Frage von AdmiralB, 62

Wann beginnt eigentlich das Erwerbsleben?

Bei der ganzen Rentendiskussion und der damit verbundenen Frage nach KV bin ich über die 9/10 Regelung gestolpert. Wann beginnt das Erwerbsleben? Mit dem ersten Schülerferienjob mit 16 oder mit dem ersten Arbeitstag nach Studienabschluss im erlernten Beruf?

VG Admiral

Antwort
von Konrad Huber, 19

Hallo AdmiralB,

Sie schreiben:

Wann beginnt eigentlich das Erwerbsleben?

Bei der ganzen Rentendiskussion und der damit verbundenen Frage nach KV bin ich über die 9/10 Regelung gestolpert. Wann beginnt das Erwerbsleben? Mit dem ersten Schülerferienjob mit 16 oder mit dem ersten Arbeitstag nach Studienabschluss im erlernten Beruf?

Antwort:

Diese Frage (in Ihrem speziellen Einzelfall) sollten Sie mit Ihrer zuständigen Krankenkasse verbindlich klären, schließlich kann sich dies erheblich auf Ihre Beitragsbelastung auswirken!

Unter folgendem Link der DRV finden Sie ausführliche Erläuterungen zum Thema:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232646/public...

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von turnmami, 40

Das Erwerbsleben beginnt mit dem ersten Beitrag.

Antwort
von wilees, 45

Dein Erwerbsleben beginnt wohl mit der ersten sozialversicherungspflichtigem Einkommen.

Ein Ferienjob ist regelmäßig sozialversicherungsfrei.

Kommentar von AdmiralB ,

der Fragesteller stellt fest:

der erste sozialversicherungspflichtige Eintrag ist dann anscheinend der, welcher auf der Rentenauskunft erscheint.

Bin von 11/51, auf dem Bescheid erscheint 07/69 als erster Eintrag = Beginn der Erwerbslebens.

Von da an bis 04/2017 sind es also 47,75 Jahre

47,75 / 2 = 23,875 Jahre x 9/10 = 21,49

Das heißt also, ich muss 21,5 Jahre von Renteneintritt an rückwärts gesehen freiwillig oder gesetzlich KV gewesen sein????

Ein ziemlicher Hammer für einen, der zwischen Null, Selbstständikeit und guten bezahlten Fulltime-Jobs herumgependelt hat....

Irgendwelche hilfreichen Sichtweisen?

VG
Admiral

Kommentar von wilees ,

Dem Anschein nach (für mich) begann Deine Ausbildung im Juli 69 mit knapp 18 Jahren. Gibt es noch anrechnungsfähige Schuljahre? bzw. welchen Schulabschluß hast Du damals gemacht?

Gib mir bitte eine Gedankenstütze - warum 47,75 / 2 ?

Auf die Schnelle gefunden habe ich Folgendes:

Was zählt als Beitragsjahr für die Rente mit 63?

Mit 63 Jahren in den Ruhestand gehen möchte, muss 45 Beitragsjahre vorweisen. Beitragsjahre sind die Zeiten, in denen der Versicherte Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt hat. Das bedeutet nicht, dass zwingend 45 Jahre in einem Angestellten-Verhältnis notwendig sind, um die Rente mit 63 in Anspruch zu nehmen. Denn für die notwendigen Beitragsjahre rechnet der Gesetzgeber auch andere Zeiten an. Die Erziehung eines Kindes bis zum zehnten Lebensjahr zum Beispiel. Ebenso das freiwillige soziale Jahr, Zeiten mit einer geringfügigen, nicht versicherungspflichtigen Beschäftigung und Zeiten, in denen der Versicherte Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegte. Lebensabschnitte, in denen Kurzarbeiter-, Schlechtwetter- oder Insolvenzgeld floss, zählen ebenfalls dazu. Besonders wichtig ist: Berücksichtigung finden auch Zeiten mit Arbeitslosengeld I. Und auch wer sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert hat, kann von der Rente mit 63 profitieren,

wenn er mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt hat.
Kommentar von AdmiralB ,

sorry, wenn ich hier ein Missverständnis erzeugt habe:

es geht hier nicht um die Rente, sondern um die KV-Problematik bei der Rente

https://de.wikipedia.org/wiki/9/10-Regelung

Und hier die die Falle: wenn Du 1/10 der zweiten Hälfte Deines Erwerblebens nicht pflicht- oder freiwillig versichert warst, kommst Du nicht in die Renten-KV

Und musst Dich privat versichern ...   :-((

Kommentar von wilees ,

Das hab ich inzwischen schon gesehen. Im Grunde bedeutet dies wohl für sehr,sehr viele Rentner, dass sie im Alter "nur" noch wie gesetzlich Versicherte Schutz erhalten. Werden dann Beitragsanteile ein Höhe von 7,3% ( gesetzlicher Anteil ) seitens der Rentenversicherung mit ausgezahlt?

Aber trotzdem eine Gegenfrage - würde dies auch gelten, wenn Du bei der GKV freiwillig versichert gewesen wärest?

Kommentar von AdmiralB ,

Ich sehe die "Gefahr" anders herum

wenn Du trotz freiwillig und/oder Pflichversichert in der KV eine Lücke von 1/10 hast, dann wirst Du als Rentner wie ein KV-Privatversicherter behandelt ... und das war es dann .......

Antwort
von hamburgerjung69, 36

Mit dem ersten Tag einer Ausbildung

Kommentar von hamburgerjung69 ,

Oder eben wenn man ohne Ausbildung in Berufsleben startet, ist aber nicht empfehlenswert

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