Wahlen über das Internet. Was haltet ihr davon?

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9 Antworten

Ich persönlich halte nichts davon, weil eine elektronische Umgebung immer mehr Möglichkeiten bietet zu betrügen und das Wahlergebnis zu fälschen, als eine persönliche Wahl unter Beobachtern in einem Wahllokal. Dort kannst du nur einmal hin gehen, muss dein Personalausweis vorzeigen und kannst nur ein einziges mal deine Stimme abgeben. Per Internet wäre mir das alles zu unsicher.

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NEVER EVER!

Ich studiere Informatik und bin mir den Möglichkeiten eines Computers und des Internets sehr wohl bewusst.

Vereinfacht:
Der Computer hat den Sinn Daten zu manipulieren (lesen, schreiben, ändern) und das Internet den Sinn alle Computer miteinander zu vernetzen.

Es gibt sowohl staatlich wie auch nicht staatlich viele Leute die sich damit beschäftigen Sicherheitsbarrieren zu durchbrechen oder zu umgehen, die sogenannten Hacker oder Cracker.
Online-Wahlen, egal wie gut und sicher angeblich gemacht, wären ein wunderbares Ziel für viele Interessen.

Klar können auch bei normalen Wahlen Fälschungen geschehen und manipulationen, aber hier fallen die meist auf und es kann zivile Beobachter geben die das Auszählen etc. überwachen.

Bei Online- oder Computer-Wahlen weißt du nicht einmal ob deine Stimme wirklich für das gespeichert wird, was du angeklickt hast, mit etwas Schadsoftware an der rechten Stelle kann man die gesamten Stimmen in der Art manipulieren, das es nicht auffällt und die Verteilung realistisch aussieht.

Daher bin ich strikt gegen Computer oder Online Wahlen.

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Ich halte gar nicht von Wahlen im Internet weil die Wahlen ja sonst eigentlich nicht mehr wirklich Anonym sind weil ja hier durch die Ip Adresse der Wähler ermittelt werden kann. Darüber würden sich sicherlich auch die Geheimdienste (NSA...) freuen. Außerdem können die Wahlen ja auch einfach manipuliert werden, was garantiert jemand ausnützen würde.

Und außerdem (es tut mir Leid für die Ausdrucksweise) wird der Wähler bzw. Deutsche Staatsbürger doch wenigstens noch  zu den Wahlen seinen Arsch heben können. Es wird alles digitalisiert und per Pc gemacht was ich persönlich für sehr schlecht empfinde. So soll doch wenigstens das Privileg der Wahlen nicht digitalisiert werden. So wie es jetzt ist ist es gut, und so soll es auch bleiben.

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Wenn man sowas übers Internet veranstaltet, dann gute Nacht. Der Rest der Welt wird sich drum kloppen wer mit seinen Hackern die meisten Stimmen zu seinen Gunsten fälschen kann.

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Zu den Regeln einer demokratischen Wahl (Grundgesetz) gehört dass die Wahl öffentlich ist. Klar wählt jede/r geheim in der Kabine (ich z. B. zum ersten Mal mit 18 Landtag RLP) aber öffentlich heißt dass jeder auch z. B. UNO-Beobachter sehen können ob im Wahllokal alles ok ist und niemand gezwungen wird und so. 

Internet wäre einfacher klar aber geht nicht mit Grundgesetz.

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Kann zu schnell gefälscht werden es gibt Programmierer die kämpfen extra für die Freiheit die hacken alles was den in den weg kommt

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Du wirst nicht für die nötige Sicherheit im Internet sorgen können!

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Ich halte davon nichts, weil dadurch die Wahlrechtsgrundsätze ausgehöhlt werden können.

Ferner wäre der Manipulation durch Hackerangriffe Tür und Tor geöffnet.

eine alberne "Alternative".

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Die Entfernung zum Wahllokal kann ich nicht als Hinderungsgrund akzeptieren, zumindest nicht für die meisten Nichtwähler, da diese in der Regel extrem nah am Wohnort liegen. Eine Wahl per Internet wäre viel zu unsicher und könnte manipuliert werden. Das wäre erst denkbar, wenn man als Wähler anschließend überprüfen könnte, ob die eigene Stimmt richtig ausgewertet wurde (indem jeder z.B. eine anonyme Ziffernfolge hätte, unter der man nach der Wahl seine Stimme in der der Datenbank nochmal vergleichen könnte), aber das scheitert daran, dass es dann auch möglich gemacht werden könnte, Stimmen zu kaufen (da man so dem Käufer nachweisen könnte, dass man wirklich die von ihm beabsichtigte Partei gewählt hat).

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Kommentar von TUrabbIT
08.10.2016, 12:00

Außerdem ist es immer noch verdammt einfach zwei Datenbanken oder noch einfacher zwei Spalten zu machen. in der einen steht die Stimme die du wolltest, in der anderen was Übertragen wurde. Verdammt, man muss überhaupt nicht mal die Datenbank mit den Stimmen zur Auswertung nutzen, man kann irgendwelche Daten haben.

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