mcgegner am 15.04.2008 um 20:00 Uhr
die Wahrnehmungen indigener Völker sind den unseren weit überlegen. Es soll Übungen geben unsere Wahrnehmung zu verbesseren. Kennt jemand solches Training, oder einen Link dazu?

Hier kannst Du einiges darüber lesen: http://www.zenwalk.de/zen-praxis/uebungen.html

Es ist einfach eine Frage, ob du durch das Leben latscht ohne gross nach links oder rechts zu schauen und ob dich das Leben überhaupt sonderlich interessiert.
Wenn du dafür offen bist, wirst du dein ganzes Leben verändern! Am besten fängst du mit Meditieren an, jeden Tag mindestens eine Stunde. Und dann lass uns in einem Jahr noch mal darüber reden...
Luise am 15. April 2008 20:48 DH. Meditation ist prima.

Wahrnehmungsmöglichkeiten, die nicht gebraucht und trainiert werden, verkümmern natürlich. Das hat nicht mit der Herkunft eines bestimmten Völkerstamms zu tun. Im modernen Leben braucht ein Mensch nicht mehr so gut hören oder riechen zu können, unabhängig von seiner Abstammung (das kann ein Indianer, der im Reservat oder mitten in New York aufgewachsen ist, auch nicht). Feinschmecker haben oft wegen ihres Trainings darin, ein besseres Geschmacks- und riech-Vermögen. Blinde können oft sehr gut hören, da sie ihr Hörvermögen ständig trainieren (müssen) oder haben ein besseres haptisches Empfinden. Wenn du es also trainieren willst, solltest du dir oft die Augen verbinden oder dir Oropax in die Ohren oder in die Nase (ggg) stecken.

Wir nehmen unglaublich viel nicht wahr im Leben: Wie es unseren Lieben geht, wie es unseren Freunden geht. Was sie damit meinen, wenn sie uns was sagen und sich vielleicht nicht richtig ausdrücken...
Schwingungen und Stimmungen nehmen wir mal auf, dann wieder gar nicht. Die Feinfühligkeit hängt von der Tagesform ab, leider. Manche sind dazu gar nicht fähig. Und dann ignorieren wir Vieles, was es zwar gibt, mit dem wir uns aber nicht beschäftigen wollen, es verdrängen, oder weil es uns einfach nicht interessiert.
Obwohl es außerhalb unserer kleinen engen Welt, die wir je nach Tagesform zulassen, noch eine ganze große wunderbare ganze Welt gibt, die wir in unser Herz, in unsere Seele und in unsere Wahrnehmung nicht reinlassen.
Man muss auch die andere Welt entdecken, Schönes, das nicht direkt am Wegesrand liegt, oder was sich unter Banalitäten versteckt. Dann erschließt sich eine ganz neue Welt, außerhalb unserer selbstgesteckten so engen Grenzen.
Maienblume am 16. April 2008 00:17 Mmmmh~~~ sowas Schönes, Luise! Daumen körbchenweise....

wir hier mitten in europa müssen nicht in ferne alte kulturen abschweifen, um schulungsmethoden zu finden für die verbesserung unserer wahrnehmungen. es gibt wirksame übungen, die uns besser angemessen sind als indianische oder schamanische oder fernöstliche anleitungen. kauf dir dies taschenbuch:
http://www.amazon.de/Wie-erlangt-Erkenntnisse-h%C3%B6heren-Welten/dp/3727460016
Von mir ein Dankeschön und DH
Ja, das absolviere ich auch immer. DH und :))
DH. Muss ich mal probieren. Dankeschön Dir.