Frage von hitch1998, 721

Waffen legalisieren in Deutschland?

Antwort
von xdanix77, 298

Inwiefern "legalisieren"? Mit entsprechenden Vorraussetzungen (WBK, Volljährigkeit für freie Waffen, etc.) darf man auch jetzt bestimmte Waffen legal besitzen.

Oder meinst du damit "legal für jedermann"? Das halte ich, ohne entsprechende Backgroundchecks und andere Maßnahmen/Vorraussetzungen, für keine gute Idee. 

Kommentar von hitch1998 ,

Ich meinte damit das der Erwerb auch für den Staatsbürger möglich ist. Wie in den USA z.B

Kommentar von Lazcek ,

Auch in den USA bekommen nur unbescholtene Bürger "legal" eine Waffe! - die anderen bekommen Ihre illegal genau so einfach wie bei uns hier und besitzen diese dann auch illegal wie bei uns hier!

Kommentar von hitch1998 ,

Kommt darauf an in welchem Bundesstaat. Es gibt sicherlich auch einige Staaten wo auch bescholtene Bürger, die ohne große Schwierigkeiten eine Waffe legal erwerben können.

Kommentar von Lazcek ,

"Es gibt sicherlich auch.." NEIN - Gibt es NICHT!

Der "Backround Check"(NICS) ist National - bevor das FBI  nicht ihr OK gibt, gibt der Händler keine Waffe raus!

https://en.wikipedia.org/wiki/National_Instant_Criminal_Background_Check_System

Und wenn du dir diese Fragen mal durchliest , dann sollte klar sein, daß da nur "unbescholtene" Bürger was kriegen 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/Atf-f-4473-1.pdf

Antwort
von ppatriks, 299

Ich bin teilweise dafür aber auch nicht.

Sachen wie Pfefferspray sollten normal Erwerbbar sein. Auch solche Sachen wie bei Messern wie ein Karambit (diese sind meist weniger schädlich als richtige Messer)

Wiederrum musst du bedenken, das es in Deutschland schon genügend idioten gibt die die Waffen zum Spaß nutzen würden oder zu schlechten Zwecken.

Auch wenn die Person extra Verantwortungsvoll damit umgeht weiß man nie ob die Person wirklich gutes damit vorhatt.

Ich zb bin sehr verantwortungsvoll mit Messern im umgehen.
Ich würde es niemals ziehen nur aus Spaß, sondern nur in äußersten Notfällen, wenn nicht anderes möglich wäre und man in Lebensgefahr schwebt.
Trotz allem würde vielleicht auch ich, das missbrauchen wer weiß das.

Natürlich ist manchmal der Waffenbesitz ein enormer Vorteil, siehe roadrage in Russland oder USA. Wenn dir ein Typ mit einem Baseballschläger kommt kann man den jenigen dazu bringen, Abstand zu halten und denjenigen in Ruhe zu lassen.

Ich bin aber trotz der Nützlichkeit von Waffen gegen den Besitz von Waffen, da nämlich die Leute damit nur Mist anstellen würden.

Kommentar von Lazcek ,

Du weist nicht, wie man mit einem Karambit "arbeitet" - soviel ist sicher nach der Aussage...

https://www.youtube.com/watch?v=MTrFsW1_GNI

"Ich bin aber trotz der Nützlichkeit von Waffen gegen den Besitz von
Waffen, da nämlich die Leute damit nur Mist anstellen würden.
"

Alle Sportschützen und Jäger stellen also seit Jahrzehnten nur "Mist" mit ihren Waffen an?

Problem sind eher Leute wie Du, die hier bei GF nach Waffen  fragen, die man nicht führen darf - wie eine deiner Fragen in der Vergangenheit beweist.

Kommentar von ppatriks ,

Tja spannend nur das ich latosa escrima mache die den Kampf mit dem besagten Messer lehren, ich kann also damit schon ganz gut umgehen.

Dann kommt noch dazu das ich ja geschrieben habe das solche Waffen erlaubt werden sollten, aber keine Schusswaffen.

Ich war früher selber im Schützenverein (nicht Sportschütze) und das ist auch ok.
Da man da dies als Hobby hat. Dagegen habe ich nichts, ich habe es nur darauf bezogen das wenn alle Waffen hätten die meisten damit nur Quatsch anstellen würden. Das will ich damit sagen, das der allgemeine Besitz von Waffen missbraucht wird und dies zu dem Problem führt.
Die Waffen müssen ja auch wieder sicher verwahrt werden, beim guten Schützenverein nehmen die auch nicht jeden der denen sehr suspekt rüber kommt. (Zumindestens nicht wo ich war )

Auch sehr spannend sind immer die Leute die von anderen Accounts frühere postings raussuchen um darüber zu meckern.
Ich weiß wie man mit kampfmessern umgeht und diese nutze, ich habe in keiner Weise für das verbot von denen was gesagt, es geht einzig und allein um Schusswaffen.

Kommentar von RicSneaker ,

Lol Karambits weniger schädlich als richtige Messer? Du weißt, dass das ursprünglich ein indonesisches/philippinisches Kampfmesser war? Manche sagen, dass Karambits die tödlichsten Messer sind. Sie sind leicht, klein, nicht gut aus der Hand zu reißen und reißen mühelos Gewebe o.ä. auf. Da würde ich lieber jemanden mit nem Kochmesser, als mit nem Karambit vor mir stehen haben.

Kommentar von ppatriks ,

Du musst aber bedenken das die Klinge beim Ziehen (schwingen) nur Haut Schneidet oder wenig in den Körper währenddessen du mit einem Messer eher tiefer in den Körper schneidest und wahrscheinlich eher einen Organschaden hervorrufen kannst. Wegen der konvexen Klinge ist es schwerer tief in den Körper zu schneiden.

Ansonsten ist die Waffe schon nicht ganz ungefährlich. Der Vorteil meiner Meinung ist das man die Klinge bei richtiger Haltung kaum zu sehen ist und nicht aus der Hand fallen kann, was ein enormer Vorteil gegenüber normalen Messern ist.

Kommentar von ppatriks ,

Auch wie zb bei mir die spring Funktion macht es schnell und leicht einsetzbar, ich würde auch eher gegen einen mit Kochmesser als mit Karambit kämpfen.

Nur nutze ich die Waffe so gut wie nicht, nur in lebensbedrohlichen Situationen wo nichts anderes geht wird die genutzt. Was bis jetzt noch nicht auftrat.
Ich hoffe auch weiter das ich das Messer nicht nutzen muss, aber wenn es nicht anders geht und es lebensbedrohlich wird geht es nicht anders.

Kommentar von ppatriks ,

Da kommt natürlich auch wieder die Frage auf, ich könnte jetzt auch dir ein Schmarren erzählen und im Endeffekt könnte ich es auch einfach offensiv nutzen und jemanden ohne Grund attackieren.

Deswegen bin ich gegen Schusswaffen da man da nichts gegen machen kann sobald man selber keine Waffe hat und auch ob man unbedingt so umgeht wie es sich gehört (Verantwortungsvoll).

Wer weiß vielleicht bin auch irgendein vollidiot der das Messer einfach so für schlecht Sachen nutze.

Das ist das Problem, wenn alle mit verantwortung Waffen nutzen würden wäre dies völlig in Ordnung.

Kommentar von ppatriks ,

Es geht mir also nicht selbst um die Waffe sondern um die Leute die diese nutzen dürfen.

Eine Waffe tötet keinen Menschen, Menschen töten Menschen.

Antwort
von willom, 176
ja

Waffen muß man in Deutschland nicht " legalisieren " , weil sie nicht pauschal illegal / verboten sind.

Unter den Begriff " Waffen " fällt übrigens alles mögliche, nicht bloß Schußwaffen.

Insofern ist die Frage ziemlich unklar gestellt.

Aber das deutsche Waffengesetz bedarf tatsächlich einer dringenden Entrümpelung und vor allem einer vernünftigen Anpassung an aktuelle technische-und gesellschaftliche Gegebenheiten.

Regelungen, die vom Reichsjägermeister Göring im Bezug zur Wilderei eingeführt wurden heutzutage auf Softairspielzeug anzuwenden, ist einfach nur komplett idiotisch.

Und Hollywood als Grundlage für Restriktionen im deutschen Waffengesetz zu benutzen ist an Lächerlichkeit kaum noch zu toppen.

Und selbstverständlich muß es normalen, unbescholtenen Bürgern auch endlich tatsächlich und nicht nur theoretisch möglich sein, scharfe Schußwaffen zur Selbstverteidigung zu erwerben.

Österreich, die Schweiz und Tschechien zeigen deutlich, daß sowas tatsächlich funktioniert ohne daß dort auf den Straßen Mord und Totschlag herrschen wie das von immer den selben ideologisch verstrahlten Zeitgenossen ständig heraufbeschworen wird.

Antwort
von ES1956, 232
ja

Ein Waffengesetz wie in Österreich würde ich befürworten.

