Frage von BreitIstBesser 09.07.2011

Wann beginnt menschliches Leben?

  • Antwort von elenore 09.07.2011
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Man ist ein Mensch ab dem Zeitpunkt der Vereinigung von Ei und Samenzelle. Ab dann entwickelt man sich als Mensch nur noch weiter!

  • Antwort von TanteBertha 09.07.2011
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine Menge Fragen! Meine Meinung: Leben beginnt mit der Befruchtung der Eizelle. Von diesem Moment an, entwickelt sich ein Mensch. Durch eine Abtreibung wird Leben beendet. Viele Mütter, die ein Kind abtreiben, argumentieren, daß es ihr Bauch sei, dem sie diesen Eingriff zumuten. Soweit ist das richtig, aber das Leben, welches sie auf diese Weise beenden, gehört der Mutter nicht. Die Gentechnik ist eine Geschichte für sich. Es ist sicher in vielen Fällen gut, auf diese Weise z.B. eine Erkrankung früher feststellen zu können um so ggf. einen Menschen noch heilen zu können. Auf diese Weise jedoch zu bestimmen, wie ein Kind aussehen soll oder nach Krankheiten zu selektieren, halte ich nicht für richtig. "Aber wofür? Würden die Eltern das Kind nicht so nehmen, wie es ist?" Ja, man sollte annehmen, daß Eltern ihr Kind so annehmen wie es ist. Natürlich wünscht man sich kein behindertes oder krankes Kind. Dennoch hat kein Mensch das Recht zu entscheiden, welches Leben lebenswert ist und welches Leben nicht. Ich habe mit Menschen mit Behinderung gearbeitet. Ganz viele dieser Menschen, von denen man es eigentlich häufig nicht glauben mag, haben eine solche Lebenslust und so viel Freude an ihrem Dasein, ein Grossteil kann sogar arbeiten und für den eigenen Lebensunterhalt sorgen. Welcher Mensch hat das Recht, diesen Menschen ein Recht auf Leben abzusprechen?

  • Antwort von Solni4ko 09.07.2011
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich denke es lebt wenn die eizelle befruchtet wird und die zellteilung eintritt


  • Antwort von babyos 09.07.2011
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ab befruchtung

  • Antwort von waldfrosch 09.07.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Menschliche Leben beginnt am Zeitpunkt der Zeugung! Das Menschliche Leben ist tot wenn das Herz aufgehört hat zu schlagen.

    Immer neue Definitionen des Lebens und des Todes ,beweisen lediglich, das der Mensch seine Überzeugungen und Anwendungen, sprich Manipulationen am Leben rechtfertigen will.

  • Antwort von Kayahi 09.07.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Menschliches Leben beginnt mit der Verbindung von Ei und Samenzelle und deren Einnistung in der Gebärmutter, Mensch sein beginnt rechtlich mit der Geburt. Frühestens ab der 22ten-24ten Schwangerschaftswoche, wenn ein Bewusstsein möglich ist, kann man von einem Menschen sprechen. Allerdings spricht man sowohl in der Wissenschaft als auch im Gesetz erst ab dem ersten Atemzug von einem Menschen. Die schwangere Frau hingegen ist ein Mensch, mit Gefühlen und mit Rechten, auf Selbstbestimmung über ihren eigenen Körper und ihr Leben zum Beispiel.

    Vorgeburtliches Leben ist schützenswert, aber nicht auf Kosten der Schwangeren.

    EIn Schwangerschaftsabbruch ist niemals Mord, da die maßgeblichen Mordmotive nicht gegeben sind und ein Embryo, als noch nicht Mensch, kein Mordopfer sein kann. Eine geschlachtete Kuh ist ja auch kein Mordopfer, weil sie eben kein Mensch ist. Zudem stellt ein Schwangerschaftsabbruch mit §218 einen eigenen Straftatbestand dar, der lediglich durch den Zusatzparagraphen 218a und folgende, straffrei wird. Somit kann dieser Straftatbestand nicht durch einen anderen ersetzt werden.

