Frage von antwortbitteja, 482

Waffenphobie der Deutschen?

Wieso haben die Deutschen so eine Angst vor Waffen? Es wird um alles ein Drama gemacht wie z.B. um Schreckschusswaffen und Teleskopschlagstöcken. Armbrüste kann man komischerweise ab 18 in der Öffentlichkeit frei führen, erwerben und besitzen.

Mein Sohn (m,15) hat sich Pfefferspray gekauft und mit in die Schule genommen (nicht ausgepackt). Es wurde sofort konfisziert, obwohl mein Sohn den Lehrern die rechtliche Situation erläuterte. Ich musste es sogar abholen kommen.

Woher kommt diese Waffenphobie der Deutschen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RicSneaker, 166

Die Waffenphobie entsteht wahrscheinlich größtenteils durch die Medien. Jeden Tag kommen Meldungen, welcher Unfug mit Waffen betrieben wurde. Das prägt sich ein und der Durchschnittsdeutsch entwickelt Angst vor Waffen. Man sollte keine Angst, sondern Respekt vor Waffen jeglicher Art haben. Wie hier schon gesagt, sind eher die Personen gefährlich, die mit Waffen hantieren. Man kann einem Menschen nicht in den Kopf gucken und weiß nicht, welche Absicht er mit einer Waffe verfolgt. Viele wollen sich zur Selbstverteidigung irgendeine Waffe anschaffen, doch es gibt eben auch jene Vollid*oten, die damit Mist bauen. Das treibt die ganze Sache mit den Waffen immer weiter in den Dreck. Ich finde, bezüglich Messer/Hieb- und Stoßwaffen, könnte das WaffG ruhig etwas lockerer sein. Aber bei Schusswaffen halte ich das WaffG für angemessen. Es ist recht schwer an eine Waffe (legal) heranzukommen und sie in der Öffentlichkeit führen zu dürfen ist für normal Sterbliche so gut wie unmöglich. Das ist aber mMn auch richtig so. Ich würde auch keinen ungeschulten Menschen mit Waffe am Gürtel trauen ;) Da ist es schon nicht schlecht, wenn man vorher mit der Technik und dem Umgang der Waffe vertraut gemacht wird und natürlich regelmäßig alles überprüft wird.

PS: Ich stelle selbst Messer her und wenn ich dies jemandem erzähle, wird man oft angeguckt, als ob man jede Sekunde amok laufen könnte ;)

Kommentar von Bitterkraut ,

Genau, erstechen ist allemal besser als erschießen - willst du das damit sagen?  Ich glaub, du hast den Schuß nicht gehört.

Kommentar von RicSneaker ,

"Ich glaub, du hast den Schuß nicht gehört."

Willst du damit sagen, dass du amoklaufen willst? ;)

Man kann immer sehr viel Mist interpretieren und, wenn hier einer den Schuss nicht gehört hat, dann wohl du. Man sollte auch verstehen, dass Waffen nicht gefährlich sind, solange man damit vernünftig umgeht. Ebenfalls sind Messer (zumindest nicht alle) keine Waffen, sondern alltägliche Werkzeuge. Das hat überhaupt nichts mit abstechen zu tun. Wir können dir ja mal Kochmesser, jegliche andere Messer und alle Arten von Scheren wegnehmen... Mal gucken, wie sicher du dann bist und was du ohne das alles machst ^^


Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, alltägliche Werkzeuge wie Butterflys, ohne die kommt man ja im Alltag kaum zurecht...

Und doch, ich hab schon Schüsse gehört. ich bin auch schon mit Waffen bedroht worden, allerdings nicht in Deutschland. Du weißt gar nichts. Du weißt nicht, was du redest.

Kommentar von RicSneaker ,

Bitte lesen... "[...] Messer (zumindest nicht alle)"

Die anderen Messer, die laut meiner angedeuteten Eingrenzung als Waffe gelten, sind natürlich Waffen und somit nur eingeschränkt erlaubt oder ganz verboten.