Kommentar von willom ,

Na ja......., auch dort taucht noch vieles von dem Blödsinn auf, mit dem wir uns hier rumärgern müssen.

Um so merkwürdiger, daß dort ausgesprochen vernünftige Regelungen paralel zu hysterischem Unfug existieren.

Antwort
von Kronos007, 288
ja

Waffen sind zwar aktuell nicht verboten, aber das Waffengesetz bedarf auf jeden Fall einer Liberalisierung.

Waffenbesitz ist ein Freiheitsrecht. Es sollte auch in Deutschland möglich sein, eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung zu erwerben. Desweiteren gibt es auch unzählige überflüssige, da bezüglich der inneren Sicherheit keinesfalls förderliche Verbote im deutschen Waffengesetz, die somit keine Existenzberechtigung haben.

Ein Waffengesetz, das eine Mischung aus den Gesetzen in der Schweiz und in Tschechien darstellt, wäre auf jeden Fall ein guter Anfang!

Kommentar von ES1956 ,

Oder einfach wie in Österreich.

Kommentar von Kronos007 ,

Österreich hat bessere Gesetze, aber eben auch viele überflüssige (Verbot von Vorderschaftsrepetierflinten, eine Begrenzung der Anzahl der Schusswaffen, die man besitzen darf, etc.). Desweiteren ist die Vergabe von Waffenscheinen/-pässen in Tschechien besser geregelt.

Kommentar von WDHWDH ,

Wo hast du das her?  Ö.Tsch!!!Das WaffG sagt was anderes!

Kommentar von Kronos007 ,

Welcher Punk genau meinst du?
VRFs sind Kategorie A. Mit Begrenzung meinte ich die Regelung, dass man mit einer WBK erstmal nur zwei Schusswaffen erwerben darf. Jede weitere muss dann begründet werden, was nicht immer problemlos möglich ist.
Waffenpässe sind nicht wie in Tschechien nur an Unbescholtenheit, Sachkunde, etc. gebunden, sondern setzen auch eine gesteigerte Gefährdungslage voraus. Zumindest wird es deutlich liberaler geregelt, als in Deutschland.

Kommentar von Kronos007 ,

*Welchen Punkt genau meinst du?

Kommentar von earnest ,

Jo. 

Freier Schuss für freie Bürger!

(Achtung: Dieser Kommentar könnte Spuren von Ironie enthalten.)

Kommentar von Kronos007 ,

Ich hab dich in den Kommentaren schon vermisst...

Kommentar von earnest ,

Es freut mich, dir eine Freude gemacht zu haben.

Kommentar von Kronos007 ,

:)

Antwort
von Deamonia, 44
nein

Ganz klar - NEIN

Ich bin sogar für eine Verschärfung des deutschen Waffengesetzes: KEINE Privatperson sollte Schusswaffen irgendeiner Art besitzen oder führen dürfen. 

Jäger brauchen sie für ihren Beruf, und bei Sportschützen hat die Waffe gefälligst im Verein zu bleiben! Ich sehe keinen vernünftigen Grund warum Sportschützen ihre Waffen mit nach Hause nehmen dürfen. Man darf ja eh nur auf dem Schießplatz schießen...

Außerdem sollten gewisse "Kampf" Messer endlich Registrierungspflichtig werden, mit Register und allem drum und dran. Man darf sie ja kaufen, nur nicht führen, aber wer kontrolliert das? 

Ich finde ebenfalls, Waffenbesitz sollte auf dem Perso eingetragen werden, damit man gleich weis, mit was für einem Menschen man es zu tun hat! 

Außerdem habe ich wirklich null bock auf einen Privaten Rüstungskrieg, wenn sich alle aus Angst vor den eigenen Nachbarn bis an die Zähne bewaffnen

Kommentar von Deamonia ,

PS: Ich bin zwar für Datenschutz, aber bei Schusswaffen sähe ich am liebsten pflichtmäßig ab Werk fest verbaute, nicht abschaltbare GPS Tracker, in jeder Waffe, so das man jederzeit nachvollziehen kann, wo in Deutschland sich Waffen befinden, und notfalls sofort eingreifen (Wenn sie z.B. vom Vereinsgelände entfernt wird)

Kommentar von cyracus ,

DH !!

Kommentar von Kronos007 ,

KEINE Privatperson sollte Schusswaffen irgendeiner Art besitzen oder führen dürfen. 

Wie in China und Nordkorea?

Jäger brauchen sie für ihren Beruf, und bei Sportschützen hat die Waffe gefälligst im Verein zu bleiben! Ich sehe keinen vernünftigen Grund warum Sportschützen ihre Waffen mit nach Hause nehmen dürfen. Man darf ja eh nur auf dem Schießplatz schießen...

Tatsächlich gibt es nur wenige Berufsjäger. Bei den meisten Jägern ist die Jagd Teil der Freizeitgestaltung.
Es gibt übrigens unzählige Sachverständige, die eine zentrale Lagerung sehr kritisch sehen, da dadurch es Kriminellen leicht gemacht wird, gleich ein ganzes Arsenal mitzunehmen.

Außerdem sollten gewisse "Kampf" Messer endlich Registrierungspflichtig werden, mit Register und allem drum und dran. Man darf sie ja kaufen, nur nicht führen, aber wer kontrolliert das? 

Die meisten Morde werden mit Küchenmessern begangen, die nicht unbedingt weniger gefährlich sind als dedizierte Kampfmesser. Willst du die auch alle registrieren? 

Ich finde ebenfalls, Waffenbesitz sollte auf dem Perso eingetragen werden, damit man gleich weis, mit was für einem Menschen man es zu tun hat! 

Tolle Idee, so eine Stigmatisierung hat ja auch schon vor 80 Jahren gut funktioniert! Wäre es aber nicht auch noch sinnvoller, wenn alle Waffenbesitzer gleich einen Stern an der Kleidung tragen, damit man sie schon von weitem erkennen kann?

Außerdem habe ich wirklich null bock auf einen Privaten Rüstungskrieg, wenn sich alle aus Angst vor den eigenen Nachbarn bis an die Zähne bewaffnen

Weil es ja auch in der Schweiz (Österreich und Tschechien wären weitere Beispiele) mit ihrem liberalen Waffengesetz genau das passiert...
Warum sollte man Angst vor seinen Nachbarn haben? 99,99...% der Bevölkerung sind friedliche Menschen, die nicht straffällig werden. Wo liegt denn dann das Problem, wenn diese dann Schusswaffen besitzen dürfen? Fürchtest du dich auch vor deinem Nachbar, wenn er mit einer potenziell tödlichen Axt Holz zerteilt?
Wahrscheinlich hast du dann eher irrationale Ängste.

Ansonsten empfehle ich dir mal einen Blick in das Bundeslagebild Waffenkriminalität des BKA, in dem sehr deutlich wird, dass Schusswaffen allgemein und legal besessene, erwerbspflichtige Schusswaffen insbesondere (der deutlich überwiegende Anteil ist illegal), extrem selten für Straftaten verwendet werden. http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/Deliktsbereiche/Waffen/Jahresberichte/waffenkri...
Daher ist deine Verbotsforderung eher fragwürdig...

Kommentar von earnest ,

Deine "Beispiele" - China und Nordkorea - sind einfach lächerlich. Sie zeigen, dass es dir hier nur um billige Polemik geht.

Kommentar von Kronos007 ,

Es gibt auch noch Indonesien, in dem auf Schusswaffenbesitz die Todesstrafe steht. Besseres Beispiel und Vorbild?

Mehr Länder fallen mir tatsächlich nicht ein, in denen privater Schusswaffenbesitz komplett verboten ist.

Antwort
von Unsinkable2, 168

Unbedingt! Schließlich hat es mehr Vor- als Nachteile.

Es ist viel zu wenig los in Deutschland. Und - wie in den USA - 355 Massenschießereien in 365 Tagen; also fast jeden Tag eine, bringt endlich mal ein paar Nachrichten ins Fernsehen und Spannung in den eigenen Alltag.

Dann wird sogar das Einkaufen im Supermarkt nicht mehr so öde. Schließlich weiß man nie, ob man den Einkauf später überhaupt noch genießen kann. 

Und überhaupt: So manche Eltern stellen im Laufe der Jahre fest, dass ihr Sprössling ziemlich missraten ist. Im Normalfall können sie dann nix mehr machen. Was könnte ihnen da also besseres passieren, als die Chance einfach einen neuen zu machen, wenn der alte eines Tages endlich in der Schule liegen bleibt...

(Supermärkte und Schulen sind die beliebtesten Orte für Massenschießereien.)

Wer wollte auf dieses Kribbeln im Bauch verzichten? Du etwa?

* goo.gl/sHo0VH

Außerdem kann die Legalisierung von Schusswaffen helfen, den angespannten Arbeits- und Wohnungsmarkt zu entzerren. 

Und nicht zuletzt sollten wir an George Bush's Worte denken: "Eine gezogene Schusswaffe kann die Debatte um einen Parkplatz deeskalieren." ... Es hilft also auch bei so einfachen Dingen, wie der Parkplatz-Suche...

