Bei uns im Wohngebiet wurden Fleischköder ausgelegt, die von Hunden gefressen wurden. Die Fleischstücke waren gekocht und portioniert - also ziemlich unwahrscheinlich, dass einfach jemand Reste entsorgen wollte. Zwei Hunde haben davon gefressen und man musste ihnen den Magen auspumpen. Der Hundebesitzer ist zur Polizei gegangen mit den restlichen Ködern und hat Anzeige erstattet. Die Polizei hat ihm zugesagt, die Köder zu untersuchen und hat sogar eine Pressemitteilung an die heimischen Zeitungen geschickt und vor giftigen Ködern gewarnt. Nun hat unser Nachbar heute nochmal bei der Polizei angerufen, um zu fragen, was die Untersuchung denn nun ergeben hat, und da bekam er zur Antwort, es sei der Polizei zu teuer, die Köder untersuchen zu lassen, es sei ja niemand zu Schaden gekommen. Viele Anwohner hier fürchten um ihre Hunde und auch Eltern von kleinen Kindern haben ein sehr ungutes Gefühl. Unser Nachbar hatte 150 Euro Tierarztkosten. Muss man das Verhalten der Polizei einfach so hinnehmen? Ab wann ist die Polizei denn verpflichtet, dieser Sache nachzugehen, erst wenn ein Kind vergiftet oder ein Tier gestorben ist?
Die Presse wurde doch schon eingeschaltet (von der Polizei), jetzt seit ihr dran, die Presse zu informieren. Öffentlicher Druck hilf meist am allerbesten...
siehe mein Kommentar bei Qetan.
nein, nein, die Presse weiß ja noch nicht, das die Köder nicht untersucht werden, das somit auch für Kinder eine Gefahr weiterhin nicht auszuschließen ist.
Doch, das weiß die Presse schon, wir haben heute gleich angerufen. Die hatten kein Interesse.

Ich würde mich da beim Dienststellenleiter beschweren u. mit einem Brief an die Presse wenden. Auch das Ordnungsamt würde ich informieren. Kann doch nicht sein, dass da ein Irrer Giftköder auslegt u. keiner fühlt sich zuständig.
Es ist ja eben nicht mal UNTERSUCHT worden, ob es GIFT war. Die Polizei stellt es heute plötzlich als völlig harmlosen Fall dar. In der Presseerklärung der Polizei letzte Woche hieß es, ich zitiere: "Da davon ausgegangen werden muss, dass die Köder vergiftet sind, bittet die Polizei Hundebesitzer um besondere Aufmerksamkeit. "

Warum soll der Steuerzahler (Polizei) für die Kosten aufkommen? Vermutlich hat ein Mensch, dem es auf den Senkel geht, dass man mittlerweile zwischen den Hundehaufen slalomlaufen muss, die Köder ausgelegt. Es haben schon die lieben Hundehalter oft selber schuld an diesem Problem.
Gut, dann warten wir auf den Tag, an dem ein spielendes Kleinkind die Köder in den Mund steckt. Sind dann auch die Eltern schuld?

Wußtest Du, daß es Frauen bis zur dritten Fehlgeburt hinnehmen müssen, daß sie niemals erfahren, WAS schiefgegangen sein könnte, weil eine Untersuchung erst ab der 4. Fehlgeburt stattfindet!!! Das finde ich mindestens genauso schlimm! Weil es ebenso ZU TEUER wäre...unglaublich, oder???
Das mag schlimm sein, hat jetzt aber nicht wirklich was mit meiner Frage zu tun...
Die WURDE ja bereits von der Polizei informiert und hat auch berichet, dass Köder auslagen und diese untersucht werden sollten. Für die Zeitungen ist der Fall damit erledigt.
Trotzdem würde ich damit noch mal an die Presse gehen. Kann doch ncith sein, dass sowas im Sande verläuft.