Kommentar von henzy71 ,

Kochmesser habe ich auch zu hause klar. Gehört ja auch in jeder gut sortierten Küche, aber nicht ins Klassenzimmer. Da hat es nichts zu suchen!!!! Und letzteres gilt nicht nur für Kochmesser, sondern auch für Pfefferspray, Schlagstöcke, Schußwaffen und so weiter und so fort!!!!

Kommentar von GerhardRih ,

Messer und Stosswaffen sollten nach deiner Meinung lockerer gemacht werden, ist ja klar. ist dein Geschäft. ich trage lieber meinen Revolver. sollten die kW leichter zu kaufen sein. hat jemand Vorlieben? überlegt erst bevor hier so ein Stuss geschrieben wird. .....

Kommentar von RicSneaker ,

Kommt immer auf die Kreise an, in denen man verkehrt. Ihr beiden seid wohl keine Messerliebhaber, dennoch gibt es eine breite Masse dieser Leute. Kann ja sein, dass ihr dagegen eine Abneigung habt, sowie ich vielleicht eine Abneigung gegen Vorlieben von euch habe. Und ich kann es nicht verstehen, wie man Messer (die ich in erster Linie als Werkzeuge sehe) mit Schusswaffen vergleichen kann. Aber naja... für euch sind es beides tödliche Waffen. An dieser Meinung kann wahrscheinlich weder ich, noch jemand anderes etwas ändern. Hier treffen zwei verschiedene Meinungen aufeinander, die auf beiden Seiten wohl Anhänger finden aber es hat wenig Sinn hier noch weiter zu diskutieren.

Kommentar von GerhardRih ,

für mich ist die Schusswaffe ein Werkzeug. ich arbeite auch mit dem Messer. beides soll und ist tötlicher. sicher mit dem Messe kann ich auch leckere Wurst schneiden. aber dafür brauche ich erst die Waffen

Kommentar von RicSneaker ,

Gut, aber ich denke, dass eine Schusswaffe weniger ein Werkzeug ist, als ein Messer. Ich nutze Messer hauptsächlich für alltägliche Arbeiten, Gartenarbeit und Bushcraft. Ohne Messer geht da wenig. Klar sind es natürlich legale Messer, da die illegalen größtenteils wirklich nur als Waffe verwendet werden können. Aber diese hab ich in unserer kleinen Diskussion hier gar nicht miteinbezogen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, klar, Gartenarbeit und Bushcraft, besonders in den Städten und Problemvierteln, und natürlich in Schulhöfen, da ist beides ja Alltag.  Deine Argumente werden absurd.

Warst du schon mal in einem Land, wo jeder bewaffnet ist? Hast du die geringste Vorstellung, was für ein Klima in solchen Gesellschaften herrscht? Ich glaube nicht, du wüdest dir in die Hosen machen..

Kommentar von RicSneaker ,

"besonders in den Städten und Problemvierteln, und natürlich in Schulhöfen"
Nur schade, dass ich ländlich und somit nicht wirklich nahe des Stadtzentrums wohne. Und ich denke die meisten Messerfreunde verwenden Messer nicht, um irgendwen in "Problemvierteln" auszurauben oder abzustechen, sondern ähnlich wie ich. Das sind nämlich genau diese Leute, die den Ruf von Messern/Waffen in den Dreck ziehen, weil sie damit nur Unfug machen. Nur, weil über diese möchtegern-Gangster eher Schlagzeilen und negative Meinungen kommen, heißt es nicht, dass alle Leute Messer "missbrauchen".

Nein war ich noch nicht aber ich weiß nicht, warum du das als Argument gegen mich verwenden willst, wenn ich oben selbst geschrieben habe, dass es nicht gut ist, wenn Leute Umgang mit Waffen haben, obwohl sie darin nicht geschult sind. Ich finde das auch nicht prickelnd, dass man zB. in den USA leichter an eine Waffe rankommt, als in Deutschland und jeder damit rumrennt. Da versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin nur der Meinung, dass Waffen nicht gefährlich sind, wenn man weiß mit ihnen umzugehen. Dass das alle Leute können, habe ich nicht gesagt.