Es gibt also eindeutig mehr Vor- als Nachteile. Und die paar zusätzlichen Toten (einschlägigen Statistiken zufolge wäre etwa jeder 10.000ste Einwohner davon betroffen; also gerade einmal rund 8.000 pro Jahr in Deutschland) lassen sich problemlos durch erweiterte Zuwanderung auffüllen.

Kommentar von Kometenstaub ,

Sehr gelungene Ironie.

Kommentar von Ruehrstab ,

Auch modisch eröffnet das Waffentragen viele Möglichkeiten: http://images03.kurier.at/sex%2Bmachine.png/620x930nocrop/54.682.505

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Für Internetmeinungen hab ich einen Leitsatz: Je dicker die Ironie, desto dünner der Inhalt.

Stimmt nicht immer, hier aber wunderbar, denn außer ner ganzen Menge hohler Sprüche steckt nichts hinter diesem Post. 

Z.B.: "355 Massenschießereien in 365 Tagen"

Eine Schwachsinnsnummer erstellt vom Shootingtracker, der "3 oder mehr angeschossen" als "Mass Shooting" zählt, ein Begriff, der in den USA so benutzt wird, wie "Amoklauf" hier in Deutschland. Absichtlich verwirrend und mit klarer Agenda. 

Die allermeisten dieser Schießereien finden im kriminellen Milleu statt, das in den USA nunmal härter ist als hier und in dem sich keine Sau um Waffengesetze schert. Würden die wirken, hätte Mexiko wohl nicht die 4 Fache Mordrate der USA (weiter als Beispiel könnte man ganz Südamerika anführen. Und in Brasilien gilt auch die Ausrede nicht, dass die bösen Waffen alle aus den bösen USA kommen).

Und auch deine "Einschlägigen Statistiken" sind kompletter Humbug. Kurz nachgerechnet benutzt du auch die "30.000 Schusswaffentoten in den USA" die in unseren Medien immer rumgereicht werden. Davon sind 20.000 Selbstmorde, die kein Waffengesetz der Welt verhindert auch für den Rest würde diese Übertragung auf Deutschland nur dann Wirklichkeit werden, wenn hier tatsächlich "amerikanische Zustände" auftreten würden. 

Nein. Nicht die "amerikanischen Zustände" in Lubbock, Texas oder Kennesaw Georgia, mit ziviler Totalbewaffnung und kaum existenten Gewaltverbrechen, sondern "amerikansche Zustände" wie in Chicago, in dem trotz härtester Waffengesetze sich die Gangmitglieder das Blei um die Ohren ballern, als gäbs kein Morgen mehr.

Nur ist das unwahrscheinlich. Denn während du hier über die "amerikanischen Zustände" herziehst und die Apokalypse heraufbeschwörst, haben 3 unserer Nachbarländer, Österreich, Tschechien und die Schweiz sehr viel entspanntere Waffengesetze, ohne dass der Tag des jüngsten Gerichts anbricht. Und auch in Deutschland gab es bis 76 lockere Waffengesetze, ohne Straßenschlachten und tote auf Parkplätzen.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Eine Schwachsinnsnummer erstellt vom Shootingtracker, der "3 oder mehr angeschossen" als "Mass Shooting" zählt, ein Begriff, der in den USA so benutzt wird, wie "Amoklauf" hier in Deutschland. Absichtlich verwirrend und mit klarer Agenda.

Du scheinst zu den Blitzmerkern zu gehören, Galgenvogel1993. "Mass Shootings" sind "Amokläufe". Dass du dich erst schreibend vergewissern musst, ist deskriptiv. 

Die allermeisten dieser Schießereien finden im kriminellen Milleu statt

Auch das ist offensichtlich hoher geistiger Anforderung entsprungen. So hoch, dass du die Implikationen immer noch nicht überschaust. 

Aber möglicherweise entspringen für dich solche Unfälle, bei denen Kleinkinder ihre Spielkameraden oder Mütter versehentlich erschießen, ebenfalls dem "kriminellen Milleu"? Schließlich haben sicherlich auch kriminelle Milleus sowas wie "Jugendorganisationen", nicht wahr?!

Und auch, wenn ich ganz bei dir bin, wenn du behauptest, dass der Schusswaffen-"Missbrauch" kriminell sei, so sind doch die SCHLIMMSTEN Schießereien (also jene mit den meisten Toten) statistisch "ganz normale" Schießereien in Supermärkten und Schulen. Und die Opfer sind in aller Regel Unbeteiligte und Kinder. Nun könnte man "Selbst Schuld!" sagen; schließlich hat sie ja niemand gezwungen, da Einkaufen oder zur Schule zu gehen, wo andere ihre Schusswaffen ausprobieren wollen, immerhin hätte ein Blick auf die FBI-Listen sie gelegentlich eines Besseren belehren können, wenn es um "Nachbarschaft" geht; aber das führt dann doch ein bisschen weit weg vom eigentlichen Thema, nicht wahr?! 

Würden die wirken, hätte Mexiko wohl nicht die 4 Fache Mordrate der USA ...

Naive Ablenkung als Argument? Ich redete bewusst nicht von Staaten, in denen das "kriminelle Milleu" eigene Staaten im Staat bildet. Stattdessen wählte ich ein Land, das gemeinhin als "Vorbild" dient. 

Kurz nachgerechnet benutzt du auch die "30.000 Schusswaffentoten in den USA" die in unseren Medien immer rumgereicht werden. Davon sind 20.000 Selbstmorde, die kein Waffengesetz der Welt verhindert ...

Hier wird's dann aber richtig dumm. "... die kein Waffengesetz der Welt verhindert ..."? Es gibt also auch in Deutschland "massenhaft Selbstmorde mit Schusswaffen"? Oder könnte es sein, dass die Selbstmörder dafür zunächst einmal an eine (legale) Waffe kommen müssen? Und könnte es sein, dass eine hohe Beschaffungsschwelle zu weniger Waffen und folglich zu weniger Selbstmorden mit Waffen führt? 

Abgesehen davon ist dein "NRA-Argument" veraltet. Bereits in 2012 gab es eine Studie, die den Zeitraum 1981 - 2011 betrachtete. Und hier wurde festgestellt, dass die Suizid-Rate keineswegs bei 2:1 sondern bei rund 1:1 liegt. Und mehr noch: Man stellte auch fest, dass die bisherige statistische Zählung oft fehlerhaft war: Schusswaffenmissbrauch, der mit einem Selbstmord endete, wurde oft als "nur Selbstmord" gezählt. So konnte es passieren, dass nach einer Schießerei, an deren Ende sich der Täter eine Kugel in den Kopf jagte, für die Statistiken ein "Selbstmord mit 3 Toten" festgestellt wurde.

Die Propaganda der NRA ist also schlicht veraltet. (Sie beruft sich übrigens auf eine Studie aus den 50er(!) Jahren; ausgerechnet jenem Zeitraum also, in dem das "kriminelle Milleu", das du so gern als Haupttäter verorten möchtest, über ausgeprägten Einfluss verfügte.)

Nicht die "amerikanischen Zustände" in Lubbock, Texas oder Kennesaw Georgia, mit ziviler Totalbewaffnung und kaum existenten Gewaltverbrechen ...

Ummmm, huh?! ... Lubbock gilt als eine der ultimativen Hochburgen der Kriminalität mit Schusswaffen. (Ein Gewaltverbrechen pro 1.000 Einwohner) Lt. FBI erreichen sie leider trotzdem nur Platz 23 von 646 Städten, obwohl man sich offensichtlich so große Mühe gibt; aber immerhin... Kann es sein, dass dir der Schaum vor dem Mund die Sicht versperrt und du dir in den eigenen Fuß geschossen hast? 

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt:

Und auch in Deutschland gab es bis 76 lockere Waffengesetze, ohne Straßenschlachten und tote auf Parkplätzen.

Und seitdem gibt es immer weniger Tote durch Schusswaffen in Deutschland. In 2013 starben in Deutschland also nicht 8.000 sondern gerade einmal 27 Menschen durch Schusswaffen. Und selbst das sind - da wirst du mir sicherlich zustimmen - noch 27 zuviel.

Gibt es also EINEN EINZIGEN GUTEN GRUND, Schusswaffen noch weiter zu liberalisieren, als dies bereits der Fall ist; abgesehen davon, dass (geistig) Halbstarke gern damit posen und sich ggf. dahinter verstecken wollen?

Kommentar von Kronos007 ,

"Aber möglicherweise entspringen für dich solche Unfälle, bei denen Kleinkinder ihre Spielkameraden oder Mütter versehentlich erschießen, ebenfalls dem "kriminellen Milleu"? Schließlich haben sicherlich auch kriminelle Milleus sowas wie "Jugendorganisationen", nicht wahr?!"