    Was die Präimplantationsdiagnostik angeht, dabei geht es nicht darum an Embryonen Genmanipulationen vorzunehmen (das ist nicht erlaubt!), sondern darum die im Reagenzglas gezeugten Embryonen auf Erbkrankheiten zu untersuchen, um möglichst ein gesundes Kind einzupflanzen. Dabei wird nicht an dem eigentlichen Kind herum gebastelt, man kann sich weder Haar- noch Augenfarbe wünschen oder gar Persönlichkeitsmerkmale. Es geht lediglich darum, den Frauen die anscheinend Probleme haben schwanger zu werden, sonst bräuchten sie ja keine künstliche Befruchtung, eine Schwangerschaft zu ersparen, die sie dann womöglich abbrechen müssen, weil der Fötus so stark missgebildet ist, dass er nicht lebensfähig wäre, oder von selbst eine (weitere) Fehlgeburt erleiden müssten. Ich denke schon dass diese Eltern ihr Kind nehmen würden wie es ist, aber muss man ihnen solches Leid zumuten wenn man es ihnen auch ersparen könnte? Und auch für das Kind ist es ganz sicher kein Spaß behindert zu sein, oder so schwer krank dass es nur wenige Tage überleben kann. Wer schonmal mit behinderten Kindern und ihren Familien gearbeitet hat (ehrenamtlich zum Beispiel) der weiß, dass das Leben unter diesen Umständen nicht immer lebenswert ist. Weißt du wieviele behinderte Kinder in Pflegeheimen leben müssen, weil ihre Familien sie einfach nicht entsprechend pflegen können und hast du eine Ahnung wieviele Geschwisterkinder ihre eigene Kindheit versäumen weil Bruder oder Schwester so schwer krank ist?

    Es geht bei PID nicht darum den perfekten Menschen zu kreieren sondern darum Leid zu ersparen, nicht mehr und nicht weniger.

  • Antwort von RussianCowboy 09.07.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weränd der Befruchtung in der EIzelle der Frau. :)

  • Antwort von annemarie37 13.07.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Da werden wieder einmal Begriffe undifferenziert durcheinander geworfen. "Menschliches Leben" ist nicht gleichbedeutend mit dem Begriff "Mensch". "Menschlich" heisst: der menschlichen Spezies zuzurechnen. "Leben" ist alles, was lebendig ist. Demnach ist auch bereits eine Samen- und eine Eizelle menschliches Leben. Du wirst wohl kaum behaupten, dass sie "Menschen" seien???

    Menschliches Leben beginnt nie, es wird von Generation zu Generation weiter gegeben.

    Ab wann der Mensch "Mensch" ist, ist rechtlich gesehen absolut klar: ab Geburt. Wissenschaftlich gibt es darauf keine Antwort. Die Wissenschaft sagt uns, was zu welchem Zeitpunkt der Entwicklung embryonalen/fötalen Lebens passiert. Was aber den Menschen ausmacht, ist keine wissenschaftliche Frage.

    Verschiedene Meinungen gibt es zum Beginn des Mensch-Seins auf der philosophisch-religiös-ethischen Ebene. Die einen gehen vom Zeitpunkt der "Beseelung" (früher: vom 40. Tag für männliche, vom 80. Tag für weibliche Embryonen; heute ab Befruchtung) oder vom Vorhandensein der Gene aus. Andere gehen vom Moment der Empfindungsfähigkeit oder der Lebensfähigkeit ausserhalb des Körpers der Frau aus (etwa 22. Woche), wieder andere von der Geburt. Für alle Positionen gibt es überlegenswerte Begründungen. Ich für mein Teil halte es für richtig, ethisch wie rechtlich von der Geburt auszugehen. Alle anderen Zeitpunkte scheinen mir gut widerlegbar.

