Frage von HenrikRoegge, 354

Sollte man die Waffengesetze in Deutschland lockern in schwierigen Zeiten?

Donald Trump meinte vor kurzem, dass eine bewaffnete Gesellschaft in Paris leicht mit den Terroristen fertig werden würde. Die neuen Umstände und die zügellose Einwanderung von potenziellen Terroristen unter den Hilfesuchenden wird potenziell in weiteren Städten Gefahr aufkommen lassen.

Unter diesen Umständen, macht bei der Umfrage mit.

Antwort
von asjdkfl, 199
Alles so lassen wie es ist

Was ich bisher über Donald Trump gelesen hab, war alles andere als positiv. Der Typ gibt in Interviews Macho-Sprüche ab und hat scheinbar keine Ahnung, wovon er eigentlich labert. Kann sein, dass ich mich in diesem Punkt irre, aber das ist der Eindruck, den er auf mich macht. Eine Lockerung der Waffengesetze bringt außerdem viele Risiken mit sich, die man nicht unterschätzen sollte.

Stell dir vor, du hättest eine Schusswaffe und da wären 2 Terroristen. Beide würden mit dem Rücken zu dir stehen. Würdest du schießen? Also ich nicht. Du könntest möglicherweise einen Treffen (ob du in der Situation die Nerven bewahren würdest und dich genug konzentrieren könntest um gut zu zielen ist fraglich), der Andere würde vom Geräusch aber auf dich aufmerksam werden und auf dich schießen. Wahrscheinlich wärst du dann tot. Falls du eine Waffe hättest und ein Terrorist das sehen würde, wärst du tot bevor du danach greifen könntest.

Wenn mehr Leute eine Schusswaffe erwerben könnten, würden sie das möglicherweise tun, aber trotzdem könnten viele nicht damit umgehen, das wäre auch sehr gefährlich. Würde jemand mit einer Waffe in Panik geraten, wäre es leicht möglich dass er schießen würde und dass unschuldige Leute getroffen werden würden.

In so einer Situation wie in Paris ist es meiner Meinung nach das klügste, nicht aufzufallen. Zum Beispiel indem man sich versteckt oder indem man so tut als wäre man tot, das würde einem am ehersten das Leben retten. Man sollte sich klar sein, Terroristen würden einen umbringen ohne zu zögern, man hätte keine Chance gegen die. Wenn man auch nur den kleinsten Brösel an Intelligenz besitzt (und nicht völlig lebensmüde ist) würde man nichts tun was die provoziert oder auf einen aufmerksam macht.

Antwort
von Ninombre, 269
Alles so lassen wie es ist

Terrorabwehr durch lockere Waffengesetze?? Selbst in Paris hätte es doch nicht wirklich etwas gebracht. In ein Konzert bzw. Veranstaltungen wie einem Fußballspiel darf man auch in den USA keine Waffen mitführen. Da hätte ein lockeres Waffengesetz keinen Unterschied gemacht und die Vorstellung, dass dann irgendwer zu seinem Auto läuft, die Knarre zückt und die Terroristen niederschießt, ist für mich absurd. Absurd mit einer Pistole gegen vollautomatische Waffen anzutreten und absurd, dass i.d.R. ungeübte Schützen mal eben die Terroristen zur Strecke bringen. Warst Du mal auf einem Schießstand? Da geht es auf gerade mal 25m, es gibt kein Zeitdruck, keine Hektik und selbst da braucht es ein Mindestmaß an Training, um die Scheibe überhaupt zu treffen - ganz zu schwiegen von einem sauber platzierten Schuss. Ein x-beliebiger Waffenbesitzer, der völlig in Stress und Panik ist, erschießt bei einer solchen Aktion eher versehentlich andere Zivilisten.

Über die Nachteile, wen jeder bewaffnet herum marschiert (Unfälle, Überreaktionen, Kollateralschäden) wurde ja schon genug geschrieben.

Kommentar von PatSich ,
Vorstellung, dass dann irgendwer zu seinem Auto läuft, die Knarre zückt und die Terroristen niederschießt, ist für mich absurd.

Absurd aber schon passiert. Angriff auf Schule, Schüler mit Maschinenpistole und Schutzweste in Schule erschießt einige Menschen.

Zwei Schüler flüchten, laufen zu ihrem Auto holen ihre Waffen die sie in der Schule nicht führen dürfen und erschießen den "Attentäter".

In den USA....google.

Kommentar von PatSich ,

Übringents auch schon in Israel und Afrika passiert. Garnicht mal so unähnlich wie in Paris. Zwei Angreifer mit automatischen Waffen eröffnen Feuer auf Passanten, die beiden "Terroristen" wurden in Sekunden von Passanten erschossen. Anschlag ende....nur einige wenige Tote. Anstatt hunderte...

Antwort
von Jo3591, 229
Alles so lassen wie es ist

Was will man schon mit einer Pistole gegen einen Wahnsinnigen Islamisten ausrichten, der mit einer AK-47 wild um sich schießt?

Kommentar von DrCyanide ,

Naja, also ein sauberer Treffer reicht. Da langt die Pistole und es braucht keine AK.

Antwort
von kami1a, 305
Alles so lassen wie es ist

dass eine bewaffnete Gesellschaft in Paris leicht mit den Terroristen fertig werden würde

Wie in Amerika. Und dann erschießen sich die Menschen gegenseitig. In Amerika kommen auf diese Weise mehr Menschen um als durch Terrorismus. Das die Auswirkungen allgemeiner Waffenbesitze in Summe schlecht sind ist auch in Amerika längst bewiesen. Aber die Waffenlobby ist halt zu stark. 

Übrigens : In Amerika ist es Alltag dass bei Ehestreitigkeiten mit Waffen gedroht und oft auch geschossen wird und zwar nicht immer in die Decke. Oder dass bei Streit unter Autofahrern plötzlich eine Waffe gezeigt und auch mal gebraucht wird. Wollen wir das in Deutschland????

In der Schweiz hatte früher jeder Reservist ein Gewehr zuhause. Hat man abgeschafft weil zu viel passiert ist - mit Erfolg.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Kommentar von HenrikRoegge ,
Wie in Amerika. Und dann erschießen sich die Menschen gegenseitig. In Amerika kommen auf diese Weise mehr Menschen um als durch Terrorismus

Hast du dafür stichhaltige Beweise?

Kommentar von 458478 ,

Bei 9/11 kamen über 2000 ums Leben, also nicht mal so viele wie seit 9/11 durch Amokläufe ums Leben kamen. 

Kommentar von kami1a ,

Die meisten kommen doch durch privaten Waffengebrauch um. 

Und dass mit Waffen auch privat gedroht wird kommt sicher 2000 x am Tag vor. Wollen wir das?

Kommentar von kami1a ,

ich habe da mal Statistiken gesehen. Aber von einem amerikanischen Freund weiß ich dass es da täglich Meldungen gibt

Kommentar von grubenschmalz ,

In der Schweiz gibt es immer noch das private Armeegewehr, da würde nichts abgeschafft.

Antwort
von caigie, 354
Alles so lassen wie es ist

Zu einem Konzert dürfte man auch keine Waffen mitnehmen, wenn sie ansonsten erlaubt wären, da hier das Risiko viel zu groß wäre, dass jemand austickt und anfängt rumzuballern.

Außerdem hättest du keine Chance mehr einen Terroristen an einer Waffe zu erkennen, wenn jeder eine haben dürfte. Es wäre für Terroristen auch deutlich einfachen sich zu bewaffnen, dadurch würde die Anzahl an Attentaten drastisch zunehmen. Zusätzlich würde die Anzahl an Tötungen durch Waffen, die nichts mit Terrorismus zu tun haben wahrscheinlich deutlich zunehmen, so dass dadurch wahrscheinlich mehr Menschen sterben würden als sie es in der derzeitigen Situation durch Attentate tun.

Kommentar von HenrikRoegge ,

Die Amerikaner sagen, eine bewaffnete Gesellschaft ist eine höfliche Gesellschaft. Natürlich müsste eine Lockerung der Waffengesetze auch weitere kulturelle Anpassungen erfordern, aber wir Deutsche sind doch so erpicht auf kulturellen Wandel!

