Wer erklärt mir das?

Die Sonne erwärmt den Sauerstoff in der Luft.
Bilde mir ein es so in der Schule gelernt zu haben.

Das Sonnenlicht erwärmt die Luft. Wie stark die Luft erwärmt wird ist davon abhängig, in welchem Winkel das Sonnenlicht einfällt. Je senkrechter das Licht auf die Erde trifft, desto stärker erwärmt sich die Luft. Am Äquator steht die Sonne fast senkrecht, daher wird die Luft dort stärker erwärmt als bei uns. An den Polen wiederum erwärmt sich die Luft weniger, da hier die Sonnenstrahlen über eine größere Fläche verteilt werden. Auch erwärmt das Sonnenlicht die Luft über Land intensiver und schneller als über dem Meer. Die erwärmte Luft über Land dehnt sich aus und da sie leichter wird, steigt sie auf. Im Himmel kühlt sich diese Luft wieder ab und zieht hinaus aufs Meer. Dort sinkt sie ab und drückt dabei wieder gegen das Land. Die Luftbewegung entsteht, weil die unterschiedlich erwärmte Luft einen unterschiedlichen Druck hat. Kalte Luft hat einen höheren Druck als die aufsteigende Warmluft. Sinkt kalte Luft ab, entsteht ein hoher Druck, ein Hochdruckgebiet. Steigt warme Luft auf, entsteht ein geringer Druck, ein Tiefdruckgebiet. Da sich die Luft immer von Hoch- zu Tiefdruckgebieten bewegt, entsteht Wind. http://www.wissenschaft-im-dialog.de/faq_detail.php4?ID=28
Danke für die Antwort und den Link gri1su. Die Erklärung auf dieser Seite klingt ja so, als ob die Luft direkt durch Sonne erwärmt würde. Wenn ich es jetzt nach der Antwort von 34817 noch einmal durchlese, könnte man aber durchaus auch eine indirekte Erwärmung herauslesen. Ganz klar bin ich mir noch nicht.
schurke am 17. Mai 2007 17:42 es ist eine indirekte Erwärmung, da nicht die Luft selber sondern nur der Sauerstoff in der Luft erwärmt wird. Das merkst Du auch in Deiner Wohnung/Haus. Wenn längere Zeit nicht gelüftet wurde, werden die Räume nicht richtig warm, da frischer Sauerstoff fehlt, sowie Du lüftest, steigt die Raumtemperatur bei gleicher Heizleistung. Ansonsten hat gri1su es sehr schön erklärt.

Es muss zwischen Strahlungswärme und Kontaktwärmeübertragung unterschieden werden.
Die Sonne sendet elektromagnetische Strahlen aus, die von kurzwellig bis langwellig reichen - von Ultraviolett bis zu Infrarot (und in beide Richtungen darüber hinaus).
Erwärmung findet statt, wenn Materie diese Strahlung absorbiert - irgendwo muss die Energie ja hin. Wenn also die Luft alle Strahlung ungemindert durchließe, würde sie nicht erwärmt. Sie absorbiert aber bestimmte Wellenlängen und erhält deren Energie in Form von Wärme reingedrückt.
Ein großer Teil der Strahlung trifft aber die Erdoberfläche und wird hier in Wärme umgewandelt - weiß jeder, der an einem heißen Strand barfuß läuft. Diese Energie wiederum wird durch Kontakt auf die Luft darüber übertragen.
Interessanterweise ist es das Meer, das den größten Wärmespeicher darstellt. Wasser kann pro Gewichtseinhei viel mehr Wärme speichern als zum beispiel Fels. Der Wärmemotor für die Luft ist also wahrscheinlich das Meer.
Wie immer - nix is' so einfach...
Aber das Argument von gottesanbeterin (Luft ist oben kälter) ist schön einleuchtend.
Shag d'Albran
Nach meiner Erkenntnis wird durch die Infrarot-Strahlung der Sonne nur Masse erwärmt, so dass die Luft nur indirekt über die Wärmestrahlung der Masse erhizt wird.
Das würde also heißen, die Sonne erwärmt die Luft nur indirekt über die Erde.
Das würde auch erklären,warum die Luft in hohen Höhen viel kälter ist , oder?
gri1su am 17. Mai 2007 17:29 nein, so erklärt sich das nicht. Die warme Luft steigt weit nach oben und kühlt dort wieder ab.
Die Lufterwärmung durch ein Abstrahlen der Erdwärme ist so gering, dass sie nicht relevant für die Lufterwärmung ist. 34817 liegt da mit seiner Meinung nicht ganz richtig.
Ich denke, dass die Sonne die Erde erwärmt und die Erde die Luft. Wie stark die Erde erwärmt wird ist davon abhängig, in welchem Winkel das Sonnenlicht einfällt.