Igitta am 11.04.2009 um 17:54 Uhr
Wie müsste ich mich korrekt verhalten, wenn ich von einem unbewachten Kampfhund angegriffen werde??? Dieser Vorfall hatte ich gestern!!! ;-((((
flach auf den boden legen und mit den händen den kopf schützen,also tot stellen.

Was heißt bei Dir "angegriffen"? Hat er Dich nur angebellt/angeknurrt oder angesprungen und/oder gebissen?
Wenn er Dich nur anknurrt/anbellt, bleib ruhig stehen, rede beruhigend auf ihn ein und schau ihnen nicht ins Gesicht, da dies Hunde noch aggressiver macht. Ein "normaler" Hund wird abdrehen, wenn Du seine Drohgebärden nicht erwiderst und er sich als Sieger fühlt.
Wenn der Hund Dich anspringt, kannst Du versuchen, ihn durch hochreißen des Knies von Dir abzuhalten. Versuche gleichzeitig, Deine flache Hand aufrecht so zwischen Ober- und Unterkiefer des Hundes zu bekommen, daß er die Kiefer nicht mehr schließen kann.
Das Falscheste, was Du tun kannst, ist wegrennen, wild mit den Händen fuchteln oder nach dem Hund treten.

Sorry, aber zu spät... Lege dich nie auf den Boden, absoluter Schw........Fehler!!!!!
Bleibe stehen, verschränke die Arme nach hinten und entferne dich langsam..
Wenn der Fiffi immer noch "angriffslustig" ist, wehre dich.
Am besten dem Tier in und unter die hintere Flanke treten.
Aber: Sei dir auch über die rechtlichen Konsequensen im klaren.
So nach dem Haltermotto: Der wollte doch nur spielen.....

ganz langsam zurückgehen! auf keinen fall auf einen baum klettern irgendwo verstecken und nach möglichkeit irgenwen anrufen!

Einfach nur den Rücken zuwenden. Bloss nicht auf den Boden legen!

Tiere greifen nur an, wenn Sie Angst und Anspannung spüren.
Also lerne Meditation und Du wirst sehen, im letzten Moment lassen sie von einem ab.
Ist natürlich sinnlos, wenn Du keine jahrelange Meditatiobeserfahrung hast. Denn dann kriegst Du Angst, wenn der Hund angerannt kommt.
Aber ich habe es so erlebt. Der anfänf´glich angreifbereite Hund blieb im letzten Moment stehen und verzog sich.

1.) Definiere "Kampfhund"! 2.) Definiere "Angriff"! "Kampfhunde" gibt es gar nicht. Man kann jeden Hund aggressiv abrichten, selbst ein Dackel kann dann gefährlich werden. Den Begriff haben sich profilsüchtige Poiltiker ausgedacht, die in trautem Verein mit der Boulevardpresse handeln und letztlich erhöhte Steuern für sog. Kapmfhunde kassieren wollen. Hierbei ergibt sich das Kuriosum, dass Hunde in Niedersachsen als Kampfhunde eingestuft (und entsprechnd hoch besteuert werden), die gleichen Hunde jedoch in Schleswig-Holstein behandelt werden wie jeder andere Hund auch! Aber vielleicht liegt´s ja am Klima;-) Im Übrigen greift kein Tier ohne Warnung an, meist sind wir Menschen bloß zu blöd, die Signale richtig zu deuten und uns entsprechend zu verhalten. Ich weiß, wovon ich rede, mich hat einmal die Ratte meiner Tochter gebissen... Übrigens hat besagte Tochter mittlerweile 4 "Kampfhunde", die sich von unseren beiden Enkelkinder buchstäblich alles gefallen lassen. Die armen Viecher:-))) Gruß Piesepampel
Sorry, aber DAS ist grundfalsch und steht noch als der beste Tipp ganz oben! Auf keinem Fall flach legen!
Wenn ein "normaler" Hund angreift ist stehen bleiben, leicht zu Seite drehen und nicht in die Augen schauen das Beste was man machen kann. Dann ganz langsam entfernen...
Wenn ein verhaltensgestörter Hund angreift, gibt es keine Regel, denn die sind unberechenbar. Da musst du nur schauen, dass du den Kopf,Hals und Baubereich schützt. Falls du was dabei hast und der Hund greift dich an, versuche ihm DAS (Tasche zB) zwischen den "Kiemen" zu schieben, anstatt den Arm und eben der Tipp von Evistie mit Knie hoch und immer wieder... ähmm ...in die Eier treten. Pfefferspray mitführen könnte helfen, aber wer denkt schon dran...
....stimme aurata zu.....