Wäre ich als Hundehalter geeignet?

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10 Antworten

Also es klingt ja mal nicht so schlecht bei euch - jedoch ist ein Welpe vielleicht nicht gleich die erste Wahl, die ich euch empfehlen würde.
Ein Welpe kommt (je nach Anschaffungsort) mit kaum Wissen und wenigen Fähigkeiten zu euch - fast wie ein menschliches Baby ist es auf euch angewiesen und ist vor allem am Anfang sehr ungern alleine, wird da schnell "enttäuscht" von euch sein und sich verlassen fühlen - da sind deine Sommerferien fast zu kurz um dem Hund beizubringen was er später, wenn du in die Schule gehst können sollte
- nämlich auch auf "fremde" hören (sich quasi bei bedarf immer wieder neu unterzuordnen was vor allem im Flegel-Alter ziemlich nerven aufreibend werden kann)
- alleine sein
- stubenrein sein
- das Vertrauen aufbauen (um zu wissen, dass ihr immer wieder nach Hause kommt)
- Selbstbeschäftigung und dabei trotzdem Ruhe bewahren (Hunde werden oft "aufgedreht" wenn sie zu oft und zu lange alleine gelassen werden, bellen und jaulen durch bis man zurück ist usw.) da sind "Suchspiele" und weitere Denkspiele während der Zeit die er alleine verbringt super - diese gehören aber gelernt!
- Regeln müssen klar und deutlich sein und bei jedem gleich sein (also wenn es heißt nicht aufs Sofa dann sollte dies immer so beibehalten werden)
- Leinenführung - diese beginnt mit dem Tag, an dem der Welpe bei euch ist trainiert und sollte auch bei jedem gleich durchgeführt werden
- fixe Essenszeiten welche eingehalten werden sollten und vor allem ein Welpe sollte 4-5 kleine Mahlzeiten zu sich nehmen und Welpen müssen circa alle 2-3 Stunden und zusätzlich nach jeder Nahrungsaufnahme nach draußen geführt werden zum Blase/Darm entleeren um die stubenrein zu bekommen - dabei gilt viel Loben, viele Leckerli für die Motivation und viel Üben und Trainieren (in allen Belangen)
- Auf den Namen reagieren und auf rufen auch richtig reagieren (mit kommen)

Also wie du merkst ist ein Welpe (vor allem am Anfang) keine Aufgabe für nebenbei!

Dazu kommen regelmäßige Arztbesuche wegen Impfungen/Entwurmungen/Gesundheitschecks und Beratung - die Suche nach dem richtigen Futter und die Beschäftigung damit wie viel - damit einhergehendes ständiges wiegen, Fellpflege, Pfotenpflege, Ohrenpflege, Zahnpflege usw (und diese führst du die nächsten 10 Jahre weiter)

Auch musst du die nächsten 10 Jahre voraus denken - was machst du nach der Schule? Hast du dann noch Zeit für den Hund? Hast du vor auszuziehen - wie sieht es dann mit dem Hund aus? Sind die nächsten Urlaube ständig ohne Hund?

Ein Welpe bleibt übrigens auch nicht immer der kleine süße Fratz - vor allem im Flegelalter kann es oft dazu führen, dass man seine Entscheidung für einen Hund bereut, wenn man nicht damit rechnet, dass mit der Geschlechtsreife alles gelernte plötzlich hinfällig ist und der Hund an die Grenzen geht und vieles wieder probiert wird was zuvor kein Thema mehr war (zB Möbel ruinieren, Leinenführung missachten, Kommandos ignorieren, flüchten usw.)
- geht jedoch auch wieder vorbei, mit spätestens 2 Jahren sollte das überwunden sein haha ist wie die Pubertät :P

Vielleicht überlegst du dir mit deiner Familie einen älteren Hund zuzulegen, welcher vielleicht bereits gewöhnt ist, was ihr ihm zu bieten habt - denn ein Welpe mit so wenig Zeit und so vielen verschiedenen Menschen die sich dann anschließend damit beschäftigen müssen kann auch schnell zu einer Enttäuschung führen, weil da echt konsequente Erziehung dahinter sein muss um später den "Traumhund" zu haben von dem jeder (zukünftiger) Hundebesitzer träumt - deshalb habe ich mir meinen Labrador zB in meiner 2 1/2 Jährigen Karenz geholt :)

Kannst mir aber gerne eine Kontaktmöglichkeiten hinterlassen, dann kannst du mich detaillierter Fragen wenn du das möchtest :)

