Frage von dkjbfdkjbfkjeu, 59

Wären Benzodiazepine eine letzte Möglichkeit in meiner Situation?

Ich bin 16 Jahre alt und habe eine sehr lange Geschichte von Angst und die Konsequenz von dieser. Ich hatte schon immer starke Angst vor fremden Menschen und neuen Situationen. Extrem wurde es dann als ich 13 wurde. Aus ab und zu in der Schule fehlen wurden mehrere Tage am Stück und dann isolierte ich mich schließlich völlig. Der Grund war meine Angst und auch die daraus folgenen körperlichen Folgen. Jeden Morgen musste ich mich fast übergeben und mein Herz raste so schnell, sodass ich es hören konnte.

Ich gab mir damit quasi selbst eine "Angstpause", indem ich nicht mehr zur Schule ging. Ihr müssste wissen, dass ich in meiner Freizeit nie raus ging und gehe. Die Schule war bis dahin das einzige an nötiger sozialer Interaktion. Ich habe keine und will keine Freunde. Ich hatte früher welche, aber ich habe mich nie darauf gefreut sie zu sehen, weil meine Angst so stark war bzw. ist.

Also, dann isolierte ich mich komplett. Ich ging keinen Meter mehr raus und schloss mich in meinem Zimmer ein. Das habe ich ein halbes Jahr 100%ig durchgezogen. Natürlich kamen Anrufe von der Schule und vom Gesundheits- und Jugendamt. Sie unterhielten sich sehr oft mit meiner Mutter. Dann kam ein Sozialarbeiter, der jede Woche 3 Mal probierte mit mir zu sprechen, aber ich ignorierte ihn und habe ihn bis heute kein Mal gesehen, weil ich die Tür abschloss.

Nach sechs Monaten dann mit Beschluss in die Klinik. Tür aufgebrochen, weil ich nicht koopierrierte. Therapie hat nichts gebracht, weil ich mich nicht öffnen konnte. Ich wurde nach 6 Wochen entlassen und ging anschließend wieder nicht zur Schule.

Nun wieder genau das selbe. Nur diesmal 10 Monate isoliert. Dann wieder Zwangseinweisung. Wieder entlassen und nun vor 7 Wochen wieder eingewiesen und vor 2 Wochen entlassen. Die Therapie schlägt nicht an. Dazu kommt Depression und einfach diese Tatsache, dass ich mir selbst keine Chance mehr geben will, weil ich nicht mehr an Therapie glaube. Ich habe Angst vor Verantwortung und dem Groß werden.

Wurde noch nie mit Benzos/Anti-Depressiva behandelt. Depression ist auch nicht diagnostiziert, weil ich sie geheim halte. Schlafe nurnoch, komme nicht aus dem Bett, bin wieder isoliert.

Könnten Benzos eine Lösung sein? Wird langzeittherapie mit benzos überhaupt gemacht? Schreibt mal bitte Meinungen, Vorschläge und Erfahrungen hier rein.

Danke

Antwort
von FSD21, 26

Es gibt keine Situation auf dieser Welt die dir Sorgen bereiten kann! Lediglich du selbst erschaffst diese Sorgen in deinem Unterbewusstsein.

Dein Problem ist rein psychisch und du solltest es dementsprechend lösen.

Ich würde dir dazu raten, einmal täglich zu meditieren. Meditation hat eine vielzahl körperlicher und geistiger Vorteile und kann auch in deiner Situation helfen!

Ich selbst habe durch die Meditation meinen Platz in dieser Welt gefunden und viele psychische Probleme von mir beheben können, daher kann ich es dir nur ans Herz legen zu meditieren!

Von der Verwendung von Psychopharmaka (wie Anti-Depressiva) rate ich dir ab. Kurzfristig könnten diese helfen aber langfristig schädigst du deine Psyche und deinen Körper!

Ein Freund von mir nahm eine Zeit lang Anti-Depressiva und hat sich dadurch stark ins Negative verändert!

Pharmaindustrie: Ein gesunder Patient ist ein Kunde den man verliert!

Antwort
von 7vitamine, 8

Du wolltest doch vorhin, wie hier auch, Meinungen zu Benzos, aber die Frage wurde wahrscheinlich wegen Doppelpost gelöscht.

Ich habe Erfahrung damit und habe Benzos über 10 Jahre genommen.

Sei dir bewusst, dass diese abhängig machen, so wie Drogen und du wirst immer mehr und mehr brauchen um denselben Effekt zu erreichen. Wenn du keine haben kannst wirst du Amok laufen wie ein Drogensüchtiger.

Über langzeitschäden wird nie ein Wort darüber verloren, nur ob sie abhängig machen oder nicht.
Was die wenigsten wissen, ist dass sie Hirnpartien schädigen. Du wirst davon Schäden nehmen die du nie mehr wegbekommst. Bei mir ist es mittlerweile so schlimm, dass ich kein normales Leben mehr führen kann, denn jeder Tag ist dank den Benzos eine Qual.
Es sieht sogar so aus, als ob ich an den Spätfolgen irgendwann daran sterben werde, das Hirn wurde einfach zu fest geschädigt.

Wenn du deine Ängste medikamentöse beseitigen willst, dann greif lieber zu Stimmungsaufheller wie Cipralex, die helfen auch sehr gut dagegen und alles wird egal.

Falls dir also dein Leben lieb ist und du nicht  qualvoll daran krepieren willst, dann fang damit erst gar nicht an, nur so als gutgemeinter Tipp.

Antwort
von kleinerhelfer97, 26

Du bist schulpflichtig, eigentlich müsste die Polizei kommen, die Zimmertür notfalls einbrechen und dich zur Schule bringen und das, wenn nötig, jeden Tag.
Die Schule kann doch nicht dulden, dass eine Schülerin aufgrund nicht Kooperierens mehrere Monate dem Unterricht fernbleibt.

Kommentar von dkjbfdkjbfkjeu ,

*Schüler

Man muss zwischen pädagogischen und psychologischen Schulfernbleibern unterscheiden. Bei pädagogischen h Fällen hast du Recht, aber bei den die halt nicht nur "kein Bock" haben, ist es anders.

Kommentar von FSD21 ,

Die Antwort hat garnichts mit der Frage zu tun!
Bitte lies das nächste Mal genauer nach.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community