Kommentar von Agronom ,

Die USA haben vermutlich auch bald weniger Verkehrstote, als Tode durch Schusswaffen. Finde ich nicht sonderlich erstrebenswert.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Es wäre für Terroristen auch deutlich einfachen sich zu bewaffnen, dadurch würde die Anzahl an Attentaten drastisch zunehmen. "

Am Freitag sind ca. 130 Menschen durch illegale Schusswaffen und Bomben getötet worden. Könne wir endlich aufhören so zu tun, als würden Terroristen durch Waffengesetze in irgendeiner Form behindert werden? Bereits die RAF Bezog ihre Knarren aus Palästina.

Die einzigen, die durch Waffengesetze eingeschränkt werden sind wir Bürger. 

"Zusätzlich würde die Anzahl an Tötungen durch Waffen, die nichts mit Terrorismus zu tun haben wahrscheinlich deutlich zunehmen, so dass dadurch wahrscheinlich mehr Menschen sterben würden als sie es in der derzeitigen Situation durch Attentate tun."

Das hat sich noch nie als richtig herausgestellt. Weder international noch national gibt es eine Korrelation zwischen Waffengesetzen, Waffenverfügbarketi oder Waffen im Volk und Mordraten. Innerhalb der USA werden die Waffengesetze liberaler, die Verfügbarkeit von Waffen steigt, aber seit 20 Jahren sinkt die Mordrate. 

Mehr Waffen -> Mehr Verbrechen ist ein Fehlschluss.

Kommentar von furbo ,

Gute Antwort!

Kommentar von PatSich ,

Das ist der Kern der Sache...

Am Freitag sind ca. 130 Menschen durch illegale Schusswaffen und Bomben getötet worden. Könne wir endlich aufhören so zu tun, als würden Terroristen durch Waffengesetze in irgendeiner Form behindert werden?

Die Meschen halten sich aber lieber Augen und Ohren zu und singen: *lalalalala* Die Polizei wird mich schon beschützen.

Wüsste garnicht das jeder Bürgen immer einen Polizisten in der Tasche hat. Oder hat die Polizei neuedings Teleport-Technologie um sich in einer Sekunde an den Ort des Verbrechens zu teleportieren.....Raumschiff Enterprise und so...... ;)


Kommentar von kheido ,


Zu einem Konzert dürfte man auch keine Waffen mitnehmen, wenn sie ansonsten erlaubt wären, da hier das Risiko viel zu groß wäre, dass jemand austickt und anfängt rumzuballern.

Wieso sollten normale Menschen plötzlich " austicken " einfach nur deswegen, weil sie eine Schußwaffe besitzen...?

Haben Schußwaffen irgendeine geheime Macht über den Willen von Menschen...?


Es wäre für Terroristen auch deutlich einfachen sich zu bewaffnen, dadurch würde die Anzahl an Attentaten drastisch zunehmen.

Völliger Unfug.....

Niemand redet davon, sämtliche Regelungen für legalen Waffenbesitz außer Kraft zu setzen, sondern es geht lediglich darum den Normalbürger überhaupt erst einmal in die Lage zu versetzen, sich wirkungsvoll verteidigen zu können.

Was spricht z.B. dagegen, daß ein Polizeibeamter oder ein Offizier der Bundeswehr in seiner Freizeit eine Waffe tragen möchte....?

In Uniform laufen die mit vollautomatischen Kriegswaffen durch die Gegend, aber nach Feierabend sind sie plötzlich gefährlich und unberechenbar weil sie eine Pistole zur Selbstverteidigung tragen...?

Im übrigen haben Terroristen auch jetzt schon Zugang zu allen Arten von Kriegswaffen....: wie leicht oder schwer es Peter Schmidt oder Dieter Müller gemacht wird eine Schußwaffe zur Selbstverteidigung zu erwerben ändert daran nicht das geringste.


Zusätzlich würde die Anzahl an Tötungen durch Waffen, die nichts mit Terrorismus zu tun haben wahrscheinlich deutlich zunehmen, so dass dadurch wahrscheinlich mehr Menschen sterben würden als sie es in der derzeitigen Situation durch Attentate tun.

Reine Spekulation......

Kommentar von caigie ,

Wieso sollten normale Menschen plötzlich " austicken " einfach nur deswegen, weil sie eine Schußwaffe besitzen...?

Nicht weil sie eine Waffe haben, sondern weil bei entsprechend großen Menschenmengen und Alkoholkonsum meistens irgendwer die Beherrschung verliert. Wenn ich damit falsch liege können wir natürlich auch viel Geld sparen, indem wir keine Sicherheitskräfte und Polizisten mehr bei Großveranstaltungen einsetzen. Falls allerdings doch jemand die Beherrsschung verliert wäre es ziemlich ungünstig, wenn diese Person eine Schusswaffe bei sich hat.

Was spricht z.B. dagegen, daß ein Polizeibeamter oder ein Offizier der Bundeswehr in seiner Freizeit eine Waffe tragen möchte....?

In vielen Bundesländern dürfen Polizisten ihre Dienstwaffe mit nach hause nehmen, wenn sie sicherstellen können, dass sie dort sicher verwahrt ist. Wenn allerdings Peter Schmidt oder Dieter Müller an eine Waffe kommen macht es das den noch leicht beeinflussbaren Schülern Sven Schmidt und Benny Müller auch deutlich einfacher, sich die Waffe von Papa mitzunehmen. Und das auch ein Waffenschrank nicht unbedingt zuverlässig vor den Kindern schützt sollte der ein oder andere Amoklauf gezeigt haben.

Reine Spekulation......

Basierend auf Statistiken zu Todesfällen durch Schusswaffen in verschiedenen Ländern, in denen der Zugang zu Waffen ähnlich streng oder lockerer geregelt ist als bei uns.

Antwort
von Agronom, 280
Alles so lassen wie es ist

Donald Trump ist auch bekanntlich nicht die hellste Birne im Leuchter.

Vermutlich hätte es eher mehr Verletzte/Tote gegeben, wenn die Menschen alle bewaffnet wären. Bei der Panik hätte es sicher welche gegeben, die wild um sich geschossen hätten und alles mögliche hätten treffen können

Kommentar von HenrikRoegge ,

Donald Trump ist schlau genug in seinem Leben gewesen, um Millionen zu scheffeln. Er ist einfach nur sehr konservativ und freiheitlich typisch Amerikanisch liberal.

Kommentar von Agronom ,

Die Millionen stammen von seinem Vater, er selbst hat unternehmerisch nicht das größte Talent beweisen können.

Auch eine so kruzfristige Änderung der Gesetze wäre grob fahrlässig. Wer eine Waffe in der Öffentlichkeit trägt, der sollte auch nachweislich im Umgang damit geschult sein.

Kommentar von caigie ,

Es gibt vermutlich auch schwerere Dinge, als mit dem vom Vater geerbten millionenschweren Unternehmen und staatlichen Vergünstigungen Geld zu scheffeln. Un nur weil jemand es mit seinem Beraterstab schafft ein unternehmen nicht komplett gegen die Wand zu fahren heißt das nicht, dass man Ahnung von Politik, Soziologie oder Sicherheitsmaßnahmen hat.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Das ist eine Vermutung, die sich noch nie hat beobachten lassen, obwohl in den USA seit Jahrzehnten das Waffentragen erlaubt ist. Tatsächlich hat sich herausgestellt, dass bewaffente Bürger vor Ort meistens die Opferzahlen senken, da die Täter nicht mehr ruhig agieren können und anstatt Menschen zu erschießen ersteinmal den Typen finden müssen, der auf sie schießt. Meistens schaffen sie das auch nicht schnell genug und werden ausgeschaltet oder ziehen sich zurück.

Kommentar von AalFred2 ,

Diese wiederkehrende Behauptung bedarf dann doch eines Belegs.

Antwort
von EdgarBaer, 132
Alles so lassen wie es ist

So wie die Waffengesetze momentan sind, sind sie schon gut.

Antwort
von gigagloin, 319
Alles so lassen wie es ist

Das Lockern von Waffengesetzen macht es Terroristen nur noch einfacher an Waffen zu kommen. Dass sich dadurch die Menschen selbst schützen ist ein oft gezogener Trugschluss.

Die Personen die vorher keine Waffen haben wollten werden sich deshalb nicht welche zulegen. Die Personen, die sich dann welche kaufen könnten (i.e. Radikale, Extremisten) sollten es nicht einfacher haben an Waffen zu kommen.  Es hat einen Grund warum in Amerika sehr viel mehr Menschen durch Schußwaffen sterben als in anderen westlichen Ländern.

Kommentar von HenrikRoegge ,

Statistisch gesehen gibt es einen speziellen Grund warum die Amerikaner mehr Tode pro Kopf aufgrund von Waffenbesitz aufweisen.