Kommentar von Bitterkraut ,

erst wenn man weiß, wie man mit ihnen umzugehen hat, werden sie gefährlich. Du weißt wirklich gar nix.

Kommentar von RicSneaker ,

Jap, alle Leute mit Messern und Schusswaffen sind gefährliche Killermaschinen. Ich sehe wenig Sinn darin, diese Diskussion hier weiterzuführen. Wir haben zu verschiedene Meinungen. Ich verstehe zwar, dass du gegenüber Waffen kritisch bist aber, dass man dann direkt alle Menschen über einen Kamm scheren muss... Ich denke du beziehst die Diskussion hier zu sehr auf Amerika oder sonst ein Land, in dem viele Leute bewaffnet sind.

Kommentar von Tuehpi ,

Warst du schon mal in einem Land, wo jeder bewaffnet ist? Hast du die geringste Vorstellung, was für ein Klima in solchen Gesellschaften herrscht?

Allerdings. 

Und die Waffen sind Symptom, nicht Ursache, der Probleme.

Du scherst legal und illegalen Waffenbesitz über einen Kamm. Und das ist einfach daneben. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Und du verstehtst das Thema nicht. Und angesprchen warst du in dem zitierten Kommi auch nicht.

Und mir ist es ganz egal, ob ich mit einer legalen oder einer illegalen Waffe erschossen werde - und anderen dürfte das ähnlich gehen.

Fettdruck ist bei einem Zitat übrigens nicht angebracht, dafür gibts die Zitatfunktion.

Kommentar von Tuehpi ,

Fettdruck ist bei einem Zitat übrigens nicht angebracht, dafür gibts die Zitatfunktion.
Ja, wenn die mal vernünftig funktionieren würde. Und, vor allen Dingen, auf Mobilgeräten verfügbar wäre. Aber hey, jetzt hastes mir aber gegeben.

Und mir ist es ganz egal, ob ich mit einer legalen oder einer illegalen Waffe erschossen werde - und anderen dürfte das ähnlich gehen.

Ja. Mir wäre das auch egal. Nur, legale Schusswaffen spielen so gut wie gar keine Rolle bei Straftaten. Wenn du rumkrakeelen willst, mach dich für eine Intensivierung der Grenzkontrollen stark. DA kommen nämlich die Waffen her über die du besorgt sein solltest. 

Kommentar von henzy71 ,

Wie hier schon gesagt, sind eher die Personen gefährlich, die mit Waffen
hantieren. Man kann einem Menschen nicht in den Kopf gucken und weiß
nicht, welche Absicht er mit einer Waffe verfolgt. Viele wollen sich zur
Selbstverteidigung irgendeine Waffe anschaffen, doch es gibt eben auch
jene Vollid*oten, die damit Mist bauen.



Richtig. Mit welcher Absicht nimmt jemand eine Waffe (wie auch immer geartet) mit in die Schule? Gegen WEN muss er sich in der Schule verteidigen? Eine Waffe zur Selbstverteidigung ein zu setzen sehe ich im Übrigen auch sehr kritisch. Man darf sich selbst verteidigen. Ganz klarer Fall von Notwehr. ABER Notwehr muss immer verhältnismäßig sein und bei der Verteidigung mit einer Waffe (Messer, Stoß- oder Schußwaffe ganz egal) sind wir sehr schnell bei einer gefährlichen Körperverletzung. Das geht dann über die Selbstverteidigung weit hinaus. Also wo ziehst du da die Grenze? Tja Herr Richter, ich wollte dem Angreifer das Messer in den Oberschenkel stechen - hat leider nicht ganz geklappt. Ist jetzt im Brustkorb gelandet. Der Angreifer ist jetzt Tot..... dumm gelaufen.....

