Waffenrechtsverschärfung in der EU Was würdet ihr davon halten, wenn das wirklich hier auch in Deutschland geschehen würde?

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11 Antworten

Servus,

meiner Meinung nach nur reine Panikmache und komplett sinnlos, vor allem für Deutschland da ihr eh eines der strengsten Waffengesetze europaweit, wenn nicht sogar weltweit habt.

Vor allem, warum sollte man Waffen verbieten, nur weil sie militärisch aussehen? Und eine halbautomatische Büchse mit Holzschaft wäre erlaubt, weil sie eben nach Jagdwaffe aussieht? Ich verstehe denn sinn dahinter nicht.

Das gleiche mit den Gas- und Schreckschusswaffen, man kann die nicht zu einer Scharfen Waffe umbauen, die sind für solche Gasdrücke wie sie bei Scharfer Munition auftreten einfach nicht ausgelegt. Ähnlich bei den Dekowaffen, wenn sie ordnungsgemäß deaktiviert wurden ist ein Rückbau so als würde man eine neue Waffe bauen.

Und bitte hört mit euren leidigen USA vergleichen auf, in Europa gibt es genug andere Länder mit relativ liberalen Waffengesetzen, und nur weil Waffen leichter zu bekommen sind, gibt es dort auch nicht andauernd Massenschießerei bzw Terroranschläge.

MfG

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Also wenn ich eine geladene Waffe auf den Tisch lege liegt sie nach 100 Jahren immer noch geladen dort und nichts ist passiert erst wenn ein Mensch sie in die Hand nimmt wird es gefährlich also verbietet doch die Menschen. Es gibt mehr Illegale Waffen als Registriete und dass sollte man einschränken.

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Wie immer: Gar nichts.

Seit einem Jahrhundert wird überall auf der Welt an Waffengesetzen rumverschärft, ohne das dies irgendwas irgendwo verbessert hätte. Man kann keine Menschen retten, in dem man unbescholtene Bürger wehrlos macht.

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Ich halte davon nicht viel. Allein bei uns gibt es im Landkreis ca. 2.500 WBK-Inhaber. Mit einem Vielfachen an Schusswaffen. Deutschlandweit sind es ca. 10 Millionen Schusswaffen. Die Anzahl der Vorkommnisse ist dagegen verschwindend gering, auch wenn jeder Vorfall medial präsentiert und ausgeschlachtet wird (natürlich für die Betroffenen schlimm). Danach verfällt jedesmal alles in einen kollektiven sinnlosen Aktionismus. Gewisse Restrisiken bleiben nun mal, egal was ich unternehme. Immer wieder bemühe ich den Straßenverkehr. Dort kommen jeden Monat in Dtl. im Schnitt 320 Menschen ums Leben. Davon schätze ich mal mind. 10% aufgrund vorsätzlicher, bedingt vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Taten. Das sind jeden Monat 32 Menschen, und keiner verlangt hier irgendeine Verschärfung...

Das deutsche Waffenrecht ist - sofern es souverän angewendet wird - völlig ausreichend. Über Details kann man sicher diskutieren, z. B. die halbautomatischen Look-Alikes von Vollautomatiken. Auch sind diese eher nicht im Schießsport oder bei der Jagd vertreten. Hier geht es nur um Besitz und haben wollen.


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Kommentar von ES1956
25.03.2016, 10:41

Also die Halbautomaten braucht keiner?

Zitat:
Als sie die Kommunisten geholt haben, 
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten geholt haben, 
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Juden geholt haben, 
hab ich nichts gesagt. Ich war ja kein Jude. Als sie mich geholt haben, war niemand mehr da der hätte etwas sagen können.

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Kommentar von ES1956
25.03.2016, 11:11

Ein Verbot der "Vollautomatik-Anscheinswaffen" ist genauso sinnlos wie jede andere Verschärfung. Wenn du das Zitat nicht verstehst, ersetze Kommunisten mit Halbautomaten usw. Deine Waffen mögen zuletzt übrig bleiben aber wenn nicht solidarisch den Anfängen entgegengetreten wird sind sie auch irgendwann weg.

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Davon halte ich gar nichts! Der einzige Effekt ist eine zusätzliche Gängelung der Bürger. Ein mehr an Sicherheit läßt sich dadurch nicht erreichen und mit Sicherheit kein Bombenanschlag verhindern.

Leider nutzen bestimmte Gruppen solche Ereignisse um ihre populistische Agenda etablieren zu können. Ich kann nur hoffen, daß uns dieser Wahnsinn erspart bleibt. Dabei blicke ich jedoch pessimistisch in die Zukunft, zumal wir uns in der Vergangenheit immer mehr einer Verbotsgesellschaft angenähert haben (nicht nur bezogen auf das Waffenrecht).

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Ich fände ein totales Waffenverbot am besten. Das geht alles noch nicht weit genug!

Diese Terroristen würden sich dann aber sowas von umschauen! Wenn die mit ihren mitgebrachten Kriegswaffen den nächsten Anschlag druchführen, dann wissen sie dieses Mal zu 100 %, dass sich auch niemand wehren kann.

Aber irgendwann werden die bestimmt müde und erschöpft vom Abschlachten sein und von allein aufhören.

Und ein Glück hatte in Paris kein einziger Bürger eine Schusswaffe um sich den Terroristen entgegen zu stellen! Das hätte gefährlich werden können!

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Kommentar von 8utterflyM3sser
12.04.2016, 22:48

haha ich dacht mir erst so : "oh nee..." aber dann...^^

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Dieses Vorhaben ist absolut schwachsinnig und wird die allgemeine Sicherheit in keinster Weise positiv beeinflussen. Ganz im Gegenteil...