Ein großer Grund dafür sind z.B. Suizide.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_firearm-related_death_rate

Der andere spezielle Grund, den will ich nicht aufführen weil es rassistisch wäre. 

Kommentar von Agronom ,

Das ist durchaus zu beachten, jedoch ändert das nicht viel an den bestehenden Gegenargumenten. Mit den strengen Waffengesetzen sind wir, auch unter berücksichtigung solcher Punkte, immernoch besser dran.

Kommentar von caigie ,

Schon allein die 0.16 versehentlichen Tötungen pro 100000 Einwohner, die in den USA jährlich auftreten, sollten dir zeigen, dass ein Waffengesetz wie in den USA mehr schaden verursacht. Die gleiche Quote würde in Frankreich 106 Tote pro jahr durch versehentliche Schüsse bedeuten. Und jetzt vergleich die Zahl mal mit der durchschnittlichen Anzahl an Totoen pro Jahr über die letzten 5 Jahre.

Kommentar von gigagloin ,

Wenn man nur nach Morden sortiert haben die USA immernoch mehr als dreimal so viel wie Deutschland, Frankreich, Schweiz, Dänemark und Schweden zusammen (zumindest laut dieser Statistik). (3,5 vs jeweils ca. 0,22).

Auch da gilt dann die Frage: Woher stammen diese Waffen? Vermutlich mehr als 75% der Fälle nicht aus illegaler Quelle. Es ist gut so, dass in Deutschland starke Regelungen herrschen, da damit die Möglichkeit jemanden mit einer Schusswaffe zu töten schon stark begrenzt ist. Als vermutlich nicht ganz durchschnittlicher Deutscher sehe ich es als deutlich sicherer an, wenn eine Gruppe deren erklärtes Ziel es ist die Menschen im Land zu schützen (Polizei) stärkere Waffen mit sich führen kann als ein normaler Mensch.

Ein anderes Argument das in Bezug auf diese Diskussion immer wieder aufkommt ist, dass nicht Waffen Menschen töten, sondern andere Menschen. Das stimmt. Allerdings könnten sie das auch mit anderen Dingen tun als einer Schusswaffe, deren einziger Sinn es ist Menschen zu verletzen oder zu töten. Wenn das schon mit normalem Werkzeug möglich ist, warum muss ich den Menschen dann noch welches geben, dass nur zu diesem Zweck existiert?

Eine sehr große Problematik sehe ich auch bei den sogenannten "besorgten Bürgern" und ihren Gegnern. Viele reagieren jetzt schon sehr irrational, ich erwarte - um das ganze überspitzt auszudrücken - ein Massaker wenn jemand von diesen Zugriff auf Schusswaffen bekommt und sich bedroht fühlt. Vor allem wenn die falschen politischen Gegner anwesend sind.

Kommentar von HenrikRoegge ,

Natürlich ist Amerika weiter oben in der Statistik. Die Amerikaner haben auch mehr Waffen und dürfen sie je nach Bundesstaat sogar offen tragen und im Supermarkt kaufen.

Wenn man das berücksichtigt und zusätzlich ethische Spannungen und Spannungen zwischen den Klassen aufgrund von Wohlstandsgefälle mit einbezieht, hält sich alles im Rahmen.

Kommentar von gigagloin ,

Ich erlaube mir, das erste Argument umzuformulieren:

Weil die Amerikaner mehr Waffen haben und sie offen tragen dürfen gibt es dort mehr Tote.

Das in Amerika die ethischen Spannungen und Spannungen zwischen den Klassen größer sind, will ich nicht bestreiten. Allerdings bedeutet das nicht, dass es in Deutschland diese Spannungen nicht gäbe. Gerade in Sachsen scheint das Verhältnis momentan sehr angespannt.

Wenn wir jetzt - wie ich - zugrunde legen, dass Menschen je nach Situation zu fast allem fähig sind, wäre es fatal in ein derart angespanntes Verhältnis Schusswaffen einzubringen. Ich würde mich allerdings auch ohne diese Spannungen gegen eine Lockerung der Gesetze aussprechen. (Scharfe) Waffen sind zum Töten gemacht. Warum sollte ein Mensch in der Lage sein mit so wenig Aufwand über Leben und Tod eines anderen zu entscheiden? Schließlich ist es nicht mehr als halbwegs genau zu zielen und einen Finger zu bewegen.

Kommentar von kheido ,

Weil die Amerikaner mehr Waffen haben und sie offen tragen dürfen gibt es dort mehr Tote.

Nö......

Zum einen dürfen " die Amerikaner " Schußwaffen nicht grundsätzlich einfach so offen tragen.

Desweiteren sind die Kriminaltätsraten ausgerechnet dort, wo man in den USA Waffen leicht legal bekommt auffallend niedrig.

Die mit Abstand höchsten Kriminalitätsraten in den USA haben Regionen, wo normalen Bürgern der legale Waffenbesitz so gut wie unmöglich gemacht wird.

Die mit Abstand meisten Opfer von Schußwaffenkriminalität gibt es im Drogen-und Gangmillieu, der Normalbürger der eine Waffe zur Selbstverteidigung besitzt hat damit normalerweise nicht das geringste zu tun.

(Scharfe) Waffen sind zum Töten gemacht.

Sachlich einfach nur Unfug.......

Die einzigen Waffen die tatsächlich zum " töten " gemacht sind, sind Jagdwaffen. Das liegt daran, daß man ein Tier einfach leichter zubereiten und essen kann, wenn es tatsächlich tot ist.

Nicht einmal militärische Waffen sind explizid zum " töten " gemacht, Waffen zum sportlichen Gebraucht schon mal gar nicht.

Kommentar von HenrikRoegge ,

Dem stimme ich zu. Bei der Bundeswehr hieß es damals, unser 5.56mm Nato Kaliber, das auch bei der G36 zum Einsatz kommt, würde speziell darauf optimiert, leichte Panzerungen zu durchbrechen. Der "Nachteil" dabei ist, dass es vergleichsweise "saubere" Wunden hinterlässt und selten sofort tötet, Ausnahme natürlich der Kopf oder das Herz unter anderem. Auch die kleinen Wunden würden den Schmerz in Grenzen halten.

Die Taliban bsw. benutzt Betäubungsmittel, um nach einem Treffer von einer G36 sogar noch weiter kämpfen zu können.

Kommentar von AalFred2 ,

Die mit Abstand höchsten Kriminalitätsraten in den USA haben Regionen, wo normalen Bürgern der legale Waffenbesitz so gut wie unmöglich gemacht wird.

Hast du dafür mal einen Beleg? Was genau ist der Sinn von Schusswaffen?

Kommentar von kheido ,

Hast du dafür mal einen Beleg?

Der jährlich erscheinende, extrem detailierte FBI-Crime Report hat dazu umfangreiche Zahlen. Ebenfalls findet man dort reichlich belastbares Material zum steigenden Waffenbesitz in den USA und den paralel dazu sinkenden Zahlen von Gewalt-oder Schußwaffenkriminalität.

Was genau ist der Sinn von Schusswaffen?

Der Sinn und Zweck von Schußwaffen ist grundsätzlich das schießen, nicht mehr und nicht weniger.

Der Zweck von Autos ist das fahren, der Zweck von Besteck ist das essen und der Zweck von Waffen ist eben das schießen.

Niemand würde aber auf die Idee kommen zu behaupten, Autos seinen ausschließlich dazu da, mit Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn zu rasen oder ausschließlich nur damit zur Arbeit zu fahren......., auch wenn es reichlich Menschen gibt die genau das mit Autos tun.

Und so ist der primäre Zweck einer Waffe eben das schießen.....: ob ich diesen Zweck dazu nutze Löcher in Pappscheiben zu machen, ob ich damit auf Tontauben schieße, ob ich jage,  ob ich mich oder andere damit schütze ist allein meine Entscheidung und nicht durch den Gegenstand " Waffe " von vornherein festgelegt.

Kommentar von kheido ,

Wenn man nur nach Morden sortiert haben die USA immernoch mehr als dreimal so viel wie Deutschland, Frankreich, Schweiz, Dänemark und Schweden zusammen (zumindest laut dieser Statistik). (3,5 vs jeweils ca. 0,22).

Dazu sollte man aber dann auch mal nachschauen, unter welchen Umständen die " Morde " verübt werden.......