    Vorgeburtliches Leben ist aber nach meinem Empfinden mit Respekt zu behandeln, und zwar verdient es umso höheren Respekt, je weiter es sich in Richtung Mensch-Sein entwickelt.

    Wo bitte gibt es hier einen Menschen? (Embryo 4-5 Tage alt)
    Wo bitte gibt es hier einen Menschen? (Embryo 4-5 Tage alt)
  • Antwort von NoHau89 09.07.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Schau dir mal einen Gradienten an:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0f/Gradient2.svg

    Könntest du sagen an welchem Punkt schwarz zu weiß wird? Nein! Und genauso kann man auch bei der Entwicklung des menschlichen Lebens sagen, dass dort ein Mensch beginnt und dort nicht. Wenn man sagt, dass das Leben beim verschmelzen von Ei- und Samenzelle beginnt, hat man sich lediglich auf ein Kriterium fixiert, nämlich auf das vorhandensein eines vollständigen Chromosomensatzes, wobei unklar ist, ob die befruchtete Zygote sich überhaupt in die Gebärmutter einnistet. Prinzipiell wären sogar Samenzellen und Eizellen als solches "potenteilles" Leben.

    Abtreibung ja oder nein sollte jeder für sich entscheiden. Immerhin hat eine Frau immer noch eine Entscheidungsgewalt, was mit ihrem Körper passiert. Allerdings finde ich, sollte diese wenn dann so früh wie nur möglich erfolgen.

  • Antwort von gottesanbeterin 09.07.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Ärzte, die Gene verändern können, "wenn sie sehen, dass ein Kind krank zur Welt kommt", möchte ich gerne kennen lernen!

  • Antwort von Urukaido 09.07.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sobald sich die Organe ausbilden und das Embryo einen Herzschlag hat. Ab da gilt auch der Grundrechtsschutz für das Ungeborene, den sog. Nasziturus.

    Und nur weil man Krankheiten per Gen-Manipulation ausschliessen könnte, heisst das ja noch lange nicht, dass das Ungeborene wie ein "Objekt" behandelt wird, ganz im Gegenteil: Es wird ihm ein besseres Leben ermöglicht.

    Und ja, wenn ich ein Kind Gesund bekommen könnte, das vielleicht eine Krankheit mitbringen würde, würde ich es nicht so nehmen wie es wäre, sondern wie es sein kann.

  • Antwort von balalaika 11.07.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    aber natürlich beginnt das menschliche leben mit der befruchtuhg, oder sit dadraus denn schonmal nen schwein oder kaninchen geworden ??? abtreibung ist das gräuslichste, was es gibt : wehrlose menschenbabys werden da umgebracht, ja rausgerissen, wo sie es eigentlich am sichersten haben sollten.... wie lange noch ?????????????????????????????????????????????

  • Antwort von Albatroesser 09.07.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    sobald die Organe so weit entwickelt sind, dass das Kind auch außerhalb der Gebährmutter eine Überlebenschance hätte.

  • Antwort von funnypooky 09.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was die PID angeht, klar ist es kontrovers. Aber man sollte bedenken, dass die Wissenschaft gar nicht die Möglichkeiten hat, nach Haarfarbe etc. zu selektieren. Es geht um schwerwiegende genetische Erkrankungen, womit man den Eltern viel Leid ersparen kann. Bei jeder IVF werden außerdem Embryos "produziert", die letztlich nicht eingepflanzt werden und eingefroren bleiben. Auch wenn einige religiöse Menschen meinen, dies sei Gott spielen - was ist daran so schlimm? Gott lässt ebenfalls circa 30 Prozent der befruchteten Eizellen abgehen, meistens haben diese auch einen Gen-Defekt, PID ist demnach ganz natürlcih.

    Zu sagen, man ermorde Behinderte - es will doch hoffentlich niemand einen 5 Tage alten Embryo mit einem behinderten Menschen vergleichen.