Du argumentierst mit Einzelfällen, Galgenvogel1993 spricht aber von der Gesamtheit der Tötungen mit Schusswaffen.
Es gab 2010 genau 36 Kinder unter 10 Jahren, die durch Schusswaffen ums Leben gekommen sind (zum Vergleich: 1070 durch Ersticken, 609 durch Ertrinken, 262 durch Brände, 923 bei Verkehrsunfällen und 54 durch Vergiftung).
Letztendlich verhalten sich Eltern verantwortungslos, wenn sie Schusswaffen vor Kinder unsicher aufbewahren. Dafür müssen sie dann aber tatsächlich in den USA rechtliche Konsequenzen tragen. Ab einem gewissen Alter ist es einfach wichtig, Kinder für die Gefahren zu sensibilisieren (siehe Eddie-Eagle-Programm der NRA).

Übrigens handelt es sich nur bei etwa 3% der Tötungen mit Schusswaffen um "mass-shootings".

"Ich redete bewusst nicht von Staaten, in denen das "kriminelle Milleu" eigene Staaten im Staat bildet. Stattdessen wählte ich ein Land, das gemeinhin als "Vorbild" dient. "

Grundsätzlich gibt es keinen Zusammenhang zwischen Tötungsraten und Waffengesetzen. 
Entscheidend sind sozioökonomische Faktoren (vergleich z.B. mal den Gini-Koeffizient der USA mit europäischen Ländern, die Sozialsysteme, etc.).
Wenn du Deutschland mit Ländern vergleichst, die ähnliche soziale Verhältnisse und liberale Waffengesetze besitzen (Schweiz, Österreich, etc.), dann findest du auch ähnliche Tötungsraten.

"Es gibt also auch in Deutschland "massenhaft Selbstmorde mit Schusswaffen"? Oder könnte es sein, dass die Selbstmörder dafür zunächst einmal an eine (legale) Waffe kommen müssen? Und könnte es sein, dass eine hohe Beschaffungsschwelle zu weniger Waffen und folglich zu weniger Selbstmorden mit Waffen führt? "

Deutschland hat eine Suizidrate von 12,5; die USA von 12,6. Daher ziemlich vergleichbar. In anderen Ländern mit sehr restriktiven Waffengesetzen liegen diese weit darüber (Japan 24,2; Südkorea 31,0).
Grundsätzlich spielt die verwendete Methode bei der Häufigkeit keine Rolle. In den USA ist die Schusswaffe die beliebteste Methode, in Deutschland der Strick. Das ändert an der Gesamtanzahl nichts. Entscheidend sind für Suizidraten soziale und kulturelle Gegebenheiten.
Zumindest ist aber ein Suizid mit einer Schusswaffe besser, als wenn sich jemand vor einen Zug wirft und damit den Lokführer bis an sein Lebensende traumatisiert.

Ich weiß nicht, welche Statistik du zitierst (Quelle?), aber selbst wenn die Suizidrate abweicht, ändert das an der Tatsache nichts, dass es keinen Beleg für einen Zusammenhang zwischen Anzahl und Methode von Suiziden gibt.

"In 2013 starben in Deutschland also nicht 8.000 sondern gerade einmal 27 Menschen durch Schusswaffen. Und selbst das sind - da wirst du mir sicherlich zustimmen - noch 27 zuviel. "

Deine Zahlen stammen wahrscheinlich von "Zeit Online". Wenn man sich die dort beschriebenen Fälle genauer anschaut, dann stellt man fest, dass dort auch Jagdunfälle, Sterbehilfe und vermutlich ein Doppelsuizid enthalten sind. Daher ist diese Zahl eine Mixtur aus grundverschiedenen Sachverhalten. Im Vergleich zu vielen anderen Freizeitbeschäftigungen passieren bei der Jagd sehr sehr wenig Unfälle (2013 starben 21.930 Menschen bei Unfällen, davon nur sehr wenige bei der Jagd). 
Die meisten Tötungen wiederum sind Beziehungstaten mit max. 2 Todesopfern.

Da die Jagd nun mal absolut notwendig ist, kann man schlecht Jagdunfälle durch ein Verbot verhindern. Suizide hängen, wie schon erwähnt, nicht von Waffengesetzen ab. Bei Beziehungstaten spielt das Tatmittel kein Rolle. Letztendlich hat man nichts gewonnen, wenn ein Mord mit einem Messer, anstatt mit einer Schusswaffe begangen wird.
Somit sind diese 27 Tote keineswegs zuviel, da sie sich nicht durch Waffenverbote verhindern lassen. 

"Gibt es also EINEN EINZIGEN GUTEN GRUND, Schusswaffen noch weiter zu liberalisieren, als dies bereits der Fall ist; abgesehen davon, dass (geistig) Halbstarke gern damit posen und sich ggf. dahinter verstecken wollen?"

Es gibt unzählige. Der Großteil aller Regelungen im Waffengesetz trägt nicht zur Förderung der inneren Sicherheit bei (entscheidend sind hauptsächlich Zuverlässigkeit, Sachkunde, etc.).
Jeder Mensch hat das Naturrecht auf Selbstverteidigung, weswegen Schusswaffen auch dafür erworben werden können sollten, ähnlich wie in Österreich.
Es gibt auch in Deutschland Beispiele wie dieses hier: http://www.focus.de/regional/hagen/polizei-hagen-hauseigentuemer-bei-einbruch-le...
Es gibt Terroranschläge, die weit weniger Opfer gefordert hätten, wenn die Bürger sich selber hätten schützen dürfen.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Du argumentierst mit Einzelfällen, Galgenvogel1993 spricht aber von der Gesamtheit der Tötungen mit Schusswaffen.

Welchen Teil meiner Ausführungen hast du nicht verstanden, Kronos? Wo soll ich nachbessern?

Es gab 2010 genau 36 Kinder unter 10 Jahren, die durch Schusswaffen ums Leben gekommen sind

Soll ich langsamer schreiben, damit du besser lesen kannst; oder wie kann ich dir helfen, Kronos?

Ich sprach davon, dass Kinder ihre Eltern oder Spielkameraden erschießen. Das waren allein in 2015 schon mal runde 265 Vorfälle. Und hier sind auch NUR die "versehentlichen Tötungen" gemeint. Die "vorsätzlichen Morde" durch Minderjährige, etwa - wie tatsächlich geschehen - der Mord an einer Mutter, weil sie ihr Kind zum Aufräumen des Zimmers verdonnert hatte, werden in anderen Statistiken geführt. 

Letztendlich verhalten sich Eltern verantwortungslos, wenn sie Schusswaffen vor Kinder unsicher aufbewahren. 

Aha, wir sind also schon bei "Tresoren in jedem Haushalt". Soll ich dir noch ein paar Minuten Zeit geben, damit du weiter nachdenken kannst? Du wirst sicherlich auch allein auf das eine oder andere Problem stoßen, das es noch zu lösen gälte. Ganz besonders, wenn man den Zweck der Waffen-Liberalisierung einbezieht...

Tipp: Worin unterscheidet sich "Meine Waffe ist im Tresor." von "Isch abe gar keine Waffe."?

Eddie Eagle 

Ganz offensichtlich hat Eddie Schwierigkeiten mit dem Fliegen, hm?! Jedenfalls sterben in den USA proportional mehr Kinder durch Schusswaffen, als in jedem anderen westlichen Industrieland.

Du gestattest, dass ich dazu eine Studie des VPC zitiere? "The primary goal of the National Rifle Association’s Eddie Eagle program is not to safeguard children, but to protect the interests of the NRA and the firearms industry by making guns more acceptable to children and youth ... The hoped-for result is new customers for the industry and new members for the NRA."

Falls du des Englischen nicht mächtig bist: Das VPC stellt in dieser Studie fest, dass das "Eddie Eagle Prgram" vor allem eine Werbung für die Waffen-Industrie und neue NRA-Mitglieder ist und nicht dem Schutz von Kindern gilt respektive das vorgegebene Ziel nicht erreicht.

Oder noch einfacher: Du bist auf Werbung hereingefallen, Kronos. Ist nicht schlimm; passiert dir bestimmt nicht zum ersten oder letzten Mal. 

Übrigens handelt es sich nur bei etwa 3% der Tötungen mit Schusswaffen um "mass-shootings".

Das ist richtig. Darüber hinaus wurden bei diesen Veranstaltungen in 2015 mal eben 2.873 Menschen zum Teil schwer verletzt. Das wird dir zweifellos eine große Beruhigung sein, wenn du eines Tages im Supermarkt deiner Wahl in einen Amok-Lauf gerätst und deine Frau/Freundin neben dir schon mal angeschossen wird. Rein statistisch könntest du dann nämlich mit ein bisschen Glück sogar unverwundet aus der Sache rauskommen. Eventuell aber auch tot. 

Aber irgendwas ist ja immer, nicht wahr?!