Kommentar von RicSneaker ,

Ich gebe meinem Vorposter recht, dass es bei einer richtigen Notwehr, wo es um Leben und Tod geht, keine Verhältnismäßigkeit gibt. Bei Anpöbeleien und Belästigungen ja... Da sticht man den Gegner am besten nicht direkt ab aber ich glaube du verstehst das ganze Bohei hier falsch... Es geht nicht um das Führen von Messern, Hieb und Stoßwaffen oder Schusswaffen in der Schule sondern, in Anführungszeichen, "nur" Pfefferspray. Das tötet das Gegenüber nicht, sondern sorgt nur für eine begrenzte Einschränkung  der Sicht. Somit hat man einfach zeit abzuhauen, weil der Gegner erstmal kampfunfähig ist. Es geht doch nicht darum, den Feind bei Selbstverteidigung direkt umzubringen, sondern ihn daran zu hindern das eigene Leibeswohl herabzusetzen.

Kommentar von DrCyanide ,

Es gibt KEINE Verhältnismäßigkeit bei Notwehr. Die Notwehrhandlung muss ERFORDERLICH und GEEIGNET sein den gegenwärtig bestehenden Angriff zu beenden. Das kann durchaus auch die Tötung des unbewaffneten Angreifers mit einer Waffe sein, wenn dieser beispielsweise körperlich haushoch überlegen ist. Niemand muss sich selbst in Ungewisse Gefahr begeben, wenn er sich verteidigt!

Antwort
von kiniro, 172

Woher kommt deine Neigung zur Verallgemeinerung?

Noch nichts von Wörtern wie

  • manche
  • einige
  • viele
  • wenige
  • ein paar

gehört?
Die würden deine Behauptung nämlich relativieren.

Übrigens habe ich eine Phobie vor Leuten, die alle undifferenziert über einen Kamm scheren.

Kommentar von Hardware02 ,

Ja, ganz genau!

Antwort
von hydrahydra, 141

Orlando, Sandy Hook, Littleton... alles Orte, an denen Massaker stattfanden, weil Leute zu leicht an Waffen kamen... Reicht das nicht als Grund?

Kommentar von antwortbitteja ,

Diese Waffen wurden in den USA illegal erworben. Das gleiche ist auch in Deutschland möglich.

Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, dann wären auch tägliche Massaker möglich, red doch mal mit den anderen Eltern, die freuen sich bstimmt über deine Idee, wenn die Kids sich alle bewaffnen.

Kommentar von hydrahydra ,

Der Attentäter aus Orlando hat seine Waffe legal erworben.
http://www.nbcnews.com/storyline/orlando-nightclub-massacre/omar-mateen-probed-t...

Kommentar von antwortbitteja ,

Es wird immer Leute geben, die durchdrehen. Hätten die Schwulen in der Bar Waffen gehabt, wär das Massaker nicht passiert. Die meisten Terroranschläge werden aber mit illegal erworbenen Waffen verübt.

Kommentar von hydrahydra ,

"Es wird immer Leute geben, die durchdrehen." - Richtig. Und eben deshalb sollten die nicht auch noch ohne Probleme an Waffen kommen können.

"Hätten die Schwulen in der Bar Waffen gehabt, wär das Massaker nicht passiert." - Falsch. Hätte der Killer keine Waffe gehabt, wäre das Massaker nicht passiert.

Abgesehen davon hast du eben noch den Bullshit verbreitet, die hätten ihre Waffen alle illegal bekommen. Das ist Bullshit.

Kommentar von Bitterkraut ,

Für Leute und Trolle, die ihren 15-jährigen mit Pfefferspray zur Schule schicken,  reicht das offenbar nicht.

Kommentar von DrCyanide ,

Der normale Bürger besorgt sich aber keine illegale Waffe. Wenn er aber legal Waffen zur Verfügung hat kann er sich auch gegen Kriminelle verteidigen. Da gibt es keine Diskussion!

