Wärmepumpenerfahrung

gefragt von heimicelli am 13.01.2008 um 18:03 Uhr

Hallo,

ich plane ein 2 Famileinhaus zu bauen und möchte mein Warmwasser und die Heizung über eine Wärmepumpe betreiben. Ich habe ca.230 qm zu beheizen. Wer hat Erfahrung mit Erd-oder Luftwärme? Reicht eine Wärmepumpe aus? Für eine Antwort bin ich dankbar.

heimicelli.

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Brynhild
beantwortet von Brynhild am 13. Januar 2008 18:50
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Ich habe meine Wärmepumpe noch nicht lange und die geht nur über die Luft. Da brauchst du schon ein zusätzliches Heizsystem für die kalte Jahreszeit denn ab +4 Grad arbeitet sie nicht mehr effizient und ab ca. -5 Grad geht nichts mehr (die Gradangaben stammen vom Klimatechniker der sie eingebaut hat). Die ist halt klasse für den Sommer (Klimaanlage) und für die Übergangzeit bevor es sich lohnt den Schwedenofen anzuwerfen. Bei Erd- oder Grundwasserwärmepumpen sieht das natürlich anders aus

Kommentar von heimicelli am 14. Januar 2008 16:37

Hallo Brynhild,vielen Dank für die schnelle Reaktion.Ich habe mir von Buderus und Stiebel-Eltron die Luftheizung erklären lassen. Beide boten einen zusätzlichen integrierten Heizstab mit an, der dann über Nachtspeicher betrieben wird.Wenn bei 4 Grad plus ich schon zu heizen muß, ist es ja uninteressant. Wie warm wird es denn bei Dir ohne zu heizen, wenn wir 0 Grad draußen haben?


andre7619
beantwortet von andre7619 am 14. Januar 2008 18:30
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Hallo heimicelli,

ich vertreibe selber Wärmepumpen und der integrierte Heizstab ist bei jeder L-WP drin, und bei uns nur zum dazuheizen ab etwa minus 7grad und ab minus 20Grad muß auch die Beste L-WP aufgeben. An wievielen Tagen im Jahr haben wir Temperaturen von unter 20Grad? Mal grob überschlagen sind das Mehrkosten von etwa 50€ im Jahr, die sich auf Deiner Stromrechnung kaum bemerkbar machen. Es ist wirklich nicht sehr wirtschaftlich, wenn die WP bei Minusgraden läuft, aber wenn man die Möglichkeit hat, Solar oder einen Kaminofen mit in das Heizsystem einzubinden, kann man das etwas ausgleichen. Um auf die Frage mit den Temperaturen zu antworten muß ich sagen, Du bekommst Deine, wenn es nötig sein muß 65Grad für Heizkörper, aber da Du ja neu bauen willst gehe ich davon aus, Fußbodenheizung(35Grad) soll im gesamten Haus mit eingeplant werden. Ich kenne Keinen, der mit Seiner Wärmepumpe frieren mußte. - WasserWasser und SoleWasser-WP sind von den Bohrkosten und Erdarbeiten auch Kostenintensiever, man bekommt aber auch mehr Leistung für eingesetzte Energie, also eine bessere Arbeitszahl, und auch mehr Förderung für seine Anschaffung. Natürlich, wenn man eine billige oder vom Hersteller mit großem Namen(Bude..., Viess..., Sti...) WP nimmt und nicht selber an der Entwicklung teilgenommen hat ist es schwer Qualität und Service anzubieten. Und nur der Preis ist nicht entscheident. Ich will jetzt nich alle anderen WP schlecht darstellen, aber frag doch mal wie lange die Hersteller Erfahrung mit den WP haben und wie es sich mit dem Kundenservice verhält. (Zu 90% hat man mit der Heizung ne Störung am Wochenende und zu Feiertagen). Mit den richtigen Arbeitszahlen bekommt man sogar noch eine Förderung für seine Wärmepumpe.

PS. Kombiniere doch die WP mit ner Kontrollierten Lüftung.

Ich hoffe Dir weitergeholfen zu haben, und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Andre


anonym
beantwortet von Ludwig1171 am 21. März 2009 20:58
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Lieber frager,

eine Wärmepumpe ist genau das Richtige, wenn ein Neubau geplant wird, wobei eine Erdreichwärmepumpe das Richtige ist. Für einige besondere Tipps bitte ich um Anruf unter 05221-386005. Hierbei gilt es u.a. Ab- und Restwärme, z.B. Abwasser und unterhalb der Hausgründung zu nutzen. Auch sollten die Rohrlänge midestens gegenüber den Herstellerangaben verdoppelt werden, d.h. viele Kreisläufe auf der primären und auf der sekundären Seite. Durch die höhere Zahl ver Ventile wird dies etwas teurer. dieses Geld bekommt man durch die geringere Spreizung sehr rasch wieder herein, bzw. erspart das die Frostschutz-Beimischung.

Viel Spass

Ulrich Ströbel

(ludwig1171@freenet.de)


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