Und noch beruhigender wird es für dich, wenn du vor dem Supermarkt auf einen Betrunkenen stößt, der seine familiären Probleme mit etwas Ablenkung garniert. Falls du bis dahin beim Amoklauf drinnen nicht verletzt oder getötet wurdest, explodiert deine Chance nun auf das gut 10-fache, wenigstens jetzt eine Schusswunde davonzutragen, die du nach dem Verheilen (ggf. eben aus dem Rollstuhl heraus) stolz deinen Kumpels am Stammtisch zeigen kannst. Bei solchen Aktionen wurden nämlich allein in 2015 runde 38.819 Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Zweifellos wird es dich nach dem Treffer aber entspannt auf den Rettungsdienst warten lassen: Das nennt sich dann nämlich nicht "mass shooting", denn es wurden ja nur "maximal 2 Personen (ohne den Täter)" verletzt oder getötet... 

Schweiz, ...

Was du geflissentlich unter den Tisch fallen lässt, ist die Tatsache, dass auch in der Schweiz und anderen genannten Ländern das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit EXTREM beschränkt ist.

Und, ich mag mich ja irren, aber um "sich bei einem Terroranschlag selbst verteidigen" zu können, wie du plakativ ausführst, ist es im Allgemeinen wenig hilfreich, wenn man dem Terroristen droht: "Alter, ich habe eine Waffe zu Hause im Waffenschrank! Ich darf sie nur nicht herholen. Aber wenn, dann ... jaha ... dann ... Und jetzt lauf!", oder?!

Es gibt unzählige. ... Jeder Mensch hat das Naturrecht auf Selbstverteidigung 

Natürlich. Und auf Selbstjustiz. Und überhaupt ... Ist dir das Konzept "Gesellschaft" eigentlich schon geläufig, Kronos?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Teil 2: 

Damit wir uns nicht weiter im Kreis drehen und du dich nicht noch weiter in deine krude Pseudo-Argumentation mit einer bunten Mischung aus US- und "europäischem" Waffenrecht verstrickst, habe ich eine weitere Frage zum Thema: 

Die "gun violence" kostet die USA jedes Jahr 230 Milliarden US-Dollar. Das sind rund 13 Millionen Dollar jeden Tag. Nur, um die Kosten der liberalen und veralteten Waffengesetze zu tragen. Wer soll die Kosten deiner Ansicht nach hierzulande tragen? Die Waffenbesitzer durch eine "Waffen-Steuer"? Oder werden "Naturrechte" an dieser Stelle plötzlich doch nicht mehr sooooo wichtig; und die Gesellschaft soll hier einspringen?

Kommentar von Unsinkable2 ,

Korrektur: Natürlich sind es nicht "13 Millionen" sondern "runde 630 Millionen pro Tag"

Kommentar von Kronos007 ,

Diese "gun violence" wird überwiegend von Gangs, Kriminellen, etc. verursacht. Dann erklär mir bitte mal, inwiefern eine Verschärfung des Waffengesetzes Kriminelle entwaffnen kann, die ohnehin schon illegal Waffen besitzen?
Das funktioniert ja auch in Deutschland oder Frankreich schon nicht (siehe NSU-Morde, Rockermorde, islamistische Anschläge, Geiselnahme von Karlsruhe, sonstige Tötungen mit illegalen Schusswaffen, etc.).

Kommentar von Kronos007 ,

"Welchen Teil meiner Ausführungen hast du nicht verstanden, Kronos? Wo soll ich nachbessern?"

Galgenvogel1993 verweist darauf, dass ein großer Teil der 10 000 Tötungen mit Schusswaffen in kriminellen Milieus stattfindet. Du verweist dann aber auf von Kindern getötete Menschen, die sich in 2-stelligen Größen bewegen. Dein Verständnis von natürlichen Zahlen sollte zumindest so ausgeprägt sein, dass du erkennen kannst, dass die eine Zahl deutlich kleiner als die andere ist und somit es schwachsinnig ist, damit Galgenvogels Aussage widerlegen zu wollen.

"Das waren allein in 2015 schon mal runde 265 Vorfälle. Und hier sind auch NUR die "versehentlichen Tötungen" gemeint."

Wenn du diese Statistik zitierst, solltest du sie schon richtig zitieren. Es gab nicht 265 "versehentliche Tötungen", sondern 265 Vorfälle, bei denen Kinder und Jugendliche unter 18-Jahren versehentlich auf einen anderen Menschen geschossen haben.
83 dieser Vorfälle waren tödlich.

"Aha, wir sind also schon bei "Tresoren in jedem Haushalt"."

Habe ich das geschrieben? Es gibt unzählige Lösungen, die schnellen Zugriff gewährleisten und gleichzeitig Schutz vor einem Zugang Unberechtigter bieten. Es ist aber irgendwie sinnlos, dass jetzt im Einzelnen vorzustellen.

"Du gestattest, dass ich dazu eine Studie des VPC zitiere?"

Du zitierst also eine Studie der Waffengegner-Lobby VPC, die zu dem Schluss kommt, dass alles schlecht ist, was die Waffenbefürworter-Lobby NRA macht.
Das ist dann natürlich eine komplett neutrale Einschätzung...

 "Darüber hinaus wurden bei diesen Veranstaltungen in 2015 mal eben 2.873 Menschen zum Teil schwer verletzt."

Ich weiß jetzt nicht, auf welche Quellen du deine Zahlen basiert. Seriös wäre es, beispielsweise Statistiken des FBI zu verwenden. Demnach gab es von 2000-2013 486 Tote und 1043 Verletzte bei mass-shootings.
https://www.fbi.gov/about-us/office-of-partner-engagement/active-shooter-inciden...
In Frankreich sind Kriegswaffen verboten, dennoch wurden damit 2015 alleine über 130 Menschen getötet. Dabei leben in den USA etwa 5x soviele Menschen, wie in Frankreich. Konnte dies das Waffengesetz verhindern?
Man kann aber den Statistiken des FBI entnehmen, dass deutlich weniger Menschen bei Vorfällen gestorben sind, in denen Bürger frühzeitig eingegriffen haben.

"Was du geflissentlich unter den Tisch fallen lässt, ist die Tatsache, dass auch in der Schweiz und anderen genannten Ländern das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit EXTREM beschränkt ist."

In der Schweiz ist es ähnlich restriktiv, wie in Deutschland, in Österreich zumindest für einige Berufsgruppen möglich (Taxifahrer, Juweliere, Polizisten außerhalb des Dienstes, etc.). In Tschechien ist es grundsätzlich für jeden Bürger möglich.
Inwiefern ist das aber für die Argumentation relevant?
In den USA sind übrigens Waffenscheininhaber sehr selten für Straftaten verantwortlich, wie Statistiken aus Texas zeigen: https://www.txdps.state.tx.us/rsd/chl/reports/convrates.htm

"Und, ich mag mich ja irren, aber um "sich bei einem Terroranschlag selbst verteidigen" zu können, wie du plakativ ausführst, ist es im Allgemeinen wenig hilfreich, wenn man dem Terroristen droht: "Alter, ich habe eine Waffe zu Hause im Waffenschrank! Ich darf sie nur nicht herholen. Aber wenn, dann ... jaha ... dann ... Und jetzt lauf!", oder?!"

Das ist richtig. Dementsprechend habe ich auch nicht geschrieben, dass ich die Waffengesetze in der Schweiz oder in Österreich für perfekt halte. Aber wie schon erwähnt, in Tschechien ist das Mitführen einer Schusswaffe grundsätzlich möglich.

"Natürlich. Und auf Selbstjustiz. Und überhaupt ... Ist dir das Konzept "Gesellschaft" eigentlich schon geläufig, Kronos?"

Muss ich jetzt ernsthaft den Unterschied zwischen Selbstjustiz und Selbstverteidigung erklären?
Selbstjustiz bedeutet, dass man das Recht in seine eigene Hand nimmt. Daher einen Täter selber für ein Verbrechen bestraft, anstatt dies dem deutschen Justizsystem zu überlassen. Das ist zurecht strafbar und hat auch gar nichts mit dem Waffengesetz zutun.
Ich rede von Selbstverteidigung. Die ist bewusst vom Gewaltmonopol des Staates ausgenommen, da die Polizei nun mal nicht immer sofort vor Ort sein kann. Deswegen haben wir ja auch z.B. einen Notwehrparagraphen.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

"Mass Shootings" sind "Amokläufe". Dass du dich erst schreibend vergewissern musst, ist deskriptiv.

Bereits hier wirds schon extrem falsch, wenn "Mass Shooting" je nach Definition auch schon ein Jugendlicher sein kann, der auf andere mit einer Luftpistole schießt (was z.B. im Shootingtracker enthalten ist).

https://www.reddit.com/r/progun/comments/3nl0px/friendly_reminder_the_shootingtr...

Auch dass Mass Shootings "Amokläufe" sind ist falsch, speziell in diesem Kontext. Als "Mass Shooting" oder "Amoklauf" (was keine gute Beschreibung für den Vorgang ist, da ein spontaner Angriff aus Wut mit dem Wort gemeint ist) werden normalerweise, auch z.B. vom FBI, Taten gemeint, in denen die Zielsetzung des Täters ist so viele Menschen wie möglich zu töten. Diese Definition wird vom Shootingtracker und auch von dir aus dem Fenster geschmissen und ein Drive-By einer Gang wegen einer territorialen Streitigkeit wird einfach mal mit Newtown in einen Topf geschmissen. Was kompletter Stuss ist und das wissen wir beide. Diese Art "Mass Shootings" zu zählen, wie es der Shootingtracker macht, ist im übrigen exklusiv für die USA, und das dann mit Ländern wie Deutschland zu vergleichen ist an sich schon eine Lüge, da hier anders gezählt wird.