Da knallt eben nicht Mr. Smith den Nachbarn Mr. Miller ab weil der zur Mittagszeit den Rasenmäher startet, sondern da werden irgendwelche Gang-oder Drogenstreitigkeiten mit Schußwaffen geklärt.

Unter den zivilisierten Normalbürgern in den USA gibt es nicht wesentlich mehr Fälle von Streitigkeiten mit tödlichem Ausgang wie in Europa oder Deutschland.

Abgesehen davon werden spontane Tötungen eben mit dem begangen, was am ehesten greifbar ist.......: in den USA mancherorts die Schußwaffe, in Deutschland das Messer oder der Gartenspaten, in Dänemark vielleicht Knüppel / Schraubenzieher / Spitzhacke / Grillspieß.

Antwort
von Galgenvogel1993, 245
Waffengesetze lockern

Auch wenn ich Trump für einen Riesenidioten halten, hier hat er recht. Paris hat gezeigt, was Waffenbefürwortern schon lange klar war, der Staat kann den Bürger nicht schützen, er kann nur die Sauerei wegräumen und die Schuldigen finden.

Es gibt natürlich nie eine Garantie dafür, dass bewaffnete Bürger vor Ort die Situation komplett hätten wenden können, aber in den USA und in Israel gibt es einen Haufen Fälle, in denen genau das passiert ist und zusätzlich ist es eine Tatsache, dass wenn bewaffnete Bürger bei so einem Anschlag vor Ort sind, die Situation zumindest nicht mehr schlechter werden kann. Denn sobald auf die Angreifer geschossen wird, müssen sie sich darauf konzentrieren den Schützen zu finden und lassen von allen anderen Menschen ab, die sie sonst ungestört hätten erschießen können (wie es im Bataclan geschehen ist, die Schützen wurden während der Tat als konzentriert und ruhig beschrieben, ein Luxus den man nicht mehr hat, wenn man unter Feuer steht)

Dazu ist aus den letzten 40 Jahren Forschung über das Thema "Waffen im Volk" kein einziger Beweis hervorgegangen, dass Waffenbesitz, Waffenverfügbarkeit oder die Möglichkeit für Bürger Waffen zu tragen die Kriminalitätsrate negativ beinflusst. Ganz im Gegenteil, es stellte sich oft heraus, dass die Kriminalität sank, nachdem z.B. das Waffentragen erlaubt wurde.

Ich bin für eine Lockerung des Waffengesetzes. Die Bedürfnisprüfung gehört abgeschafft und die Ausstellung eines Waffenscheins soll nicht mehr an die Bedrohungslage des Antragsstellers gebunden sein, sondern allein an seine Fähigkeit und Eignung eine Waffe zu führen.

Kommentar von MarcusAurelius1 ,

Traue keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Kann man keiner Statistik trauen, darf man nichts mehr verbieten oder beschränken, da es nun keine annähernd objektive Methode mehr gibt um die Bedrohungslage, die von bestimmten Handlungen oder Objekten ausgeht zu messen.

Kommentar von XT3ZO ,

Das Beste was ich jeh gelesen habe!

Kommentar von zersteut ,

Selbst wenn nur ein Attentat so verhindert werden kann, überlegen doch mal wie viel unschuldige erschossen werden!

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Wie viele werden denn erschossen? Und von wem? Nocheinmal, es gibt keinen einzigen Beweis für die These, dass Waffen im Volk die Mordrate erhöhen, also dass dadurch mehr Menschen sterben.

Die USA wird zwar gerne als Beispiel zitiert, aber die USA hat auch eine Kriminalität, die man eher mit der von Mexiko, als mit der von Kanada oder Europa vergleichen kann und die Waffengesetze Mexikos sind sehr restriktiv.

Ich kann verstehen, dass einem aufgrund der Berichterstattung in Deutschland, die die Realität komplett verzerrt, Unwohl wird, wenn vorgeschlagen wird, dass man die Waffengesetze lockert. Aber bis heute gab es durch keine einzige Lockerung im Waffengesetz einen Kriminalitätsanstieg. Es gibt keinen sachlichen Grund für scharfe Waffengesetze.

Und wenn man Gesetze nicht aufgrund von Fakten macht, sondern aufgrund von irrationalen Ängsten, was kann dann nicht verboten und reguliert werden, wenn man die Bevölkerung nur genug ängstigt?

Kommentar von AalFred2 ,

Es gibt vor allen Dingen keinen Grund, jedem Idit*en zu erlauben, mit Waffen herumzurennen.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Meines Wissens gibt es 2 oder 3 Staaten in den USA, die Lizenzen zum Waffentragen komplett abgeschafft und "Constitutional Carry" eingeführt haben. Sie erlauben es also jedem, und wirklich jedem, der legal eine Waffe besitzt, diese immer bei sich zu tragen. Soweit ich weiß (ich las vor längerer Zeit nen Artikel darüber) gab es keine negativen Vorfälle.

Dazu schrieb ich doch "sondern allein an seine Fähigkeit und Eignung eine Waffe zu führen."

Kommentar von AalFred2 ,

Und in Deutschland kommt noch die Notwendigkeit dazu. Wo ist das Problem?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Es enthält den geigneten (Keine Vorstrafen, Sachkunde+Schießtest) Bürgern die effektivste Möglichkeit der Selbstverteidigung vor, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Da ist das Problem und es sorgt dafür, dass man in Fällen von solchen Anschlägen, aber auch bei Raubüberfällen, Vergewaltigungen und anderen Verbrechen wehrlos ist.

Kommentar von AalFred2 ,

Deine Vorstellungen von geeignet und meine liegen weit auseinander. Auch die Vorstellung man könne Wehrhaftigekit durch das Tragen einer Schusswaffe herstellen, ist doch ziemlich abwegig. Es bedarf schon eines besonderen Charakters oder intensiven Trainings aus nächster Nähe auf eine Menschen zu schiessen.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Auch die Vorstellung man könne Wehrhaftigekit durch das Tragen einer Schusswaffe herstellen, ist doch ziemlich abwegig. Es bedarf schon eines besonderen Charakters oder intensiven Trainings aus nächster Nähe auf eine Menschen zu schiessen."

Laut Gary Kleck finden jedes Jahr ca. 2,5 Millionen Defensive Schusswaffeneinsätze durch Zivilisten in den USA statt, deren Eignung meist dem entspricht, was ich hier verlange. 95% davon enden darin, dass die Täter abbrechen, bevor auch nur ein Schuss fällt, die wenigsten enden in der Schussabgabe, die allermeisten sind erfolgreich und im Durschnitt ist Schusswaffeneinsatz die Erfolgreichste Art der Selbstverteidigung. Ob das Individuum im Zweifelsfall auf einen Menschen schießen kann, ist die Gewissensfrage von jedem persönlich. Wenn ein Mensch das nicht schafft, gefährdet er nur sich selbst und keinen anderen, weshalb das kein Argument gegen das Tragen von Waffen ist. 

Kommentar von AalFred2 ,

Klecks Studie ist methodisch ziemlich zweifelhaft und sagt eigentlich nichts über Sinn und Zweck privaten Schusswaffenbesitzes aus. Allerdings scheinst du zu verneinen, dass mit privaten Schusswaffen in den USA Verbrechen und Unfälle passieren? Stimmt das?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Klecks Studie ist methodisch ziemlich zweifelhaft" 

Behauptete eine Minderheit des Peer-Reviews, andere lobten Klecks Methode, darunter auch Waffengegner, Klecks Ergebnisse wurden durch mehrere andere Studien belegt. Siehe die Wikipedia "Defensive Gun Use".

"eigentlich nichts über Sinn und Zweck privaten Schusswaffenbesitzes aus."

2,5 Millionen zusätzliche Verbrechensopfer beim Waffenverbot sagen nichts über den Sinn und Zweck von privatem Waffenbesitz aus? Verstehe ich sie hier richtig?

"Allerdings scheinst du zu verneinen, dass mit privaten Schusswaffen in den USA Verbrechen und Unfälle passieren? Stimmt das?"

1. Auch illegale Waffen sind Privat. Die Frage wäre ob ein Verbot etwas ändern würde und dafür gibt es keinen Beweis, da kein Waffenverbot bis jetzt einen positiven Effekt hatte.

2. 600 tödliche Unfälle bei 100 Millionen Waffenbesitzern im Jahr laut CDC sind kein Verbotsgrund.