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 11:25

Ich habe mir auch schon überlegt mir einen älteren Hund anzuschaffen. Allerdings haben ich und auch meine Mutter Bedenken: Was wenn der Hund falsch oder "schlecht" erzogen wurde? Die älteren Hunde bekommt man ja meistens aus dem Tierheim und da haben einige Bekannte von mir reichlich Probleme mit ihrem Hund gehabt (Angstzustände, sehr aggressiv, Kinder unfreundlich und so weiter) da bin ich mir eben sehr unsicher. Ich bin sehr willensstark und konditioniert ich denke ich könnte den Hund gut erziehen aber wenn die fehlende Zeit (von meiner Seite, ich würde den Hund dann meinen Familienmitgliedern in meiner Abwesenheit überlassen) ein zu großes Problem für die Anschaffung eines Welpens darstellt fällt diese Option wohl weg. Gäbe es da irgendwie eine Lösung oder sollte der Hundetraum lieber ein Traum bleiben? Wie schon erwähnt ich würde nur das beste für den Hund wollen und wenn das beste ist, dass ich mir keinen zutue dann ist das so und ich akzeptiere das. Vielen dank aufjedenfall ihre Antwort hat mir sehr geholfen :)

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Kommentar von Shilja
09.08.2016, 13:35

Egal für welchen Hund du dich entscheidest - auch du (ihr) könntet Fehler in der Erziehung machen und habt das selbe Problem (nur selbst erschaffen) und würdet euer Familienmitglied trotzdem bedingungslos lieben :)

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Ich persönlich halte das für keine gute Idee.
Auch wenn es finanziell und vom Platz her kein Problem ist, finde ich der Hund wäre zu lange allein.
Am Anfang kann ein Welpe erstmal eine ganze Weile (da reichen die restlichen Sommerferien nicht aus ) gar nicht alleine bleiben, könnte auch die ganze Zeit bei deiner Bekannten bleiben bis du wieder da bist ?
Auch das dein Vater nichts mit ihm zu tun haben will halte ich für etwas problematisch.
Man unterschätzt die Arbeit die man mit einem Welpen hat am Anfang.
Ich werde selbst diesen Monat 17 und habe oft lange Schule, bei uns ging es nur, weil meine Mutter erst dann zur Arbeit geht, wenn ich oder meine Schwester zu Hause sind.
Auch testet sich ein Welpe sehr viel aus (will das deine Bekannte dann )
Er knabbert Möbel an und öfters geht auch mal was daneben...
Außerdem ist unserer (16 Wochen alt) gerade sehr in einer Beißphase d.h. neue Klamotten brauch man erst gar nicht anziehen D:
Das du in die Hundeschule willst finde ich super und wenn deine Bekannte solange auf ihn aufpassen kann und mit allen diesen Punkten kein Problem hat denke ich könnte man es machen, allerdings musst du dann auch damit einverstanden sein, dass deine Bekannte deinen Hund quasi miterwirtschafte, denn auch sie muss das was in der Hundeschule gelernt wird natürlich durchsetzen sonst kannst du jedes Mal wieder von Vorne anfangen.
Überlegt euch das einfach nochmal und redet mit euerer Bekannten :)
Alles Gute !

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Damit der Hund ein Familienmitglied wir müssen alle dafür bereit sein du hast aufjeden fall nicht genug Zeit für einen Hund hast du denn Freunde oder verwandte die mal auf den Hund aufpassen? 

Weil so oft kann kein Hund alleine sein. Und außerdem must du wissen das man sehr viel über Hunde wissen muss z.B. was der Hund fressen darf und was nicht, was schlecht für den Hund ist und was nicht wenn du willst kann ich dir ein paar Tipps geben.

Liebe Grüße Maja

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 10:28

Vielen Dank :) Natürlich würde ich mich vor der Anschaffung genauestens darüber informieren was der Hund alles braucht und drum und dran. Ich habe Freunde und Familie die mich hierbei unterstützen werden z.B wenn ich in den Urlaub möchte oder all diese Sachen. Der Hund wäre immer versorgt. Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen.

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 10:45

Meine Tante hat einen Hund (Retrievermix) mit dem ich des Öfteren spiele und laufen gehe insofern habe ich damit schon ein wenig Erfahrung.

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Kommentar von majawarana
12.08.2016, 13:29

aber von zu viel kriegen Hund Zahnstein.

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Zeit, Geld und Verantwortung sind ja beim Hund ein Muss. Geld sagst du ist kein Problem. Zeit... Ich finde es bei Studenten/Abiturienten immer problematisch. Ich habe meinen einen Hund seit ich 12 bin und bin jeden Tag drei Mal rausgegangen mit ihr. Seit ich jedoch jetzt IB mache (englisches Äquivalente für Abitur), geht mein Bruder nachmittags mit den Hunden raus. Ich sehe nicht, wie das gehen soll bei dir, wenn sich aber ständig andere Familienmitglieder um den Hund kümmern müssen. 

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 10:08

Es soll ja nicht nur mein Hund sein sondern ein Familienmitglied. Es ist zwar mein Traum mir einen Hund anzuschaffen, jedoch sind meine Mutter und meine Schwester auch begeistert davon und bei uns zuhause packt jeder mit an d.h wir werden uns alle gleichermaßen um den Hund kümmern. Nach dem Abitur habe ich vor zu studieren, das stimmt, allerdings werde ich dafür zuhause wohnen bleiben.