Und das ich mich vergewissern muss, sagt vor allem eines aus: 

Ich bin daran interessiert, zu verstehen, wieso diese Verbrechen passieren. Du willst eine schockierende Nummer haben, um einen einfachen Grund ("Die Waffen") vorzuschieben.

Naive Ablenkung als Argument? Ich redete bewusst nicht von Staaten, in denen das "kriminelle Milleu" eigene Staaten im Staat bildet. Stattdessen wählte ich ein Land, das gemeinhin als "Vorbild" dient. 

Ich übernehme nicht deinen Argumentationsstil, keine Sorge. 

Im übrigen ist genau das eine naive Ablenkung. Eine Gang ist ein "Staat im Staat", eine Organisation, die rechtstaatliche Ordnung ablehnt und sich ihre eigenen Gesetze und Regeln macht. In den USA gibt es davon jede Menge und sie kontrollieren manche Gebiete besser als die Polizei. Niemand denkt, dass die USA in diesem Sinne "Vorbild" sind und die Probleme dort kleinzureden damit sie in deinen Kram passen ist ehrlich gesagt...schwach.

Und mehr noch: Man stellte auch fest, dass die bisherige statistische Zählung oft fehlerhaft war: Schusswaffenmissbrauch, der mit einem Selbstmord endete, wurde oft als "nur Selbstmord" gezählt. So konnte es passieren, dass nach einer Schießerei, an deren Ende sich der Täter eine Kugel in den Kopf jagte, für die Statistiken ein "Selbstmord mit 3 Toten" festgestellt wurde. 

Ich konnte diese Studie nicht finden, ein Link wäre nett.

Sonst ist Kronos schon darauf eingegangen, wie falsch du liegst.

Und seitdem gibt es immer weniger Tote durch Schusswaffen in Deutschland. In 2013 starben in Deutschland also nicht 8.000 sondern gerade einmal 27 Menschen durch Schusswaffen. Und selbst das sind - da wirst du mir sicherlich zustimmen - noch 27 zuviel. 

Weil die Kriminalitätsrate hier, wie international, also auch in den USA, Österreich, der Schweiz usw., gesunken ist, unabhängig von den Waffengesetzen.

Abgesehen von Kronos Einwand, wann genau starben denn 8000 Menschen in Deutschland durch Schusswaffen?

Ummmm, huh?! ... Lubbock gilt als eine der ultimativen Hochburgen der Kriminalität mit Schusswaffen.
............
Kann es sein, dass dir der Schaum vor dem Mund die Sicht versperrt und du dir in den eigenen Fuß geschossen hast? 

Nein, ich liege einfach nur manchmal falsch. Tut mir leid, da hab ich was verwechselt.

Wir können wohl nicht alle solche Götter sein wie du, die in objektiver Weißheit nur nach Fakten und nie nach Gefühl urteilen.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Achso: Einen Grund dafür, weshalb hier in Deutschland alles so werden soll wie in den USA, den hast du noch nicht genannt. 

Ich bin gespannt. Schieß los.

Kommentar von earnest ,

"Schieß los": Welch (zu dir) passende Ausdrucksweise ...

Antwort
von Laestigter, 223
ja

Eine Erleichterung wäre wohl angebracht, Österreich wäre da als Vorbild in mancher Hinsicht  zu nennen.

Wenn man bedenkt, dass man bis in die siebziger aus dem Katalog seine scharfen Waffen einfach so bestellen konnte und heute kann man wegen mehrmaligen Kleinkram (Ausweis vergessen auf der Fahrt zum Vereinsheim, ect..) seine WBKs für 5 Jahre verlieren?

Kommentar von Deamonia ,

Genau richtig so! 

Es sollte eher strenger werden statt aufgelockert zu werden! 

Warum muss man als Vereinsmitglied seine Waffe mit nach hause schleppen? Sowas gehört mMn verboten! Waffen von Hobbyschützen sollten nur im jeweiligen Verein gelagert werden dürfen.

Kommentar von Laestigter ,

..weil sie da besser von den Behörden kontrolliert werden können.

Jedes Vereinsmitglied, bei dem der Kontrolleur klingelt, muss dann ja nur zum Vereinsgebäude fahren, denjenigen vom Vorstand rausklingeln, der Zugang zu Waffenkammer hat und dort seine  Waffen wie verlangt überprüfen lassen auf Vollständiglketi und übereinstimmung mit den Eintragungen in der WBK. Und wenn er zu einem Vereinsschiessen, Meisterschaft, , ect. wohin ausserhalb fahren muss, dann braucht er ja auch nur wqieder zum Vereinsheim fahren, einen vom Vorstand rausklingeln , der Zugang zu den Waffen hat und sich die Waffen am sonntag vormittag übergeben lassen - am Abend dann das selbe, da bringt er sie wieder zurück..

Bei -wie bei uns" - rund 300 mitgliedern eine leichte Sache, oder?

"Ironie- und Sarkasmusmodus AUS"

Man, Man Man, wie unüberlegt hier welche Ihre Ideen raushauen, das tut wirklich weh..

Wie Intelligent muss man eigentlich sein, um zu verlangen, daß man Waffen (die derjenige noch nicht mal in seinem Kellerabteil im Safe haben darf, wenn es ein Mehrfamilienhaus wohnt) alle auf einem Haufen lagert?

Vereinshäuser sind meist irgendwo in der "Pampa" oder am Ortsrand,  dazu noch nur zu den Schiesszeiten besetzt - Bei uns also Montag, donnerstag und Samstg, bzw. bei Meisterschaften auch Sonntags.

Dienstags, Mittwchs und Freitag hätte man den ganzen Tag Zeit, dort einzubrechen, weil niemand dort wäre und der Lärm auch nicht auffallen würde...

Da tun welche so, als seien Waffenräume und Tresore durch nichts und niemanden aufzubrechen. Realitätsfremder gehts eigentlich nimmer..

Auf so Punnkte "wie und wo reinge Ich dann meine Waffen" wo zerlege Ich meine Waffen", "Wo baue Ich meine Waffen um", ect.. gehe Ich erst garnicht ein, das versteht so jemand sowieso nicht..

Diskussion sinnlos. Gut zu wisssen, das diese Meinung nur eine Minderheit hat - diejenige Minderheit, die im Falle eines Falles die Ersten sind die nach jemanden mit einer Waffe rufen und sich bis zum eintreffen verstecken..

Antwort
von Zyrober, 251

Waffen sind legal in Deutschland. Natürlich für den entsprechenden legalen Einsatz und nach der erforderlichen Ausbildung.

Antwort
von Steinbrecher94, 139
ja

Sie sind legal, allerdings nur für Schützen, Jäger und Sammler.

Als freier gesetzestreuer Staatsbürger sollte man jedoch das Recht haben eine Waffe erwerben zu dürfen. 

Kommentar von Muhinator ,

Nein, sollte man nicht.

Antwort
von Lazcek, 204
ja

Ohne wenn und aber - Bei etwa10 bis 20 Mio illegaler Schusswaffen, über die der Staat keine Kontrolle hat und deren Besitzer jetzt schon alles mögliche anstellen können, wäre jede Waffe , die man in die Legalität holt und deren Besitzer man so überwachen kann wie man heute schon die Sportschützen und Jäger überwacht ein Gewinn!

Antwort
von Eraser13, 228
ja

Servus,

die Frage ist etwas blöd gestellt, legal sind Waffen in Deutschland ja jetzt auch schon, nur braucht man für den Großteil davon eine Erwerbsberechtigung. Aber eine Liberalisierung würde dem Deutschen Waffenrecht auf keinem Fall schaden.

Beispielsweise könnte ich mir das Österreichische Waffenrecht mit einigen Anpassungen (kein Vorderschaftrepetierflinten (Pumpgun) Verbot, mehr Halbautomaten in der Kategorie B) recht gut vorstellen.

Natürlich mögen einige dagegen sein, aber bevor wieder jemand nach den USA schreit, bitte seit euch mal klar, das wir in Ö ein teils Liberaleres Waffenrecht als in so manchem US-Bundestaat haben, trotzdem herrscht bei uns nicht Mord und Totschlag.

Zusammengefasst: Eine Lockerung in Richtung Österreichischen oder Schweizerischen Waffenrecht sollte gut funktionieren.

MfG


Antwort
von Galgenvogel1993, 182
ja

Natürlich. Das Waffengesetz braucht ganz dringend eine Liberalisierung. Wir haben einen Wust an Regelungen und Gesetzen, die niemanden sicherer machen (Bedürfnisprüfung für Erwerb und Waffenschein, Getrennte Aufbewahrung von Waffe und Munition, der 42a, das Verbot irgendwelcher Messer usw. usw.) und es ist Zeit, dass dieser Mist abgeschafft wird.