3. Ich verneine nichts davon. Man kann das mit dem "zwischen den Zeilen lesen" auch übertreiben.

Kommentar von AalFred2 ,

Von Minderheit ist da kaum zu sprechen. Ansonsten ist alleine die Idee, jede der behaupteten Verwendungen habe ein Verbrechen verhindert, ziemlich gewagt.

1. Behauptest du tatsächlich, jedes Verbrechen mit einer legalen Waffe, wäre auch ohne diese begangen worden?

2. Da sind wir wohl sehr unterschiedlicher Ansicht.

3. Offensichtlich spielt es dann für dich aber keine Rolle.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Doch, ist es.

Also würdest du jedem einzelnen der 2,5 Millionen Menschen dem Risiko aussetzen ermordet zu werden?

zu 1. Nach den vorliegenden Daten ist das wahrscheinlich. 

2. Also würdest du aufgrund 600 Unfällen, 2,5 Millionen Menschen dem Risiko aussetzen ermordet zu werden, obwohl es keine Garantie gibt, dass ein Verbot diese Unfälle beseitigt?

3. Ganz genau. Das nennt sich Risikoeinschätzung. Solltest du auch probieren.

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, ist es nicht. Um nochmal die Methodik Klecks darzustellen: Er hat 5000 Haushalte nach dem Defensive Gun Use befragt und dann hochgerechnet. Weder wird er dadurch belegt, noch sagt das etwas über die Notwendigkeit aus. Hier jetzt zu behaupten 2,5 Millionen Menschen wären dem Risiko ausgesetzt gewesen umgebracht zu werden, ist lächerlich.

1. Nein, ist es nicht. Nach gesundem Menschenverstand schon gar nicht.

2. Logik vernachlässigst du irgendwie kompllet, weil sie nicht in dein Weltbild passt, oder? Du willst jetzt nicht wirklich bestreitenen, dass weniger Waffen zu weniger Waffenunfällen führen, oder?

3. Habe ich. Und deine ist falsch.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Klecks Methode war sauber und Standard bei allen Umfragen. Was du tust ist die generelle Legitimität von Umfragen in Frage zu stellen. Viel Spaß damit.

1. Doch ist es, da kannst dich weigern wie du willst. Es wurden noch nie abnehmende Mordraten nach einem Waffenverbot beobachtet, außer diese nahmen schon zuvor ab. Das und Erfassungen aus z.B. Deutschland (als die PKS noch Legalwaffen beinhaltete), die zeigen, dass weniger als 5% der Schusswaffenmorde mit Legalwaffen geschehen, legen meinen Schluss nahe.

2. Du setzt vorraus, dass Waffenverbote tatsächlich alle, oder auch nur einen signifikanten Teil der Waffen aus den Haushalten entfernen. Zusätzlich wurde in "Targeting Guns" herausgefunden, dass die meisten Unfälle in Risikogruppen mit schlechter Selbstkontrolle geschehen, als unter Drogennutzern, Trinkern, Vorbestraften und allgemein meistens Leute, die bereits keine Waffe besitzen dürfen. Also sind Schusswaffenunfälle nicht nur extrem selten, die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Gesetzes ist auch gering.

3. Nein. Deine. (lol)

Kommentar von Jake1865 ,

Du willst jetzt nicht wirklich bestreitenen, dass weniger Waffen zu weniger Waffenunfällen führen, oder?

Mit dem Argument müßte man auch Skifahren sofort verbieten. Es sterben dabei pro Jahr alleine in Österreich 120 Menschen und es gibt 50.000 Verletzte.

Österreich hat ein relativ liberales Waffengesetz. Ich denke aber das dort so gut wie keinen Menschen durch Waffenunfälle sterben.

Gruß Jake

PS: Fussballspielen gehört mit dem Argument natürlich auch sofort weltweit verboten.

 

Kommentar von AalFred2 ,

Wo genau stellte sich eine sinkende Kriminalität aufgrund der Erlaubnis, Waffen zu tragen, heraus? Wo genau hätte ein Konzert wie das in Paris mit getragenen Waffen besucht werden dürfen? Wo in den USA oder in Israel wurde ein Terroranschlag durch Bürger, welche Waffen trugen, verhindert?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Wo genau stellte sich eine sinkende Kriminalität aufgrund der Erlaubnis, Waffen zu tragen, heraus?"

Dafür lesen sie am besten "More Guns, Less Crime", aber z.B. Florida: Bevor erlaubt wurde Waffen zu tragen, lag die Mordrate 36% über dem nationalen Durchschnitt, einige Jahre nach der Legalisierung (leider weiß ich nicht mehr wie viele) bei 4% unter dem nationalem Durchschnitt. In Texas zeigte sich ein ähnlicher Abfall nach der Legalisierung.

"Wo genau hätte ein Konzert wie das in Paris mit getragenen Waffen besucht werden dürfen?"

Nicht in Paris. Und natürlich ist das auch eine Sache des Hausrechts, aber es muss nicht unbedingt ein Konzertbesucher sein. Vllt. ein Spaziergänger der die Schüsse hört und nachsieht? Ein Anwohner? Ein Angestellter? Das ist im übrigen genau die Unberechenbarkeit, die es Attentätern so schwer macht, Massaker durchzuführen, wenn Waffen getragen werden dürfen. 

"Wo in den USA oder in Israel wurde ein Terroranschlag durch Bürger, welche Waffen trugen, verhindert?"

Z.B. diesen Oktober in Israel, wo ein Terrorist beim Versuch erschossen wurde, einen Rabbi mit einer Axt zu erschlagen.

Z.B. Ein Fall in Pensylvania letztes Jahr, wo ein Arzt einen Psychiatriepatienten erschoss, der gerade auf seinen Sachbearbeiter feuerte.

Z.B. Das St. James Church Massacre in Südafrika, bei dem 4 Terroristen mit Granaten und Sturmgewehren eine Kirche angriffen, 11 Menschen töteten und dann flohen, nachdem Charl van Wyk das feuer auf die eröffnete, aus seiner privaten Waffe. 

Und ich könnte noch eine ganze Menge mehr finden.

Das Subreddit "Defensive Gun Use" ist hier auch mal durchschauenswert.

Kommentar von AalFred2 ,

Eine Verschiebung gegenüber einem statistischen Mittel sagt nichts aus. Es müsste schon ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang belegt werden.

Also selbst in den USA gäbe es im Konzert keine Waffen. Und auch da würden bei Schüssen alle in Deckung gehen und nicht zum Gegenangriff über. Auch mit Waffentrageerlaubnis wäre da nichts zu verhindern gewesen.

Dein erstes Beispiel kenne ich nicht und kann es nicht finden, dein zweites Beispiel ist kein Terroranschlag. Dein drittes ist also das einzige, was du lieferst. Das reicht angesichts der Amokläufe mit legalen Waffen wohl kaum als Argument.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Sie erwarten wirklich, dass ich ihnen einen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang in den Gutefrage-Kommentaren Belege? Ich habe ihnen schon ein Buch dazu vorgeschlagen, weitere Recherche ist unabdingbar, wenn sie wirklich daran interessiert sind meine Aussage nachzuvollziehen. 

"Also selbst in den USA gäbe es im Konzert keine Waffen."

Das ist so nicht gesagt, das liegt wohl an der Gesetzgebung des Staates, des Counties und am Hausrecht des Clubs. Und nur weil es nicht überall erlaubt *ist* bedeutet es nicht, dass es nicht überall erlaubt sein *sollte*.

"Und auch da würden bei Schüssen alle in Deckung gehen und nicht zum Gegenangriff über. Auch mit Waffentrageerlaubnis wäre da nichts zu verhindern gewesen."

Das ist eine schöne Spekulation. Mehr aber auch nicht. Es gibt genug Fälle, in denen das Gegenteil passierte.

"Dein erstes Beispiel kenne ich nicht und kann es nicht finden"

"Graphic Video Shows Israeli Citizen Using His Gun To Stop A Terrorist Attack" -> Google.

"dein zweites Beispiel ist kein Terroranschlag."

Haarspalterei, ein Massaker wurde verhindert. Ob der Typ "Allahu Akbar" oder "Sterbt ihr W***er" schreit macht keinen Unterschied.

"Dein drittes ist also das einzige, was du lieferst. Das reicht angesichts der Amokläufe mit legalen Waffen wohl kaum als Argument."

Sie erwarten also, dass ich ihnen Seitenweise Annekdoten liefere um sie dazu zu bringen ihre Meinung zu ändern, was sie wahrscheinlich sowieso nicht werden. Sie überschätzen den Aufwand, den sie mir Wert sind. Ich hab ein Subreddit angegeben mit hunderten Einzelfällen und wenn sie sich für eine systematische Erfassung interessieren, können sie die Arbeit von Gary Kleck verfolgen.

