Ronaldinho am 01.04.2008 um 8:14 Uhr
Ich habe an den Wänden solche Kupferplatten als Bilder aufgehängt. Nun würde mich interessieren, wann ich damit rechnen muss, dass das Metall anläuft?

Ich habe einen Kupferstich der 20 Jahre alt ist und noch so wie am ersten Tag aussieht.
Vielleicht werden die ohne die Witterung von draussen nicht grün.

Kommt auf die Oxidationsstufe an, und ich glaub auf die Luftfeuchtigkeit
Feuchtigkeit und Kohlendioxid unterstützen die Bildung von Grünspan. In Innenräumen wird sich eher ein Kupferoxidbelag bilden (zunächst dunkelrot, in höheren Schichtdicken braun bis schwarz). Je nach Oberflächenrauhigkeit kann das ein Jahr dauern, bis Du nennenswerte Effekte bemerkst.
Quandt am 1. April 2008 08:39 Ist leider nicht ganz richtig. "Grünspan" ist das wasserlösliche Salz von Kupfer und Essigsäure, das grüne Zeug auf Kirchendächern besteht aus unlöslichen Kupferoxiden mit unterschiedlichen Mengen an Kristall-Wasser. ;-)
Hast ja recht. Da ich kein Chemiker bin, benutze ich meist den umgangssprachlichen Namen, auch wenn der eigentlich falsch ist.
Quandt am 1. April 2008 08:56 So meinte ich das gar nicht, in der Schule hättest Du von mir eine 2 bekommen! Deshalb auch der DH. ;-)

Ich hatte mal ne Nachbarin, die als Künstlerin und Bildhauerin ihr Geld verdient hat...
N paar mal war ich in ihrem Atelier und da hat sie mit Säure ( keine Ahnung welche ) gearbeitet um Metall zu verfärben unter anderem auch Kupfer...
vielleicht weiß ja jemand bei GF mit welcher Säure man Kupfer zum Oxidieren bringt...
Ganz einfach das Material mit Lötwasser behandeln und innerhalb von Minuten entsteht die Patina.