Wie hier ja schon mehrfach gesagt wurde, "amerikanische Zustände" gibts in unseren Nachbarländern auch nicht. Die gibts sogar in Amerika nicht....

Kommentar von earnest ,

Na, offenbar kennst du dich in den USA nicht so recht aus, Galgenvogel. 

Wir brauchen hier eine Liberalisierung so dringend wie die Beulenpest.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Was für ein irrelevanter Kommentar.

Kommentar von Mucker ,

Nö - earnest hat völlig Recht !

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Mit was hat er denn Recht?

Kommentar von earnest ,

Für dich, Galgenvogel, immer gern.

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

;-)

Antwort
von Leminee, 170
nicht sicher

Vor allem für die Sicherheit von Kindern...

Antwort
von Mucker, 90
ja

Ja - auf jeden Fall !

da könnten wir unsere Aggressionen doch schon mal viel besser ausleben - und würden emotional nicht so viel schlucken müssen .Was könnte man da allein an Psychotherapie einsparen ? Dann wären die Wartelisten auch nicht mehr so lang.

Ausserdem hätte man doch auch viel mehr Spass im Alltag - und natürlich auch weniger Feinde - denn die liessen sich ja viel leichter beseitigen.

Wär doch schön ! Keine Feinde mehr - nur noch Freunde !

Und dann sollte natürlich auch das Cowboy-Recht bei uns eingeführt werden. Wer schneller zieht - hat gewonnen.

ja - und Arbeitsplätze würde das natürlich auch bringen. Bei den Tischlern und Totengräbern, den Trauerrednern usw..

Ja ja - tolle Frage - und schöne neue Welt - nicht mehr so langweilig wie jetzt .

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Meine Faustregel scheint echt hinzukommen: "Je dicker die Ironie, desto dünner der Inhalt."

Kommentar von willom ,

Wenn der erste auf solch eine Frage eine ironische Antwort gibt mag das in manchen Fällen sogar noch was von Originalität haben, wenns dann noch einer mit der gleichen Masche versucht ist´s aber so gut wie immer nur noch peinlich......

Eine Frage dazu, worauf denn der angebliche massive Gewaltausbruch in der Bevölkerung der in der " Antwort " heraufprophezeit wird basieren soll, erspare ich mir daher lieber.

Kommentar von earnest ,

Die Peinlichkeit siehst anscheinend nur du. Und dein Waffenbruder Galgenvogel.

Antwort
von sesher, 252

Ich fände eine liberalisierung in dem Sinne gut, dass jeder, der keine Kinder unter 18 hat, zur Selbstverteidigung eine Schusswaffe besitzen darf. Das Amerikanische Waffengesetz ist für mich wiederum ZU liberal.

Kommentar von Kronos007 ,

Warum sollte man mit Kindern unter 18 keine Schusswaffen besitzen dürfen? Solange man die sicher aufbewahrt, ist das kein Problem.

Kommentar von sesher ,

Es besteht auch bei dem besten Schutz immer noch ein Risiko

Kommentar von Kronos007 ,

Ein Unfallrisiko für Kinder gibt es auch bei Werkzeugen, Autos, Schwimmbädern, etc.
Entscheidend ist das Verhalten der Eltern. In Österreich und der Schweiz funktioniert es ja anscheinend auch, wenn Eltern Schusswaffen besitzen. Es ist nur wichtig, diese vor den Kindern sicher aufzubewahren und ab einem gewissen Alter sie für die Risiken zu sensibilisieren (siehe auch Eddie Eagle - Programm in den USA).

Tatsächlich geschehen Unfälle mit Kindern und Schusswaffen auch in den USA eher selten. Es wird nur in deutschen Medien darüber sehr ausführlich berichtet, während andere Unfälle weniger Beachtung finden (z.B. http://www.stuff.co.nz/national/74305692/Coroner-suppresses-name-of-beautiful-3-...).
Generell gibt es deutlich mehr Kleinkinder in den USA, die Ertrinken, bei Verkehrsunfällen sterben oder an z.B. Kleinteilen ersticken, als bei Unfällen mit Schusswaffen sterben.
Somit halte ich ein Besitzverbot von Schusswaffen für Eltern, für eher fragwürdig. Entscheidend ist der richtige Umgang damit.

Kommentar von Lazcek ,

Die Amis haben noch größere Probleme als Schusswaffen - Überraschungseier und Märchenbücher zum Beispiel..

http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2013/04/18/article-2311302-195F92AD000005DC-823_6...

http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2013/04/18/article-2311302-195F929D000005DC-211_6...

Also wegen Schusswaffen in Kinderhänden macht sich da drüben keiner Sorgen, da hat Kronos007 absolut Recht.

Kommentar von Kronos007 ,

Tolle Bilderserie. Es ist ja nicht so, als wäre Waffenbesitz in den USA erst ab 18 bzw. 21 erlaubt...
Genauso könnte man dem rechten Kind auch Schnapsflasche, Zigaretten, Autoschlüssel, Kettensäge, Pestizide oder sonstwas in die Hand drücken.

Übrigens werden in den USA etwa 5x so viele Menschen mit Messern getötet, wie mit Gewehren (dabei sind auch alle Gewehre gemeint und nicht nur die extrem "bösen" schwarzen Gewehre, wie das abgebildete Ar-15).

Kommentar von Lazcek ,

!Richtig! - Stichwort "BlackRifle"

Hab auch noch eins zu den Messern:

http://www.political-humor.org/wp-content/uploads/2012/12/90-of-knife-crimes-are...

Sogar die Engländer haben gemerkt, daß der Bann von Kurzwaffen und GK-Halbautomaten nicht so wirklich was gebracht hat - die hätten sich mal lieber auch auf Messer konzentriert:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2314461/Pictured-The-horrific-arsenal-ki...


Antwort
von RicSneaker, 130
nicht sicher

Ich finde bezüglich Messern bzw. das Tragen von Messern könnte das Gesetz ruhig etwas gelockert werden. Bei Schusswaffen sehe ich das mittlerweile anders. Ich finde, das ist schon ganz gut so geregelt. In den USA sind in 13 Jahren ca. 400.000 Leute durch Schusswaffen gestorben. Ich denke, das spricht schon eine deutliche Sprache und deshalb sollten sie hier in DE weiterhin erlaubnispflichtig sein. Ich mag zwar auch Waffen aber bei der Legalisierung von Schusswaffen hört für mich der Spaß auf, wenn ich daran denke, dass jeder Volld*pp demnächst mit ner Knarre vor mir stehen kann.

Antwort
von tanztrainer1, 173
nein

Dass wir solche Verhältnisse bekommen, wie in Amerika, wo jeder gleich losballern darf, weil er behaupten kann, dass er sich bedroht fühlte?

Hoffentlich kommt es nicht soweit. Es passiert ja jetzt schon zu viel, weil manche Sportschützen schludrig mit ihren Waffen umgehen und die Kids dann ungehindert rumballern können.

Kommentar von willom ,



Dass wir solche Verhältnisse bekommen, wie in Amerika, wo jeder gleich losballern darf, weil er behaupten kann, dass er sich bedroht fühlte?

Und der übliche Hörensagen-Unsinn zu diesem Thema als quasi geballte Ladung zusammen mit den angeblichen " amerikanischen Verhältnissen " darf natürlich in keinem Fall fehlen.

Das in vielen US-Bundesstaaten das Notwehrrecht sogar eingeschränkter als in Deutschland ist findet man ja eben leider niemals in entsprechend reißerischen Artikeln der deutschen Qualitätspresse zu diesem Thema.

Viel lieber werden da Märchen verbreitet wie....: " wer meinen Rasen betritt, auf den darf geschossen werden ".....

Nachprüfen wie die Gesetzeslage in den USA tatsächlich aussieht...?

Aber warum denn, das könnte ja die beliebten Klischees versauen.


Es passiert ja jetzt schon zu viel, weil manche Sportschützen schludrig mit ihren Waffen umgehen und die Kids dann ungehindert rumballern können.

Es passiert so gut wie gar nichts......., es gibt lediglich wenige....sehr seltene Einzelfälle die eben aufgrund ihrer Seltenheit medial maßlos aufgeblasen werden.

Weder Deutschland, noch unsere europäischen Nachbarländer haben ein Problem durch Misbrauch legaler Schußwaffen und erst recht nicht durch " Kids " die angeblich bei jeder Gelegenheit " rumballern ".

Warum versinken eigentlich nicht Österreich, Tschechien und die Schweiz in täglichen Blutbädern oder " Amokläufen ", wo doch der Erwerb von scharfen Schußwaffen dort wesentlich liberaler gehandhabt wird als in Deutschland...?




