Hape Kerkeling hat es zwar nicht als Erster gemacht, aber er hat es populär gemacht, das Wandern auf dem Jakobsweg. Wenn man das auch mal machen möchte wo gibt es denn, außer dem Buch von Kerkeling, neutrale Informationen zum Ablauf?
Der Jakobsweg exisitiert seit dem Mittelalter und wird seidem mehr oder weniger frequentiert. In letzter Zeit sogar mehr. Infos und Bücher gibt es jede Menge im Internet, den Kirchengemeinden (zumindest den katholischen), Städten, reggionalen Tourismusbüros...

Also, mein vierzehnjähriger Neffe, der altersbedigt etwas an Einsilbigkeit leidet, fand es "cool". Mehr an Info war aus ihm nicht herauszubekommen, dafür ist das aber auch eine wirklich relativ neutrale Einschätzung, oder? ;-))
Ansonsten hilft sicherlich wie so oft Wikipedia weiter mit einer wirklich lesenswerten Abhandlung über Jacobswege im Allgemeinen und im Besonderen: http://de.wikipedia.org/wiki/Jakobsweg
Es gibt verschiedene Jakobsweggesellschaften, die ich selbst unter diesem Begriff vor einiger Zeit gegoogelt habe. Dort sind teilweise auch Erlebnisberichte zu lesen. Mich hat eine Frage sehr beeindruckt: Jemand wollte wissen, ob man mindestens im Januar laufen kann, ohne mit Tausenden von anderen Pilgern rechnen zu müssen, und die Antworten der Erfahreneren lauteten, der Januar, vielleicht noch Februar böte die beste Möglichkeit, ohne die Massen unterwegs zu sein. Je nach dem was du suchst und möchtest, achte auf die Erfahrungen anderer! Übrigens: Habe Kerkeling auch gelesen, von Coelho gibt es noch "Auf dem Jakobsweg", völlig anders!
johmarc am 27. Februar 2008 18:34 Gute Antwort. Hatte ein Teilstück in der Schweiz unter die Füsse genommen....DH
Hier haben welche den Jakobsweg per Fahrrad gemeistert: http://www.armin-emmerich.de/Jakobsweg/
Die Pilgerwege des Mittelalters nach Santiago, sind heutzutage meist befestigte Landstraßen. Der Wanderreiseführer "Jakobsweg der Freude" zeigt Wanderwege auf, die möglichst parallel zu den alten Routen in Frankreich und Spanien verlaufen. Sie führen durch schier endlose Wälder und die unberührte Natur der Vogesen, von Lorraine, Haute Marne, Burgund, Aubrac, Auvergne und Gascogne - und sind (fast immer) gut markiert. Ergänzt durch kurze Hilfswege erreicht der Wanderer sicher sein Ziel. Der spanische Teil folgt dem Camino Frances von Roncesvalles über Burgos und Leon nach Santiago de Compostela. Mehr unter www.jakobsweg-der-freude.info
Pfeifen auf Herrn Kerkeling, der in seinem Buch auch einigen Unsinn verbreitet und ziemliche Teilstrechen per Bus/Bahn gepilgert ist. Vorzuziehen ist derzeit sicher der camino del Norte an der Küste entlang (Star in Irun) ich werrde das nächstes Jahr machen. Im Übrigen bin ich 2007 von Ronmcesvalles nach Santiago gelaufen.
DH