Antwort
von Meandor, 82

Der Zweck von Waffen ist das Töten oder zumindest das Verletzten von Menschen.

Deutschland und Europa haben Jahrhunderte lang dafür gearbeitet, dass man sich frei bewegen kann, ohne damit rechnen zu müssen, dass einen selbst jemand töten oder verletzten will.

Warum brauchen wir dann Waffen in zivilen Händen?

Kommentar von DrCyanide ,

Um sich gegen die Menschen wehren zu können die einen verletzen oder töten wollen. Mittlerweile muss man nämlich sehr wohl damit rechnen.

Kommentar von VortexDani ,

Ich denke vor allem bis zur heutigen Zeit musste man damit immer bisher rechnen ^^ das mittlerweile erübrigt sich meiner Ansicht nach - je nachdem wie oft man Poblemzonen durchquert, inwiefern man mit potentiell gefährlichen Tieren zu tun hat (auch Menschen ^^) oder wie nun mal die Kausalität einem Kriminelle über eine Begegnung führt ist das schwierig für die Allgemeinheit einzuschätzen - klar ist: in Zeiten der Not, v.a. Arbeitslosigkeit steigt das Gewaltpotential, auch wird durch Zuwanderung von Leuten mit bestimmten Kulturllen Differenzen bestimmt subjektiv Kriminalität ansteigen, der Prozentsatz der Zugewanderten müsste aber eemittelt werden um Veränderungen festzustellen - ich bin zuversichtlich, dass man viel zu oft und zu viel irrationalen evolutiv bedingt nützlichen Ängsten unterliegt - das heißt nicht, dass man keinen gesunden Menschenverstand mehr nutzen soll, wer die eigene Situation kennt kann dementsprechend durch Antizipation vorsorgen, trotzdem sollte man es nicht auf den Großteil der Lsndesbevölkerung extrapolieren - genause wie nun mal die Angst vor Waffen unberechtigt und berechtigt ist, je nach Situation ;)

Kommentar von Meandor ,

Wo denn?

Und vor allem, was bringt es. Nach dem Ende meiner Schulzeit war ich zwei Mal mit gewalttätigen Situationen konfrontiert und ein Mal war ein Messer im Spiel.

Was glaubst Du, was die Gewalttäter machen, wenn sie rechnen müssen, dass ihre potentiellen Opfer bewaffnet sind? Richtig, sie bewaffnen sich mehr. Und irgendwann sind nur noch bewaffnete da, und sowohl Gewalttäter als potentielles Opfer haben Angst um ihr Leben und werden dann versuchen zuerst zu schießen.

Waffen machen nichts besser.

Jeder der mal in eine Schlägerei verwickelt war, weiß das. So ein Schlagabtausch ist eine böse Sache, tut weh und kann Spätfolgen haben, aber sobald der erste mit einer Dachlatte, einem Baseballschläger oder einem Messer auftaucht, dann eskaliert die Sache.

Ich will mir nicht vorstellen, wie die Sache ausgeht, wenn irgendeiner auf die Idee kommt eine Schußwaffe zu ziehen.

Kommentar von Kronos007 ,

"Der Zweck von Waffen ist das Töten oder zumindest das Verletzten von Menschen."

Genau solche Vorstellungen sind der Grund für Waffenphobie. Tatsächlich ist eine Waffe nur ein mechanischer Gegenstand. Der Nutzer entscheidet, ob er sie zur Jagd, für den Sport, zur Selbstverteidigung oder eben für kriminelle Zwecke einsetzt.

Kommentar von Meandor ,

Für den Sport gibt es Sportwaffen, die ein Sportschütze erwerben kann.

Für die Jagd, gibt es Jagdwaffen, die ein Jäger frei erwerben kann.

Kriminelle sind kriminell und erwerben die Waffen auf kriminelle Weise.