    Ich sebst hatte vier Fehlgeburten bzw. Totgeburten, bevor es geklappt hat. Es ist höchstwahrscheinlich etwas genetisches. Als wir am Grab von unserem verstorbenen Sohn standen, habe ich mich nicht gefreut, dass es ihn überhaupt gab. Wenn ich es durch Selektion der Embryonen hätte verhindern können, hätte ich das getan. Wenn mir dann jemand ins Gesicht sagt, es gäbe kein recht auf ein gesundes Kind, dann schick ich denjenigen mal zum Friedhof.

  • Antwort von Russian3 09.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Leben beginnt erst nach Geburt also bin ich ein Abtreibungs-befürworter da die Eizelle in der sich das embryo entwickelt sozusagen wie ein Hühner Ei ist tötet man nicht sondern zerstört den prozess IN DAS LEBEN, nicht das Leben selber! Also Leben beginnt ab Geburt... Und die Eltern würden das Kind so nehmen wie es ist, aber ist es für das Kind selber nciht besser das man ihm die SUper-FÄhigkeiten verleiht? Z.b. würdest du nicht gerne seit geburt ein Körper haben der aus Nahrung muskeln macht ohne zu trainieren? Gesund und ohne Probleme sein? Kiemen und FLossen so wie Krallen wären doch cool, nicht? Also denk an die Ethik wenn du Genetik in fragen erwähnst...

  • Antwort von Burningman94 09.07.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Thema hatten wir vor einigen Wochen in der Schule. Der Lehrer meinte das sei Umstritten und in der Klasse gab es auch verschiedene ansichten. Z.b Entickelt sich ja bereits etwas in der Gebärmutter , nach der Befruchtung aber Lebensfähig ist das Kind erst im 7 Monat (glaube ich) Das kann man unterschiedlich definieren. Ich persönlich glaube es gibt soviele ansichten dazu wie es Menschen gibt ^^

  • Antwort von funnypooky 09.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das liegt im Auge des Betrachters, auch an der Weltanschauung. Es gibt einige Fakten, an denen man es festmachen kann, aber es muss jeder für sich selbst entscheiden. Verschiedene "Meilensteine" wären die Befruchtung, die Nidation (5 Tage), Beginn des Herzschlags (ca 5. Woche), Schmerzempfinden (zwischen 15. und 20. Woche), der Zeitpunkt, ab dem der Fötus auch eigenständig überleben könnte (ca. 24. Woche), Geburt..

    Der Gesetzgeber sendet hier ebenfalls widersprüchliche Signale. So sind z.B. Embryos bzw Zellen bereits geschützt, Abtreibung ist aber bis zur 12. Woche oder später erlaubt, ungeborene Kinder können im Testament bedacht werden, aber erst nach Geburt erben.. Standesamtlich erfasst werden nur Totgeburten, die mit über 500 gramm geboren wurden, der Personenstand beginnt erst bei der Geburt...

    Da hast du nämlich das Problem angesprochen, warum es niemansl einen Konsens zum Thema Abtreibung geben wird - die Meinungen gehen hier auseinander, und man muss bedenken, dass es Meinungen sind, die man anderen nicht als Fakt aufdrängen sollte.

  • Antwort von Odysseus247 09.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine schwierige Frage. Wenn du sagst "Das ist Leben - das ist nicht Leben" folgt daraus die Schwierigkeit alles andere (also das nicht-Leben) wie eine Sache behandeln zu dürfen. Im Falle von Abtreibung bzw. Infantizid ist das dann eine politische Frage. Es ist keine wissenschaftliche, religiöse oder ästhetische Frage. Hier kurze Statements:

    a) Chemie als Beispiel - Es gibt versuche im Labor Leben zu erzeugen (Aminosäureketten im Wasser). Also kannst du davon ausgehen, das selbst minimalste Proteine als Leben betrachtet werden. Auch der Unterschied organische/anorganisch wird in der Chemie gefällt. Das ist also ein völlig anderer Begriff von Leben als der in der politischen Debatte.