Kommentar von AalFred2 ,

Du behauptest den Zusammenhang also nur, kannst ihn aber nicht belegen. Das liegt daran, dass er nicht existiert.

Wo in den USA rennen die Menschen bei solchen Konzerten mit Schusswaffen herum?

Ja ich spekuliere ebenso wie du.

Das Video habe ich gesehen. Allerdings fehlt da irgendwie der Beleg für einen Terrorangriff.

Deine Einzelfälle taugen einfach angesichts der Zahl von Toten durch Missbrauch legaler Waffen einfach nicht zur Rechtfertigung von freiem Waffenbesitz.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Du behauptest den Zusammenhang also nur, kannst ihn aber nicht belegen. Das liegt daran, dass er nicht existiert."

Sagst du, ohne das Quellmaterial gelesen zu haben, dass ich dir vorgeschlagen habe. Nocheinmal: Du überschätzt den Aufwand, den du mir Wert bist.

"Wo in den USA rennen die Menschen bei solchen Konzerten mit Schusswaffen herum?"

Ist für die Argumentation nicht relevant. 

"Das Video habe ich gesehen. Allerdings fehlt da irgendwie der Beleg für einen Terrorangriff."

Eine Amokfahrt mit darauf folgender Axt Attacke im Kontext der derzeit vorgehenden "Messer-Intifada" ist als Terroranschlag zu bewerten. Wenn es kein Terroranschlag war -> Irrelevant, da es sich von einem echten Anschlag nur in der Intention unterscheidet. 

"Deine Einzelfälle taugen einfach angesichts der Zahl von Toten durch Missbrauch legaler Waffen einfach nicht zur Rechtfertigung von freiem Waffenbesitz."

Wie viele Toten und welchen Missbrauch von Legalwaffen gibt es denn? Zuvor warst du sehr erpicht darauf, dass ich meinen Zusammenhang belege, jetzt bist du dran.

Kommentar von AalFred2 ,

Nein, du hast nur einfach keinen Beleg, sonst würdest du ihn ja liefern.

Achso, der Anschlag wäre durch frei tragbare Waffen verhibderbar gewesen obwohl niemand in dem Club eine getragen hätte? Komische Logik.

Das Thema waren Terroranschläge. Du hast behauptet diese würden laufend durch Bürger, die ihre Waffen dabei hätten, verhindert. Und jetzt hast du als Beleg dafür einen in 25 Jahren? Super.

17 in Erfurt, 16 in Winnenden, 32 an der Virginia Tech. Reicht das?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Ich glaube damit sind wir hier fertig. Einerseits sagen sie:

"Eine Verschiebung gegenüber einem statistischen Mittel sagt nichts aus. Es müsste schon ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang belegt werden."

Andererseits antworten sie auf

"Wie viele Toten und welchen Missbrauch von Legalwaffen gibt es denn? "

mit: "17 in Erfurt, 16 in Winnenden, 32 an der Virginia Tech. Reicht das?"

Lächerlich.

Genauso lächerlich ist es zu versuchen eine Theorie ("Mit Waffen kann man Terroristen stoppen") mit einer Vermutung ("Aber die können nicht in den Club") zu wiederlegen, die nichteinmal auf jeden einzelnen Fall zutreffen muss, bzw. die bereits durch die Theorie und meine Forderung selbst behandelt wird (sind keine Waffen da, kann nichts durch Waffen gestoppt werden, ergo: Waffen sollten erlaubt werden)

"Du hast behauptet diese würden laufend durch Bürger, die ihre Waffen dabei hätten, verhindert. "

Das werden sie auch. Worauf du bestehst ist hier die Sinnlose Differenzierung zwischen "Mass Shooting" und "Terroranschlag" zu machen, obwohl der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Vorgängen (zumindest beim Vorgang in Paris) die Intention des Täters ist. Das mag zwar von mir unsauber ausgedrückt sein, aber macht dein Argument nicht weniger lächerlich.

Ein Zivilist, der das Massaker eines verrückten Büroangestellten, Psychiatriepatienten, etc. stoppt, hätte dasselbe Massaker genauso gestoppt, wenn der Büroangestellte dieses Massaker für Allah hätte verüben wollen.

Ich für meinen Teil bin fertig. Ich denke nicht, dass von dir noch etwas interessantes kommt.

Kommentar von AalFred2 ,

Wenn du eine Frage nach dem Missbrauch von Legalwaffen stellst und ich dir Beispiel hierfür liefere, wo genau ist dann dein Problem.

wie es im Bataclan geschehen ist, die Schützen wurden während der Tat als konzentriert und ruhig beschrieben, ein Luxus den man nicht mehr hat, wenn man unter Feuer steht

Das war deine Behauptung. Ich habe dem mit dem Argument widersprochen, dass auch beim freien Trage von Waffen, solche eben nicht vor Ort gewesen wären, um überhaupt etwas auszurichten. Damit taugt dein Beispiel nicht.

Hier war das Thema nun mal das Verhindern von Terroranschlägen. Du hast behauptet dies würde in den USA und Israel wiederholt geschehen. Dies habe ich, wie du ja nun selber zugibst zu Recht, in Zweifel gezogen.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Nachtrag: Es ist falsch anzunehmen, dass Legaler Waffenbesitz "Amokläufe" (es sind keine Amokläufe, sondern geplante Massaker. Amok ist spontan) auslöst. Großbritannien hat es trotz 2 großer Waffengesetzinitiativen ('88 und '98) nicht geschafft, die Häufigkeit der Massaker mit Schusswaffen zu verringern (auch wenn das schwer zu Messen ist, da diese Taten in jedem Land extrem selten sind). Australien hatte zwar nach der Waffengesetzgebung von '98 weniger Massaker mit Schusswaffen, aber auch vor 1980. Dort waren diese Massaker so selten, dass ich im Zeitraum zwischen 1980 und 1940 nur 2 finden konnte. Die Anzahl explodierte erst in den '80ern, dort gab es in einem Jahrzehnt plötzlich 8. Wenn die Waffen schuld sind, wie erklärt sich dieser Anstieg?

Kommentar von AalFred2 ,

Niemand behauptet, das Waffen der Auslöser für Amokläufe sind. Aber behauptest du tatsächlich, Robert Steinhäuser hätte ohne Schusswaffen auch 17 Menschen getötet?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Kann sein. Kann nicht sein. In der Wikipedia "List of Rampage Killers" finden sich dutzende Beispiele für Massaker von Einzeltätern mit Stich, Schlag oder Explosivwaffen, die mehr als 17 Menschenleben kosteten.

Hätte Steinhäuser 17 Menschen getötet, wenn ihn ein Lehrer erschossen hätte?

Kommentar von AalFred2 ,

Die meistverwendeten Waffen deiner Liste sind Feuerwaffen. Spielt das jetzt keine Rolle, weil man mit erheblich mehr Aufwand auch mit anderen Mitteln eine Mengen Menschen töten kann?

Dann wären es vielleicht "nur" 10 gewesen. Das macht jetzt die Einfachheit des Tötens durch den Besitz legaler Schusswaffen inwiefern gerechtfertigter?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Das macht jetzt die Einfachheit des Tötens durch den Besitz legaler Schusswaffen inwiefern gerechtfertigter?"

1. Kein Zusammenhang zwischen Tötungsdelikten und Schuswaffenbesitz, Verfügbarkeit und Erwerbsvorraussetzungen.

2. Illegaler Erwerb von Schusswaffen ist eine Realität, wie wir letzten Freitag feststellen konnten.

3. Schusswaffen sind die effektivste Methode der Selbstverteidigung und bieten die Möglichkeit, derartige Massaker zu stoppen.

Aber das hatten wir ja alles schon.

Kommentar von AalFred2 ,

1. Dann dürfte es mit legalen Schusswaffen keine Tötungsdelikte geben, die es ohne nicht gegtte. Behauptest du das?

2. Ja, aber hier nicht Thema. Besoffen Auto fahren ist auch Realität, willst du das auch legalisieren?

3. Schusswaffen sind die effektivste Möglichkeit Unbeteiligte zu gefährden und bieten die Möglichkeit, jeden umzubringen.

