Frage von problemkind28, 114

Wäre es wirklich besser aktuell nach Neuseeland oder so zu flüchten, um der nächsten Wirtschaftskrise zu entkommen?

Man liest ja derzeit viel in Richtung Wohnungen in umfunktionierten Bunkern und Raektensilos und zum zur Festung ausgebauten Eigenheimen der Reichen und Superreichen. Zudem ist die letzte Krise 8 Jahre her, also sollte demnächst was passieren. Nur wie sollte man damit umgehen? Sollte man flüchten, und wenn ja wohin? Oder sollte man Ackerbau und Feldwirtschaft betreiben und sich wirtschaftlich unabhängig von allen anderen machen? Ich bin mir nicht sicher wie ich mit der nächsten großen Krise umgehen soll, ich habe sowas noch nie durchlebt. Wie sichert man sich am Besten ab? Und wie gründet man nebenbei noch eine Familie? Oder sollte man das heutzutage wegen der Unsicherheit lieber lassen?

Ich überlege mir ernsthaft nach Neuseeland auszuwandern, allein und dort erst eine Familie gründen.Allerdings fehlt mir ein Studium und das neuseeländische Rentensystem macht mir leichte Sorgen. Gibt es hier vielleicht auch irgendwelche Alternativen?

Wie sieht es mit Feuerland aus? Oder der Antarktis? Gibt es da vielleicht schon Menschen die dorthin ausgewandert sind? Sibiriern wäre mir zu unsicher, da dies ja zu Russland gehört. Kanada ist mittlerweile auch vollends kapitalisiert und lohnt sich wohl auch nicht meht. Blieben noch Argentinien und Bolivien nur hier kenne ich mich zu wenig aus. Hat einer vielleicht ne nützliche Idee?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Utopiosus, 55

Mir ist aufgefallen, dass Du nach Harmonie suchst und dich dabei gerne ablenken lässt.

Bei den Ländern und Wünschen die Du äußerst sind diese immer recht naturgebunden und teilweise vom Menschen unberührt. Suche in deinem Herzen in Bezug auf diese Aspekte eine Orientierung was du mit deinem Leben anstellen möchtest.

In Bezug auf Wirtschaftskrisen möchte ich dir sagen, dass kein Individuum die Krise wahrlich spüren kann. Aufgrund der Tatsache dass wir viele Milliarden Menschen sind, scheinen Krisen manchmal unüberwindbar oder sogar gefährlich zu sein.

Aber doch - und das ist mehr meine Erfahrung als meine Meinung - kann keine Krise so schlimm sein, als könnte man sie nicht überstehen. Ich habe mich politisch den Tagesthemen gewidmet die seriös erscheinen und mich von der Boulevardpresse entfernt, die mit ihren Sensationsnachrichten Angst, Hass und Missgunst sät. 

Nimm nicht jedes Wort auf die Goldwaage und mach dir deine eigene Meinung. Das was du oben schreibst sind die Meinung derer, die teilweise mit Angstmache ihr Geld verdienen. 

Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. 

Habe Mut dich dem Menschenfeind entgegen zu stellen.

Sei nicht Dumm und renne allein gegen 10 oder Windmühlen an.

Denke und Sei so wie du bist und teile was du geben kannst. Es musst nicht das sein, was du nicht geben willst, aber wenn Du Dankbarkeit wahrlich empfangen kannst, wirst du mehr Spaß am geben haben, als am nehmen.

Nimm um zu Leben, aber lebe nicht um zu nehmen.

Das Universum ist mit uns verbunden. Gott wohnt in uns mit seiner Art das Leben bestreiten zu können. Die Natur ist unser verbündeter, mache dir Wissen zu nutze und bleib nicht stehen.

Denke weiter, lebe, falle, liebe, sterbe, steh wieder auch klettere und fall wieder hin, steh dann aber immer wieder auf und mache (schlauer) weiter.

Dann empfängst Du Gottes Segen und seine Liebe. Ebenso wie deine Liebe zu dir und die aller anderen Menschen.

