Wahrheit am Krankenbett?

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8 Antworten

In diesen sechs Monaten kann der Patient noch viele Dinge erledigen, die er schon immer tun wollte. Und er kann alles regeln, was im Fall seiner Pflegebedürftigkeit und nach seinem Tod geschehen soll, z. B. Erbe usw.

Aber dafür muss er wissen, wie es um ihn steht. Deshalb bin ich dafür, den Patienten zu informieren. Alles andere fände ich bevormundend.

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Da kann man keine einheitliche Antwort geben. Es kommt immer auf die jeweilige erkrankte Person an. Manche Menschen wollen die Wahrheit wissen und andere wieder nicht. Ich finde nur, wenn ein Patient nach seinem Krankheitsbefund fragt, sollte man ihm auch die Wahrheit sagen.

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Wahrheit. Absolut. Ich würde es wissen wollen. Am Anfang ist man zwar wahrscheinlich erst mal richtig geschockt, aber irgendwann lernt man vielleicht, seine restliche Zeit besser zu nutzen.

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Hallo,

also meiner Meinung sollte der Arzt die Wahrheit sagen, wenn er gefragt wird (1+2).

Denn dann kann der Patient die  Urlaubpläne noch revidieren:

Zum Beispiel war geplant: drei Wochen in der Sonne rumliegen.

Nachdem man weiß, das man in sechs Monaten stirbt, kann man diesen revidieren und sagen: Ich will noch die Große Mauer in China, ein Kängaru in Australien, den Ölberg in Jersualem, dem Papst bei einer Predigt beiwohnen, die Hagia Sophia in Istanbul sehen, mal wie Frau Merkel vor dem Kanzleramt stehen,... (dies zu 3+4)

MfG

Steven Armstrong



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Hallo, diese Frage ist schwer zu beantworten, weil man die allgemeine Einstellung dieser Person nicht kennt. Ich wundere mich, dass sie es nicht weiß, denn in den meisten Fällen sagt der Arzt es ihnen von selbst, oder sie fragen nach. So war es jedenfalls in meinem Bekanntenkreis bei vier krebskranke Personen. Allerdings wäre auch keiner von ihnen in der Lage gewesen in Urlaub zu fahren. Ich bin mir auch nicht sicher, ob diese Person das wirklich nicht weiß. Vielleicht will sie es einfach nicht wahrhaben und macht deshalb noch Pläne. Es ist alles möglich, denn  ich kann mir gut vorstellen, dass man sich bei solch einer Diagnose an jeden Strohhalm klammert. Als Außenstehender sollte man in dieser Situation nur mit sehr viel Feingefühl vorgehen.

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1. darf er ihm gar nicht vorenthalten  

2. darf er auf keinen fall!

3. nein! er muss den patienten umgehend über den kenntnisstand benachrichtigen. allerdings sollte er klar sagen, was bereits gesicherte informationen und und was nur spekulation ist.

4. vorteile: man kommt nicht in den knast. nachteile: es fällt einem schwer

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kommt immer auf die Psyche der Person an und wird auch oft im Krankenhaus dem Patienten nicht gesagt und im Einzelfall entschieden

Ist oft auch besser so.

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Kommentar von Gizemss
13.11.2015, 17:00

Warum ist es denn besser?

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Kommentar von Josefiene
13.11.2015, 17:04

Wenn man es dann doch mal erfährt, hat man das Vertrauen in diese Person verloren, weil man sich angelogen vorkommt.

1

Wenn..dann aber nur, daß es vom Arzt gesagt wird.

Als Angehöriger würde ich eher Mut machen und versuchen, die verbleibende Zeit so schön und angenehm zu gestalten, wie es möglich ist.

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