Antwort
von xDravenx, 229
ja

ja ich finde jedenfalls das die gesetzte etwas entschärft werden müssen ......ich bin ein herzens guter mensch aber alleine schon um sich nachts etc. aufn heimweg zu verteidigen wäre nicht schlecht ......ich meine hallo !? waffenschein fürn pfeffer-spray .... GG

Kommentar von Aktionaer0010 ,

Genau, du wirst ja jeden Abend ausgenommen. Es würde dir ja auch kein Messer reichen zum dich verteidigen, sondern immer töten... traurige Denkweise.

Kommentar von xDravenx ,

da steht pefferspray ....ich arbeite auch in einem umfeld wo gewalt mitlerweile sher oft gang und gebe ist ! ....

Kommentar von BlauerSitzsack ,

Und die Leute welche dich Nachts womöglich überfallen sind dann auch besser bewaffnet. Legal.

Kommentar von Muhinator ,

Wenn du dich nachts gegen die ganzen Terroristen wehren möchtest, könntest du es mit Kampfsport versuchen.

Waffen werden oft gegen die Besitzer verwendet.

Wenn die Terroristen auch legale Waffen haben, bringt es dir nicht viel.

Kommentar von xDravenx ,

ich bin körperlich am ende da geht nicht viel mit kampfsport ;)

Kommentar von Neelo ,

Wenn du ein Kind in der Schule hast, möchtest du doch davon ausgehen das es dort sicher ist? Wenn das Waffengesetz abgeschwächt wird, ist es auch für potentielle Amokläufer einfacher an eine Waffe zu kommen, um womöglich DEIN Kind zu töten. Nur ein Beispiel von vielen, warum ein abgeschwächtes Waffengesetz keine Option ist.

Kommentar von Kronos007 ,

Stimmt, die Terroristen in Paris sind am Waffengesetz gescheitert...

Kommentar von Laestigter ,

@ Neelo

Wenn der Lehrer eine Waffe hätte und könnte dein Kind verteidigen, dann würdest Du trotzdem keine Liberalisierung wollen, oder? Dazu fällt mir nur das hier ein (leider in englisch, aber hier ist man ja noch nicht soweit):

http://olegvolk.net/gallery/d/35466-2/books3239.jpg

Kommentar von MelouHo ,

ich versteh nicht: Waffenschein fürn pfefferspray?

Antwort
von FloTheBrain, 68
ja

Was genau du meinst müsstest du aber noch hinschreiben.

Es gibt bereits 5,5 Millionen legale Schusswaffen in Deutschland.

Antwort
von 27Dresses, 197
nein

Tut mir leid, ich bin da eher dagegen ^^

Antwort
von earnest, 29

Was für eine undifferenziert gestellte (oder gar: bestellte?) Frage! 

Hier ist nicht gesagt, um welche Waffen es gehen soll. Es ist auch nicht davon die Rede, wie die Legalisierung denn aussehen sollte. Auch geht die Fragestellung nicht darauf ein, dass bestimmte Waffen für bestimmte Personenkreise schon legal sind.

Auch die ankreuzbaren Kriterien lassen in ihrer Eindimensionalität arg zu wünschen übrig.

Kein Wunder, dass nach solch einer mangelhaften Fragestellung hier ein Stelldichein der bei GF bestens bekannten Waffenfreunde und auch der Waffengegner erfolgt.

Antwort
von cyracus, 48
nein

Nein, auf keinen Fall.

Antwort
von BlauerSitzsack, 187
nein

Nein, auf keinen Fall.

Antwort
von Griesuh, 105
nein

Denn Waffen sind Dinger die kein normaler Mensch benötigt

Kommentar von DrCyanide ,

Gott sei Dank haben Gutmenschen wie Du nicht darüber zu bestimmen was ich brauche...

Kommentar von earnest ,

Du hast gelesen, dass Griesuh von "normalen" Menschen sprach?

Ich finde es nicht normal, wenn du jemanden, den du nicht kennst, als "Gutmenschen" abqualifizierst, nur weil er anderer Meinung ist als du.


Kommentar von willom ,

Aber offensichtlich hast du ( natürlich ) nicht das geringste Problem damit, daß der User " Griesuh " pauschal jeden als nicht normal abqualifiziert, der aus welchen Gründen auch immer Schußwaffen besitzt.

Im übrigen ist eines der sichersten Erkennungsmerkmale des leidigen Gutmenschen, daß er seine persönliche..., meist ziemlich naive Weltanschauung als Maßstab für den Rest der " normalen " Menschheit ansetzt.

Kommentar von earnest ,

Du kannst offenbar entweder nicht lesen - oder das Gelesene nicht versehen, willom.

Griesuh sprach davon, dass kein "normaler" Mensch Waffen benötigt.

Auch ein Sportschütze, der seinem Hobby frönt, freut sich zwar, dass er eine Waffe hat - aber er benötigt sie nicht wirklich.

Kommentar von cyracus ,

Gott sei Dank haben Gutmenschen wie Du nicht darüber zu bestimmen was ich brauche...

GF-Netiquette:

  • Bitte vergiss bei all Deinen Beiträgen nie, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!  Der gute Ton ist uns auf gutefrage.net besonders wichtig. Ein höflicher und respektvoller Umgang ist daher bei allen Beiträgen Voraussetzung.   Beleidigungen, Beschimpfungen, Verleumdungen und Drohungen gegenüber anderen Nutzern, dem Support oder dritten Personen sind strikt untersagt. (...)Stell Dich darauf ein, dass nicht alle Nutzer Deine Meinung teilen und versuche, diese Vielfalt für Dich zu nutzen! Das Schlechtmachen von Usern ist strikt untersagt und kann bei Missachtung zur Sperrung des Accounts führen.

https://www.gutefrage.net/policy

Antwort
von PKSSDI, 189
nein

genau und dann amerikanische Verhältnisse oder was? never...

Kommentar von Kronos007 ,

Wie wäre es denn mit Schweizer Verhältnissen?

Kommentar von ppatriks ,

In den USA bzw Texas darfst du jemanden umschießen wenn er deinen Kaffee bei Starbucks klaut.

Wtf ? Stell mal vor man nimmt den falschen Kaffee oder klaust nur nen Kaffee und der verrückte ami ballert dich deswegen um.

Es ist nur ein Kaffee.

Kommentar von Kronos007 ,

Quatsch, wie kommst du denn darauf?

Kannst du auch einen einzigen Fall nennen, in dem jemals sowas in der Art geschehen ist?

Es gibt die Stand-your-ground Regelung, die mit dem deutschen Rechtsgrundsatz "Das Recht muss dem Unrecht nicht weichen" vergleichbar ist. Dabei geht es aber um Gewaltverbrechen und nicht um einen gestohlenen Kaffee.

Antwort
von Wladisl, 157
ja

Ja - Und möglichst bald!

Antwort
von MelouHo, 204

Durch die Waffenlegalisierung würden nur noch mehr Menschen verletzt werden, da die Menschen denken, wenn viele Waffen haben, hol ich mir lieber auch eine. Gab es mal als sehr gutes Thema bei Galileo

Kommentar von ES1956 ,

Bei Galileo (im TV) gab es noch nie was gutes. Infotainment.

Aber gut, wer den Schmarrn glaubt...

Kommentar von MelouHo ,

es ist ja nicht alles gleich ne lüge. bei anderen wie diese unnötigen polizei und gerichtsendungennist klar, dass das nur show is

Kommentar von Laestigter ,

Es werden also noch mehr Menschen verletzt, wenn sich noch mehr Menschen Waffen holen?

Komisch, Ich habe mir weit über ein dutzend Waffen "geholt" und bisher habe Ich nur Papier auf dem Schiessstand "verletzt". - Könnte aber im Notfall mit einer Waffe umgehen, also die Übung und der sichere Umgang wäre vorhanden.

Mal meine Schützenkollegen fragen, ob die hier mehr Menschen verletzt haben, seitdem sie Waffen haben. (Ich lgaube aber, Ich kenne die Antwort schon..)

Kommentar von tanztrainer1 ,

Da darfst Du aber nicht von Dir auf andere schließen. Gut, Du gehst mit Deinen Waffen vernünftig um. ABer es gibt viele andere, die eben ihre Waffen nicht sicher verwahren und dann kommt da jeder ran.

Kommentar von willom ,

ABer es gibt viele andere, die eben ihre Waffen nicht sicher verwahren und dann kommt da jeder ran.

Eine pauschale, durch nichts belegte Behauptung, die einfach nur ein Bedrohungsgefühl  durch " die mit den Knarren... " erzeugen soll.

Wir hatten jahrzehntelang keine besonders restriktiven Vorschriften zur Waffenaufbewahrung und ebenso jahrzehntelang konnte man Waffen die inzwischen erlaubnispflichtig sind ohne weiteres per Versandhauskatalog inclusive Munition bestellen.

Eine auffällige Häufung von Straftaten oder Gewaltereignissen gab es dadurch nicht.

Es gibt nicht einmal eine Häufung von Gewalttaten, wenn man ausschließlich die Gruppe der legalen Waffenbesitzer betrachtet, eher ist sogar das Gegenteil der Fall.

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