Antwort
von BTyker99, 32

Hier gibt es eine Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fa...

Das mit Neuseeland und Co. finde ich aber auch interessant. Um dich darauf gut vorzubereiten, könntest du versuchen, einen speziellen Berufsabschluss zu machen, mit dem eine Einwanderung erleichtert wird. Z.B. gibt es viele spezialisierte Tätigkeiten in der Forstwirtschaft, die dort gefragt sind.

Es gibt mehrere Listen von Berufen, die in Neuseeland erwünscht sind. Ich glaube eine Liste ist langfristiger ausgelegt und eine zeigt die Berufe, an denen es kurzfristig an Personal mangelt...

Wie soll man denn in der Antarktis überleben? Auf der Neumayer-Forschungsstation? ;-)

Kommentar von problemkind28 ,

Deswegen frage ich ja nach Erfahrungswerten. Soweit ich weiß wird ein Großteil der Antarktis genutzt um Tiersamen und -eizellen sowie Pflanzen aufzubewahren, für den Fall der Fälle. Das heißt zumindest Forscher leben da unten. Stellt sich halt die Frage inwieweit man dort hin übersiedeln und in den Forschungsstationen arbeiten kann.

Kommentar von BTyker99 ,

Durch mein Studium hatte ich zumindest theoretischen Kontakt zur Neumayer-Station und auch schon viel davon gelesen. Ich weiß, dass irgendwo Samen gelagert werden, aber das betrifft ja nur ein Gebäude, und da werden höchstens eine Hand voll Leute arbeiten.

Auch was die Forschung betrifft, gibt es nur wenige, die sich dort aufhalten, und die meisten wechseln regelmäßig durch, sind also nur für bestimmte Projekte dort und werden dann wieder mit der Polarstern oder anderen Schiffen abgeholt. Man kann sicherlich nur da arbeiten, wenn man sich wissenschaftlich auf ein relevantes Feld spezielisiert hat, und ausserdem wird man nur für einen vorher festgelegten Zeitraum eingesetzt. Leben im herkömmlichen Sinn kann man da nicht. Man ist ja auch stets auf eine Versorgung von außen angewiesen, daher hätte man in einer weltweiten Krise auch dort Probleme.

Antwort
von lesterb42, 39

Vieleicht solltest du mit dem Lesen aufhören.

Kommentar von problemkind28 ,

Ich glaube nicht, dass mich das langfristig vor Unheil bewahren wird. Eher das Gegenteil, oder?

Kommentar von lesterb42 ,

War schon ein stückweit so gemeint. Deine gefühlte Sicherheit hinkt der tatsächlichen deutlich hinterher. Du liest die falschen Sachen. Genieße einfach dein Leben. Das geht hier wenigstens genau so gut wie in Neuseeland.

Kommentar von problemkind28 ,

Ab welchem Nettoeinkommen kann man sein Leben denn ohne Sorgen genießen? Und wie wirkt man der Inflation/Deflation entgegen um sich sinnvoll auf das Alter vorzubereiten?

Kommentar von lesterb42 ,

Mit aktuell 3.000 €/Monat bist du schon ganz gut aufgestellt. Die Kaufkraft des Geldes ist hier kein Problem.

Kommentar von problemkind28 ,

Und wie willst du 3000 €/Monat erreichen? Das ist sogit wie unmöglich.

Kommentar von lesterb42 ,

In einem Alter von 15 Jahren, ohne Ausbildung ist das schwierig. Nach einer guten Ausbildung und Fortschritten im Beruf ist das als Gehalt durchaus möglich. Alternativ kann man mit passivem Einkommen (Immobilien, Aktien) ebendfalls auf 3.000 €/Monat kommen.

Antwort
von lupoklick, 30

Schrein einen Brief am TRUMP

Der wird Dich verstehen,

 denn sein Großvater ist aus der bayerischen Pfalz

 in die USA  ausgewandert - und durfte später  nicht zurück....

Kommentar von problemkind28 ,

Ich glaube nicht, dass den mein Anliegen interessieren wird.

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