Stimmt, deine Argumente werden nicht besser.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Zu 1. Nur weil es keinen statistischen Zusammenhang gibt bedeutet es nicht, dass es keine Verbrechen mit Legalwaffen gibt. Es bedeutet aber, dass Legalwaffen keine Rolle in der Kriminalitätsrate eines Landes spielen und andere Faktoren am Werk sind und damit Legalwaffen wahrscheinlich austauschbar sind bei den Taten, in denen sie benutzt werden.

Dieser Logik nach könnte alles verboten werden, was mindestens einmal in einem Mord als Tatwaffe benutzt wurde, auch wenn es keinen Hinweis gibt, dass die Tatwaffe Auslöser für den Mord war...

2. Man kann sich vor Tätern mit Waffen mit eigenen Waffen schützen, aber nicht mit betrunkenem fahren vor betrunkenen Fahrern.

3. Eine Möglichkeit, die aber nciht zu einem Mehr an Verbrechen führt.

Kommentar von AalFred2 ,

1. Also gibst du zu, dass es Verbrechen gibt, die es ohne Legalwaffen nicht gegeben hätte? Dass diese irrelevant sind, kannst du dann ja mal den Opfern erläutern.

2. Du hast die Existenz illegaler Waffen als Argument für Legalwaffen angeführt, nach dem Motto: "Wenn man sie sich sowieso illegal besorgen kann, kann man sie auch gleich legalisieren".

3. Den Beleg für eine Reduzierung von Verbrechen durch Legalwaffen hattest du jetzt wo genau versteckt?

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

1. Nichts deutet darauf hin, dass es diese Verbrechen ohne Legalwaffen nicht gäbe. Vllt. ist das tatsächlich bei einigen der Fall, aber eine derart kleine Anzahl von Verbrechen ist es nicht Wert um die Rechte aller einzuschränken. Sonst wären Verbote von Autos, Treppen, Spielplätzen und anderen DIngen die logische Folge. Wenn du dem nicht zustimmst, wäre Nordkorea wohl besser für dich geignet als die BRD. 

2. Und das wurde durch deinen Vergleich nicht angerührt.

3. Soll ich nochmal auf "More Guns, Less Crime" verweisen?

Ich lass das jetzt. Du kannst dich jetzt damit brüsten, dass du gewonnen hast, aber mir ist das einfach zu lahm.

Kommentar von AalFred2 ,

1. Jetzt wird es lächerlich. Dein Bestreiten objektiver Tatbestände zeigt wie schlecht es um deine Argumentation bestellt ist.

2. Ich habe doch klar belegt, dass die Möglichkeit etwas illegal zu tun, kein Argument dafür sein kann, es zu legalisieren.n

3. Auch wieder ein massiv umstrittenes Werk. Zudem wird auch darin kein Ursache-Wirkungs-Zusammnehang belegt, sondern nur Korrelationen angeführt. Mit Korrelationen kann ich dir auch belegen, dass der Storch die Kinder bringt.

Kommentar von Jake1865 ,

1. Also gibst du zu, dass es Verbrechen gibt, die es ohne Legalwaffen nicht gegeben hätte? Dass diese irrelevant sind, kannst du dann ja mal den Opfern erläutern.

Die Hälfte der Verbrechen mit legalen Waffen, werden von Polizisten und anderen Menschen begangen die  Schusswaffen beruflich "benötigen".

Ja, diese sind irrelevant. Denn die meisten dieser Verbrechen finden im häuslichen Umfeld statt. Da kann man aber statt einer verfügbaren Schussswaffe auch das berühmte Küchenmesser verwenden, welches sowieso in über 90% der häuslichen Gewalt zum Einsatz kommt.

Gruß Jake

PS:Ich bin auch gegen die absolut freie Verfügbarkeit von Schusswaffen.

Ich habe sogar einen Horror davor, das sich jeder Depp eine Schusswaffe im Supermarkt besorgen könnte.

Dennoch bin ich dafür das verantwortlichen Bürgern der Besitz und Umgang mit Schusswaffen erlaubt werden soll.

Sachkundeprüfung und weitere Hürden müssen schon sein.

Wenn ich z.B. besoffen Auto fahre ist meine Waffenbesitzkarte und meine Waffe weg. Und das ist gut so !

Kommentar von Jake1865 ,

Niemand behauptet, das Waffen der Auslöser für Amokläufe sind. Aber behauptest du tatsächlich, Robert Steinhäuser hätte ohne Schusswaffen auch 17 Menschen getötet?


Na selbstverständlich. Der hatte jahrelang so eine Tat geplant. Er hätte dann wahrscheinlich eine Bombe gebaut. Klug genug dazu war der Junge.

Es ist falsch zu glauben, das abschaffen von Waffen könnte solche Taten verhindern. Siehe England mit seinem restriktiven Waffengesetzen. Diese bringen gar nichts. Waffen und Schusswaffen gibt es zu Millionen. Man kann das Rad nicht mehr zurückdrehen und Waffen wieder "entfinden".

Einzig und allein die Änderung der Gesellschaft führt zu weniger Morden und Kriegen.

Der Bekloppte von Winnenden, wäre nicht so geworden, wenn sich Eltern und Schule seiner Probleme angenommen hätten. Von nichts kommt nichts, aber das will ja keiner hören.

Gruß Jake

Antwort
von FrageAntwo, 169
Alles so lassen wie es ist

Weder lockerer Umgang mit Waffen noch ein Polizeistaat sind Dinge die ich befürworte 


P.S.Donald Trump muss man nicht ernst nehmen. Der erzählt viel wenn der Tag lang ist. 

Kommentar von kheido ,

Erleichterter Zugang zu legalen Schußwaffen für Privatpersonen hat nicht automatisch was  mit " lockerem Umgang mit Waffen " zu tun.......

Antwort
von kheido, 226
Waffengesetze lockern

Wenn es notwendig ist, wird sich eine erhebliche Anzahl von Normalbürgern bewaffnen.....: ob nun mit-oder ohne Erlaubnis durch das segensreiche deutsche Waffengesetz .

Ein nicht-kleiner Teil tut das jetzt schon......

Es wird in Deutschland ohne ein umfassendes " Ausmisten " in den Verwaltungsetagen der entsprechenden Ministerien und Ämtern keine sinnvollen liberalisierungen im Waffengesetz geben, soviel ist sicher.

Die Angst der Politik und der Verwaltung vor dem mündigen, wehrhaften Bürger und die obrigkeitsstaatliche Arroganz ist einfach zu groß.

Viel warscheinlicher dürfte es sein, daß im Zuge irgendwelcher angeblicher Aktionen gegen " Terrorismus " die Bürgerrechte eingeschränkt und im speziellen das Waffengesetz  ( wieder einmal ) " verschärft " wird.

War schon damals zu Zeiten der RAF so........: deswegen bekommt man ja heutzutage auch 150-Jahre alte Perkussionsrevolver nur mit WBK.

Hätte man diese Restriktionen nicht eingeführt, hätte die RAF damals sicherlich mit Vorderladerrevolvern die Macht in Deutschland übernommen und die Regierung gemeuchelt.


Kommentar von AalFred2 ,

Könntest du mal bitte den von dir postulierten Zusammenhang zwischen RAF und Waffengesetzen erläutern?

Kommentar von PatSich ,

In Deutschland konnte jeder der 18 Jahre alt ist bis 1972 Schusswaffen kaufen. Einfach so....in den Laden gehen:

Tag, hätte gerne diese Flinte Kaliber 12.

Hier bitte macht 120 DM, schönen Tag noch.

Aus den Handelsbüchern ist ersichtlich das knapp 20 Millionen Schusswaffen verkauft wurden. Dann wurde 1972 das Waffengesetz eingeführt und alle diese vormals legalen Schusswaffen wurden von einen auf den anderen Tag plötzlich illegal.

Etwa 3 Millionen dieser 20 Millionen Schusswaffen wurden von den Bürgern nachträglich angemeldet. Diese illegalen Waffen wurden also von unserer damaligen Regierung "erschaffen" einfach durch den Erlass des neuen Waffengesetzes.

Dies geschah im Zuge der RAF Anschläge, wobei die RAF vollautomatische Waffen und Sprengstoff aus dem Ausland nutzte die so oder so schon in Deutschland verboten waren......also mal wieder am Problem vorbei Gesetze erlassen wurden.

Kommentar von kheido ,

In Deutschland konnte jeder der 18 Jahre alt ist bis 1972 Schusswaffen kaufen. Einfach so....in den Laden gehen:

Und Schußwaffen die heutzutage einer Erwerbserlaubnis bedürfen waren damals sogar im Quelle-oder Neckermann Katalog etwas völlig normales und ohne weitere Erlaubnis bestellbar.