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Nun...., wenn sie mit diesem Angriff auf den legalen Waffenbesitz in der EU nicht durchkommen, dann vielleicht mit dem nächsten oder übernächsten.

Da diese Leute  aus rein ideologischen Gründen was gegen so gut wie jeglichen legalen Waffenbesitzt haben sind sie da ziemlich hartnäckig.......

Frei nach dem Motto....: wenn man´s oft genug in verschiedenen Varianten probiert, klappts irgendwann vielleicht auch nur zum Teil mal.

Derartige Vorstöße gibt es demnach inzwischen fast schon in regelmäßigen Abständen.

Übrigens sind dabei auffallend oft Frauen federführend..., genau so auffallend oft sind sie zur Thematik dann auch ziemlich ahnungslos und ebenso oft natürlich auch komplett resistent gegen jeden Versuch von außen, ihnen die tatsächlichen Zusammenhänge sachlich zu erklären.

Da nicht ein einziges Land in der EU ein auffälliges Kriminalitätsproblem mit legalen Waffen hat müssen die Verbots-und Restriktionsbegründungen natürlich ein wenig fantasievoller gestaltet werden, aber allgemeines Bla...bla über Terror, Amok unsw. ebnet meist schon mal grob den Weg.

Aktuell war nun der Pariser Terroranschlag ein prima Aufhänger dafür, wieder einmal umfangreiche Einschränkungen und Verbote zu fordern, aber zu jeder dieser Forderungen muß man als erstes die Frage stellen....: Wo liegt der Sinn der Restriktion, bzw. wo ist der Handlungsbedarf....?

Es lohnt nicht, im Detail auf die Verbotsforderungen einzugehen, weil es schlicht keine vernünftige Begründung für weitere Restriktionen gibt.

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die eu komission die diesen vorschlag gemacht hat, hat längst zugegeben dass es nicht um terrorbekämpfung geht sondern darum den jägern sportschützen und sammlern die waffen abzunehmen!!! das ist eine absolute frechheit und beschneidung von bürgerrechten... wenn das durchkommt dann wird deutschland das auch umsetzen müssen (wir sind ja auch in der eu)!

die politiker wollen den rechtschaffenden bürgern die waffen abnehmen um schusswechsel zu vermeiden ... die europäischen bürger sollen nur als zielscheiben rumlaufen

das ist den politikern und den oberen 10.000-20.000 menschen egal da sie ihre ausnahmegenehmigungen haben

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Ja gute Idee, wenns nicht nur ein Papiertiger ist.

Die Philosophie der USA = jeden Bürger bewaffnen, finde ich falsch.

Ein einfacher Bürger kann sich wenns hart kommt gegen einen Terroristen eh nicht wehren, aber es gibt viele einfache Bürger die zum Terrorosten werden wenn sie nur leicht an Waffen kommen. ... außerdem natürlich die Unfälle nicht zu vernachlässigen.

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Kommentar von ES1956
25.03.2016, 10:31

Ein einfacher Bürger kann sich wenns hart kommt gegen einen Terroristen eh nicht wehren, 

Was hat das mit dem WaffG zu tun?

aber es gibt viele einfache Bürger die zum Terrorosten werden wenn sie nur leicht an Waffen kommen. ... 

Blödsinn

außerdem natürlich die Unfälle nicht zu vernachlässigen.

Wie das? Weil dann alle vorsichtiger fahren?

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Kommentar von Galgenvogel1993
25.03.2016, 13:12

"Ein einfacher Bürger kann sich wenns hart kommt gegen einen Terroristen eh nicht wehren"

Wenn man ihm die Mittel dazu verweigert natürlich nicht. Wenn ein Bürger hingegen bewaffnet ist, hat er Chancen, siehe das St. James Church Massaker. Dort betraten 4 mit Sturmgewehren und Granaten bewaffnete Terroristen eine Kirche in Südafrika und feuerten in die Menge. Aufgehalten wurde der Angriff von Charl van Wyk, der auf die Angreifer mit einem .38er Revolver schoss.

Gibt es Garantien? Nein, das behauptet auch keiner. Aber wenn du den Leuten die Chance nimmst, sich zu wehren, musst du dich auch nicht wundern, wenns nicht klappt. Oder ist für dich die Aussicht schlimmer, bei der Verteidigung deines Lebens zu sterben, als einfach wehrlos erschossen zu werden?

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Die Sache an sich ist schon OK, der vorgeschobene Anlass idiotisch.

Hier viel wichtiger wäre die Eindämmung der unzureichen gesicherten Aufbewahrung von Waffen zuhause.

Sportschützen müssen keine Waffen mit sich herumtragen, es würde völlig genügen, sie gesichert im Haus des Clubs aufzubewahren.

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Kommentar von ES1956
25.03.2016, 15:49

Hast du ein paar Jahre verschlafen?

Hier viel wichtiger wäre die Eindämmung der unzureichen gesicherten Aufbewahrung von Waffen zuhause.

Das ist längst gesetzlich geregelt.

Sportschützen müssen keine Waffen mit sich herumtragen, 

das dürfen sie auch nicht ?!

es würde völlig genügen, sie gesichert im Haus des Clubs aufzubewahren.

Das will nicht einmal der Gesetzgeber weil die Gefahr viel zu groß wäre dass sehr viele Waffen auf einmal in falsche Hände gelangen.

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Kommentar von grubenschmalz
25.03.2016, 20:53

Wir haben kein "Clubhaus"

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