    b) Es gibt Religionen wie das Christentum, die Abtreibung ablehnen. Das hat damit zu tun, dass einerseits auf die Bibel hingewiesen wird und andererseits hat es eine ethische Komponente. Die ethische Komponente ist die, das das Argument kommen wird, das der Geschlechtsakt dem Grunde nach zum Kindermachen da ist. Das ist sein Kern. Im Hinduismus wiederum wird Infantizid praktiziert, d. h. die Tötung schon geborerner Kinder. Aus religiöser Perspektive ist das für viele Hindus eine legitime Praxis.

    c) Nehmen wir etwas überhaupt als Leben wahr? Wäre eine ästehtische Frage. Ist uns überhaupt klar, das etwas schon Leben ist? So könnte ich mir Kunstwerke vorstellen, die die obigen Themen bearbeiten, incl. Politik.

    d) Politik, Deutschland:

    d1) Die Generation um 1970 praktizierte vielfach das, was ihre Eltern bei der NSDAP unter "Jungbrunnen des Volkes" kennen gelernt hat nur unter anderen Prämissen. Es geht um zügellose Sexualität, bei der vor allem die Erfindung der Pille eine zentrale Rolle spielte. Während die NS- Elterngeneration das Ziel der Produktion von Kindern verfolgte wurden nun die gleichen Handlungen betrieben, nur war das Kinder bekommen abgekoppelt. Abtreibung ist für diese Personengruppe interessant, um "Unfälle" zu beheben.

    d2) Einige Mütter können sich aus sozialen Gründen keine Kindererziehung leisten. In Einzelfällen kam es zu Infantizid (So wie vor kurzem in Hofgeismar --> www.hna.de). Diese wurden als Grund immer wieder zitiert.

    d3) Recht der Mutter über den Körper. Bei vergewaltigten Frauen war Abtreibung verboten. Das ist ein argument pro Abtreibung gewesen. auf der anderen Seite hätten auch einige Mütter gernedie Macht über das Leben des Kindes, d. h. es töten zu können wann sie wollen. Oder: einfach liegen lassen (-->Rabenmütter). Oder das Kind bringt mit der Geburt die Mutter um. Auch nicht so gut.

    d4) Die 3 Monate waren ein Kompromiss. Einige wollten mehr - andere weniger. Die Argumentation für den Kompromiss kannst du überall nachlesen.

    Wie du siehst: So einfach ist das nicht.

    Thema "Wunschkind": Die Band "Oomph" hat mal ein etwas kitschiges Lied namens "Wunschkind" produziert. Das Thema ist kurz: Missbrauch in allen Formen: Gesitig, Intelektuell, Körperlich, Sexuell. Das Problem ist die Symbiose. Die Eltern wollen die Symbiose nicht aufgeben und sehen ihr Kind als ihr erweitertes selbst an. Das vernichtet das Kind. auch ein langes Thema. Da kannst du 400 Seiten zu schreiben.

    Thema: Genveränderungen. Der passende Begriff dazu ist "Cyborg". Das ist ein Bergiff der Genderbewegung. Es geht u. a. darum, hermaphroditen zu produzieren (--> Alison Jaggar). Gender ist die Ideologie der Kinder der Generation um 1970. Natürlich gibt es gemäßigtere als A. Jaggar. Das gruselige dabei ist jedoch, das eine negative Utopie als positiv verkauft wird. Das ist eben heutiger Rassismus. Der spielt jedoch nach wie vor eine große politische Rolle. Da wird auch irgendein Kompromiss kommen, wie: Auswahl des Geschlechts des Kindes oder ähnliches. Kinder auf Bestellung eben. Wer nicht gefragt wird, ist das Kind - und das Problem hast du sehr gut erkannt ;-)

  • Antwort von PeRiBa 09.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Ärzte verändern nicht die Gene, das geht noch nicht.