Wer eine Waffe zur Selbstverteidigung erwirbt, will in der Lage sein einen Angreifer zu töten oder zumindest zu verletzen. Wer mit einer Waffe nur erschrecken will, dem reicht eine freie erhältliche Schreckschusswaffe.

Wenn Du niemanden töten willst, dann kannst Du die Werkzeuge bereits jetzt erwerben.

Kommentar von DrCyanide ,

Ich gebe offen zu dass ich in der Lage sein möchte einen Angreifer notfalls töten zu können.

Antwort
von Bitterkraut, 143

Ich hab keine Angst vor Waffen, ich hab Angst vor Menschen die mit solchen Waffen rumlaufen.

Dein Sohn hat dem Lehrer die rechtliche Sitation erläutert - lol. Die rechtliche Situation ist die, daß der Lehrer das Hausrecht hat in diesem Fall. Bei mir kämst du auch nicht mit Pfefferspray rein.

Kommentar von Tuehpi ,

Ich hab keine Angst vor Waffen, ich hab Angst vor Menschen die mit solchen Waffen rumlaufen.

Diejenigen die mit "solchen" Waffen herumlaufen auch. Das ist ja der Trick bei der Sache. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Und ich hab noch mehr Angst vor Leuten, die Kinder mit Pfefferspray auf die Straße schicken.

Kommentar von RicSneaker ,

Jap, du lässt deine Kinder lieber vergewaltigen und entführen, anstatt ihnen vernünftig beizubringen, dass dies ein Mittel für die äußerste Notsituation ist.

Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, und wie erkennt der 15-jährige, daß es eine äußerste Notsituation ist? Und glaubst du, daß er dann noch sein Spray rausholen und auspacken und die Windrichtung prüfen kann? Glaubst du, die Zeit hätte er in einer "äußersten Notsituation"

Kommentar von Tuehpi ,

Dafür gibt's im Zweifel pfeffergel.

Ansonsten, was schlägst du denn für Alternativen vor? 

Und wie das der 15jährige erkennt? Das wird er in Zweifel schon. Oder möchtest du jedem 15 jährigen die Fähigkeit absprechen zu erkennen wenn er angegriffen wird und keine Chance hat weg zu laufen? 

Jetzt wirds aber ARG dünn, Bitterkraut. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich schlage wegrennen vor un dzwar, bevor es zu äußersten Notsituation kommt, Glaub mir gegen einen entschlossenen Verbrecher richtet ein Kind auch mit Pfefferspray nix aus.

Wenn es nach dir ginge, müßten wir ja alle kinder vom Kindergartenalter an  mit Waffen ausrüsten.

Kommentar von Tuehpi ,

Pfefferspray ist doch recht effektiv darin Zeit zum Weglaufen zu verschaffen. 

Und nein, es muss nicht jedes Kind mit Waffen ausgestattet werden. Es geht darum die Entscheidung eines Vaters das zu tun zu respektieren anstatt ihn dafür anzugehen oder gar die Fähigkeit abzusprechen Kinder groß zu ziehen. Denn es GIBT gute Gründe das zu tun. Das lässt sich einfach nicht weg diskutieren. 

Meine Güte, es gab 2014 über 500.000 polizeilich bekannte Fälle von vorsätzlicher Körperverletzung. Gegenüber 300.000 Verkehrsunfällen mit verletzten. Und trotzdem schnallst du dich im Auto an und währest den Fragesteller sicher angegangen wenn er hier gefragt hätte warum es falsch ist das er nicht darauf besteht das sein Sohn sich anschnallt. 

Ablehnung von Gewalt in allen Ehren, aber gesunder Menschenverstand ist auch nicht zu verachten. 

Kommentar von Tuehpi ,

Und ich hab ein bisschen Mitleid mit Leuten die nicht akzeptieren wollen das es sehr sehr kranke Menschen auf der Welt gibt und Gewaltverbrechen nicht nur im Sonntäglichen Tatort gibt und nicht nur Menschen passiert die sowieso schon einen gemeinhin als Unmoralisch gesehenen Lebenswandel haben. 

