug.

gefunden über google.

gib verspätung deutsche bahn auch mal bei google ein, da sind etliche tipps nachzulesen.


Yu Ly
beantwortet von Yu Ly am 18. August 2007 13:13
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hallo - es gibt eine kundencharta, in der die rechte der bahnkunden festgelegt sind. es handelt sich dabei um eine freiwillige leistung der bahn. weitere infos hier:

http://www.bahn.de/p/view/hilfe/kundenrechte/kundencharta_uebersicht.shtml


Weiser
beantwortet von Weiser am 18. August 2007 13:23
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Es kommt sehr darauf an, wer die Verspätung verursachte. Solche, die auf Selbstmorde zurückgehen, sind zum Beispiel keine, die die DB zu vertreten hat.

Ebenso wird bei verspäteten Regionalzügen nicht gezahlt.

Auf einer 'Monats'reise 2002 habe ich zehn Verspätungsgutscheine à 10 Euro eingesammelt, für Verspätungen von mehr als einer halben Stunde. (Das war etwa ein Sechstel der gesamten Reisekosten). Die Verteilung geschah in der Regel erst nach Beschwerden beim Servicepersonal.

In einem anderen Fall habe ich mir die Verspätung vom Zugbegleiter bestätigen lassen und erst am Service-Point die Gutschrift erhalten.

Wieder ein anderes Mal habe ich mit Erfolg darauf bestanden, einen ICE ohne Zuzahlung benutzen zu dürfen.

Kommentar von BrigitteF am 18. August 2007 19:02

Dabei ist mir aufgefallen, daß es ziemlich oft 'Personenschäden' sind, die eine Verspätung verursachen. So viele Selbstmorde kann's gar nicht geben. Hatte 3 in einer Woche bei DB und hab mich ziemlich verarscht gefühlt.

Kommentar von C8fa8e7e3918dd09ebe0b6520e8e0550small Weiser am 19. August 2007 10:29

Die Zahl der Selbstmorde und Selbstmordversuche unter Einbeziehung der Bahn ist tatsächlich unglaublich hoch.

Ich habe von drei pro Tag gelesen.

Natürlich verstehe ich Deine diesbezüglichen Zweifel.

Es gibt ja auch Grenzfälle. Ich habe erlebt, dass ein Lokführer glaubte, Kinder seien nicht mehr rechtzeitig weggesprungen, anhielt und die Situation klären ließ.

Meine Frau, die sehr selten Bahn fährt, hatte schon zweimal Verspätung wegen 'Personenschäden'.


boriswulff
beantwortet von boriswulff am 18. August 2007 13:05
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Soweit ich weiß gibt es kein Präzedenzfall, für Fälle in denen man Entschädigung bekommt.




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