    Was Du meinst ist die PID, die jetzt vom Bundestag beschlossen wurde.

    Alle Eltern nehmen ihre Kinder so wie sie sind. Auch wenn ein Kind gesund zur Welt kommt, kann jederzeit etwas passieren - ein Impfschaden, ein Unfall machen aus einem gesunden Kind schnell vielleicht auch ein behindertes Kind.

    Die PID allerdings kann verhindern, das eine Frau ein Kind austragen muss, das wegen seiner genetischen Schädigung keine Chance hat, jemals erwachsen zu werden. Sieh Dir einfach mal Krankheiten an, die genetisch bedingt sind. Viele kann man heute behandeln wie die Mukoviszidose.

    Es gibt aber auch Krankheiten, bei denen die Kinder schon im Mutterleib versterben. Warun sollte man das einer Frau zumuten?

  • Antwort von LaDuree 09.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich würde sagen, sobald der Fötus ein vollständiges Gehirn ausgebildet hat, ist es ein "richtiger" Mensch.

    Ich kann Eltern verstehen, die ihre Kinder so verändern lassen, dass sie gesund auf die Welt kommen. Wer will nicht, dass es seinen Kinder gut geht? Aber es muss einfach alles in deinem best. Rahmen bleiben. Die Würde des Menschen ist unantastbar !

  • Antwort von maske1 09.07.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    dann, wenn man geliebt wird, auch vor der geburt....

  • Antwort von BlueScorpion 07.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das wirkliche Leben beginnt nach der vollendeten Geburt und endet mit dem Tod. In der Gebärmutter wird nur die "Hülle" mit "Füllung" hergestellt, ein Menschenleben startklar vorbereitet, um mit dem allerersten Atemzug zum eigenen Leben erweckt werden zu können.

  • Antwort von Rattus 10.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das ist doch hier kein meinungsforum.welcher moderator gibt denn das thema nach beanstandung wieder frei?!

  • Antwort von Tigerknopf 09.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo. Gerade zu diesem Thema gibt es sehr unterschiedliche Antworten. Wenn man sich überlegt, dass eine Abtreibung in Deutschland bis zur 14. Schwangerschaftswoche möglich ist, so könnte man meinen, dass vorher kein menschliches Leben als vorhanden gilt und ab diesem Zeitpunkt plötzlich schon.

    Die Kirche ist der Auffassung, dass menschliches Leben quasi in dem Moment beginnt, wo der Geschlechtsakt vollzogen ist bzw. wenn eine Schwangerschaft vom Arzt festgestellt wird. Deswegen ist für die Kirche jede Abtreibung gleich Mord und damit gleich Sünde. Wie Ärzte das beurteilen, kann ich nicht sagen. Es wird sicherlich auch mit der jeweiligen Entwicklung des Embrios einhergehen. Spätestens wenn man deutlich Arme, Beine, Kopf und so weitr erkennen kann, könnte man wohl sagen, dass es sich jetzt um menschliches Leben handelt. Aber ich denke, dazu wird es immer unterschiedliche Auffassungen geben.

    Was quasi Kinder aus dem "Wunschbaukasten" anbelangt, so sind sich viele Experten, Ärzte usw. ebenfalls uneinig. Einige verteufeln diese ganze Gengeschichte, andere sehen darin großartige Möglichkeiten. Ich denke, dass muss jeder für sich entscheiden. Viele Grüße - Tigerknopf :-)

  • Antwort von m91arc 09.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn es als solches eindeutig identifiziert werden kann.

  • Antwort von istesdochklar 09.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ab schwangerschaft

  • Antwort von Tatzenrufer 09.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ~14 Tage nach der Befruchtung kann man meiner Meinung nach von menschlichem Leben sprechen.

Du kennst die Antwort? Frage beantworten
Bitte noch eine Antwort ... Frage erneut stellen

Verwandte Fragen

Fragen Sie die Community –

anonym und kostenlos!