Antwort
von MarcusAurelius1, 190

Fakt ist, wenn es zu Anschlägen und Schießereien kommt, kein Bürger so schnell und auch noch so abgebrüht reagieren wird, weil sich wie ein Blitz die Panik in den Körper zieht, man in Sicherheit läuft oder selbst schon erschossen oder weggesprent wurde!
Durch massiven Waffenumlauf kommt es einzig und allein zu mehr Morden, Überfällen und Schießunfällen!

Jede weitere hirnbetäubende Inkopetenz zu "Ja mehr Waffen und wir können uns alle schützen und der Terror ist vorbei" bitte ich zu unterlassen, der Schmerz der Dummheit zieht sich nämlich in mein Nervenkostüm.

Antwort
von Schnoofy, 155

Das war klar!

Offenbar wittern jetzt die Waffenlobbyisten ihre Chance aus der Hysterie der Ereignisse von Paris Pluspunkte sammeln zu können.

Nein, mein Freund, auf ein Heer von schießwütigen Mitbürgern kann ich verzichten.

Schusswaffen gehören nicht in Kinderhand!!!

Kommentar von HenrikRoegge ,

Ich sehe nur Emotionen, keine rationalen Begründungen.

Aber es ist deine Meinung.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Komischerweise ist es nie ein Kritikpunkt, wenn die Anti-Waffenlobby versucht aus solchen Ereignissen Profit zu schlagen, egal wie lächerlich deren Lösungsansätze sind.

Aber ja. 130 wehrlose Menschen sind tot, denen nichts anderes blieb als auf ihr Schicksal zu warten. Natürlich kritisiere ich das. Natürlich werde ich versuchen darauf Aufmerksam zu machen, dass man hier keine andere Wahl hat, als wehrlos zu sein.

Sonst, die Bürger von Österreich, Tschechien oder der Schweiz haben sich genausowenig als Schießwütig herausgestellt, wie die Bürger der USA und wer zum Teufel, außer ihnen, redet hier davon Kinder zu bewaffnen?

Kommentar von Schnoofy ,

wer zum Teufel, außer ihnen, redet hier davon Kinder zu bewaffnen?

Ich sehe mich durch diesen Satz bestätigt. Offensichtlich fehlt bei manchen die Fähigkeit den Hntergrund meiner Aussage zu erkennen und zu begreifen.

Selbstrefexion ist eben nicht jedermanns Sache.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Dann war der Hintergrund wohl, dass sie die Leute, die einer anderen Meinung als sie sind als "Kinder" bezeichnen. Wenn sie so gut in Selbstreflexion sind, sollten sie darüber reflektieren, was ein derartiges Ad-Hominem über sie und ihre Position aussagt.

Kommentar von DrCyanide ,

"Schusswaffen gehören nicht in Kinderhand!!!"

Du musst/sollst Dir ja auch keine zulegen...

Kommentar von Schnoofy ,

Warum auch, ich gehöre nicht zu den Leuten, die glauben, ein nichtvorhandes Ego durch den Besitz einer Waffe ersetzen zu können.

Kommentar von DrCyanide ,

Was das Ego nun mit Waffenbesitz zu tun hat, musst Du mir mal erklären Herr Hobbypsychologe. An meinem Ego hat sich durch meine Waffenkäufe bisher jedenfalls nichts geändert. Du gehörst aber zu den Leuten, die, wenn Ihnen was passiert und sie einer Situation hilf- und wehrlos ausgeliefert sind, dann im Nachhinein am lautesten plärren, warum niemand was gemacht hat. Diese Klientel ist mir zur Genüge bekannt...

Kommentar von Schnoofy ,

Schau mal der riesige Unterschied zwischen uns besteht darin, dass ich niemanden persönlich beleidige.

Du dagegen glaubst Urteile über Menschen abgeben zu können, die Du gar nicht kennst.

Übrigens musst Du Dir um mich keine Sorgen machen, ich bin auch ohne Schusswaffe in der Lage mich zur Wehr zu setzen.

Kommentar von DrCyanide ,

Nenn es Menschenkenntnis ;-)

Soweit ich mich erinnern kann, warst Du es, der zuerst alle als Kinder bezeichnet hat, welche nicht seiner Meinung sind.

Wie kommst Du darauf, dass ich mir Sorgen um Dich mache? XD

Ninja, wenn Du mehrere mit Schusswaffen bewaffnete Angreifer ausschalten kannst bevor Sie schießen und das ohne selbst bewaffnet zu sein, dann ists ja gut.

Kommentar von Schnoofy ,

warst Du es, der zuerst alle als Kinder bezeichnet hat, welche nicht seiner Meinung sind.

Weder Dich noch irgendjemand anders.

Wie kommst Du darauf, dass ich mir Sorgen um Dich mache? XD

Hast Du nicht eben gerade geschrieben:

Du gehörst aber zu den Leuten, die, wenn Ihnen was passiert und sie einer Situation hilf- und wehrlos ausgeliefert sind, dann im Nachhinein am lautesten plärren, warum niemand was gemacht hat

Ach ja,

Ninja, wenn Du mehrere mit Schusswaffen bewaffnete Angreifer ausschalten kannst bevor Sie schießen und das ohne selbst bewaffnet zu sein, dann ists ja gut.

ich bin in der glücklichen Lage mir aussuchen zu können in welchen Kreisen ich mich bewege. Und in diesen sind andere Qualitäten gefragt als jemanden mit Hilfe einer Waffe "auszuschalten".

Das

Nenn es Menschenkenntnis ;-)

kommentiere ich lieber nicht.

Kommentar von kheido ,

ich bin in der glücklichen Lage mir aussuchen zu können in welchen Kreisen ich mich bewege.

Die Schlagzeilen der Medien sind voll von Leuten, die das sicherlich auch gedacht haben, bevor sie auf dem Weg zur Arbeit von einem Rudel Kopftreter ins Koma geprügelt wurden, auf einem Volksfest ein Messer zwischen die Rippen bekamen oder beim joggen ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt wurden.

Kommentar von DrCyanide ,

Na dann Pass mal auf, dass sich nicht mal Kriminelle/Terroristen in Deine "Kreise" verirren. Das machen die nämlich ganz gerne!

Antwort
von zersteut, 139

Der wilde Westen ist schon längst Vergangenheit!

Antwort
von SGTEVERSMAN, 77
Alles so lassen wie es ist

Die Gesetze in Deutschland sind so ,,hart'', gerade weil ich noch nicht mit der Kalaschnikow zum Supermakrt einkaufen gehen muss.

Antwort
von 0815Interessent, 81
Alles so lassen wie es ist

Lockere Waffengesetze werden einen Terroristen mit Autmatikwaffen und Sprengstoff nicht aufhalten. Keiner reagiert so schnell und abgebrüht, wenn jemand unerwartet das Feuer eröffnet. Auf der anderen Seite bringt so eine Lockerung andere Probleme. Wenn eine Demo eskaliert, wird dann z.B. nicht mehr mit Steinen geworfen sondern geschossen. Donald Trump ist, wenn man seine Vorschläge im Wahlkampf anschaut, ein rassistischer Selbstdarsteller mit zuviel Geld. Seine Aussagen sollten erst mal gut hinterfragt werden, bevor man so etwas glaubt.

Kommentar von Jake1865 ,

Wenn eine Demo eskaliert, wird dann z.B. nicht mehr mit Steinen geworfen sondern geschossen.

IST das so?

Wird in USA wo in den meisten Staaten Waffenbesitz erlaubt ist, bei Demos geschossen, statt Steine zu werfen?

Schiesst die Polizei dann in die Menge zurück?

Gruß Jake

 

Kommentar von 0815Interessent ,

Ich weiß nicht, wie eine eskalierte Demo in den USA aussieht, davon habe ich nicht wirklich was mitbekommen. Aber das Potential ist da, die Gewaltbereitschaft bei einigen Demonstranten hier in Deutschland ist gegeben. Warum soll diese Befürchtung dann so abwegig sein? In den USA mag es vielleicht (zum Glück) so sein, dass Demos nicht so weit eskalieren, dass keine Waffen benutzt werden in diesem Zusammenhang. Aber wenn man gewaltbereiten Demonstranten nun die Möglichkeit gibt, Waffen zu tragen und zu benutzen, was hält sie denn dann?

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