Antwort
von Malheur, 167

Dein Sohn hat also Angst auf dem Weg zur Schule und in der Schule auf Tiere (von menschlichen Affen abgesehen) zu stoßen, die er sich mit Pfefferspray (aka Tierabwehrspray) vom Leibe halten muss? Ich hab ja keine Ahnung, in was für einer Gegend ihr lebt, dass das notwendig wäre.

Waffenphobie? Nein. Für mich ist das völlig rational. Waffen gehören nicht in den Alltag.

Kommentar von antwortbitteja ,

Nein, mein Sohn besitzt das Tierabwehrspray, um sich gegen Menschen zu verteidigen.

Kommentar von Malheur ,

Dann könnte das rechtlich aber problematisch werden.

Kommentar von henzy71 ,

Gegen welche Menschen denn? Die bösen bösen Lehrer??

Kommentar von Bitterkraut ,

Nö, gegen Vergewaltiger und Kinderschänder - bis der dann sein Spay ausgepackt hat und die Windrichtung geprüft hat... da ist alles schon gelaufen.. Außerdem vergreifen sich Kinderschänder nicht an 15-jährigen.

Kommentar von DrCyanide ,

Man darf in einer Notwehrsituation alles einsetzen was geeignet ist um den Angriff abzuwehren. Warum sollen Waffen nicht in den Alltag gehören?

Kommentar von henzy71 ,

Weil das Einsetzen von Waffen (egal welcher Art) meist mehr Schaden verursacht als nur das Abwehren eines Angriffs. Damit sind wir dannn bei gefährlicher Körperverletzung. Und sie sollen nicht in den Alltag gehören, weil auch die Angriffe, gegen die man sich verteidigen möchte, nicht in den Alltag gehören!!!!!!

Kommentar von DrCyanide ,

Lieber begehe ich eine gefährliche Körperverletzung als Selbstbildnis Koma zu liegen oder schlimmeres. Ah, das ist natürlich eine Logik: Man braucht sich nicht wirksam verteidigen zu können, weil laut Gesetz darf einen ja auch niemand angreifen! Das ist mit Abstand der größte und ideologisch verblendetste Schwachsinn den ich seit langem lesen musste...

Kommentar von henzy71 ,

keiner hat gesagt, dass man sich nicht wirksam verteidigen können muss, oder wer hat das wo behauptet?? Eine wirksame Verteidigung kann auch bestehen aus Flucht oder Hilfe von Dritte, Auftreten in Gruppe o.ä. sein. Wirksame Verteidung und Waffenbesitz sind zwei Paar Schuhe. Das eine hat nur bedingt was mit dem anderen zu tun.

Dass man laut Gesetz nicht angegriffen werden darf ist eine Tatsache. Das dies den Angriff nicht verhindert, habe ich auch nie und nimmer behauptet. Der Angriff gehört nur nicht zum Alltag. Das ist ganz was anderes. Wer lesen kann und versteht was er liest, ist klar im Vorteil.

Expertenantwort
von uni1234, Community-Experte für Recht, 118

Nur eine kurze Verständnisfrage: Wenn er es nicht ausgepackt haben soll, wie kam die Lehrerin dann auf die Idee das einzusammeln?


Kommentar von antwortbitteja ,

Vor der Arbeit (die Lehrerin hat eine komische Angewohnheit) sammelt die gute Frau die Handys ein und diese befinden sich meistens in der Tasche: wie das Spray!

Kommentar von Bitterkraut ,

Ach, der Lehrer schaut in alle Teschen - das ist "einsammeln"? Geh woanders trollen.

Kommentar von kiniro ,

Nach ein paar Sekunden das dazu gefunden:

http://www.stern.de/tv/was-lehrer-nicht-duerfen--sanktionen-gegen-schueler-und-i...

