Frage von innerscream, 45

Wären Therapeuten und Ärzte nicht so belastet,wenn nicht jeder beim kleinsten Ding sofort ankommt?

Krankenkassen wären dann auch nicht so überlastet oder...?

Also wäre es dann nicht bei manchen egal,die zum Beispiel sowieso keine Chance mehr hätten,dass sich was bessert,die Therapie abzubrechen?.. (z.b bei Krebs) oder Leute,die sowieso nichts ändern wollen würden. Therapeuten usw sind ja auch irgendwie nur Menschen und das geht vielleicht ja auch an die Psyche und ich denke auch aus eigener Erfahrung,dass meine Ärztin nicht wirklich etwas in dem Menschen sieht,sondern nur an das Geld denkt und alle in Schubladen packt.. die hat DAS und der hat DAS... Und irgendwie lohnt sich das für manche ja überhaupt nicht. Und man ist ja nicht irgendein Versuchskaninchen was ständig unter einer Beobachtung stehen sollte,denk ich. Deswegen würde ich nie zu etwas gehen wollen,außer Impfungen. Ist das nicht voll komisch für beide Parteien,also Patient/in und Therapeut/in | Arzt/Ärztin sich Dinge zu erzählen und anzuhören von Menschen,die einen nicht mal kennen...

Also rein von dem Glauben aus könnte man ja dann das verschreiben was man denkt,aber hat keine Gewissheit,ob das schlussendlich das richtige ist und war..Und beim Therapeuten könnte man auch die ganze Zeit lügen.

Warum gehen denn dann so viele (kommt mir so vor) bei einer Sache sofort zum Arzt oder Psychologen. ..?.. sind sie so ängstlich geworden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von tmlgxr, 45

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Antwort
von putzfee1, 40

Zum Therapeuten sollte man dann gehen, wenn man gute Gründe hat. Die mögen für jeden anders aussehen. Das kann man so pauschal nicht beurteilen. Für jemanden, der die Therapie eigentlich nicht will und den Therapeuten anlügt, ist sie natürlich sinnlos. Der sollte dann seinem Therapieplatz besser demjenigen überlassen, der ihn wirklich sinnvoll nutzt.

Es ist aber weder für den Patienten noch für den Therapeuten komisch, sich "Dinge" zu erzählen, wenn das helfen kann, eine Krankheit zu heilen oder dem Patienten Erleichterung zu verschaffen.

Ob Leute wirklich ohne Sinn zum Therapeuten gehen, möchte ich nicht beurteilen; wer freiwillig hin geht, wird auch seine Gründe haben. Und was einem Außenstehenden als Kleinigkeit erscheint, mag für den, der zum Therapeuten geht, ein Riesenproblem sein. Ihm dabei zu helfen, dieses Problem zu bewältigen, dafür ist ein Therapeut da. Und die Behandlung abzubrechen, nur weil keine Chance besteht, dass sich etwas an der Krankheit ändert, wäre richtig brutal. Derjenige, der z.B. wegen unheilbarem Krebs therapeutisch behandelt wird, braucht die Hilfe des Therapeuten, um mit seiner Krankheit klar zu kommen und nicht vollkommen zu verzweifeln. Wenn man ihm das auch noch wegnehmen würde, wäre das furchtbar!

Sich bei einer Essstörung Hilfe bei einem Therapeuten zu suchen, ist übrigens nicht überflüssig, sondern der absolut einzige richtige Weg. Und das ist es doch, was du dich im Grunde fragst, liege ich da richtig?

Kommentar von innerscream ,

Eigentlich ist das schon der Grund,aber ich würde es trotzdem nicht machen :-\

Kommentar von putzfee1 ,

Wie ich schrieb: es ist der einzige richtige Weg, den man in so einer Situation gehen kann. Anders kommt man da nicht raus, und eine Essstörung zerstört nach und nach den Körper, die Organe, so lange, bis sie nicht mehr funktionieren. Deshalb endet eine Essstörung unbehandelt früher oder später immer tödlich... und du kannst mir glauben, das ist ein langsamer und qualvoller Tod. Du solltest dir das gut überlegen. Vielleicht begreifst du es, wenn es dir irgendwann so richtig dreckig geht. Das Problem ist nur, dass der Körper dann meist schon unwiderruflich geschädigt ist und man nie mehr richtig gesund wird.



Antwort
von Myquestions99, 27

Hallo,

Es gibt auch Menschen die gehen genau aus diesem Grund nicht zu einem Therapeuten, für jede Person ist etwas anderes wichtig wir Menschen sind nun mal individuell. Sicherlich geht das an die Psyche auch bei Psychologen doch sie haben sich diesen Beruf ausgesucht.Und das jeder es nur wegen des Geldes macht das kann man so nicht sagen, ich möchte vielleicht auch mal in einem Sozialen Beruf tätig sein und auch wenn ich dabei an den Finanzellen Aspekt denke, helfe ich anderen gerne und möchte es auch aus diesem Grund.

Ja das kann schon komisch sein einener Fremden Person sehr persönliche Dinge anzuvertrauen und das ist meiner Meinung nach das schwierigste an einer Therapie.Ich kann dir nicht genau sagen ob und wenn ja warum so viele einen Psychologen aufsuchen doch manchmal steckt hinter dem Ganzen auch Zwang und wenn man die Wahl zwischen einer Klinik und alle paar Wochen ein Gespräch von 60min hat, dan zieht man das halt durch.

Und wenn man sich hier so einige Fragen anschaut stellt man auch schnell fest, das es viele gibt die von ihrer Familie, Freunden etc. zu einem Therapeuten "gebracht" werden.Bei jedem kleinsten Ding trifft es also nicht ganz.Ich dachte mal genauso und habe mich gefragt warum sich so viele direkt an Ärzte/Therapeuten wenden, bis ich selber irgendwann unter Druck gesetzt wurde und man mich gezwungen hat.Es gibt aber auch Menschen die keine andere Möglichkeit mehr haben und da ist ein Therapeut die letzte Rettung, es gibt Krankheitsbilder da gehört es "einfach" dazu das der Patient keine Hilfe annehmen möchte.

LG Myquestions!

Antwort
von Lollyyy98, 12

Eine Therapie wäre aber nötig bei dir! Mach dir keine Sorgen um die Ärzte

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