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Ich möchte dir nicht von einem Hund abraten aber für mich persönlich ist die Zeit in der der Hund alleine wäre zu lange. Und ich muss auch erlich sagen, dass ich mir nicht sicher bin wie "ernst" du es mit deinem Hund meinst. Warum muss deine Mutter in der Früh mit ihm gehen wenn es DEIN Hund wird ? Ich stehe auch jeden Tag um halb Fünf auf um mit den Hunden zu gehen.....
Und das mit deinem Vater finde ich dem Hund gegnüber auch nicht gerade optimal. Ich möchte gar nkcht in Frage stellen, dass du sehr lied zu dem Hund wärst aber du machst grade Abi...und was kommt danach ? Studium ? Ausziehen? Dann hast du gar keine Zeit mehr....

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 10:01

Danke für die ehrliche Antwort, meine Mutter geht morgens da sie mittags dazu keine Zeit hat. Der Hund soll ein vollwertiges Familienmitglied werden und deshalb möchte sie sich auch daran beteiligen indem sie mir morgens das Laufengehen abnimmt, da ich morgens immer leicht in Stress bin.

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Kommentar von anaandmia
09.08.2016, 11:11

Aber das ist doch keine Lösung ? Du fängst "bald" das studieren an und da es dir jetzt schon zu stressig ist in der Früh mit dem Hund zu gehen wird sich das im Studium bestimmt nicht ändern. Da dein Vater "nichts mit dem Hund zu tun haben will" ( was ich als sehr problematische sehe, wenn der Hund ein Familienmitglied werden soll ) bleibt die ganze Arbeit an deiner Mutter hängen. Weist du wie lange du in der Uni bist ? Und dann noch lernen evtl. Nebenjob ...?! Da ist die Zeit für den Hund eh schon sehr knapp auf Dinge wie Disco, Kino usw. wirst du verzichten müssen wenn du die verantwortungsvoll um den Hund kümmern willst. Das muss dir klar sein ! Also denke wirklich nochmal drüber nach ....und denke dabei nicht nur daran was für dich gut ist sondern auch an den Hund.

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Kommentar von anaandmia
09.08.2016, 11:13

*dich

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eine welpe nkann man am anfang gar nicht alleine lassen.

er muss tag und nacht alle 2-3 stunden raus. das kannst du ihm als abiturietenin nicht bieten.

nach dem abitur wirst du wohl studieren oder eine ausbieldung machen. auch das ist oft mit einem hund nicht vereinbar.

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Die ersten beiden Absätze deiner Frage zeigen schon das erste Problem:
Du willst einen Hund hast aber kaum Zeit. Um den Hund kümmern sollen sich erst mal andere.

Das klingt zwar erst mal hart aber dir muss in erster Linie klar sein, dass du (ihr) die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmst.

Wenn du morgens um sechs aus dem Haus gehst hast du doch reichlich Zeit vorher mit ihm zu laufen.

Ich fange um sechs mit der Arbeit an und war davor schon mindestens 45 Minuten unterwegs, egal ob -15 Grad oder Dauerregen.

Ich möchte nicht sagen, dass ihr als Hundehalter ungeeignet seid aber es muss alles sehr gut überlegt sein.

Da du 17 bist wirst du bestimmt auch ohne deine Eltern in Urlaub gehen oder auch sonstige Unternehmungen machen wollen. Wer kümmert sich dann um den Hund?
Irgend jemand muss immer zurückstecken - entweder du oder deine Eltern und das für viele Jahre. Das kann u.U. Unmut geben.

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Warum nicht? Wenn du sagst, du bist bereit dem Hund ein liebevolles Zuhause zu bieten... :)

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Hole dir am besten kein Hund, der Hund darf nicht so lange alleine bleiben, höchstens 2 Stunden. Hole dir vielleicht in ein paar jahren ein Hund wenn du mehr Zeit hast

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 09:51

Ich würde dafür sorgen, dass der Hund nicht lange alleine ist aber zwei Stunden ist doch etwas übertrieben oder? Da müsste ja jeder der sich einen Hund anschafft berufsuntätig sein?

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Kommentar von GabbyKing
09.08.2016, 10:29

Als Welpe kann der Hund die ersten paar Monate gar nicht allein sein...

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Kommentar von anaandmia
09.08.2016, 11:15

Ich finde auch das 4 Stunden wirklich absolutes Maximum für einen Hund sind ! Aber damit meine ich einen Hund der das lange Zeit gelernt hat und keinen Welpen...

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 15:50

Okay vielen Dank für die Antworten. Ich habe bis jetzt noch keine Erfahrung mit Hunden und bin dankbar für jede Antwort. Sollte ich mir den Traum erfüllen wird es kein Welpe sein.

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Das hört sich alles recht gut an.

Aber warum muss es denn unbedingt eine Qualzucht sein?

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Kommentar von MyNameIsKenny
09.08.2016, 09:49

Als Hundehalter denke ich würde es schon klappen. Über den Geschmack lässt sich streiten, aber ist am Ende deine Wahl ;)

SG Kenneth

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Kommentar von SelBlack13
09.08.2016, 09:52

Wieso "Qualzucht" was bedeutet das genau?

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Kommentar von Blacksnow87
09.08.2016, 10:21

schön gesagt Kandahar

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