(...)Darf der Lehrer meine Tasche kontrollieren?

"Nein, auf gar keinen Fall. Selbst wenn sich Drogen, Zigaretten oder Alkohol in der Tasche eines Minderjährigen befinden sollten. Auch das darf nur die Polizei", so Dallan. Und Fernando ergänzt: "Das ist ganz klar Privatsphäre, da hat der Lehrer nichts zu suchen."

(...)

Antwort
von kubamax, 162

Die Deutschen haben keine Waffenphobie sondern ein Anliegen, dass keine Verrohung der Gesellschaft eintritt. Europa hat einige hundert Jahre darum gekämpft, dass das demokratisch kontrollierte Monopol der exekutive Gewalt beim Staat bleibt und Gewalt nicht durch Einzelne die individuellen Freiheiten der Bürger einschränkt.

Kommentar von DrCyanide ,

Nur haben wir leider keine Demokratie und der Staat kann seine Bürger nicht mehr schützen.

Kommentar von kubamax ,

Blablabla

Kommentar von VortexDani ,

Demokratir haben wir schon, leider nur nicht ganz so wie man das gerne hätte - die USA zählt auch als Demokratie - in vielen Bereichen sind wir da fortschrittlicher :)

Aber es wird wohl nie oder zumidest in absehbarer Zeit eine perfekte Staatsform geben, ungerechtigkeiten, Machtmonopole etc. 

bei direkter Demokratie kann es durch wenig Know How in spezialisierten Fällen im sozialen, Wissenschaft etc. zu "schlechten" Entscheidungen gegenüber Minderheiten oder anderen Länderm kommen und im Laufe der Zeit such für das eigene Land

- mit genug implementierten Sicherheitsmechanismen (am meisten Bildung und eine geteilte Vorstellung von Recht, Freiheiten und Hilfsbereitschaften) könnte auch eine 100% direkte Demokratie gut laufen - leider sind  natürlich bedingte Urtriebe wie Ängste, Egoismen etc. der hauptsächliche Bremsfaktor einer solchen Entwicklung und ich kann mir selber an die Nase fassen, jeder hat ja das Recht zu entscheiden wie viel ersich um wen kümmert und was er für gerechtfertigt hält im Bezug auf Hilfestellung ;)

Kommentar von DrCyanide ,

Damit hast Du Deine Antwort sehr treffend zusammengefasst.

Antwort
von vitus64, 134

Hier hat zum Glück nicht jeder, der gerade durchdreht, eine Waffe zur Verfügung.

Was will man in der Schule mit Pfefferspray?

Kommentar von kiniro ,

Dem langweiligen Unterricht etwas mehr Würze geben?!?

Kommentar von DrCyanide ,

Was zur Hölle geht dich das an?

Antwort
von Hardware02, 144

Du hast da etwas nicht verstanden. Phobie = Angst. Aber nicht alles, was man ablehnt, lehnt man aus Angst ab, sondern manchmal ist es einfach eine vernünftige Entscheidung. 

Daher finde ich deine Frage unverschämt.

Kommentar von RicSneaker ,

Naja... ich denke aber auch, dass sehr viele Leute sich in Gefahr sehen, sobald sich eine Waffe in ihrem Umfeld befindet. Daraus wird man schon eine gewisse Angst ableiten können.

Kommentar von DrCyanide ,

Und ich finde deine Gutmenschenantwort unverschämt.

Kommentar von Bitterkraut ,

Wenn man  sich nicht beaffnen will  ist man ein Gutmensch? Ist das ne neue Beleidigung?

Kommentar von DrCyanide ,

Nein, aber dann wenn man anderen Menschen aus ideologischer Verblendung heraus vorschreiben will was sie zu tun und zu lassen haben und wie sie leben sollen. Du musst dich ja nicht bewaffnen. Aber anderen Menschen das Recht auf effektive Verteidigung absprechen zu wollen ist typisches widerliches Gutmenschentum!

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